Best of Twitter im April

  • Veröffentlicht am 30th April 2014,
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Lieblinks zum Wochenende

  • Veröffentlicht am 25th April 2014,
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Das Video der Woche erinnert uns, genauer hinzusehen. Oder überhaupt mal hinzusehen. Wer weiß, was man entdeckt?

Man kann es ja nicht oft genug sagen: Nichts geht über die eigenen vier Wände, besonders, was das Blog bzw. die eigene Webpräsenz angeht. Wer glaubt, die Kosten für eine eigene URL (ca. 1 €/Monat) und Hosting (ca. 7€/Monat) seien rausgeworfenes Geld und tumblr, facebook oder ein google blog reichten, der überlegt sich das doch zweimal, wenn ihm über Nacht das Dach überm Kopf weggenommen wird. Bei manche Diensten, wie Posterous z.B., wird der Tod noch angekündigt, andere ändern von jetzt auf gleich ihre Spielregeln oder werden vom Feind gekauft (flickr, Instagram etc.) – Bei CG Hub, dem größten, besten und beliebtesten und über Jahre gewachsenen Netzwerk von digital artists, kam das Aus letzte Woche völlig überraschend und aus dem Nichts. Vor dem nun einige Künstler stehen, die dort ihre Arbeiten präsentierten, voll auf die Cloud gesetzt haben und teilweise nicht einmal Kopien mehr besitzen … Das nennt man wohl „aus allen Wolken fallen“. Cartoon Brew hat einen spannenden Artikel zu diesem Fiasko und ctrl-paint Macher und digital concept artist Matt Kohr beschreibt das Drama aus seiner Sicht.

Dan Luvisi schreibt über die Ignoranz, die ihm und anderen digital artists allenthalben entgegengebracht wird. „Digital Art is not real art.“

Urbanscreen hat das Gasometer Oberhausen beleuchtet. Wenn man das so untertreiben darf.

Hier hat jemand eine unsichtbare Scheune gebaut. Aber seht selbst.

Im wunderbaren Techniktagebuch fragt sich Katharin Tai, wie sinnvoll es ist, im Fussballstadion das Spiel zusätzlich auf dem mitgebrachten Minifernseher im Handy zu verfolgen und ob man hierzulande dafür wohl ausgelacht würde. Das glaube ich nicht, denn wir finden ja auch seit Jahren nichts dabei, Rockkonzerte in Stadien zu besuchen, wo jedermann jenseits Reihe 11 die Band eigentlich nur noch via Videoleinwand sieht … mit ein Grund, warum ich mir bei Interesse direkt die DVD kaufe, da schüttet mir beim Ansehen wenigstens niemand Bier in den Nacken und ich habe am nächsten Tag auch keinen Tinnitus.

Martin Scorseses langjährige Schnittmeisterin Thelma Schoonmaker hat in einem Workshop ihr Meisterwerk Raging Bull auseinandergenommen und wieder zusammengesetzt.

Chemie war ja nie so meins, und Breaking Bad habe ich mir auch geschenkt, aber dieses Periodensystem des Geschichtenerzählens schaue ich mir mal näher an.

Indiafant

  • Veröffentlicht am 24th April 2014,
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Neu im Shop: Der Indiafant, auf Shirts & Gedöns oder gedruckt. Noch bis Sonntag Abend gilt im Spreadshirtshop: 15% Rabatt auf alle Frauenklamotten (Gutscheincode: HERZDAME) und für Society6: Kostenloser Versand weltweit, außer bei gerahmten und Leinwanddrucken, gefüllten Kuschelkissen und Teppichen.

Indiafant – © Kiki Thaerigen, e13.de

Lichtstudie

  • Veröffentlicht am 23rd April 2014,
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I’m sorry | © Kiki Thaerigen, e13.de

Lichtstudie für ein Kundenprojekt aus dem Bereich Architektur.

