Lieblinks zum Wochenende

  • Veröffentlicht am 24th Oktober 2014,
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Das Video der Woche ist über den politischen Cartoonisten der Times, Peter Brookes. Sehr sehenswert.

Das war übrigens diese Woche eine harte Entscheidung, denn es gibt zwei tolle Trailer zu einem französischen Animationsfilm von Burcu Sakur and Geoffrey Godet Tant de Forets, der sich um die Abholzung der Wälder dreht. Die solltet Ihr Euch unbedingt ansehen. Vielleicht kommt der dazugehörige Film ja auch einmal bei uns im TV.

Christian schreibt sehr anrührend über einen Sommerabend.

Über mein sportlerisches Vorbild Seve Ballesteros hatte ich anlässlich seines viel zu frühen Todes hier schon einmal etwas geschrieben. Der Guardian hat ein schönes Stück über den Rydercup-Helden, der beinahe keiner geworden wäre. Etwas für Golffans. ;)

Ruinenporn habe ich diese Woche keins, dafür aber tolle Bilder aus dem San Francisco der 1940er und 1950er.

Schönes Wochenende!

Feenstaub

  • Veröffentlicht am 21st Oktober 2014,
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Was für eine schöne Idee: Samatha Bryan entwirft und gestaltet Feen.

Wurzelgemüselasagne

  • Veröffentlicht am 17th Oktober 2014,
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Wurzelgemueselasagne
Ich wollte eine Gemüselasagne machen, die nicht nach Gemüselasagne schmeckt, bzw. eine, bei der einem erst nach dem zweiten Nachschlag („oh, schon alle?“) auffällt, daß da weder Fleisch noch Fisch drin war. Denn ich mag nicht gerne Hackfleisch essen und Fisch lieber pur gegrillt und ich hasse gekochten Spinat, der ja sonst eher die klassische Hauptzutat einer Gemüselasagne ist. Also habe ich mit Wurzelgemüse herumexperimentiert. Dieses hier ist saisonal auf dem Markt gerade zu sehr geldbeutelschonen Preisen erhältlich, man kann natürlich auch noch Kürbis oder Schwarzwurzeln etc. dazutun, aber in der Kombination Möhren – Pastinaken – Rote Bete – Sellerie fand ich’s super.

Ausserdem wollte ich mal komplett alkoholfrei auskommen, also nicht mal mit Wein oder Spirituosen ablöschen (wie ich das sonst gern mache). Das ist hier also ein vegetarisches, alkoholfreies Gericht, das sich z.B. hervorragend für Kindergeburtstage eignet. Wer mag, kann es sicherlich auch noch mühelos auf vegan trimmen, aber da ziehe ich die geschmackliche Grenze – Sojakäse etc. kommt mir nicht ins Haus. Lasagne lässt sich sehr gut vorbereiten und hält sich 1-2 Tage im Kühlschrank, bevor sie in den Ofen wandert. Eingefroren hält sie sich natürlich länger und wenn tatsächlich etwas übrig bleiben sollte, kann man das auch wieder einfrieren.

Für 4 sehr hungrige oder 6 gesittete Personen, die z.B. einen kleinen Salat vorweg hatten.

Vorbereitungszeit: ca. 20 Minuten
Garzeit: ca. 50-60 Minuten

  • ca. 500 g gemischtes Wurzelgemüse (Mohrrüben, Pastinaken, Rote Bete, Sellerie etc.)
  • 2 rote Zwiebeln
  • Knoblauchzehen nach Wunsch
  • 1 kl. Dose (400 g) San Marziano Eiertomaten, geschält
  • 1-2 Büffelmozzarella
  • Lasagneteigplatten
  • ca. 150g Parmesan oder Pecorino
  • ca. 500 ml Gemüsebrühe
  • ca. 500 ml Kokosmilch
  • Currypuder (mild), Salz, Pfeffer, Olivenöl, Tomatenmark, Balsamicoessig (rot oder weiss)

