Review: The Wolf of Wall Street

  • Veröffentlicht am 30th März 2014,
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Ursprünglich wollte ich den ja im Kino sehen. Aber mein Gefühl sagte mir: ‚Lass’ man, der reicht auch geliehen‘. Und so wartete ich geduldig – und nicht gerade mit angehaltenem Atem – bis das neueste Ergebnis der Zusammenarbeit von Marty Scorsese und Leonardo Di Caprio im iTunes Store (US) auftauchte und gab $ 3.99 statt der rund 15€ aus, die mich ein Kinobesuch mit allem Drum und Dran gekostet hätte.
Wie sich schnell zeigte, war jedoch selbst das leider noch rausgeworfenes Geld.

Der Film zeigt Aufstieg und Fall des jungen Börsenmaklers Jordan Belfort, der den Schwarzen Montag 1987 als Startschuß für seine Karriere nutzt und mit einer Bande halbseidener Kumpels, die es maximal alle zusammen auf einen IQ knapp oberhalb der Raumtemperatur bringen, Witwen und Waisen Aktien von wertlosen Unternehmen andreht. Die ganze Bande mag nicht besonders intelligent sein, nicht mal sonderlich sympathisch, aber verkaufen können sie. Das reicht für sagenhafte Reichtümer und die üblichen Begleiterscheinungen: Drogen, Parties und Orgien, die mit dem Begriff „spätrömische Dekadenz“ nur unzureichend umschrieben sind.

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Hellboyday

  • Veröffentlicht am 23rd März 2014,
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Mike Mignolas roter Held der Finsternis ist gestern 20 Jahre alt geworden und rund um die Welt haben ihm Fans aus aller Welt unter dem Hashtag HellboyDay gratuliert. Hier mein Beitrag, direkt aus dem Skizzenbuch geschnappschusst. Und ja, das ist Käsekuchen.

Hellboy 20th Anniversary

”Hehe … Piece of cake!“

Happy Birthday, you handsome devil!

(Pentel Brush Pen mit Mitsubishi Vermillion Buntstift in Moleskine Sketchbook)

+1

  • Veröffentlicht am 21st März 2014,
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Prokrastinieren für Fortgeschrittene

  • Veröffentlicht am 21st März 2014,
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Frei nach dem Motto: „Was du heute kannst besorgen, das hat auch noch Zeit bis morgen“ drücke ich mich gerade erfolgreich um ein unangenehmes Projekt, um das ich mich nicht drücken kann. Obwohl ich weiss, das es eigentich ratzfatz erledigt sein könnte und ich normalerweise unangenehme Dinge auch gern sofort vom Tisch habe, fallen mir ein Dutzend Dinge ein, die plötzlich keinen Aufschub mehr dulden und noch dringender sind.
Dabei entstehen dann Kritzeleien im Skizzenbuch, an denen man natürlich auch gleich mal seine Marker testen kann (einige davon sind 25 Jahre alt und frisch wie am ersten Tg, erstaunlich!).

Smartphone

„Ein Smartphone, hm?“

Ausser den Anfägerübungen wie ‚Fenster putzen‘, ‚Wasserkocher entkalkenn‘, ‚Bleistifte spitzen‘, ‚Bettwäsche bügeln‘ oder ‚das Kupfergeschirr polieren‘ kann ich noch ‚die Garderobenhaken im Flur nach 7 Jahren doch endlich mal anbringen‘, ‚die Barbourjacke frisch wachsen‘, ‚die Steuererklärung machen‘ und ‚mal wieder was bloggen, selbst wenn der visual editor nicht funktioniert‘ in den Ring werfen. Ich glaube, damit habe ich diese Prokrastination langsam durchgespielt.

An die Arbeit. (seufzend ab)

Einen neuen Comic von mir …

  • Veröffentlicht am 19th März 2014,
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Detailaufnahme

… hat der Hamburg-Führer veröffentlicht. Angeteasert wird die Geschichte um einen Skater, der bei einer nächtlichen Trickfahrt über den Alsteranleger eine Überraschung erfährt, in der gedruckten Aprilausgabe, in Gänze zu sehen ist sie nur im Netz. Bitte hier entlang.

Wer sich wundert, warum die Alsterfontäne nicht sprudelt: Die startet erst zum Frühlingsanfang (und ist nachts sowieso ausgestellt). ;-)

Das macht gerade grossen Spass hier.

Geheimes Hamburg 2

Momentaufnahme beim Tuschen

Nicht, daß Ihr denkt, ich tu‘ nix.

  • Veröffentlicht am 17th März 2014,
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Still ruht der (Zuger) See

Anne hat das so schön gesagt neulich: „Vollkommend überraschend hat mich dieses Leben total im Griff.“.

Aber es ist komplizierter. Ich komme nicht zum Bloggen, weil … ach, dumme Ausreden.
Ich habe keine Lust aufs Bloggen, weil der visual editor im Backend seit Wochen kaputt ist. Irgendein Plugin hat gepupst, oder jawasweissdennich. Natürlich kann man auch mit dem HTML Editor arbeiten, das wäre vermutlich stylisher, mehr so old school und ich würde es realer keepen, aber das ist für mich unfassbar viel anstrengender und ich habe da einfach keine Lust zu. Ich schreibe ja auch nicht mehr mit Schreibmaschine und scanne dann den Text mit OCR-Erkennung ein. Ein über fast zehn Jahre klaglos funktionierender visueller Editor ist kein Luxus sondern das Minimum an Benutzerfreundlichkeit für mich.

Nachdem ich einmal alle gängigen Methoden zur Heilung durchprobiert habe und sich die Situation immer noch nicht geändert hat, bin ich schweren Herzens dabei, ein neues Theme anzupassen, die Beiträge und Bilder zu verschlagworten und zu kategorisieren, das Blog dabei gleich mal schneller zu machen und z.B. von fehlerhaften Links zu entrümpeln und durch einen kleinen Shop zu erweitern, den Portfolio zu verbessern bzw. aktualisieren, die Permalinks hübsch zu machen, die Tweetsammlungen technisch und optisch zu verbessern, mich langsam mal um Suchmaschinenoptimierung zu kümmern, ausserdem Links zu Seiten, die vom Leistungsschutzrecht profitieren möchten, rauszuwerfen und viele andere Dinge, mit denen ich Euch nicht langweilen will. Alles, damit am Ende die Seite in neuem Glanz erstrahlt, Euch und mir wieder mehr Spaß macht und fit für die nächsten Jahre ist.

Das dauert aber. Und das macht mir bei deutlich über 1000 Beiträgen und fast 700 Bildern täglich ein, zwei Stunden zusätzliche Arbeit zur Broterwerbsarbeit, die sich sehr nach „den Pazifik mit einem Teelöffel ausschöpfen“ anfühlt. Aber ich bleibe dran, klar. Nicht zuletzt auch deshalb, weil e13 ja auch meine digitale Heimat und Visitenkarte ist, wie Cem das bei sich im Blog unlängst auf den Punkt brachte. Das Bloggen fehlt mir. Und ich ärgere mich über jeden Link, den ich auf Facebook rausblase und bei dem ich denke: ‚Der hätte jetzt aber gut in eine Sammlung gepasst.’ Wobei: Die Linksammlungen wird es in der bisherigen Form nicht mehr geben, die werden dann künftig thematisch zusammengefasst.

Zwischendurch findet Ihr mich weiterhin auf Twitter (meiner Teeküche), Facebook (nur noch als Profil) und neue Skizzen und Schnappschüsse gibt’s auf Instagram. Ich freue mich über jeden Freund und Follower – bleibt mir gewogen!