Katzencontent

  • Veröffentlicht am 23rd April 2014,
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Kittycat
Auch die Fans von Katzencontent sollen nicht zu kurz kommen: Mein zweites Katzenmotiv gibt es jetzt auf Shirts & Gedöns im Shop und hier auch gedruckt zu erstehen, bittesehr!

In beiden Shops gibt es übrigens gerade Preisaktionen, natürlich für alle Motive: Spreadshirt beitet 15% Rabatt auf alle Frauenklamotten (Gutscheincode: HERZDAME) und Society6 offeriert noch bis einschliesslich Sonntagabend weltweit kostenlosen Versand (ausser auf gerahmte Drucke, gefüllte Kuschelkissen und Teppiche). Greift zu!

Kranker Hund ist krank

  • Veröffentlicht am 22nd April 2014,
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Kranker Hund

Und dann gibt’s halt einen Eimer um und mit Glück einen Keks.

Nur heute: Kostenloser Versand weltweit (ausser bei gerahmten Drucken/Leinwandgiclées, gefüllten Kuschelkissen und Teppichen) in meinem U.S. Shop hier oder aber 15% Rabatt auf alle Damenshirts im Spreadshirt-Shop hier (Gutscheincode: HERZDAME). Viel Spaß!

Frohe Ostern!

  • Veröffentlicht am 18th April 2014,
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Twittern im Büro
„Sie können zuhause weitertwittern, Schulze. Das Osterwochenende ist da.“

Lieblinks zum Osterwochenende

  • Veröffentlicht am 17th April 2014,
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Das Video der Woche ist diesmal nichts für zart Besaitete und Leute mit schwachen Nerven: Es geht um Monster im Schrank. Und zwar echte. Ich will nicht spoilern, aber daß es diese Monster nicht nur bei den Amis gibt, das wissen wir hierzulande eigentlich auch schon aus Erfahrung.

Deutlich heiterer geht es weiter mit harmlosen Briefmarken. Für die Generation Y (oder sind wir schon bei Z?) und digitalen Naiven unter meiner Leserschaft: Das sind diese lustigen, bunten kleinen Papierklebebildchen, die man früher auf Briefe und Postkarten geklebt hat, um den Transport zu bezahlen. Manche Leute haben die sogar gesammelt. Wenn man sich die aktuellen Motive der finnischen Post so anschaut, versteht man auch, warum.

Hier beschreibt Paolo Rivera ausführlich, wie er seine eingescannten Zeichnungen koloriert. Also ich fand’s interessant, ich mach’s nämlich anders, aber ich sehe ein, die Zielgruppe für solche Informationen ist vermutlich eher überschaubar.

Als gute Europäerin bin ich mit der francobelgischen Comicschule aufgewachsen und daher nicht sehr vertraut mit U.S. amerikanischen Superhelden aus den beiden grossen Verlagshäusern Marvel und DC Comics. Zum 75. Geburtstag von Marvel hat der französische Fan und Webdesignstudent Tristan Farneau ein grossartiges Projekt veröffentlicht, das mir und Euch (bei Bedarf) Gelegenheit gibt, die einzelnen Figuren des Marveluniversums etwas besser kennenzulernen.

Maximilian hatte das zwar schon verlinkt, aber doppelt genäht hält sicher besser: Isabel Bogdan hat Thomas Pletzinger im KiWi-Blog gefragt, wie man eigentlich Comics bzw. eine Graphic Novel übersetzt.

Und zum Schluss noch eine schöne Rezension des Bildbands über Ian Millers meist recht gruselige Kunst.

Frohe Ostertage!

Fischbrötchen und Sonnenfinsternis.

  • Veröffentlicht am 17th April 2014,
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Fischbrötchen und Sonnenfinsternis.

Seit Februar zeichne ich ja gelegentlich etwas für den Hamburg-Führer, die gedruckte Maiausgabe ist noch in Produktion, aber mein aktueller Comic ist schon auf der Website zu sehen. Es geht um den Hunger auf Fischbrötchen und um eine örtliche Sonnenfinsternis (huch?) und das alles findet sich hier und darf bei Gefallen auch gern über die üblichen Kanäle geteilt werden.

