Link(s) des Tages

  • Veröffentlicht am 31st Januar 2012,
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Link(s) des Tages

Zwischen dem 30. Januar 2012 und dem 31. Januar 2012 aufgelesen:

Meine Links des Tages

  • Veröffentlicht am 30th Januar 2012,
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Meine Links des Tages

Zuletzt aufgelesen:

Was meint Ihr, soll ich im „Links des Tages“ Modus bleiben (veröffentlicht, wenn ich welche habe) oder hätte Ihr die Links lieber gesammelt einmal die Woche? Ich bin gerade etwas unschlüssig, einerseits will ich hier keine Linkschleuder werden, andererseits schon zeitnah den heissen shyce mit Euch teilen bevor er nur noch lauwarm ist (jedenfalls, bevor er eiskalt ist). Meinungen dazu? Oder liest das hier eh keine Sau außer mir?

Ein paar Überlegungen pro Katzenbloggerei

  • Veröffentlicht am 30th Januar 2012,
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Was ich nicht verstehe: Viele Menschen sprechen abfällig über private Blogs und Katzencontent, nach dem Motto: „wer will das alles wissen und wozu, wie der seinen Tag verbracht hat oder was die heute gesehen, gekauft, gekocht hat?“
Gleichzeitig ist die Sparte Biografien im Buchladen eine der beliebtesten – die Menschen kaufen und lesen offensichtlich gerne, was andere, prominentere Exemplare ihrer Spezies so gemacht und gedacht haben zu ihrer Zeit. Und der Beruf des Biographen ist doch auch recht angesehen. Er ist ja auch mit viel Recherche, Dokumentation, jounalistischer Kleinarbeit und einem gewissen erzählerischen Talent verbunden. Auch ich lese gern Biografien, aber ich habe oft ein unbehagliches Gefühl dabei, denn letzten Endes beruhen viele der geschilderten Episoden und Eindrücke auf Hörensagen oder sogar der eigenen Interpretation des Autoren. Inwiefern die Geschichte eines Menschen wirklich akkurat erzählt wird, bleibt naturgemäß offen. Vielleicht ist das auch gar nicht anders möglich.

Mit dem Internet haben wir nun erstmals Gelegenheit, die Gedankengänge der Menschen quasi ungeschminkt oder wenigstens aus erster Hand zu erfahren, wenn wir – und sie selbst natürlich – es denn wollen. Natürlich schreibt nicht jeder Promi ein Blog und ist nicht jeder Katzenblogger ein Promi, dessen Biografie zwanzig Jahre nach seinem Tod in der Spiegel-Bestsellerliste landen wird. Aber er ist ja deswegen als Mensch nicht per se weniger interessant, oder? Jedenfalls habe ich schon unglaublich interessante private Blogs gelesen von unglaublich spannenden Menschen, die aber aller Voraussicht nach niemals irgendwo in irgendwelchen Historienbüchern erscheinen werden.

Wenn wir eines Tages sterben, hinterlassen wir eine ganz schön fetten Fundus an Daten. Auch unsere Blogs werden darunter sein. Natürlich haben die meisten von uns die Schere im Kopf, wenn sie etwas von sich im Netz veröffentlichen. Wir formen alle jeden Tag mit unseren Worten und Taten, der Art wie wir schreiben, wie wir uns kleiden und mit wem wir uns unterhalten, ein Bild von uns. Ein Bild, das wir selbst von uns haben oder wenigstens von uns formen und veröffentlichen wollen. Insofern brauchen die Historiker keine Angst zu haben: Wir machen es ihnen einerseits einfacher, aber andererseits bleibt ihnen noch genug zu tun, das Bild unseres jeweiligen Ichs aus den vielen hinterlassenen Puzzleteilchen zusammenzusetzen und auch die Nebelkerzen zu filtern, die wir geworfen haben.

Media Monday # 31

  • Veröffentlicht am 30th Januar 2012,
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Es ist wieder Montag, juhu! Und das kann nur eines heißen: ein neuer Eintrag aus der Reihe «Media Monday». Wie letzte Woche gilt: die Fragen sind fett gestellt (ha-ha), meine Antworten regular.

1. Der beste Film mit George Clooney ist für mich The Thin Red Line, allerdings nicht seinetwegen. Der Film, in dem er mir am besten gefallen hat, ist Ocean’s Eleven. Generell mag ich ihn lieber in heiteren Rollen als in heavy stuff, und Ocean’s Eleven ist wunderbar leicht, heiter, locker und gefällig (über die Fortsetzungen bereite ich mal gnädig den Mantel des Schweigens).

2. Woody Allen hat mit Manhattan Murder Mystery seine beste Regiearbeit abgelegt, weil er es geschafft hat, daß ich den Film zuende gesehen habe ohne mich zu Tode zu langweilen, wie sonst in seinen Filmen.

3. Der beste Film mit Michelle Williams ist für mich [googelt Michelle Williams …] Brokeback Mountain, auch ihretwegen.

4. Zehn Werke wurden als beste Filme des Jahres nominiert. Welcher oder welche davon sind eure Favoriten? Ich tippe mal, The Artist wird’s machen. Für The Descendant sehe ich keine großen Chancen, die Academy liebt zwar Drama, aber das hier ist dann inhaltlich doch zu belanglos, da hätte The Help größere Chancen. Auch, weil es ein wunderbar rassistischer Film ist, [zynismus] in dem weiße Reiche die Problem armer Schwarzer lösen [/zynismus], so etwas lieben die dort. Hugo sehe ich nicht als Gewinner, der ist zu belanglos. Dito Moneyball und Midnight in Paris. Malick’s The Tree of Life ist zu kontrovers und Spielbergs War Horse zu Disneyesque … bliebe noch Extremely Loud & Incredibly Close. Da war zumindest das Buch grandios. Aber wer weiß schon, wie die Academy wirklich tickt?

5. Zahlreiche Filme sind mit Nominierungen nahezu überhäuft worden. Welches der nominierten Werke habt ihr euch schon angesehen oder geplant zu begutachten, wenn sie in unsere Kinos kommen? Ach herrje, noch nicht sehr viele. Ich war in letzter Zeit nicht oft im Kino, die meisten Pressevorführungen lasse ich inzwischen aus Zeitmangel oder Desinteresse auch sausen; meine bevorzugte Art des Filmeguckens ist inzwischen die Ausleihe im iTunes (US) Store. Über meine Begeisterung über J. Edgar habe ich ja letzte Woche schon etwas geschrieben, aber der wurde ja nicht einmal fürs beste MakeUp oder das beste Kostüm nominiert. Moneyball fand ich super, aber ich liebe auch Baseball und Baseballfilme. Die Nominierung für den besten Nebendarsteller (Jonah Hill) sehe ich ehrlich gesagt nicht; der Junge war solide aber nicht überragend. Brad Pitt … nee, echt nicht. Tree Of Life fand ich prima, auf The Artist und The Iron Lady und die Neuverfilmung von Tinker, Tailor, Soldier Spy freue ich mich, aber den Rest werde ich wohl höchstens auf DVD bzw. über iTunes sehen. Wim Wnders’ Pina war toll.

6. Gibt es einen oder mehrere Filme, für die ihr euch mehr (oder auch weniger) Nominierungen erwartet hättet, sprich, inwieweit wurden eure Erwartungen vielleicht enttäuscht? Daß J. Edgar so komplett leer ausgegangen ist und Moneyball so vergleichsweise fett bedacht wurde, hat mich schon etwas überrascht, ja.

7. Mein zuletzt gesehener Film war Restrepo und der war beeindruckend, weil ungeschminkt.

Oldschool

  • Veröffentlicht am 28th Januar 2012,
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Meine Links des Tages

  • Veröffentlicht am 28th Januar 2012,
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Zuletzt aufgelesen:

  • The Secret Footballer: You do get a buzz when beer bottles hit the bus | The Guardian
    – The hatred I experienced between two bitter sets of fans can perhaps best be summed up by the last five minutes of one game I was involved in against our fiercest rivals. Losing and desperate for a goal, we began to take chances by committing as many men forward as possible in the hope of salvation. Eventually we mustered a shot that ended up in the stand, among our own supporters, for a goal-kick. The ball, however, did not come back. More than anything else that went on in that derby, the fact that not one of our fans could bring themselves to throw the ball back to the rival goalkeeper, even though we were losing and running out of time, speaks volumes for the hatred that they have for a team that they were desperate to beat. Unless you have experienced that level of hatred it is difficult to understand the mentality behind it. At least that's what I tell myself, because I really don't understand.
  • Hilfe für von Buchblogger-Rezensionen frustrierte Autoren und Verleger
    – Großartige Replik auf diesen Lächerling von neulich.
  • How To Display a Message on Old WordPress Posts
    – Mir fallen auf e13.de höchstens ein oder zwei Einträge ein, bei denen man einen „Achtung, veralteter Beitrag!” Disclaimer drüberpappen müsste, aber vielleicht erweist es sich ja mal für ein anderes Projekt als nützlich.
  • Apfel+Z | Der blinde Fleck
    – «Henne. Ei. Salmonelle. Ich wette, die schieben es auch immer gegenseitig auf sich.»

