Link(s) vom 24. Februar 2013

  • Veröffentlicht am 24th Februar 2013,
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Zwischen dem 22. Februar 2013 und dem 24. Februar 2013 aufgelesen:

  • Fiery Joe
    „The flowers strewn on the floor of Whistler’s painting were seen as connoting „deflowering,“ and the wolfskin rug, with its open-mouthed face looking directly at the viewer and with a woman standing dominant over it, seemed nothing less than carnal.“

Die spannende Geschichte der Muse und Geliebten von James Whistler, Joanna Hifferman.

  • Geheimdienst: In Heimlichheim
    „Der Dienst braucht die besten Experten zu sehr spezifischen Phänomenen wie türkischen Marxisten oder russischer Wirtschaftsspionage, aber er kann ihnen nur ein Umfeld bieten, das eher an das Großstadtrevier im Vorabendprogramm erinnert als an die spannungsgeladene amerikanische CIA-Serie Homeland. Eigentlich verlangt der Beruf des Verfassungsschützers geistige Beweglichkeit. Viele Mitarbeiter aber sind verbittert. Sie vermissen Feedback, Kreativität und Austausch. Einer formuliert es so: »Ich sehe viele blutleere Leute.«“

Ich sehe eine überflüssige Behörde.

  • Essen ist fertig!
    „Das populäre Argument „aber Wenigverdiener können sich doch nur Fertigfood leisten“ halte ich für Unsinn. Wer sich nur ein bisschen kundiger macht, die Packungstexte liest, sich mit den elementaren Zutaten und Inhaltsstoffen vertraut macht oder – wenn die Motivation da ist – auch mal selber was kocht oder zubereitet (oder auch nur Rezepte liest, um zu verstehen, was in bestimmten Rezepten eigentlich idealerweise drin sein sollte), kann der Foodmaskerade der Industrie schon sehr weiträumig (und preiswert) aus dem Weg gehen.“

So ist es.

  • Zoë Beck zur Amazon-Debatte
    „In der einen Buchhandlung in meinem Ortsteil verachtete man Krimis ganz allgemein, Taschenbücher jedoch im Besonderen, und als ich einmal nach einem Titel fragte, der ebenfalls aus meinem damaligen Verlag stammte, murmelte man etwas von qualitativ minderwertig. In der anderen Buchhandlung wurde ich fast bespuckt, als ich Margit Schreiners „Haus, Frauen, Sex“ bestellte. Zitat: „Ist das so ein dreckiges Buch? Na, mich geht’s ja nichts an.“ Genau! Es geht sie nichts an! Sie soll es mir bestellen, und nicht mich aus dem Laden vergraulen, oder sollte ich sagen: ins Internet schicken. Ich kaufe ein Buch, die Buchhändlerin nimmt es mit spitzen Fingern auf und sagt: „Sicher einpacken, das ist doch ein Geschenk oder?“ Wenn ich sage: „Nö, wollt ich selbst lesen“, lässt sie mich dann das nächste Mal noch in den Laden? Ja, aber sie bedient mich nicht, jedenfalls nicht aktiv.“

Das ist mir so noch nie passiert, das kenne ich nur aus Plattenläden. Aber ansonsten hat Frau Beck hier größtenteils Recht.

  • Dieseldunst – The wolf with the red roses.
    „Ich bezahle einen Preis für eine Ware. Und ich bezahle dazu neunzehn Prozent, unter vielen anderen Steuern, daß sich ein Haufen Leute darum kümmert, daß alles mit rechten Dingen zugeht. Und für mich zeigt sich hier vor allem eines: Ich bezahle für Aufgaben, die nicht erledigt werden. Ich bezahle dafür, daß sich die Leute eben nicht überlegen, wie man diese Wirtschaft in Bahnen lenken kann. Sagen Sie mir nicht, das sei nicht möglich: dann dürfen Sie mir auch nichts vorwerfen.“

Der Dieselwolf weist darauf hin, daß wir uns nur bedingt an die eigene Nase fassen müssen als Verbraucher_innen. Schliesslich haben wir gewählte Politiker, die sich verdammtnocheins darum kümmern sollten, daß wir keine medikamentös verseuchte Schlachtabfälle essen müssen.