Völlig unabhängig davon gibt es für Hamburgfans und Geniesser dieser norddeutschen Spezialität nach wie vor mein beliebtes Fischbrötchenmotiv für Jungs und Deerns in meinem Spreadshirtshop oder als Postkarte bei mir zu bestellen. (Ende der schamlosen Eigenwerbung)

Erst wird gescribbelt …

  • Veröffentlicht am 14th April 2014,
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From Script to Screen

Ein kleiner Ausschnitt aus dem Skizzenheft. Vom ersten Scribble zur fertigen Seite ist es ein langer Weg.

Lieblinks zum Wochenende

  • Veröffentlicht am 13th April 2014,
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Das Video der Woche ist ein wunderbarer kleiner Zeichentrickfilm über das Leben hart am Wind. Als Nordlicht kommt einem die eine oder andere Situation sicherlich arg bekannt vor.

„Verträge werden für regnerische Zeiten geschrieben“ heisst es. Idealerweise reicht zwischen Geschäftspartnern ja der gute, alte Handschlag des ehrbaren hanseatischen Kaufmanns. Ob es daran liegt, daß die beiden Protagonisten im aktuell heissesten Thema der Typografieszene keine Hanseaten sind, man weiß es nicht – es darf bezweifelt werden. Fakt ist: Tobias Frere-Jones verklagt seinen Partner Jonathan Hoefler nach fünfzehn Jahren ausserordentlich erfolgreicher und fruchtbarer Zusammenarbeit auf 20 Millionen Dollar, die ihm Hoefler vorenthalten haben soll. Wobei Hoefler allerdings eine tatsächliche Partnerschaft bestreitet und Frere-Jones als simplen Angestellten seiner Firma bezeichnet; eine Einstellung, die auf den ersten Blick lächerlich anmuten mag, wo doch der Firmenname „Hoefler & Frere-Jones“ lautete. Aber mehr als die besagte Vereinbarung per Handschlag gab es zwischen den beiden Stars, die John Brownlee als „die Beatles der Typografenwelt“ bezeichnet, wohl nie und so werden Anwälte und Gericht viel Spaß haben in den nächsten Wochen und Monaten. Eine gute Zusammenfassung der Geschichte gibt es hier.

Tobias Frere-Jones hat inzwischen sein eigenes Blog aufgemacht, wo er natürlich nicht über den Fall schreibt aber z.B. über das Typografieviertel in New York City, das es tatsächlich im 19. Jahrhundert dort gegeben hat. Das interessiert sicherlich nicht nur Typografen, sondern auch NYC-, Medien- und Geschichtsfans gleichermassen.

Kommen wir zu etwas ganz anderem: Können drei Künstler gleichzeitig an einem Werk arbeiten? Die drei Amigos Joseph Zbukvic, Alvaro Castagnet und Herman Pekel haben’s probiert und den Arbeitsprozeß in einem unterhaltsamen Videofilm festgehalten.

In der Welt der Comics gibt es Autoren, Zeichner und Inker. Die Autoren schreiben die Geschichte (meist) in der Art eines Drehbuchs nieder, die Zeichner zeichnen (mit Blei- oder non-copy-blue-Stift) und die Inker tuschen die Zeichnungen. Jedenfalls läuft das bei Marvel und DC so – den beiden grossen US-Verlagshäusern mit ihrem wöchentlichen Fliessbandoutput.
Ach ja, fast vergessen – da gibt es ja noch die Koloristen. Das sind diejenigen, die die Zeichnungen erst so richtig rund machen und ins Auge springen lassen. Was sie tun, ist – genau wie bei den Inkern – keineswegs „Malen nach Zahlen“, sondern eine eigenständige kreative Leistung. Trotzdem kennt sie niemand, was u.a. daran liegen könnte, daß sie weder auf dem Cover genannt noch zu Branchenevents eingeladen werden oder gar – anders als Zeichner und Inker – Tantiemen von den Umsätzen bekommen. The AV Club hat diesen Skandal hier sehr schön zusammengefasst, komplett mit sehr anschaulichen Arbeitsbeispielen.

