Die Lieblingstweets im Juni (Teil 2)

  • Veröffentlicht am 29th Juni 2014,
  • veröffentlicht von

Demnächst dann die WM-Tweets Extraausgabe und die Lieblinge der anderen findet Ihr sicher wieder bei Anne.

Und einen noch als Nachtrag:

Svensonsan Tweet

Der Comic ist umgezogen

  • Veröffentlicht am 25th Juni 2014,
  • veröffentlicht von

Ich hab‘ den Hamburgcomic mal ausgelagert auf sein eigenes Blog. Das ist hier alles etwas zu klein für so eine grosse Stadt. Bitte hier entlang: hamburguntersich.de.

Hundert Loch an einem Tag: Der HuLoPo im Film

  • Veröffentlicht am 23rd Juni 2014,
  • veröffentlicht von

Vor einigen Jahren hatte ich hier über den HuLoPo (= Hundert Loch Pokal) geschrieben; ein früherer, längerer Beitrag von 2006 ist leider einem Datenbankabsturz zum Opfer gefallen und nicht mehr aufzufinden. Nun geniesse ich den schönen Film von Sven Henig über das Event. Sven war selbst mehrfach Teilnehmer und hat im vergangenen Jahr diesen schönen und stimmungsvollen Bericht gedreht.

Die Teilnehmerzahlen waren natürlich immer sehr überschaubar bei diesem Turnier; nicht viele haben den Willen und die Kondition für einen konzentrierten Tagesmarsch über rund 40 km mit Gepäck, gerne auch mal bei stürmischem Regen oder irrwitzig hohen Temperaturen und nicht gerade rückenschonenden Bewegungen, bei dem es nicht nur ums Durchhalten und Ankommen, sondern auch und vor Allem ums Ergebnis geht. Ich war jedes Mal die einzige Frau und insgesamt traten selten mehr als ein Dutzend Verrückte an, den Wanderpokal, einen eher unscheinbaren Zinnteller, zu gewinnen. Es gibt Medallien für diejenigen, die fünfmal, zehnmal oder sogar fünfundzwanzig Mal mitgemacht haben. Ich selbst bin leider nur dreimal an einem Freitag um den Sonnwendtag herum morgens früh um halb vier bei diesem „Golfmarathon“ über 100 Loch an einem Tag angetreten; heute kann ich leider mit meinem kaputtem Rücken keine 9 Loch am Stück mehr schmerzfrei spielen, geschweige denn 100.

Interessant ist es natürlich auch für mich, einmal „meinen“ Platz von ungewohnten Perspektiven aus zu sehen. Vom Herrenabschlag spielt man als Frau ja eher selten und da lauern wirklich ganz andere Gefahren und Hindernisse. Umgekehrt natürlich ebenso … Da sind dann plötzlich Bäume, die für SpielerInnen des jeweils anderen Geschlechts überhaupt nicht ins Spiel kämen, unüberwindbare Hindernisse und Ecken, die man gar nicht wahrnehmen würde vom eigenen Abschlag, entpuppen sich für den Anderen bzw. die Andere als veritables Ballgrab.
Sven hat auch ein paar schöne Interviews mit eingebaut. Wer ein Viertelstündchen übrig hat für Golf, sollte sich das nicht entgehen lassen.

Die Lieblinks zum Wochenende

  • Veröffentlicht am 20th Juni 2014,
  • veröffentlicht von

Das Video der Woche ist … faszinierend? Eklig? Super? Und es gibt es auch in Stereo-3D. (Ich hab‘ mich nicht getraut.)

Ein wunderbarer Cartoonist ist von uns gegangen: Charles Barsotti hat im New Yorker – und nicht nur dort – für viele Lacher gesorgt. Eine kleine Rückschau und einen schönen Nachruf gibt es hier.

Designer, wir müssen reden: Es gibt Regeln. Und zwar für jedes Medium andere. Product Designer Michal Acler hat das hier veröffentlicht: Hey, designers, there’s a thing called guidelines.