  • Geheime Geschenke.
    „Mein Handy klingelt. Meine Schwiegermutter ruft an.
    Vor Schreck lasse ich das Handy fallen. Ich gehe bei uns zu Hause nie ans Telefon – es ist fast immer für meine Frau. Wenn man mich erreichen will, muss man das mobil tun. Sie will also explizit mich sprechen.“

Hihi!

 

Das Video heute ist eine liebevoll gestaltete Autojagd en miniature. Sehenswert!

Link(s) vom 20. Februar 2013

  • Veröffentlicht am 20th Februar 2013,
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Zwischen dem 17. Februar 2013 und dem 20. Februar 2013 aufgelesen:

  • Anmerkungen zur Social Media Week Hamburg
    „Wie damals, als das Internet neu war und jeder einen vierwöchigen Webdesign-Kurs besuchte, damals war auch klar, dass ein solcher Kurs nur ein absolut rudimentären Wissen vermittelt.“

Ich erlaube mir da einen kleinen Einwand und einen Nebenpfad. Als das Internet neu war und jeder einen vierwöchigen Webdesignerkurs vom Arbeitsamt aufs Auge gedrückt bekam, der ein paar Jahre zuvor einen vierwöchigen DTP-Grafikerkurs vom Arbeitsamt aufs Auge gedrückt bekommen hatte, da gaben diese Webdesignkurse geschäftstüchtige Leute, die sich genau sechs Wochen länger mit Webdesign beschäftigt hatten. Es gab kein Webdesign (wir hatten ja nix), das WWW war frisch erfunden und entwickelte sich erst – genau wie dieser Social Media Kram, den gibt es auch erst seit 2005, aber der ändert sich fast noch rasanter jeden Tag. Webdesign auch, aber da ändern sich nur die Werkzeuge. Am Ende soll alles so schön aussehen wie im Print, also dem Zeug, das gerne mal als Totholz verunglimpft wird. Print ist das Vorbild, und jetzt, wo mit Web Fonts endlich das Korsett von Arial, Helvetica, Georgia, Monaco gesprengt wurde, kann sich Webdesign langsam zu etwas eigenem entwickeln.

Wer 1992 zum DTP-Grafiker umschulen musste weil es seinen ursprünglich erlernten Traditionsberuf des Setzers nicht mehr gab, nahm einen Fundus an überliefertem Wissen mit, das die Jungs von Quark, Aldus und Adobe händeringend in ihre tolle neue Software zu pressen versuchten (bis heute eher so mittelerfolgreich). Der Schüler hatte enormen Wissensvorsprung vor dem Lehrer bzw. dem neuen Handwerkszeug, das er zu Recht als völlig inadäquat ansah. „Ihr habt eine ganze Branche plattgemacht, und wofür, für das?“ DTP-gedruckten Broschüren, Plakate, Anzeigen etc. sah man an, daß hier wohl gewollt, aber nicht gekonnt wurde. Die Ergebnisse waren nicht Fisch, nicht Fleisch – besser als hektografierte oder fotokopierte Kollagen, aber qualitativ einfach nicht zu vergleichen mit herkömmlichen Druckverfahren.

Social Gedöns aber hat keine Vorbilder. Die wahlweise synchrone oder asynchrone weltweite Kommunikation auf vielen Kanälen gleichzeitig, mit tausenden von verschiedenen Regeln, Stilmitteln, Möglichkeiten und ohne jede Garantie, daß die Plattform der Wahl morgen noch existiert ist mit nichts in der Geschichte der Menschheit zu vergleichen. Wer heute also einen Webdesigner oder Social Media Kurs besucht, ist zu blöd zum googeln und zu unwillig, selbst nachzudenken und aus seinen eigenen Kommunikationserfahrungen – online wie offline – die nötigen Schlüsse zu ziehen.

  • Tumblr Is Not What You Think | TechCrunch
    „Tumblr proves that the issue is less about public vs. private and more about whether you are findable and identifiable by people who actually know you in real life.“

Ich bin mit Tumblr aufgrund ihrer mangelhaften Suchfunktion und dem nonexistenten Kommentarsystem nie so recht warm geworden, und nun weiß ich auch, wieso nicht: Da will gar keiner gefunden werden! Der Wahnsinn hat Methode!

Nützlich. Auch für Nicht-Autoren.

