Link(s) vom 29. September 2013

  • Veröffentlicht am 30th September 2013,
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Zwischen dem 28. September 2013 und dem 29. September 2013 aufgelesen:

„Vor allem fließt die Genugtung wie Sodbrennen durch mich, weil Blackberry als erstes eine Konzerntechnologie ist, gemacht von Konzernen für Konzerne. Weil Konzernkasper auf diese Mist vertraut haben.“

 

„Du kennst ja sicher auch nicht alle Gesetze auswendig, oder? Trotzdem gelten sie.“

Link(s) vom 26. September 2013

  • Veröffentlicht am 27th September 2013,
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Zuletzt aufgelesen:

„Remember the utter shock you felt when, as a kid, you ran into one of your teachers at the grocery store? It was such a strange idea that your teacher needed to eat food, and that she actually left the classroom. You knew, of course, that she did eat food because you had seen her eat cupcakes that the moms sent in for birthdays, but the concept that she would actually go grocery shopping was just mind-boggling.

In some way, employers act like the third graders they once were, and are shocked (shocked!) that their employees have lives outside work. And furthermore, they not only have lives, they have Twitter and Facebook and Vine and Instagram accounts and–here’s the really weird thing–sometimes they talk about work on these accounts.“

„Wir tranken einen Kaffee vor einer Bäckerei, gelangweilte Menschen in Kaschmirpullovern neben uns. Notare, Apotheker, Verleger, Therapeuten und Chefärzte, wenn man diese Rollen für einen Tatort besetzen müsste, man hätte hier jeden Gast nehmen können. Abgesehen von meinem Wanderfreund und mir natürlich, wir wären dann eher die Verdächtigen gewesen.“

„Ich fahre zusammen, als wäre mir der Leibhaftige erschienen, als aus dem Dunkel hinter mir eine Stimme sagt: “Krieg ich auch eine?”
Mit einer Gänsehaut am ganzen Körper, so habe ich mich erschreckt, drehe ich mich um und sehe am Straßenrand fast ganz im Dunkeln einen Mann auf einem Kilometerstein sitzen. “Kann ich auch eine Zigarette bekommen?” fragt er wieder und deutet mit dem Finger auf meine Kippe.“

Link(s) vom 26. September 2013

  • Veröffentlicht am 26th September 2013,
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Zuletzt aufgelesen:

„For every great tweet, there could have been four insightful paragraphs, but there aren’t, and never will be, because Twitter removes my desire to write by killing my ideas.“

Ich finde a, es gibt wenig Unheimlicheres als ein leeres Schwimmbad.

„„Ich werde zu spät kommen und ALLES hat schon angefangen! Ich habe EXTRA nichts gegessen.“ „Das tut mir sehr leid. Ich entschuldige mich im Namen der SBB.“, der Kondukteur zeigt sich ruhig und routiniert. „Ausserdem habe ich ein Billett für die neue Strecke gekauft. EXTRA.“ er wedelt mit dem Billett so intensiv vor Kondukteurs Nase herum, dass ich glaube Nasenhaare flattern zu sehen.“

Link(s) vom 24. September 2013

  • Veröffentlicht am 24th September 2013,
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Portrait of a Metal Worker

Zuletzt aufgelesen:

Zum Mittag gibt es heute also einen Linseneintopf mit Würstchen, dazu ein leckeres Glas “Fantasie Getränkepulver Typ Orange” und anschließend etwas Schokolade. Alles Herstellungsdatum 1998.“

Ich kann mir nicht erlauben, erst mal einen Blick in meinen Pass zu werfen. Das hieße, ich kann das alles gar nicht mehr machen: Ich kann nicht auf den Laufsteg gehen, kein Rockstar werden oder Filme machen. Genau das habe ich aber noch alles vor.“

„Ich möchte mein Leben nicht von Angst leiten lassen.“

Link(s) vom 20. September 2013

  • Veröffentlicht am 20th September 2013,
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Zuletzt aufgelesen:

  • Babylon
    „Wir verstanden kein Wort. Aber ich habe meinen Vater selten so gesehen wie in dem Lokal seines Freundes. Gelöst, entspannt, fröhlich. Es war so als ob einen Teil, den man von ihm abgeschnitten hatte, plötzlich wieder da war.“
  • Ich geh Sonntag wählen
    „Ich find nicht alles uneingeschränkt super was die Piraten bis jetzt so ab- und von sich gegeben haben […] aber dieser Haufen der sich Regierung nennt braucht dringend ein paar Nerds.“
  • Fünf Tage vor der Wahl. Ein Statusbericht.
    „In den Kommentaren auf Spiegel-Online beschweren sich Menschen, dass der Berliner Tatort unrealistisch gewesen sei, weil der deutsche Jugendliche der Täter war. So was machten doch nur Ausländer.
    Und im Fernsehen erklärt eine Kanzlerin, dass sie sich persönlich schwer damit tue, Menschen gleichberechtigt zu behandeln.
    In Italien steht derweil ein Schiff wieder aufrecht. Die Reporter können jetzt zusammenpacken. Sie haben nun Ruhe bis zum Frühjahr. Dann wird das Schiff abtransportiert.“
  • Kein Fernsehen, kein Internet, kein Radio: Selbstversuch: Eine Woche Print – Medien
    „Texte, die meine Filter Bubble nicht kennt. Die mich bereicherten.“
  • Alternate Sweden
    Toll!

