Link(s) vom 30. Oktober 2013

  • Veröffentlicht am 30th Oktober 2013,
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Zuletzt aufgelesen:

„Im Nachhinein stellte sich heraus, dass alle drei Richter ebenfalls alte Kameraden Hedlers und ehemalige Mitglieder der NSDAP waren. Es kam zu empörten Demonstrationen. Die Regierungskoalition hielt sich vornehm zurück, die rechten Parteien jubelten.“

Man möchte schreien, insbesondere im Hinblick auf die vielen aktuellen Ereignisse. Deutschlands Bundestag war und ist offensichtlich auf dem rechten Auge blind.

Die NZZ hat sich mal in Deutschlands Politikbetrieben umgesehen.

Super Tipps vom Stilpiraten; ich teste noch ein paar andere Anbieter und werde dann demnächst die Illustratorenseite beleuchten.

Link(s) vom 28. Oktober 2013

  • Veröffentlicht am 28th Oktober 2013,
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Why Do I Study Physics? (2013) from Xiangjun Shi on Vimeo.

Zuletzt aufgelesen:

„Wenn Dinge protokolliert werden, deren Interpretation letztlich demjenigen überlassen bleibt, der protokolliert, bedeutet das einen tiefgreifenden Kontrollverlust über das eigene Leben.“

„Welcher Musiker schafft das schon: Leute dazu bringen, anders zu gehen und das über Jahre. Manchmal wandere ich in die Stadt und die Bass-Akkorde kommen mir in den Sinn. Es war nicht nur dieser eine Song; es war Lou Reed.“

Ich durfte auch mal.

„People who would consider it a bizarre breach of conduct to expect anyone to give them a haircut or a can of soda at no cost will ask you, with a straight face and a clear conscience, whether you wouldn’t be willing to write an essay or draw an illustration for them for nothing. They often start by telling you how much they admire your work, although not enough, evidently, to pay one cent for it.“

Link(s) vom 27. Oktober 2013

  • Veröffentlicht am 27th Oktober 2013,
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El Cielo de La Palma from Daniel López on Vimeo.

Zuletzt aufgelesen:

„Wenn man alles kombiniert, was es hier zu kaufen gibt, dann kann man problemlos in einer Folge der Fernsehserie „Die Waltons“ mitspielen.“

„Some artists do this on every page they draw; some do it on covers and splashes; some on covers only. Some just discreetly write in all caps, some have positively baroque signatures with flourishes and frames.“

Ich finde es ja immer schön, wenn Schlipsträger drauf getreten werden.

Thies bringt es auf den Punkt, hihi.

10 Fragen – zehn Antworten

  • Veröffentlicht am 24th Oktober 2013,
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Es gibt Leute, die wollen Dinge von mir wissen … nunja.

1. Hast du dich irgendwann erwachsen gefühlt? Wann war das?
Nein. Ich bin gespannt, ob das noch kommt.

2. Wenn du dir ein Großbauprojekt aussuchen könntest, in dem du massig Geld verpulvern könntest, was würdest du bauen?
Nix. Ich habe keinen Bedarf an Großbauprojekten. Ich denke, davon haben wir genügend auf der Welt und die allerwenigsten warend das Geld, die Arbeit oder den Stress wert.

3. Würdest du lieber in die Vergangenheit oder in die Zukunft reisen und warum?
Weder – noch. Ich stehe mit beiden Beinen fest in der Gegenwart. Ich habe das Glück, in einer Zeit geboren zu sein und zu leben, in der es in meinem Land keinen Krieg gibt oder man an der Pest und ähnlichem stirbt, oder Amputationen mit der rostigen Säge durchgeführt werden. Spontan fällt mir da keine vergangene Phase ein, in der das so war. Und ich hoffe, dass es auch in meiner restlichen Lebenszeit so bleibt, allerdings bin ich da eher pessimistisch. Vielleicht nicht im Hinblick auf die Säge, aber auf den Frieden. Als Kind des kalten Kriegs wurde ich regiert von Männern (und wenigen Frauen), die selbst noch den zweiten Weltkrieg aktiv erlebt haben und alles in ihren Händen liegende getan haben, dass sich das nicht noch einmal wiederholt. Jetzt sitzen, nicht nur bei uns sondern auch in den Machtstaaten des Auslands, machtgeile Schleimscheisser an den Schalthebeln, die ohne Not mit dem Feuer spielen und ohne einen Hauch der Weisheit und dem Mindestmass an Integrität, die bzw. das selbst Typen wie Franz-Josef Strauss oder Helmut Kohl, geschweige denn Schmidt, Giscard d’Estaing, Wehner, Brandt oder von Weizsäcker hatten.

