Meine Lieblingstweets im August

  • Veröffentlicht am 31st August 2012,
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https://twitter.com/nutellagangbang/status/237878984019415040

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Link(s) vom 29. August 2012

  • Veröffentlicht am 29th August 2012,
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Zuletzt aufgelesen:

  • Will the Paralympics stop you staring at me? | guardian.co.uk
    „How the Paralympics affects ordinary disabled people like me is going to be fascinating. What I hope is that disability will be normalised – that people will stop staring in the street and that we’ll all be accepted much more for who we are. The worst thing that could happen is that we’re all suddenly treated as being amazing and wonderful and brave (I obviously am, but not everyone is).“

Paul Carter über die Langzeitwirkung der Paralympics.

  • CHECK THIS OUT! Discover how Adidas does design | Creative Bloq
    „In this series of videos, designers at Adidas provide insight into how things work behiond the scenes, and even give information on how they bagged their positions at the sporting giant. The site also includes a jobs board, and this site isn’t just about presenting the company’s design credentials, it’s about attracting the best designers to Adidas.“

Für künftige Produktdesigner sicherlich sehr aufschlussreich, für Adidas eine nette Werbung. Auf jeden Fall interessant.

  • A 40-Minute Crash Course In Design Thinking
    „In one sequence, Druckrey describes designing a concert poster for the Yale Symphony Orchestra’s performance of a piece by Beethoven. Her first idea was to use the contrast of light and dark, evoking some of the turmoil of the composer’s own life. A large abstracted B, made from a page of notation from one of Beethoven’s manuscripts, dominates the piece visually. Druckrey explains that the idea for the B was there from the start. Next, she used staff lines to create a letter E in the negative space adjacent to it. But she wasn’t sure where to go after that, so she stared. It’s important, she narrates, „to give yourself time to stare at it and see what’s there, what does it want, what’s possible.““

Wie Design entsteht. (Spoiler: erst denken, dann scribbeln, dann reinzeichnen.)

  • Why It’s Important to Sketch Before You Wireframe – UX Movement
    „Sketching sets the tone for the rest of the design process. It’s key in crafting the user experience and communicating it to others. You may think that you don’t need to sketch because you already know exactly what you want and how the interface should look. But when you actually do sketch, you’ll realize that there are more possibilities than you initially thought. And that the path that you were so set on might not work the best. Sketching allows you to entertain all the possibilities of what your interface could become. Where you go from there is completely up to you.“

Ähnlich gilt das natürlich auch für Webdesign. Ich kritzele und zeichne immer erst einmal auf Papier herum, bevor ich mich an den Rechner setze um etwas Größeres zu entwerfen. Ich brauche nicht unbedingt ein Wireframing, mir reicht meine manuelle Skizze meist aus, und da Wireframes meiner Erfahrung nach von vielen Kunden nicht verstanden werden („Hä? Kriegen wir keine Bilder auf der Seite zu sehen? Wieso sind die Buttons alle so krakelig, das machen Sie aber noch schöner, oder?“) und Zeit Geld ist, lasse ich die Wireframephase meist weg. Aber niemals die Sizzenphase, die ist essentiell.

  • Sultans of ping: microwaves in restaurants
    „It was billed as a „warm goat’s cheese tart“ – an innocuous enough item on a pretty undistinguished menu. But when it eventually arrived, the goat’s cheese was molten lava and the puff pastry sinking into soggy submission. It was clear that my starter had been subjected to an intense encounter with a microwave oven, and it was so unpleasant, and boded so ill for the rest of the meal, that we cancelled our main course order, paid the bill and – there’s no other word for it – flounced. To this day, when my partner and I walk past the restaurant in question, we make a point of saying „ping!“ as loudly as we can. We may forgive, but we do not forget.“

Ich habe noch nie eine Mikrowelle besessen oder benutzt, für mich ist das „Tschernobyl in der Küche“, wie Ralf König das in Beach Boys mal so wunderbar gezeichnet hat. Aber dieses „außen geschmolzene Lava, innen kalt und pappig“-Gefühl finde ich auch nicht so erstrebenswert. In Restaurants scheinen die Dinger sich einer gewissen Beliebtheit zu erfreuen; mich stört ja mehr so die Convenienceküche per se, z.B. der Plastiksalat im Block House oder die Kartoffelmehlstäbchen überall, die nicht einmal ansatzweise nach dem schmecken, was in Belgien einst unter pommes frites erfunden wurde. #seufz

Leistungsschutzgeld, die Dritte

  • Veröffentlicht am 28th August 2012,
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Wie Jan Moenikes hier festhält, steht der inzwischen dritte Entwurf eines Leistungsschutzrechts für Presseverleger wohl morgen auf der Tagesordnung im Bundestag.

