Das Beste an Fußball-WMs …

  • Veröffentlicht am 30th Mai 2011,
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… ist doch die Nike-Werbung. Sind wir mal ehrlich: Fußball-WMs sind für Vereinsfans in der Regel nur so mittelspannend. OK, Nationalmannschaftsfussball ist natürlich besser als gar kein Fussball während der Sauregurkenzeit bis zum Start der neuen Bundesligasaison. Aber so lange der Kader nicht zu 95% aus den Spielern der alltags favorisierten Lieblingsmannschaft besteht, geht man das doch eher gelangweilt an. Anders als die Leute, die sich ansonsten null für Fussball interessieren (und das scheinen die meisten zu sein): Das Land versinkt schon in der Vorrunde im Autocorsofähnchenwahn, der darüber hinwegtäuschen soll, daß die Vorrunden in der Regel nicht sonderlich spannend sind und unsere Gurkentruppe da meist entweder peinliches Gehampel gegen vorab als Fallobst deklarierte Gegner abliefert, oder aber einen Nichtangriffspakt mit Österreich schließt, oder man macht müdes Ballschubsen gegen internationale Schwergewichte wie äh, England. England gilt als internationales fußballerisches Schwergewicht, weil sie vor fast einem halben Jahrhundert durch ein fälschlicherweise gegebenes Tor mal den hässlichsten Pokal nach dem Stanley Cup gewonnen haben. Seitdem nix mehr, nada, zilch, zip, zero, nullinger. (Und lauwarmes Bier.)

Das alles gilt so natürlich nur für die Herren der Schöpfung. Die deutschen Damen spielen seit jeher  kontinuierlich ungleich erfolgreicher als ihre männlichen Pendants, was einmal im Jahr oder alle zwei oder alle vier Jahre für einen zwölfsekündigen Beitrag in den Tagesthemen  reicht. Wie oft, das weiß kein Mensch, denn Frauen-Fußball interessiert kein Schwein, sei es ein chauvinistisches oder nicht. Es erinnert ein wenig an die Zeiten von Boris Becker und Steffi Graf. Sie war verläßlicher, erfolgreicher und rundherum besser als er (hübscher sowieso) und spielte auch das schönere Tennis. Er dominiert damals wie heute mit seinem Primatengeschnaufe die Medien. Same old, same old.

Nun aber findet in diesem Sommer mal wieder eine Fussball-WM in unserem schönen Land statt. Ach, wußten Sie noch nicht? Klar: ist eine Frauenfussball-WM. Also medial etwa so spannend wie die thüringischen Kreismeisterschaften im Rhönradturnen. Frauenfussball klingt ein bisschen wie Paralympics. Muss es ja auch irgendwie geben, aber da macht man doch bitte kein Gedöns drum! Wir haben supertolle und extrem erfolgreiche Frauen am Start, die auch mehrteilig gar nicht mal so hässlich sein sollen, aber einige davon sollen *kreisch!* lesbisch sein, und andere voll intrigiert, wie Loddar das nennen würde, also mit deutschem Pass aber ursprünglich halt von auswärts. Jedenfalls muss man das Thema und das Team der deutschen Öffentlichkeit behutsam aber nachdrücklich näherbringen. Nicht daß da am Ende mehr Leute auf dem Rasen als im Stadion stehen, nicht wahr?

Wie gut, daß es Nike gibt. Die sorgen ja vor jeder WM für die schönsten Spots, auch wenn die im Nachhinein dann wenig bis gar nichts mit den Ereignissen bei der WM zu tun haben. Ich erinnere nur an diesen WM-2010-Clip mit Rooney (schied komplett ohne Tor sang- und klanglos im Achtelfinale gegen Deutschland aus), Ribéry (flog nach peinlichen Vorstellungen früh mit den streikenden Kumpels nach Frankreich zurück), Ronaldinho (kam gar nicht erst mit nach Südafrika) oder Ronaldo (vergeigte im Achtelfinale gegen Spanien):

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Meine Favoriten sind hingegen immer noch diese beiden Clips, die nicht nur musikalisch, sondern auch spielerisch zu überzeugen wissen:

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und

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Aber genug gespielt, zurück zur Frauen-WM. Um die ordentlich zu verkaufen hat man sich sicherheitshalber einen Mann dazu geholt. Auch so einen gut intrigierten, wenngleich auch in Madrid, aber wir wollen nicht kleinlich sein.

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und ansonsten gilt natürlich besonders bei den Damen: Sex(y) sells:

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Wer wissen möchte, wo diese ominöse WM eigentlich genau stattfindet, oder wann die Spiele sind, der bemühe sich hier herüber: Klick! Die Frauenfussballnationalmannschaft hat auf facebook immerhin schon fast 16.000 fans auf ihrer Sommermärchen reloaded Seite, da geht sicher noch was.