Meine Links des Tages

  • Veröffentlicht am 26th Januar 2012,
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Zuletzt aufgelesen:

  • Verfassungsschutz-Affäre: Das Grundgesetz ist links
    – «Hermann Gröhe fasste es ganz knapp zusammen: Die Linkspartei sei eine "Gefahr für unsere Demokratie". Das sagt der Generalsekretär der CDU, die einen Präsidenten stellt, für den die Wahrheit eine disponible Größe ist, eine Kanzlerin, die einem Plagiator die Stange halten wollte, und eine Bundesregierung, der das Parlament seine Rechte vor dem Verfassungsgericht abtrotzen muss.»
  • Arbeiterkind
    – «Sagen Sie ruhig, es sei eigene Dummheit, dass ich kein Stipendium beantragt habe, denn das stimmt. Aber mir war zum entscheidenden Zeitpunkt nicht bewusst, dass ich es wert sein könnte, gefördert zu werden. Denn: „Wer Geld will, muss arbeiten“, hieß es bei uns zu Hause immer. Hinzu kam: Die Unis, an denen ich war, schwiegen allesamt sehr ausführlich, wenn es um Förderung ging. Das ist natürlich keine Entschuldigung für fehlende Eigeninitiative. Aber es ist trotzdem ein Grund.»
  • Notiz an mich selbst: DVB-T Empfänger zum Aufnehmen
    – «Saudoof ist dann aber, wenn man Mitte Januar eine Folge von Mitte Dezember zeigt. Eine Folge mit Adventskalender, Weihnachtsdeko, Geschenkestapeln und der wiederholten Ansage, dass in fünf Tagen endlich Weihnachten ist.»
  • 20 Color Combination Tools for Designers | SpyreStudios
    – Nützliche Sammlung von Farbpaletten-Tools für Webdesigner
  • Ein offener Brief an die Herrscher der DRM-Hölle — KALIBAN
    – Liebe Entscheider der Content-Industrien, ich gehöre zur ersten Generation der Internet-User. Wir sind die Leute, die iTunes mit unserer Kaufkraft überhaupt erst möglich gemacht haben. Wir sind die Leute, die mit Flattr spenden, die über Paypal Serials für Software kaufen, die den Indies über die Humble Bundles ein bisschen Herzblut zurück geben, die die ganze App-Ökonomie am Leben halten.

Media Monday #30

  • Veröffentlicht am 23rd Januar 2012,
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Schon wieder eine Woche um und neuerdings freue ich mich richtig auf den Montag, weil ich wieder was zum Thema Film bloggen kann. Könnte ich natürlich auch so, aber Ihr wisst ja, wie das so ist: Man hat zu tun und keine Lust und tausend Ausreden. Da kommt mir so ein wöchentlicher Tritt in den Allerschönsten gerade recht. Danke, Wulf!

OK, da ich kursive Schrift recht schwer lesbar finde nach 15 am Bildschirm verbrachten Stunden, gibt es ab heute die Fragen in bold und die Antworten in regular. Bei Klagen – klagen.

1. Der beste Film mit Cillian Murphy ist für mich puh, da geht’s schon los … der Typ hat abgefahrene Augen, das steht mal fest, und bislang war eigentlich alles mit ihm ziemlich gut, was ich so gesehen habe. Ich entscheide mich mal für Batman Begins, da er mir in diesem Film das erste Mal so richtig aufgefallen ist und mir echt eine Scheißangst eingejagt hat.

2. Ethan und Joel Coen haben mit O Brother, Where Art Thou? ihre beste Regiearbeit abgelegt, weil ich vor Lachen fast zusammengebrochen bin, daß jemand Homers Odyssee in die Zeit der 30er Jahre und in die US-Südstaaten verlegt hat, weil der Clooney Schorsch mir dort das erste Mal gezeigt hat, daß er wirklich sehr komisch sein kann, weil jede noch so kleine Nebenrolle erstklassig besetzt ist, weil mit T-Bone Burnett einer meiner liebsten Musiker den Soundtrack beigesteuert hat und weil das klagend-langgezogene „is you or is you not mah constituency!?“ bei mir zum festen Repertoire meiner Lieblingszitate gehört.

3. Der beste Film mit Naomi Watts ist für mich J. Edgar .

4. Mein(e) Filmhighlight(s) 2012 sind bislang Moneyball und J. Edgar. Außerdem freue ich mich auf The Artist, The Iron Lady, The Dark Knight Rises und natürlich den Hobbit. Wirklich begeistern wird mich wahrscheinlich aber nur The Iron Lady, wie ich mich kenne. Und dann freue ich mich besonders auf die Filme, die ich noch gar nicht auf dem Zettel habe.

5. Letzte Woche sind „Die Muppets“ in den deutschen Kinos angekommen. Unabhängig davon, ob ihr den Film sehen wollt, bereits kennt oder er euch überhaupt nicht interessiert, wie ist eure Meinung zur Wiederbelebung eines so lange vergessenen und zuletzt nicht mehr sonderlich erfolgreichen Franchise? Ich liebe die Muppets, mit der Muppet Show bin ich groß geworden und ich habe vorletztes Jahr die erste Staffel der alten Serie auf DVD zu Weihnachten bekommen, worüber ich mich wirklich riesig gefreut habe. Aber manchmal ist es nicht sonderlich gut, so weit zurück zu blicken. Die alten Folgen der ersten Staffel zumindest sind nicht gut gealtert. Und ich bin auch kein großer Fan der Muppetsfilme – das ist ein TV-Format, auf Kinolänge aufgeblasen haute das das zumindest bei den alten Filmen nicht wirklich gut hin. Daher verzichte ich auch auf den neuen Film, vielleicht mal auf DVD bzw. als iTunes Leihfilm.

6. Nachdem sich in den letzten Wochen bereits einige als Serien-Fans „geoutet“ haben: Welches ist eure liebste Serienfigur (!) und warum? Moah, das ist unmöglich zu beantworten. Das schaffe ich nicht mal pro Serie! OK, meine liebsten Serien sind bekanntlich M*A*S*H und The Wire. Bei M*A*S*H liefern sich der herrlich snobistische Charles Emerson Winchester III mit Radar O’ Reilly und Hawkeye Pierce ein enges Kopf-an-Kopf Rennen um den Titel, und Klinger, Col. Potter und Father Mulcahey sind ihnen dicht auf den Fersen. Das war einfach eine brilliante Truppe.
Bei The Wire ist Omar sicher einer der herausragendsten Figuren, aber ich mag auch Stringer Bell sehr gern, der mich immer ein wenig an Shakespeares Richard III erinnerte … gewillt, ein Bösewicht zu werden, aber eigentlich nur der Umstände halber. Und Bodie, Kima, Bunk, Prez – ach, alle. Außer vielleicht McNulty, der war mir echt am wenigsten sympathisch.

7. Mein zuletzt gesehener Film war J. Edgar und der war brilliant, weil es diese rätselhafte Figur über sieben Jahrzehnte beleuchtet, ohne sie zu desavouieren und es außerdem ein Historiendrama ist, das mich wirklich komplett hat vergessen lassen, daß ich im Jahre 2012 im Kino sitze. Das hat man nicht so oft, finde ich. Und außerdem bin ich Clint Eastwood verfallen und er ist mein Lieblingsregisseur und ich brauche überhaupt gar keine Begründung, irgend etwas von ihm toll zu finden, basta.

Link(s) des Tages

  • Veröffentlicht am 23rd Januar 2012,
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Zuletzt aufgelesen:

  • Explainer: How can the US seize a „Hong Kong site“ like Megaupload?
    – Megaupload wasn’t just some Hong Kong enterprise that „happened“ to be used by US residents. The site had leased more than 1,000 servers in North America alone; 525 were at Carpathia Hosting and were located in Virginia. Between 2007 and 2010, Carpathia received $13 million from Megaupload. (Cogent Communications in the US supplied a few additional US servers and bandwidth.)
    The money was mainly routed through US-based PayPal, which is how Megaupload collected subscriptions from users looking for premium accounts. This wasn’t chump change; the government claims that the Megaupload PayPal account has „received in excess of $110,000,000 from subscribers and other persons associated with Mega Conspiracy.“
    Megaupload also made money through ads, using services like Google’s AdSense (until 2007) and the AdBrite network. Both are based in the US. AdBrite alone paid at least $840,000 to Megaupload.
    Payments were made to top uploaders, including those who lived in Virginia.
    The government is following Goldsmith’s principle: the harm of copyright infringement took place in Virginia, from servers in Virginia, and the company made and sent money to people in Virginia. Why should it not be subject to federal law in Virginia?
  • Digital Gap: Der Aufwand ist zu hoch. | JAWL
    „Wo ist denn hier der Evernote-Button?”, fragte sie also, als sie beim flipboarden von Ankes Blog auf das erste merkenswerte Rezept stieß.
    „Äh, das ist ein Button, das ist kein Bookmarklet …” – „Ein was?” – „… und das gibts in Flipboard nicht.” – „Wie doof”
    *Überleg*

My 0.02 cents zum Megaupload-Bust

  • Veröffentlicht am 22nd Januar 2012,
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Ausführlicher hat das Dilemma mit der Doppelmoral Apfel-Z beschrieben, aber natürlich sind die Merkbefreiten auch dort wieder ganz vorne mit dabei.

Meine Links des Tages

  • Veröffentlicht am 22nd Januar 2012,
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The Other F-Word

  • Veröffentlicht am 19th Januar 2012,
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ARVE Fehler: id und provider shortcode Attribute müssen für die alten Shortcodes gesetzt sein. Es ist empfehlenswert auf den neuen [arve] Shortcodes zu wechseln der nur die URL braucht.

„It never dawned on me that one of these days I’d be a father and would have to buy the clean version of my albums to play in the car …“

– Mark Hoppus, Blink 182

Ein sehr anrührender Film über Punkrocker in einer ungewohnten Rolle. Sehenswert! (via iTunes US Store geliehen. And yes, I know that’s not punk.)

Der Sommer kommt bestimmt!

  • Veröffentlicht am 19th Januar 2012,
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Aktuell ist alles grau und fies hier, aber der Sommer kommt, ganz sicher!

Ein Werbeclip, ja, aber ein wunderschöner, wie ich finde. Und Persol hat sowieso seit jeher die stylishsten Sonnenbrillen, dafür kann man ruhig werben.