  • Want Higher Productivity? Stop Treating Employees Like Children | TIME.com
    „The reality is, some people need absolute silence and can concentrate on a project for hours without taking a break. Other people work better with music and with frequent interruptions, be it with other humans or the Internet. Some work best in an office environment. Others work best at home. Some people do their best thinking in the morning. Others are brilliant only after 10 p.m.“

So ist es. Glücklich, wer seine Arbeitszeit nach seinem Rhythmus frei einteilen kann oder wenigstens eine verständige Geschäftsleitung hat, die einem die nötige Freiheit lässt, so produktiv zu arbeiten daß es für alle ein Gewinn ist.

Ich trauere dem Monopol hinterher. Post zweimal am Tag, Briefe für fünfzig Pfennige, Telefonzellen an jeder Ecke, man kannte seinen Paketboten und seinen Briefträger, die Post machte früh um 7:30 Uhr auf und um 18 Uhr zu und der Brief war am nächsten Tag beim Empfänger und wenn nicht, konnte man einen Nachforschungsantrag stellen und sicher sein, daß sich der Schlingel nur hinter einem Postsack verfangen hatte und gefunden werden würde. Telefonieren kostete im Ort fast nichts (in meiner Kindheit konnte man den ganzen Tag für 20 Pfennige ein Ortsgespräch führen, später gab’s nur noch 8 Minuten für 30 Pfennige, was zu einem Aufschrei der Empörung führte) und Ferngespräche verlagerte man auf Sonntags, da war es billiger. Internet gab es über die Ortstarifwahl zu einer Mailbox, später über Knotenpunkte von CompuServe oder GEnie, noch später über AOL, aber da war der gelbe Riese schon ins Wanken geraten.

Das alles wurde abgeschafft, zerschlagen und privatisiert, weil es den Steuerzahler zu viel Geld kostete und nicht länger finanzierbar war. Wo die eingenommenen Milliarden geblieben sind, will niemand so genau wissen, der Steuerzahler ist heute ärmer dran als je zuvor und der Service so schlecht wie nie, die Postbeamten sind tot oder fast ausgestorben, an ihre Stelle sind Leiharbeiter a.k.a. Mietsklaven und Subunternehmer getreten, die es für 1,50 €/Stunde naheliegenderweise einen Scheiss interessiert, wo dein Brief gerade ist und dein Paket gar nicht erst ausliefern, weil sie sonst ihre Zeitvorgaben nicht schaffen, die ihnen irgend ein pickeliger, sesselfurzender Unternehmensberater Anfang zwanzig vorgegeben hat („KPMG – Kinder Prüfen Meine Gesellschaft“). Zum Trost wurden Packstationen erfunden, in denen der Depp Kunde dann sein Paket selbst abholen darf, für dessen Zustellung er mindestens 4 Euro nochwas gezahlt hat. Die Packstation lässt sich nur mit Plastikkarte und Handy öffnen. In manchen Gegenden kann man auch den Rocker fragen, der gerade sein Bier gegen die unteren Fächer schifft, ob er einem mal kurz den Baseballschläger leiht während man seine Bierdose hält – nämlich wenn das verdammte Ding mal wieder kaputt ist und man nicht an den dringend benötigten Inhalt kommt.

Ich vermisse das Monopol, wirklich.

  • Mainz, den 18….
    „Eines aber muss ich Ihnen lassen: Ihr System funktioniert prima! Zwanglos herumstöbern, ein Buch aussuchen, bestellen, es in einem oder zwei Tagen portofrei in Händen halten – großartig!Leider sind Sie damit nicht allein auf weiter Flur. Wir haben dieses System in Deutschland schon seit langem, bis hinein ins kleinste Dorf. Es nennt sich: der Buchhandel.“

Der zweite Verleger kündigt Amazon. Mich freut das, auch wenn die Zyniker lästern es brächte nichts. Es bringt dem Verleger sicher etwas, und anderen macht es Hoffnung und vielleicht Mut. Amazon ist nicht vom Himmel gefallen, es ist kein gottgegebenes Schicksal, man kann, darf und sollte auch woanders kaufen und bestellen. Es dauert nirgends signifikant länger als bei Amazon, geht oft genauso schnell oder schneller. Und wer eh zur Packstation rennen muss (s.o.) kann auch die drei Meter weiter zu seiner Buchhandlung gehen und sein Buch dort abholen.