Sacha Greif hat sich mal angesehen, was genau man für ein Logo für 5$ kriegt. Und einige Überraschungen erlebt.

Ein wunderbares Typo-Projekt ist Homeless. “Homeless Fonts works with homeless people from the streets of Barcelona to translate the handwriting they use on their signs into typefaces. The hope is that advertising agencies and corporations will use license the resulting works, with the proceeds going back into programs to help the homeless. The results are often distinctive and quite elegant.”

Schönes Wochenende!

Lieblingstweets im Juni (Teil 1)

  • Veröffentlicht am 16th Juni 2014,
  • veröffentlicht von

(mehr …)

Neuer Comic auf e13: Hamburg unter sich

  • Veröffentlicht am 16th Juni 2014,
  • veröffentlicht von
Neuer Comic auf e13: Hamburg unter sich

Die Idee schwebte schon eine Weile durch den Kopf, einen ersten Testlauf – sozusagen die Nullnummer – gab es letzten Monat im Hamburg-Führer (gedruckt und online) und das Feedback war so positiv, daß es mich bestärkt hat, das mal weiterzuspinnen: Einen Hamburg-Comic der etwas anderen Art. Die – aus praktischen Gründen und mit künstlerischer Freiheit modifizierte – Silhouette meiner Stadt, in der sich tagein, tagaus die wichtigsten Protagonisten miteinander über dies und das unterhalten.

Ist das noch ein Comic? Immer dasselbe Bild, nur andere Dialoge? Das darf man sich durchaus fragen. Die dicken Deichtorhallen, das spitze Chilehaus, die hübsche St. Katharinen, die verwüstete St. Nikolai, das arrogante Rathaus, das ungerührte Bismarckdenkmal, der asbestverseuchte Fernsehturm, der gentrifizierte Schanzenturm, das unheimliche Planetarium, die schnodderigen Hafenkräne, die elegante Köhlbrandbrücke und natürlich mittendrin der geliebte Michel: Sie alle können sich naturgemäss nicht vom Fleck rühren. Die Elbe fliesst stetig und ruhig im Vordergrund, unberührt von den Geschehnissen und kleinen und grossen Geschichten. Erzähltechnisch und was den Lesefluss angeht, ist das durchaus eine Herausforderung, besonders bei Dialogen zweier Protagonisten, die nicht unmittelbar nebeneinander stehen. Aber das Medium Comic – und insbesondere die Untergattung Webcomic – lässt und bietet mir viele Freiheiten und kreative Lösungen werden hoffentlich belohnt.

In der ersten Folge dreht sich alles um die WM und natürlich hat auch in Hamburg jede/r seine bzw. ihre Favoriten – aus ganz unterschiedlichen Gründen. Hier geht’s lang zum „WM-Fieber“. Ich freue mich über Euer Feedback!

Lieblinks zum Wochenende

  • Veröffentlicht am 13th Juni 2014,
  • veröffentlicht von
Das Video der Woche ist ein Making of über eine Animationsfilm “Plugin”, den ich noch nicht kenne, aber der sehr sehenswert aussieht.

In der letzten Woche lag der Fokus eher auf Illustration, heute habe ich was für die Webdesigner unter Euch:
Wie man interaktive Prototypen mit Adobe Illustrator erstellen kann. Langjährige Leserinnen wissen: Der Illustrator ist meine Nemesis, wir hassen uns innigst. Insofern bin ich immer sehr interessiert und fasziniert, wenn jemand mit dem Programm tatsächlich wos gscheid’s gebacken kriegt.

Wie man einen sinnvollen Workflow mit SVGs erstellt, dazu erzählt Dan Mall hier etwas. Ich habe nicht so viele Webdesignprojekte, da finde ich solche Beispiele sehr praktisch und hilfreich.