Nachdem die erste Version zu gierig war und auf große Empörung allerorten stieß, die zweite Fassung ausschliesslich die Suchmaschinen zur Kasse dafür bitten wollte, daß sie den Verlagen rund 4 Mrd Klicks auf die Seiten schaufeln und man ahnt, daß Google das wahrscheinlich nicht mitmachen und die kleinen, größenwahnsinnigen Scheißerchen Verlage schlicht aus dem Index kicken würden, steht da nun in Variante Nummer 3:

§87g

(4) Zulässig ist die öffentliche Zugänglichmachung von Presseerzeugnissen oder Teilen hiervon, soweit sie nicht durch gewerbliche Anbieter von Suchmaschinen oder gewerbliche Anbieter von Diensten erfolgt, die Inhalte entsprechend aufbereiten. Im Übrigen gelten die Vorschriften des Teils 1 Abschnitt 6 entsprechend.

(mehr …)

Link(s) vom 28. August 2012

  • Veröffentlicht am 28th August 2012,
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Zulezt aufgelesen:

  • Ich habe nichts gegen Fremde, aber diese Fremden sind nicht von hier | Malte Welding
    „Uns ist eine Eigenschaft abhandengekommen, die man braucht, seitdem der Mensch nicht mehr mit seiner engsten Familie zusammen in einer Höhle hockt und erotische Geschichten mit Gnus in den Hauptrollen an die Wand malt. Wir wissen nicht mehr, wie man genervt ist und es dann gut sein lässt. Wir haben nicht mehr die leiseste Ahnung davon, wie man mit einem in sich aufsteigenden Gefühl von Unbehagen umgehen soll. Mit wem ich mich nicht identifizieren kann, der soll sein Leben ändern, seinen Kleidungsstil und aufhören zu rauchen.“

Malte Welding über die Sache mit dem Multi-Kulti.

  • Fakten, Fakten, Fakten … oder wie heißen diese Stimmen in meinem Kopf? « Michalis Pantelouris
    „Die Hetze des Uli Dönch ist eine rassistisch konnotierte. Das, was er schreibt, wertet ganze Völker ab, soll demütigen und verächtlich machen. Es ist auch nicht das erste Mal, er ist auf einer Art Kriegspfad, möchte den Griechen am liebsten die Souveränität entziehen, sie aus dem Euro werfen gemeinsam mit den anderen „Euro-Schwächlingen“, den “unreifen Südländern”, den „heißen Kandidaten des Griechenland-Ähnlichkeits-Wettbewerbs“. Die Menschenverachtung seiner Sprache gehört für mich zum Ekelhaftesten, das ein deutsches Mainstream-Medium zu bieten hat. Zum Glück steht es nur im Focus.“

Michalis Pantelouris seziert die Fakten, Fakten, Fakten Unterstellungen des Focus-Schreibers Uli Dönich.

  • IWDRM
    “At times like this, I wish I was but a simple peasant.”

Ein wunderbares Blog, das animierte GIFs zur Kunstform stilisiert.

Ich glaube, in Pretty Woman sah sie deutlich älter aus.

  • Wohnungssuche
    „Wenige Termine später stehen wir in einer recht hübschen, recht kleinen Wohnung. Irgendetwas fehlt. Mir ist es nicht gleich klar, ich frage meine Frau, ob sie auch so eine Verstimmung bemerke, aber meine Frau merkt seit vier Wohnungen nichts mehr. Sie ist für Krisensituationen nicht gemacht, denke ich.“

Es scheint, als sei auch der Berliner Wohnungsmarkt langsam auf Normalniveau angekommen.

  • Tony Scott’s own story was always a bit better than his movies | Tom Shone
    „The Delibes piece playing in background of Dennis Hopper’s death-by-Christopher-Walken scene in True Romance was also the music used to advertise British Airways. Scott never lost his advertising roots. He shot images designed to stoke the flame of our acquisitiveness and aspiration. He shot desire. The Hunger should have been the title of all his movies.“

Ich habe im Zuge der DVD-Katalogisierungsaktion meine Filme gezählt, bei denen die Scott Brüder jeweils Regie geführt haben. Es sind insgesamt 15 Stück, neun von Ridley und sechs von Tony. Von Tonys Filmen hat es kein einziger auf meine Liste der Filme für die Insel geschafft (soviel sei hier bereits verraten), von Ridley sind immerhin vier Stück dabei. Das sagt natürlich rein gar nichts über die Qualität von Tony Scotts Filmen aus, aber das letzte Bisschen je ne sais quois fehlt seinem Werk irgendwie.

