Lieblingstweets im Dezember, Teil 2

  • Veröffentlicht am 30th Dezember 2014,
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Teil 1 findet sich hier und die Lieblingstweets der anderen sicher bald wie immer bei Anne.

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2014

  • Veröffentlicht am 21st Dezember 2014,
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Dieser Fragebogen geht seit Jahren durch die Blogosphäre, ich habe ihn auch einige Jahre ausgefüllt, bis es mir zu doof wurde. In diesem Jahr krame ich ihn noch einmal hervor und ergänze ihn um ein längeres Resümee.  (mehr …)

Meine Verschwörungstheorie zum Sony-Hack

  • Veröffentlicht am 19th Dezember 2014,
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Verschwörungstheorien sind ja das A und O im Netz, manche sagen, es wurde überhaupt nur dafür erfunden. (Nun, dafür und für Katzenbilder.) Normalerweise liest man drüber weg, schmunzelt kurz oder seufzt beklommen, letzteres in der Regel bei den von fefe publizierten. Man denkt bei besonders bekloppten Exemplaren etwas länger drauf herum, aber wirklich ernst nimmt man sie nicht, es sei denn, man ist Schriftstellerin, Drehbuchautor oder Comiczeichnerin. Oh.  (mehr …)

Lieblingstweets im Dezember, Teil 1

  • Veröffentlicht am 15th Dezember 2014,
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Die Lieblinks zum Wochenende

  • Veröffentlicht am 10th Dezember 2014,
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Das Video zum Wochenende zeigt ein Haus auf dem Weg in die Welt, bzw. durch die USA. Die Abschlussarbeit der Supinfocom Studenten Piere Clenet, Alejandro Diaz, Romain Mazevet und Stéphane Paccolat wurde durch die Hausbesitzerkrise in den USA inspiriert und hat alle Festivalpreise gewonnen, die man so gewinnen kann und ist wirklich schön geworden. Ein Interview mit den Künstlern findet sich hier.

Der Weg zu einem neuen Logo ist ein steiniger, meistens jedenfalls. Wie er im Einzelnen aussehen kann, zeigt der Designer Aaron Draplin hier sehr anschaulich.

Von DPI haben wohl schon die meisten schon einmal etwas gehört, spätestens dann, wenn sie etwas ausdrucken möchten. PPI hingegen sind noch nicht so recht geläufig. Den Unterschied erklärt ein Google Designer.

Und noch ein paar Grundlagen, simpel erklärt, hier sogar in einer schönen Infografik: JPG, GIF oder PNG? Wann und wozu man welches Dateiformat benutzen sollte, und wie man sie ausspricht, zumindest auf Englisch. („Dschiff” statt Gif? Es schüttelt mich.)

A propos GIF – das gute, alte CompuServe Bildformat kennen ja viele nur noch in animierter Form. Wie man so richtig schön flüssig animierte GIFs erstellt, das zeigt uns hier jemand.

Erinnert sich noch jemand an Boogie Nights? Den Film von Paul Thomas Anderson über Aufstieg und Fall des Pornostars Dirk Diggler, der aus Marky Mark den Filmstar Mark Wahlberg machte, Burt Reynolds Karriere noch einmal für ein par Minuten wiederbelebte (und von dem mir trotz des halben Meter langen (überflüssigen) Superdildos am Ende in erster Linie die einzelnen herzzerreissenden Szenen mit Philip Seymour Hoffman und Don Cheadle und William Macy und Julianne Moore im Gedächtnis geblieben sind)? Nun, hier gibt es eine sehr schöne Website mit einer sehr langen „oral history“ der Entstehungsgeschichte des Films. Lesenswert, wenn man den Film mag. Ich hab‘ ihn gleich in den DVD-Player gelegt, ich hatte ganz vergessen, wie gut der ist. Im Kino damals war ich komplett umgepustet.

Was fehlt noch? Genau: Ruinenporn. Heute geht’s nach Philadelphia, in die Stadt der brüderlichen Liebe und zwar mit einer Drohne: Der Verfall von oben, unterlegt mit Endzeitmusik … wohliges Gruseln. Bzw. gar nicht mal so wohlig, denn das ist zwar in einem fernen Land, aber bei uns wird es sehr bald in vielen Städten wohl genauso aussehen.

60 Second Paintings

  • Veröffentlicht am 8th Dezember 2014,
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Stardust Dreams

Ich übe mich gerade ein wenig im Speedpainting, einfach mal Dinge ausprobieren, die man sonst nicht unbedingt so machen würde, z.B. Farbkombinationen, Sujets, Perspektiven, neue Pinselformen und so weiter. Normalerweise gebe ich mir dafür 30 Minuten, aber dieses hier war nach einer Minute fertig und ich befand, da sei nix mehr dran zu ändern. (OK, es ist nicht gemalt, sondern gezeichnet und dann koloriert. Erwischt.)