4. Liest du eigentlich noch Tageszeitung?
Ich habe noch nie regelmässig eine Tageszeitung gelesen. Eine Weile habe ich jeden Tag eine andere gelesen, also montags Die Welt, dienstags die FAZ, mittwochs die Sueddeutsche, Donnerstags die Zeit, Freitags die NZZ, sonnabends das Abendblatt und Sonntags die FAS und die Welt am Sonntag im Wechsel. Aber letztlich steht überall dasselbe drin und meist nicht mal wirklich gut geschrieben oder gar ausgewogen. Heute lese ich nur noch im Flugzeug eine Tageszeitung, wenn der Flug kurz genug ist und dann versuche ich in der Regel, die NZZ oder den Guardian zu ergattern. Die wichtigen Artikel finde ich aber auch so täglich im Netz, obwohl ich grundsätzlich lieber Sachen gedruckt lese als am Bildschirm.

5. Abgesehen von Alltags- bzw. Gebrauchsgegenständen, gibt es etwas, das du immer Zuhause haben musst?
Wüsste jetzt spontan nichts, das nicht entweder unter Alltags- oder Gebrauchsgegenstand fiele.

6. Glaubst du, dass du zuverlässig bist?
Ich weiss es sogar.

7. Welchen Kurs würdest du im Altersheim belegen?
„Wie man Bierflaschen mit dem Feuerzeug aufmacht.“

8. Was muss man können?
Komplimente aushalten, Beleidigungen ignorieren, eigene Fehler zugeben, über die Fehler der Anderen nach Möglichkeit hinwegsehen. (Ich arbeite dran.)

9. Was hältst du von Reenactment?
Nix.

10. Welche Frage wolltest du schon immer mal beantworten? (Bitte auch beantworten)
Bist du im echten Leben so fies grummelig, wie du auf deinem Twitteravatar immer guckst? (Nein.)

Ich müsste mir jetzt für das Spiel irgendwie zehn neue Fragen ausdenken und die an andere Leute werfen, aber mir fällt gerade nichts ein, was ich noch dringend von Euch wissen müsste und was Ihr nicht schon in Euren 20-Dinge-über-mich Einträgen erschöpfend behandelt hättet. ‚tschuldigung. Vielleicht mag ja jemand weitermachen und sich eigene Fragen ausdenken.

Link(s) vom 23. Oktober 2013

  • Veröffentlicht am 23rd Oktober 2013,
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Going West from Andersen M Studio.

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Frau Novemberregen hat den ultimativen Geruchssinn und ein gutes Gehör.

Für solche Geschichten wurden ja Blogs erfunden, finde ich.

Hindsight is always 20-20 …

Link(s) vom 22. Oktober 2013

  • Veröffentlicht am 22nd Oktober 2013,
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„Sie erschauere, wenn sie daran vorbeispaziere, sagt Isa Henselmann. Nach dem Krieg sei Stalin eine der großen Bezugspersonen gewesen. Heute sei es so, »als habe man ein Monster geliebt«.“