52 Filme für die Insel

  • Veröffentlicht am 28th August 2012,
  • veröffentlicht von
52 Filme für die Insel

Ich liebe Filme und ich sammle Filme, auf DVD. Über die Jahre haben sich eine ziemliche Menge davon angesammelt, ein paar hundert davon habe ich auch wieder verkauft, was übrigens dank des pervertierten Urheberrechtsystems gar nicht so einfach ist, wie ich hier schon einmal ausführte.
(mehr …)

Media Monday #61

  • Veröffentlicht am 27th August 2012,
  • veröffentlicht von
Media Monday #61

Ich habe die letzten paar Wochen den Media Monday ausgelassen, wie Ihr vielleicht bemerkt habt. Zum einen, weil ich keine Zeit hatte, zum anderen, weil da zu viele Namen drin vorkamen, die mir nichts sagen und dann immer zu schreiben „kenn’ ich nicht“ ist ja auch mehr so mittelsinnvoll. Aber heute bin ich mal wieder dabei:

1. Steve McQueen gefiel mir am besten in Papillon. In Papillon hat er erstmals wirklich schauspielerisches Können gezeigt, finde ich. OK, mit Dustin Hoffman einen echten Schauspieler der method acting Schule an seiner Seite zu haben war sicherlich auch nicht verkehrt. Versteht mich nicht falsch, ich bin großer Steve McQueen Fan und viele seiner Film zählen zu meinen Lieblingsfilmen (The Great Escape, Bullitt, The Getaway, The Cincinnatti Kid), aber er war in meinen Augen mehr ein Star als ein Schauspieler, ähnlich wie z.B. Tom Cruise, der auch tolle Filme gedreht hat, aber grundsätzlich immer nur sich selbst spielt. Das muss dem Vergnügen oder der Filmqualität keinen Abbruch tun. Aber in aller Regel bekommt man auch keine Überraschung zu sehen. In Papillon aber hat er mich jedoch sehr positiv überrascht.

2. John Carpenter hat mit Escape from New York (dt.: Die Klapperschlange) seine beste Regiearbeit abgelegt, weil das einer von zwei Filmen ist die ich von ihm kenne (der andere ist They Live): da er anerkannter Meister des Horrorgenres ist, sind die meisten seiner Werke für mich kleinen Schisshasen eine fett markierte no-go-area. Allerdings habe ich auch so nicht viel von diesem Film gesehen, da ich frisch verliebt war und beim Videoabend die meiste Zeit, äh, abgelenkt wurde. [sheepish grin]

3. Erika Eleniak gefiel mir am besten in ________ . Wer? OK, beim flüchtigen Überfliegen der IMDB kenne ich offenar doch genau zwei Filme mit ihr: E.T., wo sie offenbar nur Statistin war und Under Siege (dt. Alarmstufe Rot), von dem ich nicht mehr so viel in Erinnerung habe, weil ich immer noch verliebt war und im Kino die meiste Zeit abgelenkt wurde. [sheepish grin] (Protipp an die Kerle: sinnfreie Actionfilme eignen sich übrigens sehr viel mehr für „Action“ als RomComs, da frau a) sich nur zu gerne von dem nervigen Geballer vorne ablenken lässt und sich in Euren starken Armen vergräbt. Bei RomComs hingegen stört Ihr nur.)

4. Einfach um den Versuch mal zu wagen: Welches Theaterstück/Musical o. ä. habt ihr zuletzt gesehen und wie hat es euch gefallen? Ich habe zuletzt den König der Löwen gesehen (Geburtstagsgeschenk für La Mamma, ich bin mitgegangen) und es hat mir gut gefallen. Ich kannte den Film und fand die Inszenierung sehr schön. Normalerweise mache ich mir allerdings weder aus Musicals (Ausnahmen sind West Side Story, Sweeney Todd und Hair) noch aus Theater etwas. Oper und ganz besonders Ballet hingegen besuche ich sehr gerne, wenn auch nicht so oft wie ich mir wünschen würde – trotz massiver staatlicher Subventionen ist das für Normalsterbliche einfach unbezahlbar (70€ aufwärts), es sei denn, man nimmt sehr schlechte Plätze in Kauf. Und für einen Hörplatz im dritten oder vierten Rang sind mir dann wiederum selbst 8 € noch zuviel. Im Verhältnis zum Kinobesuch oder DVD-Kauf ist es natürlich mehr als günstig; schliesslich arbeiten da jeden Abend eine Unzahl von Menschen live für mein Vergnügen, die dafür auch gut oder wenigstens okay bezahlt werden wollen und sollen.