Link(s) des Tages

  • Veröffentlicht am 17th Januar 2012,
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Media Monday #29

  • Veröffentlicht am 16th Januar 2012,
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Oh, schon wieder Montag? Meine Antworten auf dieses schöne Mem wie schon in den letzten beiden Wochen in kursiv:

1. Der beste Film mit Matt Damon ist für mich Die Bourne Trilogie. Für mich sind die drei ja eigentlich ein Film, wie auch LOTR ein Gesamtkunstwerk ist. Und ich muss sagen, die Antwort ist mir reichlich schwer gefallen, denn ich mag die meisten Matt Damon Filme sehr gerne. Eigentlich kenne ich keinen Film mit ihm, in dem er mich enttäuscht hätte, auch wenn die Filme manchmal mehr so mittelprächtig waren, hat er sich doch immer hervorgetan und ist in meist sehr guter Erinnerung geblieben. Ein gutes Beispiel ist Bagger Vance, der vielleicht schönste Film über das Golfspiel. (Das wäre auf jeden Fall der beste Film mit Charlize Theron, die hier einfach totkomisch ist). Wahrlich kein großer Film, echt mehr was für Liebhaber des schönsten Sports der Welt, aber Damon überzeugt hier auf ganzer Linie, finde ich.

2. Guy Ritchie hat mit Star seine beste Regiearbeit abgelegt, weil es die perfekte Antwort auf die Pressemeute war, die ihn nur als „den Mann von Madonna“ betrachtet hat und seine Filmkust ansonsten bestenfalls als obskur bezeichnet hat. Star ist ein kleiner Kurzfilm auf der DVD „The Hire“, einer Ansammlung genialer Kurzfilme von sehr guten Regisseuren und fraglos der beste Film mit Madonna. Es ist vermutlich auch das Werk, das Clive Owen überhaupt auf die Landkarte gebracht hat, der danach ja schon als der nächste James Bond gehandelt wurde. Werke wie Shoot ’em up zeigen, daß das ein böser Fehler gewesen wäre, aber hier geht’s ja auch um Guy Ritchie.

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3. Der beste Film mit Christina Ricci ist für mich Ang Lees The Icestorm. Keine Begründung. See it and weep.

4. Vergleicht man (beispielsweise) die alten Disney-Klassiker unter den Zeichentrickfilmen mit den heutigen Pixar-Animationsfilmen, fallen einem enorme Unterschiede auf. Wie ist eure Meinung zur Entwicklung des Zeichentrick-/Animationsfilm-Genres? Ich habe lange gebraucht, bis ich mich mit CGI Animationsfilmen anfreunden konnte, erst Pixar hat das geschafft, und auch erst spät. Hand Made Animation hat für mich immer noch einen ganz besonderen Touch, ob gezeichnet oder geknetet. Aber letzten Endes entscheidet die Geschichte. Die ist immer das A und O eines Films und die Optik kann noch so bestechend sein, wenn die Geschichte nix ist, kommt der ganze Film nur maximal auf ein „ganz nett, aber …“. Und kaum jemand hat in den letzten Jahren bessere Geschichten auf der großen Leinwand erzählt als Pixar, außer vielleicht noch Aardman. Dreamworks kommt da nicht heran  und Disney … ach, Disney. Ich glaube, bei Aladdin habe ich mich das letzte Mal gut unterhalten gefühlt, wann war der, 1992?

5. Es kommt immer wieder vor, dass man ins Kino gelockt und von dem dann folgenden Film grenzenlos enttäuscht wird. Was war euer schlimmster Film, für den ihr auch noch eine Kinokarte gelöst habt? Sagen wir so: Inzwischen werde ich nur noch selten enttäuscht, einfach deshalb, weil ich eigentlich keine großen Erwartungen mehr an die meisten Filme habe. Ich galube, der Film, wo ich wirklich dachte „nee, oder?“ war Congo, den ich Anno Tobak mal in der Sneak im City am Steindamm sah. Ansonsten bin ich auch ganz gut im Verdrängen.

6. Filme ohne Happy-End sind seltener geworden, oder? Mein Herz schlägt ja für das Kino des New Hollywood, die späten 60er/frühen 70er. Ich glaube, zu der Zeit gab es keinen einzigen Film mit Happy End, oder? Von Doris Day/Rock Hudson Knallern mal abgesehen. Ein Happy End ist kein k.o. Kriterium für einen guten Film, aber umgekehrt gilt dasselbe. Und letzten Endes liegt das ja auch häufig im Auge des Betrachters, was man wohl als Hapy End ansieht.

7. Mein zuletzt gesehener Film war A Few Good Men und der war super , weil das wohl eine von Jack Nicholsons besten Rollen ist und eines von Sorkins stärksten Drehbüchern. Plus, man sieht in Nebenrollen lauter Charakterdarsteller, die damals noch kaum jemand kannte (Noah Wylie als leicht blöder G.I., mit Südstaatenakzent?).

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Meine Lieblingstweets im Januar (1. Halbzeit)

  • Veröffentlicht am 16th Januar 2012,
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La Gröner hat es vorgemacht, und sie hat Recht: Wer soll denn das alles lesen, das muss man aufteilen. Fortan gibt es auch hier die Lieblingstweets des Monats in zwei Häppchen, heute die vom 1. bis zum 15.:

Das Jahr fing bei den meisten Timelinebewohnern wahrscheinlich ähnlich an. Welches Jahr? Nun …
[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/hf_sports/status/153479700289830913″]

Der Neujahrsblues klingt  nur echt mit dem nötigen Pathos:
[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/notenblog/status/153819521751334912″]

Immerhin kehrt langsam Normalität ein:
[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/BrotloseKunst/status/154257020327956481″]

Auch wenn einige offenbar einfach nicht nach Hause wollen:
[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/notenblog/status/154322772158451712″]

Der mimimi-Faktor ist höher als sonst:
[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/dentaku/status/154474358654509057″] [blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/Ingeborch/status/157199655850082304″] [blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/hoch21/status/154548746405945345″]

 

Man geht langsam mal wieder raus, an die frische Luft:
[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/rajue42/status/154877723284746240″]

Größere geistige Transferleistungen kann man da so bald nach dem Jahreswechsel allerdings noch nicht erwarten:
[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/nachtlos/status/156158496956628992″]

Andere feiern die ersten Erfolgserlebnisse im neuen Job:
[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/hf_sports/status/156015464173142017″]

Oder feilen an ihrer Selbstbeherrschung und klammern sich an ihre guten Vorsätze:
[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/protagon8/status/157804903413194752″]

Überhaupt, Kinder: Ein stetiger Quell der, äh, Dings:
[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/schlenzalot/status/155650692281925632″] [blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/littlewisehen/status/157122345142730752″]

 

Aber auch die Erwachsenen haben teils noch Luft nach oben, was ihre Kernkompetenzen betrifft:
[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/oOtrinityOo/status/157397165067608064″]

Und so bleibt es spannend, in welche Richtung sich das Jahr entwickeln wird:
[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/notenblog/status/157339743116476416″]

Meine Links des Tages

  • Veröffentlicht am 15th Januar 2012,
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Zuletzt aufgelesen:

  • The Quietus | Opinion | Black Sky Thinking | Maggieography: Why The Thatcher Biopic Should Be Resisted With Prejudice
    «All of which is a problem for both the filmmakers and for Meryl Streep. She does a tremendous impersonation of Thatcher, for sure, but we can tell this because we remember, with a shudder, that Thatcher existed. Had this been made up, we’d be lampooning Streep for her hideously hackneyed, cartoon parody of Tory womanhood. Where is the dramatic arc, the character development, the nuance, the capacity for reflection, the interior life, the learning and the consequences – all the stuff she’d expect to sink her teeth into were this a fictional character working their way through three acts? Thatcher is simply Thatcher throughout: determined, myopic, unrepentant. This eventually becomes wearing on the viewer, looking for some point of engagement. She’s especially obnoxious in the scenes involving the Falklands conflict, berating one of her male minions who dares even to think of pointing out she has never been to war. „I’ve done battle every day of my life!“ she announces, oblivious to the difference between someone with a personal relish for adversarialism and the tragedy of warfare.»
    Eine weitere, sehr ausführliche Kritik des Films, der offensichtlich das must-see der Saison ist, wenn er die Briten so sehr spaltet.
  • Tori Amos, Kristin Hersh, Anton Corbin and more recall their big career firsts | Music | The Guardian
    «There were church members who complained later when it all became known and got written up in the papers. But when they criticised him, my father would say: „What safer place is there for a 13-year-old girl than a gay bar?»
    Tori Amos und andere erzählen über bemerkenswerte „erste Male“ der anderen Art. Lesenswert!
  • Der Drache – Eine Einleitung

Unterwegs

  • Veröffentlicht am 13th Januar 2012,
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[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/HausOhneFenster/status/157003790065737728″]

Danke. Danke, danke, danke, danke. Danke!

Meine Links des Tages

  • Veröffentlicht am 13th Januar 2012,
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Zuletzt aufgelesen:

  • Trend. Andererleuts. Und meiner. | anmut und demut
    „Drüben lernt Fiona programmieren und da steht der bemerkenswerte Satz, „Programmieren ist das neue Latein.“ Werkzeug der Elite, um sich abzugrenzen. Vielleicht trifft es das auf den Punkt: mehr als 10 Jahre lang war das Netz selber Werkzeug der elitären Abgrenzung. Seit Facebook, und seitdem ALLE bei Facebook sind, taugt das Netz dazu nicht mehr. Also geht man den nächsten Schritt, läßt das Content-Netz und Social Media hintersich und wendet sich dem Code zu.“
    Der für mich bislang interesanteste Gesichtspunkt aus Cems Trendolympiade. Es stimmt, programmieren lernen liegt in der Luft, oder besser gesagt: programmieren lernen wollen. Auch etwas, das ich mir seit dem letzten Jahr fest vorgenommen hatte, wiederzubeleben bzw. neu durchzustarten (mit meinen paar Basic- TurboPascal und C++ Kenntnissen aus den frühen 90er Jahren des letzten Jahrhunderts ist nicht mehr viel los).
    Überhaupt: lernen. Das ist doch der Schlüssel zum Ganzen. Egal was. Frau Gröner lernt Oper und Fussball, davor lernte sie Golf und Comics und kochen essen. Andere lernen Japanisch oder fotografieren, meine beste Freundin fängt an mit Klavierunterricht. Ich lerne gerade Videoschnitt und ein Gitarrenstück und via codeyar.com und kidsonruby.com zu programmieren. Lernen. Das ist es.
  • Notennot | frl. krise interveniert
    «Frau Zimmer starrt auf den Bildschirm. Sie ist die einzige im Kollegium, die noch keinen E-mail-Briefkasten hat und sie versucht immer mal wieder den Rechner zu starten, indem sie auf den kleinen Windowsaufkleber drückt…
    „Wie komm ich noch mal in das Zensurenprogramm?“ fragt sie.
    „Genauso wie im letzten Jahr,“ sagt Frau Herz herzlos und hörbare Stille senkt sich über den Raum.»