Neu: Mein Zweitblog auf svbtle.com

  • Veröffentlicht am 20th September 2013,
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Vor einiger Zeit flatterte mir eine Einladung zu svbtle.com in den Kasten, und nachdem ich mich schlau gemacht habe, was das sein soll (ein Blognetzwerk ähnlich Medium, angeblich ziemlich elitär und definitiv mit einem sehr guten Backend versehen) überlegte ich, was ich da als angemessenen Jungferneintrag schreiben sollte. Der Artikel ist jetzt lang und live zu sehen unter dem Titel On drawing first. Kommentieren kann man drüben nicht, nur gerne „Kudos“ verteilen, aber ich freue mich auf feedback über die üblichen Kanäle.

Die Lieblingstweets im September (Teil 1/2)

  • Veröffentlicht am 13th September 2013,
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(mehr …)

Link(s) vom 11. September 2013

  • Veröffentlicht am 11th September 2013,
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Zuletzt aufgelesen:

Statt Schwedenmöbel. I like, besonders das Gästebett.

Jo, kann man so sehen. Stimmt auch oft. Aber man kann sich bereits vollumfänglich informiert haben und trotzdem Dinge nicht verstehen, bzw. eben nicht SO verstehen, wie sie der oder die Andere meinen. Und man darf Dinge dumm, idiotisch, lächerlich und unwichtig finden und nicht verstehen, warum sie anderen Menschen wichtig sind. Und was dann? – Würde mal sagen, hier hat jemand den Unterschied zwischen „nicht verstehen“ und „nicht akzeptieren“ nicht verstanden.

Guess what: Goodreads ain’t one of ’em.

„It’s only when the customer, after truly resonating with an artist, moves from an Active Fan to a Passionate Fan that the artist stands a chance of making money.“

Amen.

Wie Hund und Katze

  • Veröffentlicht am 9th September 2013,
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Der Rote

Vielleicht würde ich Katzen heute mögen, wenn ich als Kind eine gehabt hätte. Oder bei meinem Erstkontakt mit dieser Spezies nicht blutig zerkratzt worden wäre. Es war nicht meine Schuld, und genaugenommen auch nicht die Schuld der Katze. Meine Cousine und ich hatten das Tier auf dem Spielplatz gefunden, stundenlang gestreichelt und schliesslich nach Hause getragen. Meine Tante war jedoch strikt gegen Katzen und auch ansonsten eine recht autoritäre Frau, so daß mein Cousinchen, als sie ihre Mutter von ferne sah, das Tier ohne Vorwarnung auf meinen Arm warf und in den Garten rannte – damit ich zumindest den ersten Zorn der Götter Göttin abbekam. Die Katze und ich waren von dieser spontanen Aktion gleichermassen verblüfft und so stand ich am Ende zerkratzt, blutend und heulend vor meiner wütenden Tante, während sich Katze und Cousine schlauerweise aus dem Staub gemacht hatten. (Was aus der Katze wurde, weiss ich nicht. Meine Cousine und ich reden seit ein paar Jahren wieder miteinander.)

Oder vielleicht würde ich Katzen heute mögen, wenn mein erster Kinofilm nicht ‚Susi und Strolch‘ gewesen wäre, mit den beiden verschlagenen, intriganten, sehr unheimlichen und durch und durch bösen Siamkatzen Si und Am, die mir noch wochenlang nach dem Kinobesuch Albträume bescherten.

Vielleicht fände ich Katzen weniger schrecklich, wenn ich nicht so häufig von Freunden und Bekannten zu hören bekäme, daß ihnen Sheila oder Blackjack stolz einen selbst erlegten Vogel- oder Mäusekadaver aufs Kopfkissen gelegt hätten, als Zeichen ihrer Zuneigung, Anerkennung, Ehrerbietung oder wasweissich. Nennt mich altmodisch oder meinetwegen spiessig, aber ich finde nicht, daß ein Tier etwas im Bett zu suchen hat, ganz egal, wie viele Beine es hat … und ganz sicher nicht, wenn es keinen Kopf mehr hat oder nur noch einen Kopf und insgesamt betrachtet toter ist als Schrobenhausen bei Nacht.