5. Das überflüssigste Klischee in TV-Serien wird garantiert bedient.

6. Horror-Komödien sind nichts für mich. Ich mach’ mir schon bei Gremlins ins Hemd.

7. Mein zuletzt gesehene Serie ist Fawlty Towers und die war wie immer herrlich fies, nur leider zu kurz, weil John Cleese einfach zu gut ist, um einen Witz zu Tode zu reiten.

ARVE Fehler: id und provider shortcode Attribute müssen für die alten Shortcodes gesetzt sein. Es ist empfehlenswert auf den neuen [arve] Shortcodes zu wechseln der nur die URL braucht.

Link(s) vom 24. August 2012

  • Veröffentlicht am 24th August 2012,
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Zuletzt aufgelesen:

  • Post von Wagner: Liebe Homo-Ehe – BILD
    „Früher wurden Homosexuelle in Deutschland zu Gefängnis verurteilt.Was für eine glorreiche Zeit für Euch. Niemand steckt Euch ins Gefängnis, Ihr liebt Eure Partner, Ihr dürft sie lieben.“

Franz-Josef Wagner fühlt sich nicht wohl beim Gedanken an die Gleichstellung der gleichgeschlechtlichen Ehe mit der „Papa-Mama-Baby-Ehe“, wie er es nennt.

Carolin Emcke zum selben Thema.

Ich lass’ das mal so stehen.

Link(s) vom 22. August 2012

  • Veröffentlicht am 22nd August 2012,
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Zuletzt aufgelesen:

  • Abenteuerurlaub in Oberfranken
    „Um 14.30 Uhr war ich eingecheckt im Hotel, das netterweise direkt an der Autobahnabfahrt lag, was ich von der Reservierungsbestätigung erfuhr, die ich Sichthüllenkasper brav ausgedruckt auf dem Beifahrersitz liegen hatte. Spießigkeit rules! Technik sucks!“

Frau Gröner fährt nach Bayreuth. Auch (oder vielleicht besonders) für Wagner-ganz-schlimm-finder wie mich eine super Geschichte. Air Berlin dürfte es nach dieser Nummer sehr schwer haben, der Lufthansa Konkurrenz als ernstzunehmende Alternative zu machen (als ob das jemals möglich wäre, pffft)

  • 5 Things Toddlers Can Teach You About Marketing
    „Some time back, I swapped my job as a creative director to spend a couple of years looking after the kids. To my surprise, it actually boosted my career. By freelancing in the evenings and during my children’s afternoon naps, I actually won more creative awards than in any other two-year period of my life. Kids are a tough crowd; they raised my game. Here are some of the things that mine taught me about marketing.“

Ganz, ganz großartig.

  • AxeAgeRetro – die 60er Jahre « AxeAge
    „Wir saßen unter dem Apollomond. Vater rauchte, Mutter spülte das Geschirr, wir Jungs auf der Couch. Günter Siefarth fragte seinen Kollegen Werner Büdeler, ob man in Amerika genauso gespannt auf dieses Ereignis warte, wie bei uns. Werner meldete verhaltene Spannung aus dem NASA-Kontrollzentrum und bestätigte, was wir uns alle schon längst gedacht haben: “Das Triebwerk brennt seit sieben Minuten, fünfundzwanzig Sekunden unverändert gut.” Daraufhin machte Vater die Zigarette aus, Mutter fragte aus der Küche, ob denn nichts anständiges im Fernsehen komme und mein Bruder ging in unser gemeinsames Kinderzimmer.“

Axel schreibt sehr schön über einige Kindheitserinnerungen. Ich würde gern mehr davon lesen. Ich bin jetzt, wie’s aussieht, in dem Alter in dem man seine Kindheitserinnerungen schreibt oder wenigstens gern die anderer Leute liest.