Chantalismus, haha

  • Veröffentlicht am 13th Januar 2012,
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Gestern machte dieses tumblog die Runde und erheiterte die Digerati. Auch mich, ich gebe es zu: ich lache ebenfalls über „Vornamensbehinderte“ (Kevin, Chantal, Schackeline), bzw. über ihre Eltern, die oft schmerz- und meist bildungsbefreit ihre Anregungen für die Namensgebung des kleinen Prinzen und der kleinen Fee aus den R&B-  und Hiphop-Charts oder dem Kino nehmen, oder sich an beknackten ungewöhnlichen Promikindernamen („Apple“, „Peaches“, „Suri“) orientieren. Da kommen dann so interessante Kombinationen wie „Leeroy-Jerome“ auf (der Junge wird hoffentlich mal ein guter Tänzer) oder „Jason Damien“ (die Eltern haben entweder keine Ahnung, wen sie sich da ins Haus geholt haben könnten, oder lassen alles Weitere auf sich zukommen).

Aber mal im Ernst: Sind Kevin und Schantall so viel schlimmer dran als die drölf Lauras, Leonies, Maxe und Carl-Christopher pro Klasse in den Grundschulen der Elbvororte? Waren denn unsere Großeltern oder Eltern so viel besser dran mit Namen aus den damaligen Sagen und Entertainmentblockbustern, z.B. von Wagner: Krimhild, Walburga, Hildburg, Walburga bzw. Traugott, Isegrimm, Waldemar, Fürchtegott, Gotthilf? Was halten wir von Clothilde, Käthe, Willibald und Heinz-Dieter? Und was ist mit unserer Generation? So mancher Kennedyfan hat seinen Sohn John (englisch ausgesprochen, nicht norddeutsch), manche sogar gleich John-John genannt. Ich hatte vier oder fünf Katrins in jeder Klasse, mal mit K, mal mit C, mal mit, ohne h in der Mitte und an Carolines herrschte auch keine Unterversorgung. Thomasse, Thorstens und Jans kenne ich wie Sand am Meer. Ist das so viel vorteilhafter? Namen sind fast immer modisch, manchmal modern und selten zeitlos.  Da muss man durch.

Und wenn nur noch Kevins und Chantals in den Klassen sitzen, dann ist der Witz irgendwie auch weg. Letztlich werden diejenigen Kinder gemobbt, die geborene Opfer sind – wenn ihr Name nichts zum lästern hergibt, dann die Haarfarbe, die Brille, das Kleid, die falsche Turnschuhmarke, der falsche Dialekt … es ist völlig egal. Vorurteile, Kleingeist, Engstirnigkeit: Das sind die eigentlichen Probleme unserer Spezies. Wenn Shanaia-Lourdes sportlich ist, selbstbewußt, schlagfertig und vielleicht noch hilfsbereit und gutaussehend, dann wird sie keine Probleme im Leben haben – außer vielleicht mit grauhaarigen Waldemars in der Finanzbehörde. Oh.

 

Warum ich keinen Tofu mag?

  • Veröffentlicht am 13th Januar 2012,
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meh.

Liebe Anke, das ist ganz einfach: Zum einen, weil ich seine Konsistenz und seine Optik widerwärtig finde. Keine Ahnung, wo das her kommt, aber ich finde das Zeug einfach abstoßend. Zum anderen, weil er in meinen Augen (bzw. laut meinen Geschmacksknospen) keinen nennenswerten Eigengeschmack hat. Man muss ihn erst behandeln – einlegen, räuchern, stark würzen etc. – bevor er dann in Kombination mit anderen Zutaten nach irgend etwas schmeckt. Aber wozu die Mühe? Dann kann ich doch auch gleich ein Hühnchen, einen Käse oder ein Stück Fisch nehmen (frei nach dem Motto: „Rhabarberkuchen schmeckt gleich viel besser, wenn man den Rhabarber weglässt und dafür Erdbeeren nimmt!“). OK, das ist für Vegetarier oder Veganer keine Option, das sehe ich ein. Aber ich habe jetzt diverse Anläufe über die Jahre genommen und kann für mich nur feststellen: Tofu und ich, wir zwei beiden werden wohl nichts mehr in diesem Leben.

Meine Links des Tages

  • Veröffentlicht am 12th Januar 2012,
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Zuletzt aufgelesen:

  • The Joy of Books
    Ein wunderbarer kleiner Film für Bücherliebhaber.Ich hatte meine Bücherwände mal nach Farben sortiert. Da ich fast jedes meiner Bücher zweimal oder öfter gelesen habe, weiß ich genau, wie jedes meiner Bücher aussieht, riecht, wie schwer es ist oder in welchem Zustand. Aber irgendwann wurde es mir zu bunt zu umständlich, die Neuen einzusortieren. Jetzt steht alles wieder ordentlich nach Genre geordnet in den Regalen. Aber ich habe ein Herz für solche Spielereien, die sich mit einem eBook Reader nur bedingt durchführen lassen.
  • Kidsruby.com
    Darf ich bitte mitspielen? Ja? Bitte!
  • By Ken Levine: In defense of Diablo Cody
    «Do you like the TV version of MASH? That was all Larry. I think we’d all agree that no one talks like those zany medicos at the 4077th.. We’d like to be as clever and funny at Hawkeye. But the truth is if Hawkeye Pierce were your co-worker, after two weeks you’d be throwing him down the elevator shaft.»Das trifft es ganz gut, finde ich. Ken Levine übers Dialoge schreiben.
  • Sorry, Steve: Vom Lesen hast du wenig verstanden. Eine E-Reader-Kritik. | Zeilensturm.de
    «Aber es gibt ein paar Dinge auf der reinen Produktebene, mit denen mich der Kindle regelrecht in einen Bann geschlagen hat. Im Gegensatz zum iPad. Steve Jobs würde sich im frisch geschaufelten Grab umdrehen, wenn er das lesen würde – sorry, Steve: Wer sich viel bewegt, bleibt dafür länger jung. Oh.»Oliver Driesen schreibt (wie immer) sehr unterhaltsam über den Kindle und arum das iPad sich für ihn nicht zum Lesen eignet.
    Ich selbst habe keinen Kindle, aber lese gerne auf dem iPad, denn es bringt die Nachttischlampe gleich mit sondern auch gleich die Lesebrille, durch den bekannten, stufenlosen zwei-Finger-zoom-Modus. Ich muß also nicht befürchten, daß ich abends beim Lesen einschlafe und am nächsten Morgen feststellen darf, daß nicht nur die ganze Nacht die Lampe angeblieben ist, sondern auch meine Lesebrille das Zeitliche gesegnet hat, weil ich mich im Schlaf darauf herumgewälzt habe.
    Und was die Badewanne angeht: Geht auch mit iPad. :)

Trend. Meiner.

  • Veröffentlicht am 12th Januar 2012,
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Mir ist bewußt geworden, wie wichtig mir mein Blog ist. Dieses hier. Google Plus hat für mich keinen gefühlten Wert, dazu verabscheue ich den Konzern zu sehr und dazu laufen mir dort auch zu viele Idioten hinterher, ganz zu schweigen von der miserablen Usability. Aber ignorieren darf man es auch nicht. Facebook ist eine nette Brücke zwischen online und offline, denn einige Freunde, die sonst offline sind, sind dort und machen die Plattform heimeliger, als ich gedacht hätte. Twitter ist nach wie vor der große Spaß, die nicht endendwollende Party, man geht kurz mal raus und quatscht auf dem Balkon mit diesem, lacht über die besoffene Ulknummer von jenem und will auch morgens um fünf noch nicht nach Hause. Xing und LinkedIn, ja, nun, was soll man dazu noch sagen? Die beiden sind wie die Steuererklärung. Muss ja, aber wer hat da schon Bock drauf? Mein Blog ist mein Zuhause.

Cems Trend.

Nicos Trend.

Eriks Trend.

Thomas’ Trend.

Oswalds Trend.

Olivers Trend.

und viele weitere … bei Cem, der das Thema ja auch losgetreten hat. :)

Trolle vom Grün!

  • Veröffentlicht am 12th Januar 2012,
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Trolle vom Grün!

Die Saison beginnt, auch wenn man das noch nicht so recht glauben kann, aber die Pros haben Hawai’i schon hinter sich gelassen und auch bei uns sind die Turnierplanungen der Clubs schon weit gediehen. Zeit, für ein paar Gedankenanstöße, „schnelle Neun“ sozusagen – dann klappt’s auch mit der entspannten Golfrunde:

1. Es ist egal, was dein neuer Driver gekostet hat oder laut Werbeprospekt kann, den du dir zum Fest geschenkt hast: du wirst damit auch in der neuen Saison keine nennenswerten Abschläge hinkriegen und höchstens deinen Slice oder Hook um 20% weiter ins Aus schlagen als letztes Jahr. Das Geld hättest du besser in Prostunden investiert. Aber nun ist es zu spät, du hast das Teil, wie man sieht. Wie jeder sieht. Jeder, der es nicht auf Anhieb sieht, kriegt die Keule unter die Nase gehalten und soll dann beeindruckt gucken. Das gebietet die Etikette.