Schöner, langer Beitrag auf ZEIT ONLINE über das Leben an der Karl-Marx-Allee in Berlin. Als West End Girl war mir die ja bis vor kurzem kein Begriff; aber erst neulich sah ich den eigentlich ziemlich guten Film This ain’t California, über Skateboarding in Ostdeutschland (der allerdings für mich in der Sekunde total verloren hatte, als ich erfuhr, es war gar keine Dokumentation sondern ein schlichter Spielfilm mit ein paar Körnchen dokumentarischer Szenen darin; ein Fake). Darin wohnten die Protagonisten ebenfalls in dieser Strasse in einer WG. Ich dachte noch ‚cool, aber wie haben die das durchgezogen in einer Welt, die so blockwartmässig durchkontrolliert war? Ein Rudel Teenager in einer WG?‘. Nun, da ich weiss das der Film eine Fake-Doku war, verbuche ich das mal unter „künstlerische Freiheit“, aber die Strasse ist mir im Gedächtnis geblieben.

“I wanted a button on my personal website, on jackconte.com, that said please give me money whenever I make a video if you want to help me keep making videos,” Conte says. “Seconds after I thought of that, I thought: ‘Well, gee, that’s something a lot of my friends would like, too.’”

Das gucke ich mir wohl mal näher an.

„The T.S.A. also maintains a PreCheck disqualification list, tracking people accused of violating security regulations, including disputes with checkpoint or airline staff members.“

Ich bin echt froh, dass ich die USA gesehen habe, bevor die da drüben so durchgeknallt sind. Irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft werden wir ebenfalls diesem faschistischen Wahnsinn komplett verfallen und vermutlich schon von Drohnen gescannt, wenn wir nur den Müll runterbringen. Bis dahin reise ich dorthin, wo man mich freundlich empfängt und mit dem Transportmittel, das die Bezeichnung ‚komfortabel‘ verdient.

 

Schmalziger Hinweis

  • Veröffentlicht am 21st Oktober 2013,
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Schmalz

Am Sonnabend erschien das neue Heft des Heimatmagazins Stijlroyal, Nummer 17 schon. Im stylishen A3 Format. Und es hat als Thema „Schmalz und Comics“. Und die deutsche créme de la crème der neunten Kunst hat extra Comics gezeichnet dafür, z.B. Heiko Nerenz, Oliver Naatz, Christian Nauck der Nilzenburger und andere. Ich auch (hier bitte irres Kichern denken).

Sobald ich es in den Händen halte, gibt es eine Rezension, und wer mir zuvorkommen möchte oder sich selbst ein Bild oder noch ein Geschenk zur Gänseschmalzsaison braucht, der bestelle es bitte bei Huck unter www.stijlregal.de oder bei @quitzi in Berlin im „Grober Unfug“ Laden.

Link(s) vom 20. Oktober 2013

  • Veröffentlicht am 20th Oktober 2013,
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„Die Kleine kann sich ja nicht wehren, aber Schuhe für Erwachsene habe ich mir dort nie angesehen, ich meine, Orthopädiefachhandel, allein das Wort schon, da kann man sich ja gleich samstagabends Florian Silbereisen anschauen.“

Eine schöne Begründung dafür, warum man Disney’s „Frozen“ links liegen lassen sollte. Ich bin ja mit Disneyfilmen aufgewachsen, Disney stand lange Zeit für tolle Geschichten und umwerfende Qualität in der Animation. Die klassischen Disneys wie Aristocats, Dschungelbuch, Robin Hood, Susi & Strolch, Bernard & Bianca etc. waren und sin dein Fest. Mit Die Schöne und das Biest spätestens wurde die Animation schluriger und liebloser und die Geschichten waren vorher schon in Karies induzierende Gefilde abgerutscht. Aber mit „Frozen“ scheint ein wirklich neuer Höhepunkt an Widerlichkeiten erreicht worden zu sein:

„So you can imagine that I was profoundly disappointed when I heard that Disney’s adaptation, now called Frozen (a Tangled-reminiscent decision that stinks of avoiding the need to market a film with a female centered title), had cut out every single one of these female characters save for Gerda, now called Anna, and the Snow Queen, who is now Anna’s sister. The women have been replaced with a cast of men, and Anna is now accompanied on her journey by a “Mountain Man” named Kristoff (edit: a helpful anon informed me that his name is not Hans, as I originally stated. Hans is in fact another male character and may be a factor in a possible love triangle for Anna). Kristoff is obviously intended to serve as romantic interest for the now aged up Anna, who as Gerda in the original, felt a love for her friend Kai that was strictly platonic. (Kai, by the way, has been dropped altogether.)“

Ich hab’s ja nicht so mit Rockwells Motiven, aber sein Illustrationsstil und die verwendeten Techniken sind definitiv fantastisch. Und ich habe ein neues Buch auf der Wunschliste.