Die Lieblinks zum Wochenstart

  • Veröffentlicht am 8th Dezember 2014,
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Das Video der Woche zeigt Ottos anstrengende Begegnung mit einer Zitrone – vielen Dank für den hinreissenden Tipp von Liisa. :-)

Hier gibt es die Farbpaletten berühmter Gemälde. Ich finde es faszinierend zu sehen, wie selten die auf den ersten Blick dominant erscheinende Farbe in jedem Gemälde tatsächlich vorkommt.

Warum die meisten Produktdemos uninteressant sind? Weil sie sich ums Produkt drehen, und nicht um die Lösung des Problems.

Welche Kartenapp nutzt Ihr auf dem iPhone oder iPad, Googles oder die von Apple? Einen ausführlichen Vergleich gibt es hier. (Ich bin übrigens mit der Apple-Version äusserst zufrieden und habe die Google App gar nicht erst installiert.)

Ich lese den Playboy ja nur wegen der Interviews. Zum Beispiel dem mit Hellboy-Schöpfer Mike Mignola.

Nicht direkt Ruinenporn, aber 10 Geheimnisse der Brooklyn Bridge. Auch spannend.

Einen schönen Wochenstart für Euch!

Dreizehn Punkte für 2015

  • Veröffentlicht am 5th Dezember 2014,
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  • Keine Kommentare im Netz mehr lesen. Wirklich nicht. Und auch keine mehr schreiben. Wirklich nicht.
  • Die Facebooknutzung noch weiter reduzieren und die Beiträge dort automatisieren.
  • E13 komplett neu konzipieren und gestalten: inhaltlich, technisch, optisch. Dito den „Shirts und Gedöns“-Spreadshirtshop. Mehr Print wagen.
  • Videos machen. Generell mehr und besser bloggen und veröffentlichen.
  • Ein 30-min-digitalpainting pro Tag erstellen, statt nur zwei oder drei Stück pro Woche.
  • Für den Hamburg unter sich Comic aktiv einen oder mehrere Sponsoren suchen (z.B. via Patreon), oder einen Verlag, um regelmässiger und häufiger daran arbeiten zu können (Ziel: 2 x pro Woche).
  • Zehn Tage Urlaub am Stück, so richtig mit Wegfahren und so. Das tat nämlich echt gut dieses Jahr.
  • Ofter mal Nein sagen.
  • Mehr Meer. Oder wenigstens öfter und regelmässiger schwimmen gehen.
  • Für die re:publica einen Vortrag einreichen.
  • Mehr Musik machen und wieder in einer Band spielen.
  • Das Wochenende generell wieder bewusst komplett offline verbringen.
  • Deinen Avatar ändern. Du bist nicht so grummelig.

 

 

Es werde Licht

  • Veröffentlicht am 4th Dezember 2014,
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Liebes Tagebuch,

die Novemberstimmung ist, wie von Maximilian herbeigesehnt und von den Hamburger Wahrzeichen etwas zu früh ausgerufen, trist und trüb. Das gilt für das Wetter (Null Grad oder etwas darunter und Nieselregen), als auch für meine Laune. Die wird nicht eben gehoben durch die Themen, die mich so bewegen.

Zuerst habe ich eine ganze Weile an einem Text für Frau Frohmanns Projekt, Tausend Tode schreiben, gefeilt. Drei Versionen hatte ich fertig , nur um alles als zu persönlich, zu deprimierend, zu nah am offenen Herzen zu befinden und in die Tonne zu werfen und mich für eine versöhnlichere Szene aus dem Drehbuch für eine Graphic Novel zu entscheiden, die ich sicherlich irgendwann mal weiter ausarbeite, wenn ich denn mal Zeit habe. Mein Beitrag wird beim zweiten Schwung der Beiträge mit dabei sein (es wird insgesamt vier Teile geben), aber Ihr könnt ruhig jetzt schon mal das E-Book kaufen und die ersten Beiträge lesen, die sind nämlich ziemlich toll. Und die drei folgenden Updates bekommt Ihr dann natürlich bei Erscheinen, die sind im durchaus moderaten Preis von 4,99 EUR enthalten. Die Autoren- und Herausgebererlöse kommen dem Kindersterbehospiz Sonnenhof in Berlin-Pankow zugute.