Der Beetlebum fährt auf die San Diego Comic Con weil seine Freundin gerne Streifenhörnchen sehen will. #kannstedirnichtausdenken

  • Das Muttertier
    „Man sagt ‚Guten Tag‘, man sagt ‚Danke‘ und ‚Bitte‘, man hält der Person hinter einem die Tür des Ladens auf, man gibt der alten, gebrechlichen Omi im Bus seinen Platz, man sagt „Mmmhnomnom, lecker!“, wenn Mutter Blutwurst gemacht hat, sagt „Oh, das ist mit Abstand das schönste Geschenk, das ich je bekommen habe!“, wenn das Kind einem ein abgrundtief hässliches Bild aus getrockneten Nudeln gebastelt hat und sagt „Oh, oh, ja, oh mein Gott, oh ja, du bist so gut!“, wenn man mit seinem Liebsten schläft oder demjenigen, der halt sonst gerade da ist.“

Hihi!

Das Video „Nico and the sword of light“ ist heute ein Teaser für eine fantastische Kickstarterkampagne zu einem animierten Comicbuch. Absolut sehens- und unterstützenswert! (Kann es sein, daß ich in letzter Zeit so ziemlich alles, was im Netz und  abseits der großen Studios in Hollyweird produziert wird, spannender finde?)

Link(s) vom 16. Februar 2013

  • Veröffentlicht am 18th Februar 2013,
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Zwischen dem 15. Februar 2013 und dem 16. Februar 2013 aufgelesen:

  • Hungry Dogs
    „Visibility is the key.Amazon is very good at making ebooks visible. The bestseller lists, direct emails, Customers Also Bought, Hot New Releases, Movers and Shakers, Kindle Daily Deal, various ads and click-throughs–there may be no company in the history of the world that makes finding products easier than Amazon makes it.“

Und auch wenn das hier in diesem Zusammenhang weit weg ist von unserem Amazon Skandal letzter Woche — genau das ist das Problem. Als Autor_in nicht bei Amazon gelistet zu sein heisst, nonexistent zu sein. Und das gilt doppelt und dreifach für junge, neue Autor_innen, die ihr erstes eBook veröffentlichen wollen. Hier aus moralischen Gründen auf den Vertrieb via Amazon zu verzichten ist gleichbedeutend mit einer Veröffentlichung auf einer DIN A 4 Seite in 5pt Schriftgröße bedruckt, die im Keller des Rathauses neben dem Herrenklo am Schwarzen Brett hängt, unter einer kaputten Glühlampe. Oder um es mit Tarantino zu sagen: «Basically, you’re fucked.»

  • What Does an Indie Get Paid? #1: iTunes
    „Think about that for a sec. When you buy music on iTunes, even for indies that own their own music, iTunes gets more than half as much as the artist.“

Ich beschäftige mich ja teils beruflich, teils privat mit dem Thema self-publishing. Die Mechansimen im Verlagswesen und der Musikindustrie scheinen sich da sehr zu ähneln. Kein Wunder, sind ja auch meist dieselben Player.

  • Fahr zur Hölle, Berliner Schule – Dietrich Brüggemann
    „Als ich also gestern Thomas Arslans „Gold“ absaß und mein Geist so unterbeschäftigt war, daß ich permanent gegen den Drang ankämpfen mußte, niveaulose Zwischenrufe zu machen, hatte ich auf einmal einfach keine Lust mehr.“

Ja. Ja. Ja.

  • Enid Blyton « Glumm
    „Im Winter rückte ein Kamerateam an. Auf der Schillerstrasse sollte ein Spielfilm gedreht werden. Dafür stellten wir sogar das Kicken ein. Das mussten wir sehen. Vielleicht liess sich ja noch was lernen, für mein Buch. So ganz hatte ich die Idee noch nicht fallen gelassen, und ein Spielfilm und ein Roman, das schien nicht so weit auseinander.“

Ich möchte bitte einen Film von Glumms Werken. <3

Stattdessen gibt’s heute ein Video von Blur Studios über ein Gentleman’s Duel. Sehr schön, har, har, har.