Vielleicht nicht der gruseligste, denn wirklich gruselig und unheimlich  sind nur leergepumpte, verfallende Schwimmbäder, finde ich. Aber fraglos fies.

Noch ein spannendes Buch für meine Liste:

„Lavie Tidhar has a theory about superheroes. About what they are and what they represent; about where they come from and why we hardly ever see any British ones. These are questions the author asks and answers on various occasions over the course of his indescribably demanding if accordingly rewarding new novel, though Tidhar’s particular position is best encapsulated by the testimony given by a fictionalised version of Joseph Shuster—the co-creator of Superman alongside Jerry Siegel, who also appears—during the trial of Dr. Vomacht, the Nazi scientist whose cavalier prodding of probability resulted in The Violent Century’s so-called Übermenschen.“

Ein – schon etwas älterer – sehr langer und sehr guter Artikel über die deutsche Frage nach der Schuld und dem Umgang damit.

Ja, so ist das: als Designer, Zeichner. Autor, Musiker bist du immer der Depp .

Es wäre vielleicht nicht ganz meine WOrtwahl gewesen, aber grundsätzlich kann ich mich der Autorin hier doch anschliessen. Und es erinnert mich an die Zeit, als ich meine alten Bücher in die Stadtteilbibliothem brachte. Gut erhaltene, in tadellosem Zustand befindliche Bücher, kein- bis einmal gelesen. Mir wurde durch die Blume zu verstehen gegeben, dass ich die lieber auf dem Flohmarkt verscherbeln solle (eBay gab es damals noch nicht, Oma erzählt vom Krieg), da sonst bei der Inventur festgestellt würde, dass diese Bibliothek genügend Bücher habe und die Mittel für Neuanschaffungen dann im kommenden Jahr gekürzt oder gestrichen werden würden. File under #kannstedirnichtausdenkendas

Musiker waren damals irgendwie mehr Musiker und weniger attention whores, oder kommt mir das nur so vor? Und ausserdem: Hach, Neil Young.

„Wenn die deutsche HuffPo keine Agenda hat sondern nur ein Unternehmen ist, aber die meisten Autoren nicht in Geld bezahlt werden, sondern in Werbefläche für sich oder ihre Sache, dann besteht das Medium letztlich aus nichts als aneinandergeklatschten Anzeigen. Das ist nicht “Journalismus 3.0″, wie Lohmeyer es nennt, es ist haargenau das Gegenteil: Journalismus definiert sich ziemlich genau dadurch, dass er eben nicht den Inhalt des Berichts davon abhängig macht, was die Folge des Berichtes ist. Wenn ich einen Text schreibe, um damit eine bestimmte Handlung zu bewirken, ist es Werbung. Wenn ich einen Text schreibe, damit mich jemand anders bucht, für ihn einen Text zu schreiben oder einen Vortrag zu halten, dann ist es Werbung und nicht Journalismus, auch nicht Punkt null (ich möchte übrigens nie wieder hören, irgendwas wäre irgendeine Zahl Punkt null. Ich finde das affig).“

Link(s) vom 16. Oktober 2013

  • Veröffentlicht am 17th Oktober 2013,
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Zuletzt aufgelesen:

“What kind of salad are you getting?” I asked Rand.

“I wasn’t planning on getting one,” he replied.

“You have no choice.”