Wer ganz nah ran will, macht mit beim Jeriko und fotografiert mit Glück die Action direkt vom Spielfeldrand.

Und wer sich im Vorfeld etwas bilden möchte, der vergleicht ein wenig die Erfolgsbilanzen:

Die deutsche Fussballnationalmannschaft hat in den 80 Jahren seit Bestehen des Wettbewerbs 3 WM-Titel geholt und ist viermal Vizeweltmeister geworden. Außerdem zählen drei EM-Titel zu ihren Erfolgen.

Die deutsche Frauennationalmannschaft hat in den 25 Jahren, seit denen Frauen-Länderspiele ausgetragen werden, zwei WM-Titel in Folge geholt und ist außerdem sieben Mal Europameister geworden – seit 1989 praktisch durchgehend, von einem kleinen Ausrutscher 1993 mal abgesehen.

Projekt 52/20

  • Veröffentlicht am 29th Mai 2011,
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Eigentlich will ich im Rahmen dieses Projekts ja nur ein gelungenes Foto pro Woche veröffentlichen, das auch aus ebenjener Woche stammt. Aber Regeln sind dazu da, um Ausnahmen zu machen. Die Fotos diese Woche sind vom technischen Standpunkt betrachtet nicht sonderlich gelungen, aber bilden zumindest ein Ereignis dieser Woche ab: Meine frühmorgendliche Runde, zwischen 06:00 und 08:00 Uhr über meinen geliebten Golfplatz. Dort sieht man Rehe, Bussarde, Spechte, Hasen und Kaninchen zwischen Heide, Kiefern, Birken und natürlich Sandhindernissen (Bunkern) und Grüns. Außerdem trifft man gelegentlich auf einen Greenskeeper, der mit der Platzpflege beschäftig ist und netterweise die Rasensprenger abstellt, wenn er mich rechtzeitig sieht. Was man nicht oder nur extrem selten sieht: einen oder gar mehrere andere Golfer.

Ich hatte nur die qualitativ eher suboptimale iPhone (3G) Kamera mit, aber konnte ein kleines Bisschen diese schöne und friedliche Atmosphäre einfangen.

Was man hier natürlich null erkennen kann: Auf dem Pfad durch die Heide, unterhalb des 12. Abschlags etwas links vom Bildmittelpunkt, steht ein Reh und beäugt mich misstrauisch.

Auch hier wieder ein Reh (ein anderes), das sich in der Heide neben dem 11. Grün sonnt und aufmerksam zu mir herübersieht.

Kurz nach links geblickt und ich sehe noch ein Reh, das sich zwischen Bahn 14 und 17 bewegt. (Nein, ich habe die Kamera nicht schief gehalten, die 14 geht bergauf!)

Noch ein Blick auf die 13. Links neben dem Bunker steht, welch’ Überraschung, ein Reh – übrigens fast genau an derselben Stelle, an der mich Stefan im Winter fotografiert hat.

Ich stehe an derselben Stelle wie beim vorangegangenen Bild, nur blicke ich nach rechts über die Heide auf die soeben erfolgreich mit Par abgeschlossene 12. Bahn.

… uuuund einmal nach links geguckt.

Und noch ein Reh. Dieses flitzt quer über die Kuppe der 17. Bahn.

Wie gesagt, keine fotografischen Meisterleistungen, eigentlich alles Bilder, die ich sofort wieder gelöscht hätte. Aber zusammen ergeben sie für mich eine schöne Momentaufnahme eines schönen Morgens.

Gewitterpause mit Déjà Vu

  • Veröffentlicht am 26th Mai 2011,
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Ich bin sicher mal wieder spät dran und entdecke zuletzt diesen Milchbart, aber der Song lief vorhin über den Abspann des BMW PGA Championship streams bei Sky (Gewitter in Wentworth, das Spiel ist unterbrochen) und da mußte ich doch mal ratzfatz googeln, wer das ist. Das ist er:

Wer jetzt denkt „der hat ja noch Schale hinterm Ohr“ dem sei gesagt, der macht das schon länger und ziemlich erfolgreich. Aber blasse, rothaarige Knilche mit Gitarre und Herzschmerz… da war doch was? Genau: Paul McCrane in Fame (1980) mit dem Song „Is it OK if I call you mine“ (Video embedding leider nicht möglich). Er sang das selbst und war damals süße 18. Das nächste Mal sah ich ihn dann als den fiesen Chirurgen Dr. Romanow in ER. Nicht mehr süß und weitgehend ohne Haupthaar.