Link(s) vom 15. Februar 2013

  • Veröffentlicht am 15th Februar 2013,
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  • Yippee-Ki-Yay: The Diary of a Die Hard Marathoner | TIME.com
    „2:09: The day is saved and McClane finally makes it outside to see his partner/compadre, Sgt. Winslow. They stare at each other for nearly 27 seconds, which isn’t bad considering one of them is totally not cool with being kissed on the cheek by another man.“

Time Magazine war beim Die Hard Marathon und hat mitstenografiert. Als jemand, die tatsächlich Anno Tobak noch den ersten Film der Reihe im Kino gesehen hat (mit meinem damaligen Herzbuben in der Schuhschachtel am Steintorwall gegenüber dem Hauptbahnhof, wo heute Nike oder Budni residiert) kann ich bestätigen: Das war revolutionäres, neues, intelligentes, humorvolles Actionkino. Ähnlich gut war nur noch der erste der Lethal Weapon Reihe. Teil 2 war unterirdisch schlecht, Teil 3 nicht der Rede wert, Teil 4 dann wider Erwarten recht unterhaltsam (obwohl ich den nie wieder gucken kann ohne an diese schwäbische Fassung dieser Szene zu denken). Den fünften Teil werde ich wohl maximal als Leihfilm sehen, wenn er auf iTunes in die 99c Abteilung gerutscht ist.

Und wie kann man sich alle fünf hintereinanderweg ansehen??? Un.Glaub.Lich.

Das ist das Ergebnis einer wunderbaren Kickstarter Kampagne, wo jemand für das Design eines Kartendecks drölf Dollar fuffzich sammeln wollte und plötzlich von den Fans mit über 140.000 $ beworfen wurde. Ich hab’ mir mal das rote bestellt, aber bei 15$/Deck können hardcore Pokerspieler auch gleich alle drei Versionen kaufen ohne arm zu werden. Die T-Shirts sind auch schön. Und ich kritzele eifrig Ideen für mein eigenes Kartenspiel in Skizzenbuch, sowas wollte ich ja auch schon immer mal entwerfen.

Das Video heute ist ein cleverer Werbespot der US Animation-Schmiede Powerhouse. „Organic Animation?“ – „Think of the children!!1“? Ich mag diesen tongue-in-cheek Humor.

The Little Green Trailer (8)

  • Veröffentlicht am 15th Februar 2013,
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The Little Green Trailer 8

 

(Wer mag, kann den kleinen grünen Anhänger hier als Grußkarte etc. kaufen. Just sayin’.)

The Little Green Trailer (7)

  • Veröffentlicht am 14th Februar 2013,
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Little Green Trailer 7

 

(Wer mag, kann den kleinen grünen Anhänger hier als Grußkarte etc. kaufen. Just sayin’.)

The Little Green Trailer (6)

  • Veröffentlicht am 14th Februar 2013,
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Little Green Trailer 6

 

(Wer mag, kann den kleinen grünen Anhänger hier als Grußkarte etc. kaufen. Just sayin’.)

The Little Green Trailer (5)

  • Veröffentlicht am 14th Februar 2013,
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Little Green Trailer 5

 

(Wer mag, kann den kleinen grünen Anhänger hier als Grußkarte etc. kaufen. Just sayin’.)

The Little Green Trailer (4)

  • Veröffentlicht am 14th Februar 2013,
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Little Green Trailer 4

 

(Wer mag, kann den kleinen grünen Anhänger hier als Grußkarte etc. kaufen. Just sayin’.)

The Little Green Trailer (3)

  • Veröffentlicht am 14th Februar 2013,
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Little Green Trailer 3

 

(Wer mag, kann den kleinen grünen Anhänger hier als Grußkarte etc. kaufen. Just sayin’.)

Link(s) vom 14. Februar 2013

  • Veröffentlicht am 14th Februar 2013,
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Zuletzt aufgelesen:

  • ralf hoppe ist irgendwas peinlich
    „ich würde mich mal über eine kolumne freuen in der beleuchtet wird, welche neigungen der niedergang einer einst irre reichweitenstarken, relevanten und beinahe allmächtigen redaktion, bei ihren selbstverliebten mitgliedern befördert. wie reagieren leute, deren exklusives privileg es einst war, leute hoch- oder niederzuschreiben, kampagnen zu fahren, skandale zu entfachen und andere menschen als lügner zu entlarven, wenn sie nicht mehr die einzigen sind die es können? wie modelliert ein solcher verlust ihre kommunikation, ihr denken, fühlen?“