„Mit Haifaa Al Mansour führte außerdem erstmals eine saudi-arabische Frau Regie. Und die macht dann mit ihrem Drehbuch auch noch das, was noch nicht mal an Orten wie Hollywood & Co. selbstverständlich ist, indem sie weibliche Figuren ganz in den Mittelpunkt ihrer Geschichte stellt. Jepp, eindeutig volle Punktzahl!“

„Bereits jetzt sind die Verlage auf Anraten des Börsenvereins panisch dabei, sämtliche deutschen Pressezitate von ihren Websites zu löschen. Die entsprechenden Daten im „Verzeichnis lieferbarer Bücher“ (www.vlb.de) sind schon bereinigt. Die Marketingabteilungen stellen sich darauf ein, Anzeigen künftig ohne Kritikerzitate zu gestalten – Anzeigen, nach denen sich eben die Zeitungen sehnen, die den Verlagen zuvor keinen Millimeter entgegengekommen sind.“

Die NY Times hat nach ‚Snowfall‘ erneut ein Thema multimedial schön aufbereitet. Dieses Mal eine Reise von St. Petersburg nach Moskau, durch ein Russland, das teils recht archaisch anmutet.

Die Lieblingstweets im Oktober (Teil 1)

  • Veröffentlicht am 16th Oktober 2013,
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Der Monat ist schon wieder halb rum um damit es nicht so voll wird wie Ende September, kommt hier der erste Schwung Lieblingstweets im Oktober. Quasi die erste Halbzeit.

 

 

Zwanzig Dinge über mich

  • Veröffentlicht am 14th Oktober 2013,
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Zwanzig Dinge über mich

Das geht gerade mal wieder durch die Timeline, z.B. bei Anne, Johannes, Meike oder Patschbella, und da mich natürlich wieder keiner gefragt hat*) und ich wissen aber will, ob mir tatsächlich zwanzig Dinge über mich einfallen, die ich a) überhaupt der Öffentlichkeit über mich mitteilen möchte und b) noch nicht ohnehin irgendwann hier im Blog erwähnt habe, fange ich mal an:

(mehr …)

Link(s) vom 12. Oktober 2013

  • Veröffentlicht am 12th Oktober 2013,
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Zuletzt aufgelesen:

„In Deutschland schauen wir auf den Gewinn. In Amerika auf die Gewinnchance.“

„Jemand, der gerne Gegnerlisten auf Twitter führt, hat mich gestern auf eine Liste “rechts” gesetzt. Als ich mich letzten Monat mit der NPD angelegt hatte, haben die mich zwar tagelang belästigt, aber soweit mir bekannt ist, hat mich von denen kein Blockwart auf eine öffentliche Liste gesetzt.“

„The major labels are happy, the consumer is happy and the CEOs of the web services are happy. All good, except no one is left to speak for those who actually make the stuff.“

„Sir, please turn off the camera.“

„Ma’am, it doesn’t turn off, and it doesn’t turn on.“

„Zum ersten Mal in meinem Leben muss ich gemeinsam mit einem Polizisten losprusten.“

*hachz*

Boom!

  • Veröffentlicht am 11th Oktober 2013,
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Boom!

Link(s) vom 8. Oktober 2013

  • Veröffentlicht am 9th Oktober 2013,
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Zeitraffer des Himmels über der Sternwarte von Mauna Kea (Hawaii). Das ist wunder-, wunderschön. Ich habe das mal auf der Nachbarinsel erleben dürfen; vom Haleakalā Krater aus. Nie zuvor oder danach kam ich mir so klein vor.

Zuletzt aufgelesen:

„So eine Unverschämtheit. Wenn hier jeder etwas rücksichtsvoller wäre…“

„The gadgets attached to Fry and Davies measured their heart rates, breathing, sweat, and “various other emotional responses.” What do we learn from the experiment? For one thing, as neurobiologist Michael Trimble informs us, “music is different from all the other arts.” For example, ninety percent of people surveyed admit to being moved to tears by a piece of music. Only five to ten percent say the same about painting or sculpture.“