“Gotham Mayor: Green Is Gay!”

  • Veröffentlicht am 6th April 2014,
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”Green Is Gay“ – ©2014 Kiki Thaerigen, e13.de

Beim Durchblättern alter Skizzenbücher stieß ich auf einen Scribble, den ich komplett vergessen hatte. Was kann man an einem verregneten Sonntag schöneres tun als ein bisschen herumexperimentieren? Ich schnappte mir meine digitalen Aquarellfarben und weil mein US Shop Society 6 gerade eine Artis Promotion hat (Free Shipping Worldwide UND 5 $ Ermässigung auf jedes Produkt, gültig bis 13.4., wie immer ausser für gerahmte Bilder und gefüllte Kuschelkissen), habe ich das Motiv (natürlich ohne Wasserzeichen) auch gleich im Shop bereitgestellt. Bitte über diesen Link hier entlang. :)

Lieblinks zum Wochenende

  • Veröffentlicht am 4th April 2014,
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Das Video der Woche ist für mich das Making Of des Artworks für das Kings of Leon Album ‘Beautiful War’ von David A. Smith. Vielleicht erinnern sich noch einige hier an ein ähnliches Making Of zu John Mayers ‘Born And Raised’, das war derselbe Künstler.

Teoh Yi Chie hat sich Julia Rothmans selbst geschriebenes und illustriertes Buch “Hello New York” näher angesehen. “Some of the more interesting stories I like are that of finding a hidden tennis court at Grand Central Station, interview with a NYC taxi driver, librarian, owner of a Tattoo museum.” Das Buch sieht wirklich sehr hübsch gemacht aus und klingt interessant, ich hab’s mal bestellt.

Comics werden ja aus Kostengründen eigentlich schon seit Jahrzehnten nur noch maschinengelettert, was eine echte Schande ist, wie ich finde. Erst die passende Handschrift rundet eine gezeichnete Geschichte so richtig ab und macht auch Lust, sich näher darauf einzulassen. Man vergleiche nur einmal eine Seite aus einem deutschen Asterixheft mit derselben Seite im französischen Original – da liegen Welten zwischen. (Ich erspare mir hier die garantierte Abmahnung und verzichte daher bedauernd auf den Fotovergleich, aber Ihr könnt es selbst im gut sortierten Comicladen Eurer Wahl überprüfen.) Der Beruf des Letterers ist, wie viele andere Berufe aus dem grafischen Milieu, ausgestorben. Immerhin gibt es heute Alternativen zur Helvetica und einer der Anbieter für professionelle Comicfonts, die die meisten Genres wohl abdecken dürften, ist Blambot. – Der Typograph und Blambot-Gründer Nate Piekos schildert hier, wie er eine spezielle Schrift für die Fortsetzung des in den 80ern erschienenen Comics Elfquest aus alten Ausgaben der Serie kreiert hat. Lesenswert.

Brad Frost schreibt über die Werte des Webs.

Zeichner Greg Ruth hat ein interessantes Projekt am Start: Schauspieler und Autor Ethan Hawke hat ihn angesprochen, ob er nicht gemeinsam mit Hawke eine Graphic Novel veröffentlichen möchte. Kernthema ist die Biografie des Indianerhäuptlings Geronimo und am Ende wird wohl ein Film stehen. Egal – der Entstehungsprozeß von Indeh ist wirklich spannend und ich bin gespannt auf weitere Einträge zum Thema.