Felix nimmt genüsslich das peinliche Herumlavieren von Spiegel-Autor Ralf Hoppe auseinander, der den Schuss nicht gehört hat nicht die Eier für eine Entschuldigung hat  im Spiegelblog aufklärt, wie es zu seiner Ente Geschichte über die in Island durch pöhse Blogger aufgestachelten Flughafenblockierer kam, die unlängst Alexander so schön unter die Lupe gelegt hat. Stellt sich raus, der Autor höchstselbst war dabei, der Tipp kam also vom Pferd persönlich, wie man so schön sagt. Wobei? Na, als eine halbe Hand voll Isländer vorm Flughafen stand und nix tat. Klassische Blockadeaktion, haltet die Titelseite frei! Wenn ich das nächste Mal durch Rauchschwaden frierender Süchtiger ein x-beliebiges Gebäude mit Publikumsverkehr betrete, werde ich gleich mal nachfragen, ob der Laden aus politischen Gründen blockiert wird. – Anspieltipp zum beliebten Thema „Qualitätsjournailsmus, my arse!“ ist auch dieser Kommentar unter Alexanders Artikel. #kichernd_ab

  • First Look at the New Harry Potter Cover Art
    „I tried to work on a single layer in Photoshop. I used very few effects. All of the illustrations for the most part I didn’t separate elements. I try to keep it pure as if I was working on a canvas. I forced myself into a limitation despite having all of these tools at my disposal.“

Die Neuauflagen der Harry Potter Bände bekommen (in den USA?) neue Titelbilder. Der Illustrator erzählt hier, wie aufgeregt er war ob J. K. Rowling ihr Placet geben würde (hat sie) und auch ein wenig darüber, wie er gearbeitet hat. Die Illus sind jetzt nicht so mein Ding (wie auch die Harry Potter Bücher mich nie so richtig fesseln konnten; ich werde in diesem Leben wohl kein Fantasy-Fan mehr), aber seinen Ansatz, digital so zu arbeiten wie analog, habe ich jetzt schon mehrfach von anderen Illustratoren gelesen. Ich find’s Quatsch, um es gleich zu sagen. Ein Illustrator ist jemand, der für Geld und in einem bestimmten Zeitrahmen eine Auftragsarbeit ausführt. Da geht es nicht um l’ art pour l’art sondern Zeit ist Geld. Wenn er dabei halbwegs ökonomisch arbeiten und auf einen grünen Zweig kommen will, so nimmt er alle Hilfsmittel und Abkürzungen, die er nehmen kann ohne das Endergebnis zu gefährden. Künstlerische Experimente sind da fehl am Platze, die macht man in seiner Freizeit. Das Endergebnis kann dann letztlich durchaus Kunst sein, das will ich gar nicht bestreiten, aber diese Haltung „Michelangelo hatte auch keine Ebenen oder undo-Taste zur Verfügung“, die finde ich doch reichlich romantisch-verklärt, um nicht zu sagen: amateurhaft.

Das Video heute ist Parallel Parking und, äh, aber seht selbst. :-)

The Little Green Trailer (2)

  • Veröffentlicht am 13th Februar 2013,
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Little Green Trailer 2

 

(Wer mag, kann den kleinen grünen Anhänger hier als Grußkarte etc. kaufen. Just sayin’.)

Link(s) vom 13. Februar 2013

  • Veröffentlicht am 13th Februar 2013,
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Zwischen dem 12. Februar 2013 und dem 13. Februar 2013 aufgelesen:

  • Die beissen nicht!
    „Aber warum sollte ich Leute die ich nicht in meine Wohnung lassen würde auf meiner Webseite kommentieren lassen?“

Gute Frage. Und die Antwort lautet für mich: Überhaupt nicht. Ich blocke Twitterer, die für mich komisch riechen und lösche Kommentare von Typen, die mir seltsam vorkommen und mir unangenehm sind.

  • Yours vs. Mine
    „The answer actually has a lot of implications, even if they’re subconscious. If you refer to a user’s profile as “your profile,” the implication is that the interface is communicating with you, whereas if you refer to it as “my profile,” you’re implying that the interface is an extension of the user, as though it is communicating for you.“

Noch eine gute Frage. Und ich bin geneigt, dem Autoren zuzustimmen.

  • A loose rant on maximization
    „I get how it works. I just don’t care. I’m not interested in squeezing something so tight that I get every last drop. I don’t want, need, or care about every last drop. Those last drops usually don’t taste as good anyway. My thirst is usually well quenched far before that final drop.“

Jason Fried macht sich nichts aus maximalem Profit. ich auch nicht. Mehr als genug hat keinen besonderen Mehrwert. Es führt fast immer zu Leid, Stress, Unglücklichsein.