„The Stolperstein is a much more effective tool for memory. Here, each person, whether Jew, gypsy, gay or simply resistant to the Nazi way of thinking, is commemorated outside the building where they lived or worked. And at the bottom of each one, it is spelt out in plain text the date on which they were ‘murdered’. That’s an important use of language. Not ‘gassed’, ‘eliminated’, ‘shot’, ‘racially cleansed’ or any other language that can make you momentarily associate the act with the rows upon rows of deaths committed in the fog of war, but instead, it is put as starkly as if you or I were fatally stabbed tomorrow.“

„Das Ganze ist eine elende Plackerei – nicht so sehr das Lackieren, sondern das Abnehmen. Deshalb haben das auch zwei kräftige Herren für mich getan, denen es nichts ausmacht, 40 Kilo Heizkörper mit 60 Liter Wasser drin zu heben.“

Pioneer Woman Ree Drummond hat ihre besten Suppenrezepte für den Herbst zusammengestellt. Mein Favorit darunter ist die Mais-Chili-Suppe („Corn Chowder with Chilis“), die heizt wirklich schön ein, aber auch die Blumenkohlsuppe sieht sehr vielversprechend aus. Ansonsten empfehle ich auch mal einen Ausflug zu Herrn Buddenbohm, der bei sich drüben Zwiebelsuppe à la Stevan Paul gemacht und verbloggt hat.

„It was a time when people were talking about “the imperial presidency.” I knew very well that the 900-pound gorilla in Washington is not the presidency. It’s Congress. If Congress can get its act together, it can roll over the president. That’s what the framers thought. They said you have to enlist your jealousy against the legislature in a ­democracy—that will be the source of tyranny.“

“All you have to do is read the records of the São Paulo Forum and observe the conduct of the Brazilian government,” he said. “The friends of Luis Inácio Lula da Silva, of Dilma Rousseff and the Workers Party are the enemies of the United States: Chavist Venezuela, first with (Hugo) Chávez and now with (Nicolás) Maduro; Raúl Castro’s Cuba; Iran; Evo Morales’ Bolivia; Libya at the time of Gadhafi; Bashar Assad’s Syria.

“In almost all conflicts, the Brazilian government agrees with the political lines of Russia and China, as opposed to the perspective of the U.S. State Department and the White House. Its more akin ideological family is that of the BRICS, with whom it tries to conciliate its foreign policy. [The BRICS are Brazil, Russia, India, China and South Africa.]

„Mächtige Frauen sind momentan wie einsame, bedrohte Eisberge und solche Kommentare, die allgemeine Stimmung gegenüber diesen Menschen ist der verfluchte Klimawandel. Diese Frauen wollen einfach nur ihren Job tun und sollen sich aber doch bitte auch um ihre Frisur kümmern, den richtigen Schmuck tragen und einerseits ansehnlich aber bitte auch nicht zu attraktiv sein. Klar, kein Problem.

Solange diese Art von Respekt gegenüber jemandem wie Angela Merkel hoffähig ist, was bedeutet das für andere Frauen in verantwortlichen Positionen? Wie sehr müssen Frauen sich winden und verformen lassen, um am Ende nicht als hysterische Zicke, inkompetente Furie oder eben die Mutti der Kompanie zu gelten?“

Link(s) vom 7. Oktober 2013

  • Veröffentlicht am 7th Oktober 2013,
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„Wenn ich eine Kindledatei lese, dann zahle ich doppelt und dreifach: Mit Geld, Zeit und meinen Gewohnheiten. Natürlich stehen meine Nutzungsdaten auch jedem beliebigen Geheimdienst zur Verfügung. Diese Leute lesen ja noch, wie wir wissen. Oder sie lassen lesen, von Maschinen, Tage des Condors.“

„Ich bin betroffen, dass gerade einmal sechs Prozent befragter deutscher Personalchefs Vielfalt für ein Top-Thema ihrer Arbeit halten. Das deutsche Management ist viel zu homogen. In England steht Geisteswissenschaftlern eine Karriere als Banker oder Manager offen. Warum nicht auch in Deutschland? Stattdessen stellt Schmidt weiter Schmidtchen ein.“

Wunderschöne Bilder aus einem fernen, vergessenen Land vor unserer Zeit.