  • Sauce und Käse
    „“Esst Ihr hier auch anderen Käse?”, fragte ich ihn dann. “Ja, Old Amsterdam, das ist alter Gouda, und dann Maigouda, das ist junger Gouda. Und gebackenen Camenbert mit frittierter Petersilie.” “Hm”, sagte ich. “Ich esse auch gerne Cheddar”, versuchte es der Mann dann. “Ich liebe Dich”, sagte ich und bestellte mir noch ein Kölsch.“

*Hach* Und ich erhebe später mein Glas auf die heute frisch vermählten @FrauElise und Herrn @function!

Link(s) vom 15. August 2012

  • Veröffentlicht am 16th August 2012,
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Zwischen dem 08. August 2012 und dem 15. August 2012 aufgelesen:

  • When Obituaries Go Wrong
    „So what went wrong? Well DC’s PR people being based on the West Coast probably didn’t help, one of their main East Coast based contributors was on holiday, and it seemed that there was a perfect storm of of inexperience and an inflexibility so that Jim Lee’s tweets, for example, could not represent the company’s official line.“

Comiczeichner Joe Kubert ist gestorben und seinem Verlag fällt nichts besseres ein, als im Nachruf die Werbekeule zu schwingen.

  • Hey man, can we talk? It’s about parties.
    «The question was: Who would tell Brezhnev? Gagarin wrote a 10-page memo and gave it to his best friend in the KGB, Venyamin Russayev, but nobody dared send it up the chain of command. Everyone who saw that memo, including Russayev, was demoted, fired or sent to diplomatic Siberia. With less than a month to go before the launch, Komarov realized postponement was not an option. He met with Russayev, the now-demoted KGB agent, and said, “I’m not going to make it back from this flight.”»

Erschütternde Randnotiz aus dem Kalten Krieg.

  • holy fruit salad!: Tillen die jetzt eigentlich alle?
    „Der Zug die ganze Zeit gaffend still. Da habe ich überlegt, entschuldige ich mich jetzt stellvertretend bei dem jungen Mann für etwas, was ich nicht getan habe? Und bin dann lieber zu dem Deppen gegangen und habe ihm ziemlich laut, damit der ganze Zug es hört, ins Ohr gebrüllt, dass er ein widerliches rassistisches Arschloch sei.“

So und nicht anders. Hut ab vor Mme. Claudine.

  • Kommentar: Kein Mitleid mit Drygalla | Politik – Frankfurter Rundschau
    „Sie hat ja nichts getan, lautet eines der beliebtesten Argumente ihrer zahlreichen Verteidiger. „Alles, was für den Triumph des Bösen notwendig ist, ist dass gute Menschen nichts tun“. Das Zitat das Edmund Burke zugeschrieben wird, trifft den Kern. Als Michael Fischer Anfang des Jahres auf einer Trauerkundgebung für eines der NSU-Opfer seine Hassparolen grölte. Als er versuchte die trauernden Familienmitglieder einzuschüchtern und von der Kundgebung Videos drehte. Als er von dieser Veranstaltung als einer „Ausländerlobby“ in den Foren der Nazis schrieb – wo war Drygalla da? Saß sie in Ruhe zu Hause, bei Kaffee und Kuchen? Hatte sie wirklich keine Ahnung was der Mann mit dem sie lebt da tat? “

Ich bin da auch hin- und hergerissen. Einerseits hat Drygalla sich – soweit bekannt – nichts weiter zuschulden kommen lassen, als sich in den falschen Typen zu verlieben. Andererseits hat sie sich in jeder Hinsicht verdammt opportunistisch verhalten und seine Distanzierung von der Szene ist auch alles andere als glaubwürdig. Dieser ganze Nazischeiß wäre nicht möglich bzw. möglich gewesen, würden bzw. hätten nicht teilnahmslose Bürger aktiv weggesehen. Insofern habe ich nichts dagegen, wenn solche Duckmäuser nicht länger mein Land bei internationalen Wettkämpfen und besonders der Olympiade vertreten dürfen. Und mir wird übel bei dem Gedanken, daß sie in der Bundeswehr mit offenen Armen willkommen geheissen werden könnten. Der Bundeswehr, die ja bereits – dem Grundgesetz zum Trotz – demnächst auch gegen Demonstranten etc. im Inland eingesetzt werden soll; die Soldaten sind angeblich „heiß“ auf ihren Einsatz. (So gesehen passt das natürlich wie Faust aufs Gretchen.)