  • Actual client comments turned into posters. Plus my worst-client story.
    „The client in question was one of those Sisyphus accounts I described earlier. A big Fortune 500 company. Huge. The kind that asks for tons of stuff that’s always due the next morning and you find out later it’s for a product they’re thinking about introducing 10 years from now.“

Die schönen Poster mit den wirklich unglaublichsten Kundensprüchen gehen schon eine Weile im Netz herum. Aber die (längere) Gsechichte hier ist wirklich super und ich habe das schon häufiger ähnlich erlebt … manchmal fragt man sich, ob man nicht masochistisch veranlagt sein muß um als Kreativarbeiter seine Brötchen zu verdienen.

  • Popeless Situation
    „Weeks turned into months, so to hasten the process, the cardinals were pushed to move into the Papal Palace and forced to work together behind locked doors (cum clave—“locked up“—where we get the term „conclave“). When that didn’t work, the Viterbese reduced the food and wine supplies to the palace, hoping to create a less hospitable environment.“

Das ist überhaupt die allertollste Geschichte. Das Blog habe ich aufgrund der häufig inspirierenden Skizzen abonniert. Und ich mag auch diese Skizze, aber die Geschichte darunter war mir neu und ist mit Abstand das Interessanteste, was ich zum Thema Papstwahl gelesen habe. Lohnt sich!

 

Das Video heute ist „When I grow up“ von The Academy und schubst Euch hoffentlich in den nötigen Abenteurermodus für den grauen Mittwoch. :)

Link(s) vom 11. Februar 2013

  • Veröffentlicht am 11th Februar 2013,
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Zwischen dem 8. Februar 2013 und dem 11. Februar 2013 aufgelesen:

Wer gerne verlassene, verwunschene, unheimliche und trotzdem schöne oder wenigstens faszinierende Orte anschaut, der kriegt hier in einer tollen Bildergalerie wirklich etwas geboten.

  • Wortfeld » Kalte Füße | Der Blogger, das Gold und die Startbahn.
    „Aber was nützt schon das Dementi von 30 Isländern, wenn es mehr als 300.000 von ihnen gibt? Vielleicht war es ja ein besonders kleiner und abgelegener Flughafen, bei dem ein Dutzend willensstarke Leute genügen zum Blockieren; vielleicht hat die Presse nie davon Wind bekommen. Aber so klingt die oben zitiere Textpassage eigentlich nicht. (Ein Rätsel heißt übrigens ráðgáta auf Isländisch.)“

Alexander hat sich mal einen schönen Fall von Qualitätsjournalismus herausgepickt und unter die Lupe genommen.

  • Gesehen: Jurassic Shark
    „So hanebüchen wie die Story ist auch die Leistung der Schauspieler Laienspieltruppe, die im Leben noch nichts von Timing oder Ausdruck gehört zu haben scheint. Kameraführung, Beleuchtung und nicht zuletzt die Spezialeffekte schrecken den ernsthaften Cineasten ab.“

Jörn hat einen Film geguckt.

  • Warum deutsche Chefredaktoren in der Schweiz scheitern
    „Die Innovation der Schweizer Presse funktioniert nach dem Modell der Strip-Clubs in der Provinz. Dort steht im Aushang periodisch das Schild «Neue Tänzerinnen eingetroffen!», wenn diese aus dem Club des Nachbardorfes kommen. Mit derselbe Geste kündigen die Verleger jeweils an: «Neue Chefredaktoren eingetroffen!»“

Constantin Seibt hat untersucht, warum deutsche Chefredaktoren (ich liebe dieses Wort) in der Schweiz auf Dauer kein Bein auf die Erde kriegen.

  • Durst
    „Evian by Courreges für nicht einmal elf Euro pro Flasche gehört ebenfalls zu jenen vulgären Marken, für die meines Wissens sogar Fernsehwerbung gemacht wird. Dass das billig gestaltete Gefäß zum kleinbürgerlichen “Pfandsystem” zu rechnen ist – 25 Cent, mehr muss man nicht sagen -, entzieht es von selbst dem abwägenden Blickfeld des Kenners.“

Das kostbarste Nass der Welt. Natürlich.