Referenzmaterial für Bewegungen, sowas wird immer gern genommen hier.

Dan Dos Santos schreibt über ein paar Dinge, die er in seiner Karriere als Illustrator auf die harte Tour gelernt hat. Punkt 2 habe ich im Studium gelernt und finde es auch so naheliegend, daß ich mich frage, wie man das je anders machen kann. Punkt 3 kann ich gar nicht genug unterstreichen. Andere Punkte erscheinen heutzutage jedoch etwas obsolet, da in Produktion und Versand ja mehr und mehr digital abläuft.

Zum Schluss noch etwas ganz Anderes: Unter pack.resetthenet.org findet sich eine gute Sammlung an Tools, die man einsetzen sollte, wenn man noch ein Fitzelchen Privatsphäre im Netz behalten oder zurückerobern möchte.

Schönes Wochenende!

25 Crowdfundingkampagnen, bei denen man für 60€ oder weniger dabei sein kann

  • Veröffentlicht am 6th Juni 2014,
  • veröffentlicht von

Der eine oder die andere hier wird ja vielleicht schon etwas davon gehört haben: Crowdfunding ist gerade ein beliebtes Thema. Was ist Crowdfunding? Dabei bildet die Menge (engl. the crowd) das Investorenteam, um ein innovatives Produkt an den Produktionsstart zu bringen, also vorzufinanzieren (engl: to fund) und das in einem definierten Zeitrahmen, meist etwa 30 Tagen. Da es viele tolle Menschen auf diesem Planeten gibt, die auf vielen tollen Crowdfundingplattformen um die Finanzierung vieler toller Projektideen buhlen, die Summe pro Person aber überschaubar bleiben soll, gibt es häufig bei klugen Projektinitiatorinnen und -initiatoren gestaffelte Beteiligungsoptionen. Nicht selten ist man schon mit 1 $ oder € dabei. Die entsprechenden Belohnungen bzw. der entsprechende Gegenwert ist dann natürlich entsprechend ebenfalls gestaffelt. Wer nur 1 $ investiert, bekommt dann auch nur ein herzliches Dankeschön und eine namentliche Nennung auf der Projektwebsite, wohingegen diejenigen, die begsietert 1.000 $ in die Hand genommen haben, am Ende das Produkt mit persönlicher Widmung, ein Meet & Greet mit dem Team und andere Goodies bekommen – sozusagen die grosse Hafenrundfahrt.
(mehr …)

Lieblinks zum Pfingstwochenende

  • Veröffentlicht am 6th Juni 2014,
  • veröffentlicht von

Das Video der Woche ist so kurz wie niedlich und passt zum Wetter. Ein interessantes Making Of gibt es hier.

Saul Bass, einer der grössten Grafiker des vergangenen Jahrhunderts, hat viele tolle Filme visuell auf Spur gesetzt. Hier gibt es einen Zusammenschnitt seiner Title Cards

Wer Lichtjahre Zeit hat, hat vielleicht Lust, sich das mal zu visualisieren. A Light Year.

Bleiben wir beim Design und freuen uns über 40 E-Books For Designers. Da ist sicher für jede/n eins dabei, auch wenn die Auswahl sich sehr auf Web-, Mobile- und UX-Design fokussiert.

Dazu passt dieser Beitrag ganz gut: Warum Programmieren harte Arbeit ist, wird hier erzählt. „The only reason coders‘ computers work better than non-coders‘ computers is coders know computers are schizophrenic little children with auto-immune diseases and we don’t beat them when they’re bad.“

Wie andere Illustratoren arbeiten, das finde ich ja immer superspannend. Hier gibt es ein ausführliches Interview mit Mike Moran, einem US-amerikanischen Kinderbuchillustratoren, der als Lieblingstool, man höre und staune, die Adobe Illustrator Software anführt. Das ist ja nun wiederum mein persönliches Haßwerkzeug, insofern fand ich das schon sehr hilfreich und inspirierend.

