Das Video zum Wochenende zeigt ein Haus auf dem Weg in die Welt, bzw. durch die USA. Die Abschlussarbeit der Supinfocom Studenten Piere Clenet, Alejandro Diaz, Romain Mazevet und Stéphane Paccolat wurde durch die Hausbesitzerkrise in den USA inspiriert und hat alle Festivalpreise gewonnen, die man so gewinnen kann und ist wirklich schön geworden. Ein Interview mit den Künstlern findet sich hier.

Der Weg zu einem neuen Logo ist ein steiniger, meistens jedenfalls. Wie er im Einzelnen aussehen kann, zeigt der Designer Aaron Draplin hier sehr anschaulich.

Von DPI haben wohl schon die meisten schon einmal etwas gehört, spätestens dann, wenn sie etwas ausdrucken möchten. PPI hingegen sind noch nicht so recht geläufig. Den Unterschied erklärt ein Google Designer.

Und noch ein paar Grundlagen, simpel erklärt, hier sogar in einer schönen Infografik: JPG, GIF oder PNG? Wann und wozu man welches Dateiformat benutzen sollte, und wie man sie ausspricht, zumindest auf Englisch. („Dschiff” statt Gif? Es schüttelt mich.)

A propos GIF – das gute, alte CompuServe Bildformat kennen ja viele nur noch in animierter Form. Wie man so richtig schön flüssig animierte GIFs erstellt, das zeigt uns hier jemand.

Erinnert sich noch jemand an Boogie Nights? Den Film von Paul Thomas Anderson über Aufstieg und Fall des Pornostars Dirk Diggler, der aus Marky Mark den Filmstar Mark Wahlberg machte, Burt Reynolds Karriere noch einmal für ein par Minuten wiederbelebte (und von dem mir trotz des halben Meter langen (überflüssigen) Superdildos am Ende in erster Linie die einzelnen herzzerreissenden Szenen mit Philip Seymour Hoffman und Don Cheadle und William Macy und Julianne Moore im Gedächtnis geblieben sind)? Nun, hier gibt es eine sehr schöne Website mit einer sehr langen „oral history“ der Entstehungsgeschichte des Films. Lesenswert, wenn man den Film mag. Ich hab‘ ihn gleich in den DVD-Player gelegt, ich hatte ganz vergessen, wie gut der ist. Im Kino damals war ich komplett umgepustet.

Was fehlt noch? Genau: Ruinenporn. Heute geht’s nach Philadelphia, in die Stadt der brüderlichen Liebe und zwar mit einer Drohne: Der Verfall von oben, unterlegt mit Endzeitmusik … wohliges Gruseln. Bzw. gar nicht mal so wohlig, denn das ist zwar in einem fernen Land, aber bei uns wird es sehr bald in vielen Städten wohl genauso aussehen.