Den katalanischen digital arts und animation Profi Dei G hatte ich schon einige Male hier verlinkt; sein Timelapse Video eines apokalyptischen Magazincovers ist eines meiner alltime favorites und ich schaue es mir immer wieder gern an. Seine Sujets sind nicht so ganz mein Fall, aber man kann wirklich eine Menge von ihm lernen. Bei Go Media gibt er ein paar gute Hinweise und Tipps für Comic Designer, die allerdings auch Gültigkeit in anderen Bereichen des Design haben.

Wie man seine Vorzeichnungen auf die Leinwand kriegt, wenn man mit Ölfarben malt, das wird hier anschaulich in diversen Videos erklärt. Für jemanden wie mich, die mit Skizzenheft und Scanner digital oder via Leuchttisch auf Bristolkarton arbeitet, ist das auch mal ganz spannend zu sehen.

Vanity Fair hat die berühmten Absolventen der ersten Jahrgänge des California Institute of the Arts (Cal Arts) zum Interview gebeten und Tim Burton, Brad Bird, John Lasseter und andere Animation Heroes plaudern ganz wortwörtlich aus der Schule. Disney hatte die Schule in den späten 60ern gegründet, als ihre Zeichentrickabteilung zusehends vergreiste und sie sich langsam fragten, wo denn der Nachwuchs herkommen sollte. Zeichentrickfilm war in jenen Tagen nicht gerade gefragt und dieser kleine Haufen Verrückter warf sich mit Feuereifer aufs Studium – nur um am Ende bei Disney auf komplettes Unverständnis der alten Garde zu stoßen. Einer der Kommentatoren bringt meine Gefühle beim Lesen dieses wirklich informativen und unterhaltsamen Artikels auf den Punkt, wenn er sagt: “Of course, all these guys are pretty old now. And to look what they have made in the last half dozen years, one has to wonder if the first CalArts generation is now as hidebound and resistant to change as those folks they encountered at Disney in the 1980s”. Pixar fällt ziemlich offensichtlich schon länger nichts Neues mehr ein; genaugenommen, seit sie zu Disney gehören. Es gibt nur noch Fortsetzungen der Hits (Cars 2, Cars 3, Monster’s University, Incredibles 2, Finding Dory etc.) und die neuen Produktionen (Merida) haben nicht mehr viel übrig vom Anarcho-Gen der frühen Pixarfilme. Neuerdings wirken sogar die Dreamworks-Filme frischer und mutiger, und das will was heissen. Bleibt zu hoffen, das CalArts auch weiterhin so gute Leute ausspuckt und ansonsten gibt es ja noch das Internet.

Digitale Wasserfarben

  • Veröffentlicht am 1st April 2014,
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Die Laienbahnfahrerin – © 2014 Kiki Thaerigen, e13.de

Heute habe ich mich ein Stündchen mit einem Satz virtueller Aquarellpinsel (das sind sozusagen digitale Wasserfarben) für Adobe Photoshop beschäftigt.
Ich male nicht ganz so oft mit Aquarellfarben, was hauptsächlich daran liegt, dass ich bei Auftragsarbeiten ungern meine Arbeitsergebnisse dem Zufall überlasse, und das bleibt bei dieser Technik nicht ganz aus, macht aber natürlich auch ihren Reiz aus. Experimente kosten Zeit und Zeit ist Geld. Ausserdem bevorzuge ich plakativere Kolorierung, die im Allgemeinen auch besser zu meinem Zeichenstil passt, wie ich finde. Aber natürlich werden gelegentlich entsprechende Arbeiten nachgefragt, das Werkzeug muss zum Motiv passen und natürlich muss ich es üben. „Use it or lose it“ – das gilt ganz besonders beim Zeichnen, finde ich.

Neulich stolperte ich über die Website von Kyle T. Webster, einem US-amerikanischem Illustrator. Kyle hat eine Vielzahl von digitalen Werkzeugen, Pinseln und Zeichenstiften für Photoshop entwickelt und sein Video zur Anwendung seiner digitalen Wasserfarben liess mich die virtuelle Brieftasche öffnen. (mehr …)