„When you’re a kid, intelligence can act as a sort of mild autism. Your brain leads you to different conclusions than everyone else, but you don’t have the experience yet to realize it. And so adults not in the know tend to think the smart kids are actually the slow ones.“

Fischbrötchen? Na immer!

  • Veröffentlicht am 5th Oktober 2013,
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Fischbrötchen? Na immer!

Wenn der Abend davor am Morgen danach droht, noch mal kurz hochzukommen, hilft ja in der Regel nichts besser als ein Fischbrötchen – mit viel Zwiebeln natürlich. Jedenfalls bei uns im Norden ist das so. Und so twitterte ich vor einiger Zeit, der konkrete Anlass ist mir leider entfallen, dass die Situation nach einem Fischbrötchen verlange.  (mehr …)

Die Lieblingstweets im September, Teil 2/2

  • Veröffentlicht am 3rd Oktober 2013,
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Teil 1 findet sich hier, die Greatest Hits der anderen wie immer bei der tapferen Anne.Und nein, ich habe keine Ahnung, warum die nicht mit dem nötigen Brimborium hübsch angezeigt werden. Ich kopiere den embedding Code und setze ihn hier ein und das kommt dabei raus. Fresst, oder Klappe.

 

 

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Link(s) vom 3. Oktober 2013

  • Veröffentlicht am 3rd Oktober 2013,
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  • Doppelt so überflüssig wie die FDP
    „Derzeit glauben viele bei uns, sie könnten sie die Luftfahrt revolutionieren, weil sie schon mal jemanden vom Flughafen abgeholt haben.“

Realo Pavel Mayer seziert akribisch seinen Fundi-Chaotenhaufen namens Piratenpartei. In jeder Hinsicht lesenswert. Ich war „sweet sixteen“, als die Grünen erstmals in den Bundestag einzogen, also genau in dem Alter, in dem viele Piratensympathisanten heute sind (wählen dürfen sie ja noch nicht). Ich kenne das Prinzip Hoffnung und habe gesehen, was daraus werden kann und wurde. Ich erinnere mich gut an diese Chaotentruppe und an die Kräche zwischen Realos und Fundis, die den Realos, Fischer voran, schliesslich den Weg zur Macht ebneten. Politik für 80 Millionen zu machen, und für die dahinter liegenden restlichen Millionen von Europäern, die von bundesdeutschen Politikern mitregiert werden, ob sie das nun wollen oder nicht, das erfordert Macht. Die Piraten wollen als Ganzes offensichtlich keine Macht haben und die Wähler haben das klar erkannt und ihnen folgerichtig auch keine gegeben. Es war die Chronik eines angekündigten Todes. Mayer zeigt hier viele Lösungswege auf, für deren blosse Erwähnung er natürlich in den Kommentaren gleichsam gekreuzigt wird, aber jeder dieser bekloppten Kommentatoren nagelt den Sarg der Partei nur noch fester zu.

Ich muss die Piraten nicht in der Regierungsverantwortung sehen, aber es hätte mich gefreut, wenn wenigstens ein oder zwei Nasen dieser Truppe es in die Opposition geschafft hätten. Allein schon deshalb, weil sie dann offenen Zugang zu Akten, Vorgängen und Dokumenten gehabt hätten, die Nicht-Mandatsträgern und damit der Öffentlichkeit schlicht verwehrt bleiben. Die Chance, etwas mehr dringend benötigte Transparenz in den Laden zu bringen, laut unangenehme Fragen zu stellen, sie wurde vertan. Schade.

  • Willkommen in der Bastelmuttihölle
    „Aber jetzt fragt euch mal in welchen Berufsgruppen man normalerweise glitzert. Wenn man also golden glitzernd in einem wichtigen Business-Meeting sitzt, kann das durchaus unangenehm sein. Niemand denkt bei gülden glitzernder Haut an Laternenbasteln. Bestenfalls gerät der glitzernde Elternteil in den Verdacht nebenberuflich in der großen Gala-Show des Friedrichstadtpalasts mitzutanzen… (“Laternenbasteln, Frau Cammarata, ich verstehe. Knick knack.” Mein Gegenüber zwinkert mir verschwörerisch zu und nickt.)“

Das Nuf über Dinge, die sich kinderlose Menschen nicht vorstellen können. Oder wollen. Oder sollten.