Echt? Nö. Is mir schnurz, ob du mit einem brandneuen [$TeurerMarkenschläger] oder Opas Hickorystecken abschlägst. Könnte mir nicht egaler sein. Hauptsache, du machst keine Probeschwünge auf dem Abschlag, hast deine eigenen Tees und Bälle mit und brauchst nicht so lange wie Sergio Garcia, bis du endlich abgeschlagen hast. Im Idealfall hast du dann auch noch geschaut, wohin die Pille geflogen ist, damit wir nicht so ewig suchen müssen.

2. Natürlich hast du nicht hingesehen, wohin die Pille geflogen ist, sondern geflucht wie ein Rohrspatz („Ich hätte doch die 8,5° Version nehmen sollen!“) und wir suchen ewig. Du bist uns um Meilen voraus, so etwa 300 Meter vom Abschlag entfernt. Klar, der flog ja viel weiter jetzt, wo der neue Driver im Einsatz war. Wir hatten vielleicht nicht denselben Blickwinkel wie du, aber unserem Eindruck nach war der nicht so weit. Wie ein Mitspieler in diesem Fall mal so treffend zu diesem größenwahnsinnigen selbstbewußten Marketingopfer sagte: „Tritt näher ran, er ist kürzer als du denkst!“. Faustregel: Der Ball liegt in 9 von 10 Fällen auf der Höhe, auf der du instinktiv deine Karre hast stehen lassen, bevor du 100 Meter weiter vorausgestapft bist.

Golfer – @ Kiki Thaerigen

3. Die drei oder vier Luftschläge und Hacker, die du gebraucht hast bis die Murmel aus dem Gemüse aufs Fairway oder wenigstens ins Semirough gehüpft ist, die zählen zum Score. Ja, alle Schläge. Bei uns in Schottland machen wir das so, auch wenn Schottland in diesem Fall in Hamburg, Düsseldorf oder Garmisch-Partenkirchen liegt. Alles andere ist Selbstbetrug und mir auf der Privatrunde egal, oder aber Betrug an allen anderen Teilnehmern eines Turniers und mir in diesem Falle ganz und gar nicht egal. Im Zweifel unterschreibe ich dann eben deine Scorekarte nicht und du kannst der Spielleitung erklären, wie du auf ein Bogey kommst, wenn du schon sieben Schläge bis zum Vorgrün gebraucht hast. So oder so wird es allerdings die letzte Runde gewesen sein, die wir miteinander gespielt haben.

4. Auf dem Grün macht jeder zwei Pitchmarken weg: die eigene und die eines Blindfischs aus der Gruppe vor uns. Wenn du keine eigene Pitchmarke hingekriegt hast, machst du trotzdem zwei weg. Sei versichert: es gibt genügend davon. Und nein, die stammen nicht alle von den Greenfeegästen. Unsere Greenskeepercrew hat uns heute früh einen makellosen, taufrischen Platz zu Füßen gelegt und um den heutigen Monatsknopf spielen nur Clubmitglieder mit. Denk’ mal drüber nach.

5. Du beklagst dich über langsames Spiel? Dann gehe mit gutem Beispiel voran: Überlege dir bereits auf dem Weg zu deinem Ball, welcher Schläger für den nächsten Schlag infrage käme. Stelle deine Karre so ab, daß du nicht endlose Umwege ums Grün machen mußt, um zum nächsten Abschlag zu kommen. Schaue dir deine Puttlinie an, während Deine Mitspieler putten bzw. während du aufs Grün zugehst. Mach’ den tap-in rein und markiere nicht umständlich noch 10 cm-Putts.

6. Nein, es stört mich nicht wenn du rauchst. Es würde mich nicht mal stören, wenn du brennst. Aber wenn du deine Kippe nicht anschließend in einen mitgebrachten Aschenbecher oder deine Hosentasche steckst, sondern glaubst, daß du sie einfach ins Rough werfen darfst oder in den Behälter für die abgeknickten Tees am Abschlag, dann wirst du die nächste eben runterschlucken. Klar soweit?

7. Es ist egal, ob mein Ball „noch draußen“ liegt. Wenn Deiner zwei Kilometer weiter unten auf einem anderen Teil des Grüns liegt, bist du trotzdem zuerst dran. Es spielt der zuerst, dessen Ball weiter von der Fahne entfernt liegt.

8. Du kannst deinen Ball nicht „aufgeben“. Das sehen die Regeln nicht vor, tut mir leid, auch wenn dein Pro das so gesagt hat. Pros wissen selten etwas über Golfregeln, müssen sie ja auch nicht, aber eine Menge über den Golfschwung. Du kannst deinen Ball aber u.a. überall auf dem Platz für unspielbar erklären (und nicht für „unbespielbar“) und verfährst dann einfach nach Regel 28. Wenn dir Regel 28 nichts sagt, investiere unfassbare 7 Euro in das Regelbuch, das drei Jahre gültig ist und in jede Hosentasche bzw. jedes Golfbag passt. Lies es aber auch, sonst bringt es nichts. Gönn’ dir auch ab und zu mal die Decisions dazu, die sind sehr unterhaltsam. Gehe zu den angebotenen Regelabenden oder gib’ dem Regelpapst deines Clubs ein Bier aus und laß’ dir erklären, warum das so ist. Wenn du das alles nicht willst, überlege, mit irgend einer weniger komplizierten Sportart zu beginnen oder wenigstens irgendwo anders zu spielen, wo ich nicht mit dir zusammen spielen muss.

9. Nein, der ist nicht geschenkt. Wir spielen Zählwettspiel.

Meine Links des Tages

  • Veröffentlicht am 10th Januar 2012,
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Zuletzt aufgelesen:

  • Neujahrssortierung | Spreeblick
    «Obskures gebe ich auch nicht weg. Billy Idols „Cyberpunk“ im Pappschuber mit Diskette für den Mac und von Idol selbst stümperhaft durch Photoshop-Preset-Filter gejagten Fotos. Ich plane eine groß angelegte Erpressungsaktion mit diesem Kleinod.»
    Johnny Haeusler entrümpelt seine CD-Sammlung. Ein wenig.
  • Tschüss, Dicker | Lars Reineke
    «Von seinem Hinken war jedoch schon bald kaum noch etwas zu sehen, stattdessen begrüßte er uns eines Tages aus 2 Meter Höhe vom Bücherschrank. Er war über den Fernseher dort hinaufgesprungen und traute sich zunächst nicht alleine herunter. »Captain Ahab« war zum Rufen ohnehin etwas sperrig, und wir nannten ihn bald immer nur »Dicker«.»
    Social Media ist auch, wenn Du einen Kloß im Hals hast wegen dir unbekannten Katzen, die Leuten gehören, die du nicht persönlich kennst. Und dabei magst du außerdem keine Katzen.
  • Jens Scholz: Das Ende der Generation Karriereplan
    «Vor 15 Jahren hätte das funktioniert. Heute nicht. Was hat sich also geändert? Das kann man an Guttenberg erklären, denn das interessante an diesem Fall ist ja, dass es nicht funktioniert hat – sogar im Gegenteil. Der erste Grund: Nicht eine andere Seilschaft hat ihn gefällt, sondern „wir“ waren das. Er verstand zwar, was da passierte aber nicht durch wen und so verwechselte er uns – in seiner Welt existieren wir ja nicht, zumindest nicht als diejenigen, die Macht ausüben. In seiner Welt sind wir diejenigen, die gelenkt werden von denen wie ihm. Seine Verteidigungsmaschinerie bot also alles auf, was sich gegen politische Gegner in Stellung bringen lassen konnte und das waren Maßnahmen, die die öffentliche Meinung auf seine Seite bringen sollten: Die Bildzeitung schrieb wochenlang Jubelartikel über ihn, er inszenierte staatstragende Pressekonferenzen, er stellte sich als Verfolgter und als Opfer hin. Vor uns. Dummerweise waren wir aber diejenigen, die ihn angeklagt hatten, nicht irgendein anderes Karrierenetzwerk. Das führte natürlich dazu, dass jeder statt einem guten Politiker vorgeführt bekam, wie Korruption aussah und wie sie sich verhielt.»
    Jens Scholz reißt dem Ellenbogentypen unserer Schulzeit die Maske vom Gesicht. Lesenswert – mir fallen auf Anhieb gleich drei solcher Typen aus meinem Abijahrgang ein.

Mein Link des Tages

  • Veröffentlicht am 9th Januar 2012,
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Heute aufgelesen:

  • Is The Iron Lady’s heart of gold quite right? | guardian.co.uk
    «We see a doting daughter, a besotted wife, a mother who loves her son too much and a prime minister who weeps for fallen servicemen. We’re shown a woman who can be stubborn, rude and wrong-headed but who’s nonetheless prepared to sacrifice much for (what she believes to be) the betterment of others.»

Der Film über Margaret Thatcher (Meryl Streep auf dem Weg zu ihrem nächsen Oscar) spaltet die Gemüter: Den Tories ist er nicht Verneigung genug, den Anhängern der Labourpartei kommt der alte Drachen viel zu menschlich weg. Schon deshalb dürfte der Film Pflicht sein, wenn er demnächst anläuft. – Ich bin ja keine Freundin von Thatchers Politik, die ich andererseits im historischen Kontext für unausweichlich hielt (auch wenn der Blick zurück ja bekanntlich immer 100% Sehschärfe hat). Aber das Gift, der Haß, der aus Tweets wie diesen trieft, die schockieren mich schon sehr:
[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/TaoiseachEnda/status/155006131805237248″]

Media Monday #28

  • Veröffentlicht am 9th Januar 2012,
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Tatsache, es gibt schon einen neuen Fragebogen. Na, dann wollen wir mal; meine Antworten wie letzte Woche in kursiv:

1. Der beste Film mit Jesse Eisenberg ist für mich «The Social Network», aus dem schlichten Grund, daß das einer von zwei Filmen mit ihm ist, die ich kenne und «The Village» echt schlimm war.

2. Danny Boyle hat mit «Trainspotting» seine beste Regiearbeit abgelegt, weil der Film zur richtigen Zeit kam und wahrscheinlich kulturell am meisten bewegt hat.