  • Für den Arsch – oder der Herr der digitalen Fliegen
    „Und beim Bau des Kölner Doms waren auch einige wichtige Menschen am Werk, die hundert Dinge gleichzeitig machen mussten. Und der würde heute garantiert nicht mehr stehen, wenn die zwischendurch angefangen hätten, ihre Zettel einzufärben und in Hierarchien an die Wand zu nageln und mit lustigen Zeichen zu versehen.“

Ein paar wahre Worte zum Theme Produktivitätssoftware bzw. -tools. Spoiler: Papier und Bleistift sind alles, was du brauchst.

Link(s) vom 8. August 2012

  • Veröffentlicht am 8th August 2012,
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Zuletzt aufgelesen:

Mat Honan weiß: es ist grundsätzlich seine eigene Schuld: er wurde auf ganzer Bandbreite gehackt, weil er seit Jahren dasselbe Passwort verwendete und alle seine Accounts miteinander verknüpft hatte. Dennoch dürfen sich Apple und Amazon den Schuh definitiv mit anziehen. Und wir alle überlegen noch einmal ganz kräftig, ob wir wirklich unser ganzes Leben der Cloud anvertrauen sollten. Dazu hat dann Steve Wozniak, Apple-Mitbegründer, noch ein paar erhellende Worte gefunden:

  • AFP: Apple co-founder Wozniak sees trouble in the cloud
    „I really worry about everything going to the cloud,“ he said. „I think it’s going to be horrendous. I think there are going to be a lot of horrible problems in the next five years.“
    He added: „With the cloud, you don’t own anything. You already signed it away“ through the legalistic terms of service with a cloud provider that computer users must agree to.

I Am Eleven

  • Veröffentlicht am 7th August 2012,
  • veröffentlicht von

„So, I thought back to my favorite age in life and that was when I was eleven. And I thought, wow, I wonder what it would be like to be 11 today and I wonder if 11 is still the special age that I remember it to be or if it’s changed. My plan was to find 11-year-olds and interview them.“

(via)

 

Meine Lieblingstweets im Juli (Teil 2)

  • Veröffentlicht am 2nd August 2012,
  • veröffentlicht von

Teil 1 hatte ich ja neulich schon gepostet; hier kommt der Rest meiner Favoriten des vergangenen Monats:

<blockquote class=“twitter-tweet“><p>Machen Nudeln selbst. Gar nicht so schwer. Bisschen wie Spalthaut vorbereiten.</p>&mdash; ASS 100 (@chirurgenwelpe) <a href=“https://twitter.com/chirurgenwelpe/statuses/224547589083758593″>July 15, 2012</a></blockquote>
<script async src=“//platform.twitter.com/widgets.js“ charset=“utf-8″></script>

 

<blockquote class=“twitter-tweet“><p><a href=“https://twitter.com/dentaku“>@dentaku</a> Jein. Ich finde das praktisch auf Zugreisen. Aber ich fahre superselten Zug. &lt;g&gt;</p>&mdash; Kiki (@e13Kiki) <a href=“https://twitter.com/e13Kiki/statuses/224755977805774851″>July 16, 2012</a></blockquote>
<script async src=“//platform.twitter.com/widgets.js“ charset=“utf-8″></script>

 

<blockquote class=“twitter-tweet“><p>Mein Schweinehund kann schon &quot;Sitz&quot; und &quot;Platz&quot;.</p>&mdash; superkatinka (@diekathrin) <a href=“https://twitter.com/diekathrin/statuses/224908937298849792″>July 16, 2012</a></blockquote>
<script async src=“//platform.twitter.com/widgets.js“ charset=“utf-8″></script>

 

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/4thWall_Kat/status/224917526545571841″]

 

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/idiot/status/225182201724153858″]

 

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/taphi/status/225496507338592256″]

 

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/Vergraemer/status/225541766412107778″]

 

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/formschub/status/225722426598768640″]

 

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/hubertsrevier/status/225954203196071937″]

 

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/jazcblu/status/226419080318578688″]

 

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/Propinja/status/227473954766483456″]

 

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/miesmuffel/status/227521023313068032″]

 

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/sebaso/status/227813724222803968″]

 

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/mey_cat/status/227792276859023360″]

 

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/tristessedeluxe/status/227814123902205952″]

 

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/function/status/229866344626135041″]

 

Die Highlights der Anderen:

Journelle

Don Dahlmann

Jawl

Anke Gröner

Kaltmamsell