Das Wurzelgemüse waschen, schälen und in gleichmässig kleine Stücke schneiden. Die Zwiebeln schälen und in kleine Würfel schneiden, ggf. den Knoblauch auch. Alles zusammen mit zwei EL Tomatenmark und 1 EL Currypuder (je nach Schärfe/Intensität auch mehr) ca. 5-7 Minuten in einem guten Schuss Olivenöl weichdünsten und mit einem Schuss Balsamicoessig ablöschen. Die Dose Tomaten dazugeben – ich hatte noch eine schöne Dose geschmacksintensiver San Marzano Eiertomaten, aber natürlich tun es auch normale Tomaten aus der Dose (oder frische, wenn zu kriegen), sie sollten halt von sehr guter Qualität sein und nicht so’n wässriger Spanienmist. Die Gemüsebrühe und die Kokosmilch dazutun und alles auf kleiner Flamme etwa eine Dreiviertelstunde lang köcheln lassen. Gelegentlich umrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dann alles grob pürieren; es muss keine glatt passierte Suppe werden, aber sollte eine schöne Eintopfkonsitenz haben. Nun beginnt die Schichtarbeit: Eine Lage mit Sauce in eine Auflaufform füllen, darüber eine Lage der Lasagneblätter verteilen. Diese müssen nicht vorgekocht werden, die werden nämlich anschliessend in der Sauce al dente gekocht. Darauf kommt der Mozzarella – in Scheiben oder zerrupft auf die Lasagnebläter verteilen, das ist egal. Darüber kommt wieder eine Lage Sauce, darüber wieder Lasagneblätter, dann die letzte Lage Sauce und ganz zuoberst der Pecorino oder Parmesan, gerieben, für die leckere goldbraune Kruste. Falls noch Sauce übrigbleibt, kann man die übrigens hervorragend auch so als Suppeneintopf essen, mit einem Stückchen gerösteten Ciabattabrots dazu.

Damit die Kruste auch tatsächlich goldbraun und nicht schwarz wird, decken wir die Form mit Alufolie ab und stellen sie bei 180-200°C (Ober-und Unterhitze) in den vorgeheizten Backofen. Wer einen Umluftherd benutzt, dreht die Temperatur entsprechend auf ca. 150°C runter. Nach etwa 30 Minuten nehmen wir die Alufolie weg und lassen die heiss blubbernde Lasagne unter der prallen Sonne Ital… äh, unter den glühenden Heizstäben der Grillschlange nun weitere 20-30 Minuten bräunen.

Was ich mag: Obwohl sowohl Currypuder als auch Kokosmilch drin sind, schmeckt man am Ende beides kaum bis gar nicht, aber der Gesamteindruck ist irgendwie lecker würzig.

Servieren kann man das dann sehr gut mit einem schönen, italienischen Landwein, auch ein herbes (Bock)bier passt gut, oder man kann natürlich komplett alkoholfrei bleiben und naturtrüben Apfelsaft dazu trinken. Buon Appetito!

 

 

Lieblinks zum Wochenende

  • Veröffentlicht am 17th Oktober 2014,
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Das Video der Woche ist am besten im Vollbildmodus zu geniessen, ist die Abschlussarbeit von Filippo Baraccani, einem Absolventen der Bremer Kunsthochschule, und ist übers Wetter. Ganz wunderbar, ich hab’s mir zweimal hintereinander angesehen.

Claudio beschreibt hier wunderschön, wie das Leben in Italien abends aussieht. Nachdem ich gerade zehn Tagen vor Ort war, kann ich das voll und ganz bestätigen. „Anonyme Köche“ war übrigens vor Jahren das erste Foodblog in meinem Feedreader und es ist nach wie vor mein liebstes. Der Autor hat gerade das Kochbuch „Italien vegetarisch“ veröffentlicht. Das lohnt sich bestimmt, denn aus der Serie sind schon „Österreich vegetarisch“ und Stevan Pauls „Deutschland vegetarisch“ ein echter Gewinn für die Kochbibliothek.

Brücken sind ja immer spannend, wir Hamburger haben sogar ein eigenes Blog dafür: Frau @kurzundknapps Hamburgs Brücken. Aber auch andernorts gibt es hübsche Brücken und tolle Geschichten dazu, z.B. in New York.

16 Cartoonisten, die die (U.S.) Welt verändert haben. Für meine Welt waren da noch andere dabei (E. O. Plauen, Chas Addams, Robert Weber, Haitzinger, Sergio Arragones, Franquin, Peter Bagge u.a.), aber das ist trotzdem eine schöne Sammlung, wenn auch natürlich unter einem sehr irreführenden Titel, denn die Welt umfasst ja doch mehr als nur die USA, auch wenn die es dort drüben niemals merken werden.

Mike Monteiro wird langsam zur ständigen Einrichtung hier; fast jede Woche verlinke ich auf etwas von ihm. Warum? der Mann ist super. Heute verlinke ich auf seinen Artikel über Mixtapes. *schnief*

Die eigene Stadt aus Sicht der Fremden, das ist ja immer spannend. Hier hat sich jemand St. Pauli vorgenommen.

Während meine #Kikimatic Aktion noch läuft, twittere ich übrigens täglich viele entsprechend ge-hashtaggte (verschlagwortete) Links. Wer mag, folge mir also gerne auf Twitter.

Schönes Wochenende!

 

Die Lieblingstweets im Oktober, Teil 1

  • Veröffentlicht am 13th Oktober 2014,
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