3. Der beste Film mit Rachel Weisz ist für mich keiner. Ich kenne nicht sehr viele Filme mit ihr und die, die ich kenne, sind überwiegend Mist. Ich hoffe mal mit verhaltenem Optimismus auf «The Bourne Legacy», obwohl die Trilogie für mich ja perfekt in sich abgeschlossen war. Aber mal sehen.

4. Jeder hat so seine Filme, die er sich immer und immer wieder ansehen kann. Dafür müssen diese Filme nicht einmal gut oder anspruchsvoll sein. Wenn beispielsweise sonntags nichts Besseres läuft, wenn ihr euch einfach nur berieseln lassen wollt, krank im Bett liegt oder zu anderen Gelegenheiten, welche Filme landen bei euch immer wieder auf der Mattscheibe?
Da greife ich dann gern zu den ganz alten Schinken wie der Thin Man Serie, Filmen mit Audrey Hepburn und/oder Cary Grant, Frank Capra Komödien und natürlich Billy Wilder.

5. Fernab von sympathischen und/oder attraktiven SchauspielerInnen oder präferierten Genres; habt ihr einen Lieblingsregisseur, der euch ungeachtet der genannten Kriterien in steter Folge ins Kino treibt, wenn sein neuestes Werk anläuft? Eigentlich achte ich fast immer zuerst auf den Regisseur und entscheide danach, ob ich mir den Film im Kino ansehe. Mein liebster noch aktiver Regisseur ist Clint Eastwood, auch wenn ich seinen Output seit «Mystic River» in letzter Zeit inhaltlich nicht mehr sonderlich umwerfend fand, mit Ausnahme von «Gran Torino» vielleicht. Umgekehrt mache ich einen großen Bogen um alles, wo Woody Allen draufsteht.

6. Arthouse-Kino ist ein genauso doofes Etikett wie Popcorn-Kino und hat auf seine Art genauso anstrengendes Publikum – aber meist die unbequemeren Sessel.

7. Mein zuletzt gesehener Film war kein Film, sondern eine HBO TV-Miniserie namens «The Pacific» und der die war sehr gut, weil einfach alles stimmte: Konzept, Drehbuch, Schauspieler, Score. Es hat mich besonders gefreut, daß es eben kein stumpfer Abklatsch, kein „«Band of Brothers» im Pazifik“ war, sondern die Serie ihren ganz eigenen Erzählrhythmus, ihre eigenen Handlungsstränge und eine ganz andere Gewichtung hatte. Die Serie ist deutlich sperriger als «Band of Brothers» und die Titelsequenz gefällt mir natürlich besonders gut:

ARVE Fehler: id und provider shortcode Attribute müssen für die alten Shortcodes gesetzt sein. Es ist empfehlenswert auf den neuen [arve] Shortcodes zu wechseln der nur die URL braucht.

Links des Tages

  • Veröffentlicht am 8th Januar 2012,
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  • Vor mir die Welt… » Eine Seefahrt
    «Monatelang mit denselben Leuten Tag und Nacht zusammenzuarbeiten killt jedes Bedürfnis nach großer Dinnerkonversation. Czeslaw, der Zweite Ingenieur, um die 50 und Typ Tankwart aus Lodz, wirft mir bestenfalls seinen Eine-Frau-bringt-sowieso-nur-Unglück-an-Bord-Blick zu.»

Meike Winnemuth ist wieder da.

Follow your heart

  • Veröffentlicht am 8th Januar 2012,
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Einer der Vorteile des Älterwerdens ist, daß man nicht mehr auf jeden Mist hereinfällt, den einem die Welt erzählen will. Man hat eine gewisse Lebenserfahrung, man glaubt nicht mehr, daß die Welt untergeht wenn X passiert, wobei X wahlweise für „wenn du dir an einer Kerze eine Zigarette anzündest, stirbt irgendwo ein Seemann“ oder auch „wenn du kein Arbeitszeugnis vorweisen kannst, kriegst du im ganzen Leben keinen Job mehr jenseits der 400€-Marke“ stehen kann, je nach dem, welche eigenen Ängste der Ratgeber dem staunenden, meist jüngeren Mitbürger gern als unverrückbare Tatsache erklären will.

Nun weiß ich, daß es mit der christlichen Seefahrt zwar in den letzten Jahren ziemlich bergab gegangen ist, aber bezweifele doch stark, daß dies an durch stillos angezündete Rauchwaren getöteten Seemännern liegt. Und ich habe zwar nicht von jedem meiner Arbeitgeber ein Zeugnis bekommen (zum Beispiel, weil es den betreffenden Arbeitgeber beim Platzen der Dotcom-Blase in tausend Fetzen zerlegt hat oder der Personalchef das irgendwie verschlampt hat, die damaligen Chefs inzwischen einem Herzinfarkt erlegen oder oder nach Madeira oder zu anderen, grüneren Weiden aufgebrochen sind und der Nachfolger in der Leuteschinderbutze sich nicht so wirklich in der Pflicht sieht), aber trotzdem einen guten Job jenseits der 400€-Marke, zum Beispiel weil – gerade in meiner Branche – ein Arbeitszeugnis mehr so als nice-to-have angesehen wird: was zählt, sind Erfahrungen, Erfolge und ggf. Empfehlungen gemeinsamer Bekannter. Und ich sehe und höre die Warnungen und Angstmacherei, teils aus Unwissenheit, teils aus Geltungsbedarf vorgetragen:

„Du musst unbedingt dem und dem und dieser und jener folgen und zusehen, daß er und sie dir folgen, dann hast du es geschafft, das ist eine tolle Ausgangsbasis, wenn dann mal einer Deine Follower durchsieht, ist er beeindruckt und du wirst viel eher zum Gespräch eingeladen!“

„Du musst auf Klout sein, denn wenn du kein Klout-Ranking >50 hast, kannst du’s gleich vergessen, dann bist du unwichtiges Fußvolk, für jedermann ersichtlich!“

Äh, nein.

Ich muss gar nichts im Social Web. Da gibt es keine 100% sicheren, wiederholbaren Erfolgsrezepte. Ich muss den Leuten folgen, die mich interessieren, bzw. deren Beiträge mich interessieren. Und ich muss die Beiträge schreiben, die mir am Herzen liegen. Dann werden mir die Leute folgen, die mich interessant finden. Oft gibt es eine Übereinstimmung zwischen den beiden Gruppen, aber oft eben auch nicht. Ja, ich sehe mir etwas genauer die Leute an, denen meine (oft nicht persönlich bekannten) Freunde folgen und folge vielleicht etwas eher zurück, wenn ich sehe, daß wir 23 gemeinsame Freunde haben. Aber viel wichtiger und interessanter sind doch die Inhalte, die jemand online verteilt oder schreibt.

Ich folge Menschen, die ich privat witzig, echt, unterhaltsam und informativ finde, bzw. deren Onlineselbstdarstellung. Ich bin in den vergangenen fünf Jahren aus beruflichen Gründen nur sehr, sehr wenigen Menschen gefolgt (bzw. habe ihre Blogs gelesen), die ich rundweg zum Kotzen finde in ihrer Onlineselbstdarstellung, die aber als „Player“ gelten. Eigentlich waren es nur zwei, und beide habe ich sehr bald wieder über Bord meines Accountschlachtschiffs geworfen. Sie blieben davon ungerührt und es dürfte sie völlig kalt gelassen haben, wenn sie dessen überhaupt gewahr wurden.  Aber meine persönliche Lebensqualität wurde davon ein Stückchen besser. Ich mußte nicht bei jedem Anblick auf ihre Avatare denken: Schon wieder dieses aufgeblasene Arschloch!

Klout.com ist ein US-amerikanischer, höcht undurchsichtig agierender Laden mit unbekannten, geheimen Algorhitmen operierend, der über dich ein Ranking anlegt, ob du dort Mitgled bist oder nicht – weil er die Adressbücher Deiner Freunde abgrast, die ihm dummerweise Zugriff auf ihr Facebookkonto, Twitterkonto, Google Plus-Konto etc. gegeben haben. Die wissen oft gar nichts davon, daß sie dort gelistet sind. Und wenn man dort keine hohe Bewertung hat, dann heißt das rein gar nichts. Ein Personaler, der sich am Klout-Ranking orientiert, hat den Job entweder im Lotto gewonnen oder es ist sein erster Job. Falls er es ernst meint und tatsächlich im Berwerbungsgespräch danach fragen sollte – nicht heute, sondern so in zwei, drei Jahren, wenn der Service sich auch hierzulande als „federführend“ etabliert hat, weil Menschen nun einmal nichts lieber tun als andere zu bewerten, zu kategorisieren, in Schubladen zu pressen (auf denen oft genug irgend ein rebellischer Spruch klebt) – dann lauft, so schnell Ihr könnt.

Das Social Media Spiel hat genau eine Regel: Tu was du willst. Das macht es so spannend und unterhaltsam.

Katerstimmung

  • Veröffentlicht am 8th Januar 2012,
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Januar. Die erste Woche des Jahres ist um und der Schwung der letzten Woche des alten Jahres ist, wenn nicht völlig verflogen, so doch etwas abgebremst. Ich bin Silvesterhasserin. Ich kann mit dieser verdammten Knallerei, der besinnungslosen Sauferei, diesem Berliner Pfannkuchen-mit-Senf-Quatsch und billigem Plastikramsch der einem Glück bringen soll, Luftschlangen, Papierhütchen, Dinner For One und besonders dieser merkwürdig leeren, weinerlichen, nicht selten heuchlerischen Stimmung am letzten Tag des Jahres nicht viel anfangen. Die Weihnachtsstimmung, die man im Idealfall oder wenigstens planmässig über die vorangegangenen Wochen aufgebaut hat und über drei hoffentlich schöne Feiertage im Kreise seiner Lieben zelebrierte, sie ist verflogen.