Mir fällt dazu nur dieser legendäre Tweet ein:

Endlich ist es Monstober!

  • Veröffentlicht am 3rd Oktober 2013,
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Endlich ist es Monstober!

Für Monstober habe ich habe ein paar Monstershirts für das innere und äussere Kind in Euch entworfen, die es ab sofort im Shop gibt. Der Monstober ist ja der Monat, wo’s gruselig wird: Das Wetter lässt einen in aller Regel im Stich, die ersten Erkältungen schleichen sich an, morgens wird es später hell und dafür abends schon um sieben dunkel. Krönender Abschluss ist dann die Nacht vor Allerseelen, a.k.a. Halloween.

Motiv 1 ist ein Tintenfisch, bzw. Octopus. Nein, ein Roboter! Nein, ein Monster! Oder alles drei zusammen? Jedenfalls telefoniert es gerne und viel (es entstand, als ich telefonierte und dabei gleichzeitig online meine Handyrechnung überprüfte … Dr. Freud, übernehmen Sie!)

Monstobershirt 1: Das Oktopusrobotermonster (mehr …)

Link(s) vom 2. Oktober 2013

  • Veröffentlicht am 2nd Oktober 2013,
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Zuletzt aufgelesen:

The Shining ist nicht Kings stärkster Roman, aber wahrscheinlich Kubricks bester Film. Ich mag weder Roman noch Film besonders und bin wahrscheinlich eher auf Seiten Kings zu finden, weil ich Kubrick für eine prätentiöse Luftpumpe halte bzw. hielt und King für einen der besten gegenwärtigen Schriftsteller, der nur leider im für mich falschen Genre schreibt. Ich nehme Kubrick übel, dass er Shelley Duvalls eigentlich recht starke Figur der Wendy zum dummen Frauchen gezeichnet hat, aber das passt wohl zu ihm – er war wohl dem Vernehmen nach ein ziemlicher Frauenverächter.

Schöne Sache, das. Ich hab’s ja nicht so mit SuperheldInnencomics und ignoriere Marvel und DC weitläufig, insofern kenne ich auch diese Figur der Jane Foster und Thor gar nicht. Aber wenn es hilft, technik- und wissenschaftsbegeisterte Mädchen zu fördern und zu unterstützen, dann soll es mir nur recht sein.

  • Gefunden
    „1—2—3—CDU-Wähler. Gut, so einfach ist die Suche nicht. Ich kann etwas weiterhelfen. Ich bin einer dieser CDU-Wähler, einen haben Sie also gefunden.“„Zudem hat die Partei mit Angela Merkel eine inte­gra­tive Poli­ti­kerin, der die SPD nie­mand Adäquates ent­ge­gen­setzen kann. Kanz­ler­kan­di­daten, die ver­lauten lassen, als Bun­des­kanzler wäre das Gehalt zu niedrig, wirken wenig ver­läss­lich – vor allem, wenn sie einer Partei ange­hören, die sich auf die Fahnen geschrieben hat, auch die weniger gut Betuchten zu vertreten.“

Tja. Das lässt sich schlecht leugnen, so ist das leider. Vielleicht beeinflusst durch den Bohai, den die US-Amerikaner und die Franzosen um ihre Präsidentschaftswahlen und den damit verbundenen Personenkult treiben, wählen wir nun auch hierzulande (emotional betrachtet) weniger Parteien als Köpfe. Und der von Frau Merkel wirkt nun wirklich nicht blöder als der von Peer Steinbrück, ganz im Gegenteil. Ich kann diesen Gedankengang „so übel geht es uns im Vergleich zum Rest der Welt nicht, Angie ist vielleicht kein Gottesgeschenk aber definitiv nicht schlechter als dieser lustlose Raffke von der Partei, die uns Hartz IV gebracht hat“ gut nachvollziehen.