Das Video heute ist ein herrlicher Ausblick auf die Fortsetzung bzw. das Prequel des Pixar-Klassikers Monster’s, Inc. und macht mir Appetit auf den Film. Für mich bilden ja Monster’s, Inc und Finding Nemo zusammen den absoluten Höhepunkt des kreativen Schaffens dieser Animationsfilmwerkstatt. Mit Toy Story bin ich nie so recht warm geworden, und die anderen sind sicherlich mehr als okay, aber wirklich großartig ohne jede Abstriche sind für mich nur diese zwei. (via AnimationFascination.wordpress.com)

Link(s) vom 6. Februar 2013

  • Veröffentlicht am 6th Februar 2013,
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Link(s) vom 6. Februar 2013

Zwischen dem 30. Januar 2013 und dem 6. Februar 2013 aufgelesen:

  • Golf Should Get Moving On Slow Play
    „But what has really stuck with me all these years was this: Sorenstam and Hurst, playing for the national championship in women’s golf, covered 18 holes on an extremely difficult golf course in 3 hours and 20 minutes.“

Der Tod einer jeden Runde Golf ist eine Schneckenrunde. Inzwischen scheint sich das nach den jüngsten Auswüchsen auch langsam auf der PGA Tour herumzusprechen. Für mich gibt es nichts elendigeres in meinem liebsten Sport, als eine Runde Golf, die über vier Stunden dauert. Jeder halbwegs erfahrene Spieler kann auch auf schwierigen Plätzen in deutlich weniger Zeit die 18 Loch schaffen. Auf der Tour geht es, anders als auf unseren Privatrunden, um Millionen, okay. Aber über sechs Stunden für 18 Loch!? das ist völlig inakzeptabel. Und das Schlimme ist: die Leute gucken sich an wie der Pro ewig und drei Tage für einen simplen Putt braucht und denken, die Pros machen das so, also muss das so. NEIN! Und die Heulsusen, die jaulen sie seien schliesslich zum Spaß auf dem Golfplatz und nicht auf der Flucht, denen mögen Zwiebeln aus dem Arsch wachsen und sie sollen Minigolf oder Boule spielen gehen. Irgendwas, wo man dumm rumstehen kann und wo das auch akzeptiert ist und das Spiel der anderen nicht behindert.</rant>

  • Progressive Reduction
    „For most of our major features, we track your usage. As you use the feature more, we start to reduce the hand-holding. You’ve learned what the icon means and you know where the button is. In practice, this can manifest itself in a few ways.“

Ein sehr spannender Ansatz, wohin User Interface Design gehen kann, wenn man will. I like.

  • Michael Dell Goes To Hell
    „Dell hasn’t made an exciting product or even had an exciting idea in more than a decade. The only thing Dell ever did of note was that they found a way to make PCs a little bit cheaper than everyone else. That was it. Their innovation was about process, not about product. And that advantage got erased when everyone else started making stuff in China.“

Wie tief die Mächtigen doch fallen … und das dazugehörige Sonett von Shelley ziert daher heute den Header dieses Eintrags.

Die BBC hat einen Kreativwettbewerb zum Thema „What if?“ gestartet. Klingt nett, da kann man mal mitmachen (wenn man schon was Passendes in der Schublade hat oder zuviel Zeit).

Sie sagen.

  • Die mich einiges über mein Medium lehrende Geschichte eines einwöchigen Twitterentzugs.
    „Ich glaube ziemlich genau zu wissen, wer welche Witze darüber reißt, wer die Sache todernst nimmt, wer austickt, wer auf der Meta-Ebene darüber nachdenkt. Die Debatte ist in gewisser Weise vorhersehbar, obwohl ich keinen einzigen ihrer Tweets gelesen habe (und wie sich im Nachhinein herausstellte, liege ich auch gar nicht weit daneben mit meinen Vermutungen). Daran knüpft für mich die Frage an: Lese ich mir eigentlich jeden Tag seit zwei Jahren vorhersehbare Debatten durch? Und wenn ja: Warum?“

Ich habe ja gerade fünf Wochen ohne Facebook hinter mir und kann nur sagen: man vermisst und verpasst eigentlich gar nichts. Zugegeben: bei Twitter traue ich mich das noch nicht, aber gerade deshalb wäre eine zeitweilig Abstinenz wahrscheinlich wirklich sehr nützlich. #seufz