Ausserdem arbeite ich gerade an einem Comic-/Webprojekt, das sich um die Flüchtlingsthematik in Syrien dreht und für das ich zunächst einmal recht viel recherchieren muß, insbesondere Bildmaterial, was mir, man ahnt es, ebenfalls an die Gräten geht. So wie noch ein paar weitere Begebenheiten hier und da, Altersheimbesuche bei Omi, Sorgen um Freunde … nichts gegen gepflegte Melancholie, aber das wird mir hier langsam zu duster, und dabei ist doch gerade jetzt im Advent die Hauptsaison für Licht und Leben. Das fand ich überraschend bei einem spontanen Kirchenbesuch in Wedel (Schleswig-Holstein), wo letzten Sonntag Adventsbasar war und man den restaurierten Glockenturm besichtigen konnte, auf dem sich eine Vielzahl von Kindern lachend um die Ehrfurcht gebietenden, mannshohen Gesellen drängelte und hinunterblickte auf den bunten Marktplatz mit seinen Buden und Karussels.

 

Immerhin habe ich es wieder auf den Weihnachtsmarkt geschafft, eine Bratwurst gegessen und tatsächlich auch Glühwein getrunken, wohl das erste Mal seit vielen Jahren. Der war übrigens gar nicht mal so schlecht wie befürchtet, im Gegenteil.  Und Menschenmengen sind zwar so ganz und gar nicht mein Fall, aber ich fühlte mich ausnahmsweise einmal gut aufgehoben, weit weg von Krieg und Tod und Verzweiflung, inmitten von mehrheitlich gut gelaunten Menschen, die sich auf das grosse Fest freuen.  – Ich glaube, ich muss da noch einmal hin, Mutzenmandeln essen.

Die Lieblinks zum Wochenbeginn

  • Veröffentlicht am 1st Dezember 2014,
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Das Video der Woche ist The Art of Richard Thompson. Schauen Sie, lachen Sie, weinen Sie. Tun Sie das, was Sie lieben. Jetzt. Künftig. Das Leben ist zu kurz für anderen Mist. Und kaufen Sie das Buch und lachen noch ein bisschen mehr.

Jemand, der definitiv das tut, was er liebt, ist der Schriftgestalter Erik Spiekermann. Hier gibt es ein schönes Interview mit ihm.

Mit Videospielen konnte ich mich mehrheitlich nie so wirklich anfreunden, was in erster Linie an den gefühlt 99% sexistischen, gewalttätigen und stumpfsinnigen Spieleinhalten liegt. Egoshooter finde ich kranken Müll, Zombiemassaker, Moddermonster, Schlachtplatte, Aliens … alles nicht meins, genauso wenig wie Fantasykäse. Von Puzzlespielen schlafen mir die Füße ein und von Arcade- und Jump ’n Runs kriege ich Kopfweh. Polemisiert? Mag sein, aber die Anzahl der Spiele, die mich inhaltlich und optisch begeistern, anmachen, zum Kauf drängen, sie ist an zwei Händen abzuzählen und ich brauche nicht mal alle Finger. (Dieses Spiel hier wäre z.B. eines, das mich interessiert, aber es ist nur über Steam zu haben, und wahrscheinlich auch dann gar nicht für den Mac). Dennoch finde ich das Konzept Gaming wunderbar und bin oft beeindruckt von dem Aufwand, der da in die Grafiken wandert. Jedenfalls, so lange, bis wieder Gehirne über den Bildschirm spritzen. Hier gibt es eine tolle Videoserie zur Geschichte von dreissig Jahren Games Design. sehr sehenswert. (Und die gezeigten Ausschnitte illustrieren auch ganz wunderbar, warum ich mit 99% der Games nichts anfangen kann.)

Dazu passt dann auch ganz hervorragend diese Leseprobe aus dem Buch The Art of Game Design, das gerade neu aufgelegt wurde. Sehr lesenswert, das war eins meiner ersten e-Books und ich werde es mir wohl noch mal gedruckt kaufen, denn das ist eine Schwarte, die ist am Bildschirm viel zu anstrengend und umständlich zu lesen.

Und ebenfalls passt hier hervorragend das sehr ausführliche Traktat von Anjin Anhut (von howtonotsuckatgamedesign.com) über Gender Design in Games: Press X to make sandwich. Keine Sorge, das liest sich nicht so dröge, wie es klingt. Ich hasse dieses ganze Gendergedöns, aber ich hasse noch mehr, dass Frauen rund 50% der Gamer stellen (wenn man Umfragen Glauben schenken darf), aber in neuneinhalb von zehn Games nur Sexobjekte sind oder schlicht gar nicht erst vorkommen. Von der ganzen #Gamergate Debatte mal ganz zu schweigen.

And now for something completely different: Wie kam New York City eigentlich zu seinem Spitznamen Gotham? Das wird hier erklärt. Spoiler: Nein, den Spitznamen gab’s schon über hundert Jahre vor Batman.

Und zum Schluss noch etwas Ruinenporn, und zwar auf der Metaebene: Wie wird man Ruinenpornfotograf?

Ich wünsche einen guten Start in die erste Dezemberwoche!