Ich selbst komme selten bis nie in Weihnachtsstimmung, dafür habe ich meist in den Wochen davor zu viel zu tun. Weihnachtsstimmung stellt sich in der Regel frühestens in den Mittagstunden des Heiligabend-Tages ein, wenn es ringsum etwas leiser wird, die Geschäfte schliessen und man sich in die Badewanne legt (oder gerne legen würde, wenn man denn eine hätte) und anhübschen will für den Abend. Im Geiste geht man noch einmal alle Geschenke und Kärtchen durch, bedauert ein wenig, daß man wieder keine echten Karten geschrieben und empfangen hat und seufzt beim Gedanken an die echte, handgeschriebene Weihnachtspost, die bei Mama an einer Seidenschleife im Wohnzimmer hängt und die später, nach der Bescherung, dann im Familienkreis vorgelesen wird. Man selbst hat ja nur mails oder facebook- und Twitterwünsche gekriegt und versandt, das ist zwar nett aber reichlich stillos. Darin finden sich zwischen Unicef-Klappkarten mit Motiven jugoslawischer Naiver Künstler und in seidengefütterten Umschlägen, die mit hübschen Sonderbriefmarken beklebt sind, Fotos von Kindern und Enkelkindern alter Freunde, die nicht auf facebook sind, warum auch, und Berichte von Krankenhausaufenthalten und Fernreisen und dann der alljährliche Satz mit „…dieses Jahr muss es aber mal klappen mit dem Wiedersehen“ und man weiß genau, es wird wohl nichts mehr, die Fahrt ist zu weit, der Flug zu teuer, fliegen macht ohnehin keinen Spaß mehr, und wer würde auf den Hund, die Katze, die Oma aufpassen? Aber die Weihnachtspost ist schön. Nächstes, nein dieses Jahr schreibe ich auch wieder all meinen Freunden so richtig. Bestimmt.

Kaum ist Weihnachten vorbei, kann man den ganzen Tinnef nicht mehr sehen, den man sich vier Wochen lang schön geredet hat und der seinen Zauber ohnehin nur bei Kerzenlicht entfaltet, es wird jetzt schon täglich morgens wieder früher hell und wenn die Sonne tagsüber auf das Lametta und die Christbaumkugeln scheint, dann ist der Dreikönigstag elend weit weg, am liebsten würde man den ganzen Schamott ja jetzt schon … aber andererseits … na gut, aber spätestens am 3. Januar fliegt der Kram in den Keller und die Tannen werden gegen Tulpen getauscht. Ich habe als Kind geweint bei dem Andersenmärchen über den Tannenbaum, und auch heute noch kriege ich einen Kloß im Hals, wenn ich nur daran denke. Ich finde die Idee des Weihnachtsbaums furchtbar und in meiner Familie gibt es nicht zuletzt deshalb schon lange keinen mehr. Das Schicksal des Mädchens mit den Zündelhölzern hat mich nicht sonderlich beeindruckt, das harte Los der Kleinen Meerjungfrau hat mich kalt gelassen, aber der Tod des armen, kleinen Tannenbaums, der hat mir das Herz zerrissen. Ich hasse meinen unbekannten Nachbarn, der einen wunderhübschen Baum heute über den Balkon warf, in den Regen hinaus und auf das schmutzige Pflaster, neben die letzten Reste der Böllerpapiere und Raketenstiele der Silvesternacht. Ich darf echt nicht rausgehen in dieser Woche nach Silvester, mir wäre sehr danach um mich zu schlagen, zu schreien, kaputt zu machen, was mich kaputt macht. Aber das ginge nicht an, wäre sinnlos und ich bin auch keine sechzehnjährige Punkgöre sondern eine Frau Mitte vierzig, die ihre Untaten vorwiegend am Schreibtisch begeht. Und somit bediene ich mich meiner eigenen, zivilisierteren Waffen: ich zeichne sehr viel dieser Tage, düstere, schwarz-weisse Federzeichnungen, unheilvolle Himmel, namenlose Schrecken, die Monster von jenseits unter den Kinderbetten. Das Kratzen der Feder ist der passende Soundtrack zu meiner Laune, jeder Scribtolfleck an meinen Fingern gleicht einem monochromen Blutfleck, ist eine Warnung an die Welt: leg’ dich nicht mir mir an, ich erwecke das zum Leben, wovor du dich am meisten fürchtest, ich Rächerin des geschundenen, misshandelten, nur zum Sterben geborenen Weihnachtsbaums.

Gut, daß ich auch ein paar neue Bücher habe, in die ich mich vertiefen kann. Ich lese in Dorothy Parkers Biografie und natürlich in ihren Werken selbst und dann wieder die ganzen großen Werke der ersten Lost Generation des vergangenen Jahrhunderts: die Fitzgeralds, Hemingway, Dos Passos, und dann mache ich mir noch einen Tee mit Zitrone, verlasse das Sofa und beginne mit dem Fensterputz.

Mein Link des Tages

  • Veröffentlicht am 7th Januar 2012,
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  • würde durch schweigen
    «ich glaube christian wulff sollte ein paar schlücke tigerblut trinken und bleiben. alleine schon um dem schmierigen kai diekmann nicht den triumph zu gönnen, künftig behaupten zu können, dass er präsidenten stürzen könne. der leicht hysterischen presse insgesamt gönnte ich einen rücktritt auch nicht. nicht dafür. wulffs fehltritte sind allesamt irre peinlich und offenbaren eine völlige unfähigkeit menschen hinter sich zu bringen und sich positiv darzustellen. aber meiner meinung nach sind sie kein rücktrittsgrund.»

Felix Schwenzel hat Recht. Wulff geht gar nicht, aber den Springer Verlag adeln, indem er zurücktritt? Das geht noch weniger. Allerdings werden wir uns diesbezüglich wohl keine Sorgen machen müssen: wenn die schwarze Pest eins drauf hat, dann Dinge aussitzen und mit dem Allerwertesten so lange am Sessel kleben, bis dieser halt am Ende der Wahlperiode oder bei einem Erdbeben – je nach dem, was zuerst kommt – von selbst auseinanderfällt. Kohl hat’s vorgemacht, Merkel folgt ihm auf den Füßen, Wulff hat den added bonus, daß man ihn nicht zum Rücktritt zwingen kann. Ich denke, der bleibt da kleben wo er ist und wird anschliessend gnädig in der Versenkung verschwinden. Nur die Bild, die wird es immer geben. Tod, Steuern und die Bild.

Blogfund der Woche: Technical Assistance Madness

  • Veröffentlicht am 5th Januar 2012,
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Blogs von gefrusteten Dienstleistern, die die dollsten Anekdoten ihrer Erlebnisse mit Kunden erzählen gibt es ja wie Sand am Meer, Stichwort: clientsfromhell.net bzw. die deutsche Variante ausderhoelle.de (dort zweigeteilt in Kunden und Kollegen aus der Hölle). Viele solcher Blogs sind leider inzwischen eingeschlafen oder aus anderen Gründen offline, aber über verschlungene Pfade bin ich heute auf http://techniker-stories.blogspot.com/ gelandet und mußte schon mehrfach laut lachen. Kostprobe? Z.B. Die Messi-Hexe.

Meine Links des Tages

  • Veröffentlicht am 4th Januar 2012,
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Das Video zu Trixie Whitleys Song «A Thousand Thieves». Trixie Whitley ist übrigens die Tochter vom viel zu früh verstorbenen Bluesmusiker Chris Whitley, den ich wirklich wahnsinng gerne höre. Scheint als habe er sein musikalisches Talent zu 100% an seine Tochter weitergegeben.