In diesem Zusammenhang habe ich mich auch über die Erklärung dieses Urban Sketchers gefreut: How To Draw Trees.

Garantiert Adobe-frei arbeiten die Sign Painters, die ich im letzten Jahr schon einmal kurz vorgestellt hatte. Ihr Film ist nun auf DVD und im iTunes Store zu haben, und das kann ich jedem nur empfehlen, der sich für solides Handwerk, Typografie und skurrile Typen interessiert, und wer wäre das nicht?

And now for something completely different: Was essen eigentlich Köche? „Eating with the Chefs“ gewährt einen Einblick und bietet ein paar Rezepte. Yummie!

Zur Abwechslung etwas Lokalkolorit gefällig? Über eine Kindheit im Hamburger Schanzenviertel schreibt Professor Rainer Nicolaysen im Hamburger Abendblatt sehr anschaulich. Das Erschreckende daran ist, daß der Autor keine zehn Jahre älter ist als ich und sich sein Bericht streckenweise liest, als erzählte meine Mutter aus ihrer Kriegs- und Nachkriegskindheit 25 Jahre zuvor. Sehr schön auch die Erwähnung, daß das angrenzende Karolinenviertel als noch ärmlicher und schäbiger galt als die Schanze – das hat sich meinem Eindruck nach nicht sehr geändert.
Wer Asterix gelesen hat, kennt den Gag von den Römern, de in Lutetia neben einer Gerberei gewohnt haben. Als ich nach Hamburg kam, stank es oft noch im wahrsten Sinne des Wortes bestialisch im Schanzenviertel, das eben auch das Schlachterviertel war. Daß und wie man dort leben konnte, war mir unerklärlich.

Nun, die Zeiten haben sich ganz offensichtlich geändert, aber dann wiederum auch nicht besonders – dieser Artikel ist auch noch in anderer Hinsicht aufschlussreich:

„Nach der vierten Klasse Volksschule wechselten außer mir nur zwei Schülerinnen meiner Jahrgangsstufe auf das Gymnasium: Vom Schanzenviertel auf die höhere Schule – das war 1971 noch ein ungewöhnlicher Schritt, ein Wagnis, wenige Jahre zuvor wäre er wohl gar nicht in Betracht gekommen. Am „Kaifu“, dem Gymnasium am Kaiser-Friedrich-Ufer, waren wir gegenüber den Eimsbüttelern eine kleine Minderheit. Es dauerte, bis das Fremdheitsgefühl wich. Mein über einige Zeit bester Schulfreund auf dem Gymnasium wohnte mit seiner Familie in einer luxuriösen Altbauwohnung an der Osterstraße; das Schanzenviertel fand er exotisch: erstaunlich, dass man dort wohnen könne.“

In keinem anderen modernen Industrienation ist die Schulbildung so sehr mit der „Klassenzugehörigkeit“ verbunden wie bei uns. Ja, naürlich darf inzwischen jedes Kind aufs Gymnasium, ungeachtet seiner Familiengeschichte oder Herkunft. Aber obwohl die Gymnasien geradezu überlaufen und das Abitur qualitativ selbst in Bayern nur noch ein Schatten dessen ist, was es einmal war, finden sich kaum Arbeiterkinder dort. Das wäre erschreckend, wenn wir nach wie vor 1971 hätten. Anno 2014 ist das ein Skandal.

Digitaler Hausputz

  • Veröffentlicht am 2nd Juni 2014,
  • veröffentlicht von

Vorab: Dieser Beitrag steht zur Zeit auch noch an meiner Facebookwand. Da ich dort regelmässig alle paar Tage „die Tafel putze“, kopiere ich den Text hierher ins Blog um ggf. später noch einmal darauf verlinken zu können.

So, ich bin jetzt mal die Freundesliste durchgegangen und habe mich von ca. 50 Freunden hier getrennt. (mehr …)