Ja, vielleicht. Aber es ist nicht sehr wahrscheinlich. Ich glaube, die meisten Menschen fühlen sich von Natur aus entweder mehr zu Katzen oder mehr zu Hunden hingezogen und ich war vom ersten Tag an ein Hundemensch. Ich hatte keine Goldhamster, Meerschweinchen, Mäuse, Kaninchen, Fische oder anderes Getier zum Üben, ich hatte einen Hund. Und mein Hund hatte mich. (mehr …)

Link(s) vom 8. September 2013

  • Veröffentlicht am 8th September 2013,
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Zuletzt aufgelesen:

Im Ernst? So scannen die bei Google Books die Bücher? Irre!

DC Comics ist ja berühmt berüchtig für die sexistische Darstellung von Frauen in ihren Geschichten und Bildern, aber das hier hat noch mal ganz neue Qualität: Nachwuchkünstler werden mit der Chance geködert, für das Label DC arbeiten zu dürfen („Break into comics with Harley Quinn!“), wenn sie (u.a.) Zeichnungen abliefern, auf denen die Figur der Harley Quinn nackt Selbstmord begeht. Das ist an Widerwärtigkeit in jeder Hinsicht wohl kaum zu übertreffen.
Drecksladen.

„So liest man sich durch die Leseproben und stößt auf einmal auf Texte, in denen kurz hintereinander das Wort “hienieden” auf das Wort “Lässlichkeit” folgt und wundert sich doch ein bisschen, wieso da keiner schon allein aus einem Verantwortungsgefühl dem Leser gegenüber eingegriffen hat.“

Wow.

Shirts & Gedöns nach Beliebtheit

  • Veröffentlicht am 2nd September 2013,
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Ende Juli habe ich meinen kleinen Shirts & Gedöns Shop eröffnet und mit ein paar Motiven gefüllt, die mir besonders gut gefallen. Heute habe ich mal nachgesehen, welches am beliebtesten ist:

Bestellungen_August

Klarer erster Sieger ist das Katzenmotiv:

Weltkatzentag

Es hätte mich eigentlich nicht wundern sollen, da meine halbe Timeline gefühlt über zwei Katzen pro Teilnehmer verfügt, und Hunde stark in der Unterzahl sind. Aber daß das Gefälle so stark ist, hätte ich nicht gedacht! Da werde ich wohl noch ein paar Katzen zeichnen müssen, ob sie wollen oder nicht (meist wollen sie sich nicht so gern von mir zeichnen lassen und drehen mir bestenfalls den Rücken zu).

Ich danke allen Kunden sehr herzlich für ihre Bestellungen und hoffe, sie haben so lange so viel Freude an den Sachen wie ich sie beim Zeichnen habe.

P.S.: Noch bis Mittwoch Abend (4.9.) gilt: 20% Rabatt auf alles – einfach beim Checkout den Gutscheincode “SPARSTAR20” eingeben und sparen!

 

Link(s) vom 2. September 2013

  • Veröffentlicht am 2nd September 2013,
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Zuletzt aufgelesen:

Ich sitze gerade an einem Projekt, für das ich den Parallax Effekt einsetzen möchte. Diese Liste an Plugins sieht ganz hilfreich aus.

Ja, die Frage aller Fragen: Präsentiere ich dem Kunden einen oder mehrere Entwürfe? Okay, mehr als zwei sollten es so oder so niemals sein. Ich bin grundsätzlich sehr dafür, nur einen Entwurf zu präsentieren und ihn entsprechend zu verargumentieren, allerdings fühlen sich manche Kunden unter Druck gesetzt oder ihrer Optionen beraubt, sie möchten gern aus einer Schachtel Pralinen ihren Favoriten wählen, als nur zwischen „Praline, ja oder nein?“. Ich habe schon gelegentlich für Agenturen gearbeitet, die ihren Kunden gern eine Wegwerfoption präsentieren wollten, ich sollte also mit einer präferierten und der zweiten, „wegzuwerfenden“ Idee erscheinen, was mir grundsätzlich Bauchschmerzen bereitet: wer arbeitet schon gern vom Start weg für die Tonne? Ganz zu schweigen davon, dass der Kunde eben manchmal doch lieber die Wegwerfidee haben will, oder, noch schlimmer, ein Amalgam aus beiden, was in den allerseltensten Fällen gut funktioniert und zu Ergebnissen führt, mit denen am Ende niemand glücklich ist. Wie handhabt Ihr das bei Euren Kunden?

Das wusste ich auch noch nicht: der Song dreht sich eigentlich um den Klimawandel und die Sorge vorm Ertrinken.

Ken Levine über einen Improvisationsworkshop mit dem Gott der Standup Comedy.

Hier nimmt mal jemand so richtig schön die Hysterie im Netz unter die Lupe.