  • Anruf bei Kai | blog.tagesschau.de
    Kai Gniffke schreibt ein wenig selbstgefällig, daß er – bekanntlich im Gegensatz zu Kai Diekmann – keine Anrufe auf seiner Mailbox hätte und schiebt das auf die legendäre Unbeeinflußbarkeit der Tagesschau-Macher. Von diesem hohen Ross holen ihn die Kommentatoren jedoch ziemlich schnell herunter. Ein Leser schreibt:
    „Aus diesem Grund glaube ich ohne Probleme, dass bei ihnen keine Versuche der Einflussnahme erfolgen. Wenn die Tageschau über etwas berichtet, ist es dazu zu spät. Aus der Geschichte wurden bereits Fakten.“
  • Cicero nutzt die Diskussion um Wulff für Internet-Bashing – ODEM.blog
    Alvar Freude schreibt über die, man ist vesucht zu sagen: übliche, Bigotterie und das blinde Einschlagen der old school Medien auf das Internet:„Dabei wären echte Profis heute wichtiger denn je. Ich habe, wie die meisten anderen Menschen, nicht die Zeit, alle potentiellen Informationsquellen für diverse Themen abzuklappern. Auch dafür brauchen wir Journalisten: zum Beispiel damit sie für uns die Arbeit der Recherche erledigen und das Wichtigste zusammenfassen. Dafür werden wir sie immer brauchen. Wir brauchen sie aber nicht für den Reflex: „iiih, das böse Internet!!!“.“ Ich bin mir nicht sicher, ob diese Aufgabenbeschreibung den Presseleuten so schmeckt oder klar ist. Ich vermute mal, da werden sich einige Egos arg angepinkelt fühlen.
  • Tumblr Tuesday: Clients From Hell features the horrors of the creative biz
    Ein Interview mit dem Kopf hinter dem wunderbaren Clients From Hell Blog, dem Ort, wo die Kreativen und Dienstleister die teils abstrusen Forderungen und Äußerungen ihrer Kunden bloßstellen:«BB: The site was created in 2010 when we saw there were a lot of sites featuring horror stories from the “customer is always right” mentality – but nothing that resonated with the creative professional. Client-based work in design, photography, and other such creative businesses inspired a unique mentality of entitlement and ignorance that the internet needed to know about.»
  • Gunter Dueck: Studie – Was Kinder lernen WOLLEN!
    «Kinder, die ich kenne, WOLLEN doch lernen! Darauf reagieren wir kaum. „Das kannst du noch nicht.“ – „Das verstehst du noch nicht.“ – „Internet ist böse und hält dich vom Lernen ab.“ – „Bitte fass mein Handy nicht an, sonst raste ich aus. Das ist nichts für dich. Wenn du da etwas verstellst, kann ich es nicht mehr benutzen, so schwierig ist die neue Technik. Kind, ich weiß, wovon ich rede.“ Wieso bestehen die abgebrochenen Hauptschüler alle die theoretische Führerscheinprüfung? Wieso gibt es mehr Experten für Dinosaurier als für Kartoffelsorten oder Maler des Mittelalters? Warum interessieren sich Kinder für Planeten und Sterne und nicht für Baumblätter? Warum lesen sie so viel, bis sie zur Schule kommen und Iphigenie treffen? Die Kinder engagieren sich bei der Feuerwehr, beim Tischtennis, beim Rettungsschwimmen und im Harmonikaverein. Alles ist gut, wenn sie sich interessieren! Sie lernen dann zehn Mal so schnell!»
  • Behindertenparkplatz » Was ich mir für 2012 von den Medien wünsche
    Medienschelte der anderen Art kommt von Christiane Link. Lesenswert:„Es ist einfach schlechter Journalismus, Absatz über Absatz mit der Behinderung der Person zu füllen, nur weil man seine Theorie / sein Werk / seine Arbeit nicht verstanden oder gelesen hat. Das fällt mir insbesondere bei Hawking immer wieder auf, aber wenn ich nichts von Physik verstehe (und dafür habe ich größtes Verständnis), dann bin ich vielleicht auch die falsche Person für die Berichterstattung über seine Theorien.“
  • Best of Abduzeedo 2011 – Part 2 | Abduzeedo | Graphic Design Inspiration and Photoshop Tutorials
    Wirklich inspirierende Links zu tollen Designbeiträgen des letzten Jahres
  • brand eins Online: „Das digitale Urheberrecht steht am Abgrund“ – brand eins 12/2011 – SCHWERPUNKT: Warenwelt
    „Das Urheberrecht ist in weiten Teilen Richterrecht, also nicht geschriebenes, materielles Recht. Und die Richter haben lange Zeit darüber gewacht, möglichst viele Werke unter den Schutz des Urheberrechts zu stellen, und haben es dementsprechend weit und niedrigschwellig ausgelegt. Ich bin selbst Richter, wir haben den Kuchen fett gemacht. Über die Verteilung des Kuchens haben wir nicht nachgedacht.“
  • Art Garfunkel: ‚Singing is always an act of faith‘ | The Observer
    Q: It must feel „terribly strange to be 70“, to borrow your line from „Bookends“?A: To tell you the truth it is extremely unstrange. I am still going from project to project. I look up and notice my age from time to time, but then it is on with the next thing.

Game on!

  • Veröffentlicht am 3rd Januar 2012,
  • veröffentlicht von

The Game:

  1. Discover the #1 single of the country and week you were born in.
  2. Find it on YouTube
  3. Post it on your blog without shame

(via)

Nothing to be ashamed about, on the contrary – I dare you to top this!

Media Monday #27

  • Veröffentlicht am 3rd Januar 2012,
  • veröffentlicht von

Der Abspannsitzenbleiber hat ein schönes Mem vom Medienjournal-Blog aufgenommen, das ich hier auch mal bedienen will, auch wenn schon Dienstag ist. Gab ja auch lange genug nichts zum Thema Film hier. Meine Antworten erscheinen kursiv:

1. Der beste Film mit Benicio del Toro ist für mich The Indian Runner, ein rundherum stimmiger kleiner Film, der leider zu Unrecht ziemlich untergegangen bzw. in der Versenkung verschwunden ist. Und ja, Benicio del Toro hat darin keine große Rolle und der Film ist definitiv nicht seinetwegen so gut. Der Film, der zu einem Großteil wegen Benicio del Toro sehenswert ist, heißt Traffic.

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2. Nora Ephron hat mit Sleepless in Seattle ihre beste Regiearbeit abgelegt, weil das der einzige der acht Filme ist, bei denen sie Regie geführt hat, an den ich mich nicht nur erinnere, sondern der auch jenseits der völligen Blelanglosigkeit ist. Ansonsten iste sie mehr als Autorin oder Produzentin ein Begriff und da natürlich in erster Linie als Autorin von When Harry Met Sally.

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3. Der beste Film mit Jessica Alba ist für mich keiner. Ich kenne außer Sin City keinen Film mit ihr und Sin City fand ich so stinkend übelerregend, daß ich mich beim besten Willen an niemandes Performance darin erinnern kann oder auch nur will. Die anderen Filme mit ihr sagen mir nichts. Ich muß gestehen, mir sagt ihr Name auch nichts, ich vermute mal, daß sie in diesem Fragebogen auftaucht bedeutet, daß sie vermutlich mehr fürs Berühmtsein berühmt ist als für ihre schauspielerischen Leistungen, aber vielleicht bin ich ja auch einfach nur eine ignorante artsy-fartsy-Filme-Guckerin mit Stöckchen im Po. Diese entfernte Möglichkeit besteht.

4. Es gibt Filme die allein auf die Unterhaltung abzielen und ebenso gibt es Filme, die versuchen, den Zuschauer zum Nachdenken anzuregen oder den Anspruch haben, sich ernsthaft mit einem sozialen oder gesellschaftlichen Thema auseinanderzusetzen. Bevorzugt ihr eine der Gruppen und wenn ja, warum? Die besten Filme verbinden natürlich beide Welten; es gab und gibt Popcornmovies, die durchaus intelligente Fragen stellen und den Zuschauer zum Nachdenken anregen (Terminator 2) und eben die anderen, wo „jetzt in Warner-Color Cinemascope 3D Dolby Digital DTS THX 3D!“ das alleinige Gütesiegel ist. Und umgekehrt ist die Welt natürlich voll von Filmkunst, die irgendwo am eigenen Anspruch gescheitert ist oder vergessen hat, daß die Menschen in aller Regel für ein paar Stunden zumindest ein Stück weit unterhalten werden und etwas anderes, als ihren Alltag sehen wollen und es gibt Perlen mit Anspruch, die wider aller Marketingerwartungen auch beim Publikum ankommen und nicht nur bei den Kritikern (Mystic River). Insofern lautet meine Antwort: Beides bzw. keins von beidem – ich bevorzuge gute Filme.

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5. Schon zahlreiche Serien wurden auf der großen Leinwand wiederbelebt, sei es als Remake (3 Engel für Charlie, Starsky & Hutch, A-Team), als würdiger Abschluss einer viel zu früh beerdigten Serie (Serenity für die Serie Firefly) oder auch, um weitere Geschichten um die Protagonisten zu erzählen, während die Serie längst das Zeitliche gesegnet hat (Sex and the City 1 & 2). Zu welcher Serie, ob alt oder neu, würdet ihr euch ein Remake oder einen würdigen Abschluss in Film-Form wünschen? Für keine. Ich bin ohnehin keine große TV-Serienguckerin, und meine liebsten Serien zeichnen sich dadurch aus, daß sie rundherum perfekt abgeschlossen wurden (M*A*S*H, The Wire, Band of Brothers). Mir fällt auch keine einzige TV-Serie ein, die den Sprung auf die große Leinwand erfolgreich im Sinne von „exzellentes Kino“ hinbekommen hat; wenngleich ich bei dem sehr trashigen The Dukes of Hazzard schon ein wenig schmunzeln musste.

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6. So genannte Blockbuster sind meist wirklich nur so genannt. Filme, wo die Leute echt stundenlang draußen anstehen bzw. wo heutzutage im Onlinevorverkauf binnen weniger Minuten sämtliche Tickets für die ersten Wochen weg sind, die sind extrem rar und waren es auch immer. Der erste Film, bei dem ich das selbst so erlebt habe und über drei Stunden für eine Kinokarte in einer Schlange angestanden habe, die einmal um den Block des Art Deco Palastes Loew’s Uptown in Washington, D.C. reichte, war E.T. aus dem unvergleichlichen Kinosommer 1982. Danach vielleicht noch bei Titanic, Episode I – The Phantom Menace, dem ersten Harry Potter Film und dem ersten Lord Of The Rings Film. Bei den meisten anderen sehr erfolgreichen Filmen haben sich die Leute nicht Wochen vorher um Karten bemüht oder gar stundenlang in der Schlange um den Block gestanden, was ja letztlich der eigentliche Definition des Begriffs Blockbuster entspricht. Es waren aber Kassenknüller. Und die wahren Blockbuster sind in aller Regel auch die intelligenteren Popcornmovies, bei denen der Marketinghype mit der wahren Begeisterung und Mundpropaganda der Zuschauer zusammenfällt.

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7. Mein zuletzt gesehener Film war Moneyball und der war ein wirklich guter Film über die sensationelle Saison der Oakland Athletics 2002, weil das Drehbuch stimmte und ansonsten eine positive Überraschung Brad Pitt sich ziemlich zurücknahm und Mut zum Alter und unvorteilhaften Kameraeinstellungen bewies. Allerdings sah ich ihn via iTunes und nicht im Kino; ich glaube, er läuft hier Anfang Februar an. Der Trailer versucht in der ersten Hälfte, eine Komödie à la Major League (Die Indianer von Cleveland) zu verkaufen, was der Film definitiv nicht ist, und in der zweiten Hälfte, ein Drama à la For Love Of The Game (Aus Liebe zum Spiel) zu verkaufen, was der Film definitiv auch nicht ist. Sehr gut gefallen hat mir übrigens Philipp Seymour Hoffman in einer kleinen Nebenrolle als Trainer, den ich zunächst gar nicht erkannt habe. Aber der ist ja immer super.

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Oh Käpt’n, mein Käpt’n!

  • Veröffentlicht am 2nd Januar 2012,
  • veröffentlicht von

Aus der Reihe: Der könnt’ von mir sein:

(Und ja, ich bin geborener LH Fan und die Bayern sind mir sowas von schnurzpiepe!)