So, mal sehen ob’s in Wentworth heute noch mal weitergeht …

Meine Links des Tages

  • Veröffentlicht am 26th Mai 2011,
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  • Must See TV
    Erweckungsfernsehen vom Feinsten. Der Papst ist ein Scheiß dagegen. Man sitzt ergriffen davor, der Zynismus schmilzt wie eine 500-Gramm-Packung New York Super Fudge Chunk auf meiner Zunge (oh, hatte ich das noch nicht erwähnt?), es ist ein Fest. Es ist wie die Mondlandung, das WM-Finale von 1990 und die letzte Sendung von Rudi Carrell zusammen, und das nachmittags um vier. Es ist unglaublich, wie gut Amerikaner Fernsehen können.
  • Verjährung? Das geht nicht.
  • „Der Zugang für alle ist in Gefahr“
    „Meinen Sie die Piratenpartei? Da versammeln sich fast ausnahmslos Dilettanten, die weder Ahnung von Politik noch von den relevanten Fragen des Internets haben. Außerdem ist eine Piratenpartei ungefähr so paradox wie einer, der sich zum König der Anarchisten ausruft.“ Immer wieder interessant und gut: Jérémy Zimmerman, hier im Gespräch mit der tumben Sueddeutschen, die offenbar immer noch nicht ganz gerallt hat wie das mit der korrekten CC Angabe funktioniert (siehe Bildunterschrift).

Der Ryder Cup 2018 findet in Frankreich statt.

  • Veröffentlicht am 18th Mai 2011,
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Gestern wurde über die Vergabe des Austragungsorts für den Ryder Cup 2018 entschieden und es ging darum, das zweite Mal in der Geschichte des Turniers einen Austragungsort auf dem europäischen Kontinent zu finden. Im Rennen waren Portugal, Spanien, Holland, Deutschland und Frankreich und den Zuschlag bekam – wenig überraschend für jeden, der sich ein paar Minuten mit der Materie auseinandergesetzt hat – Frankreich.

Von den fünf Ländern hat einzig Frankreich bereits einen für die Austragung des größten Spektakels im Golfsport geeigneten Platz, den „Le Golf National“ nahe Versailles, der auch schon bald 20 Jahre Austragungsort French Open ist. Der Platz für einen Ryder Cup muß nicht nur vom Layout für den Wettbewerb her interessant und anspruchsvoll gestaltet sein, sondern auch die unfassbaren Mengen an Zuschauern und Medienvertretern aufnehmen können und überhaupt von der Infrastruktur eine Toplage haben. In den Ländern der Mitbewerber muß so ein Platz im sog. „Stadion Layout“ erst noch gebaut werden; Deutschland ging mit einem geplanten Bau in Bayern ins Rennen. Spanien, Holland und Portugal hätten erst noch massiv investieren müssen. Daß Portugal aktuell wohl drängendere wirtschaftliche Fragen beantworten muß, dürfte bekannt sein. Und insgesamt kann ich die Kommission nur dazu beglückwünschen, hier auf Sicherheit gesetzt zu haben.

Frankreich hat die explizite, volle Unterstützung der Politik, Bevölkerung und Wirtschaft. Der Golfsport hat in Frankreich eine lange Tradition und das Land ist auch sehr eng mit der European Tour verbunden; eine beeindruckende Zahl von professionellen Golfevents dort sprechen eine beredte Sprache. Auch die Anzahl der erfolgreichen französischen Golfer auf der European Tour ist vergleichsweise hoch.

In Deutschland ist die Unterstützung der Politik de facto nonexistent; gesellschaftlich ist der Golfsport nach wie vor ein als elitär verschrieener Randgruppensport. Es gibt rund 610.000 im Verband organisierte Golfer hierzulande. Das ist deutlich mehr als zu der Zeit, als ich mit dem Golfsport anfing (42.000), aber immer noch viel weniger weniger als Sportschützen, Tischtennisspieler oder Sportfischer; von Fussballern, Leichtathleten oder Handballern ganz zu schweigen. Turniere der European Tour finden kaum noch hierzulande statt; die BMW International Open in München Eichenried ist das letzte verbliebene; in der zweiten Klasse gibt es ein paar Challenge Tour Events, aber alles in allem ist das eher dürftig.

Die erfolgreichsten deutschen Golfer der letzten dreissig Jahre heißen Bernhard Langer und Martin Kaymer. Langer hat fraglos sehr viel für den Golfsport getan und war im Ryder Cup sowohl als Spieler als auch als non-playing Captain für Europa extrem erfolgreich. Allerdings lebt er in Florida und spielt er seit Jahrzehnten in erster Linie in den USA auf der PGA Tour (inzwischen auf der Senioren- bzw. Champions Tour). Martin Kaymer spielt aktuell in der Weltspitze und war mit dem letzten Ryder Cup Team für Europa erfolgreich, lebt aber inzwischen auch schon länger in den USA und spielt vorwiegend auf der US Tour. Es gibt noch weitere deutsche Profigolfer, z.B. Alex Cejka, der seit Jahren meist mittelmässig aber ausschließlich in den USA spielt und dort jedes Jahr um seine Tourkarte kämpft und Marcel Siem, der zwar in Europa spielt, aber auch alles in allem eher unter „hat auch teilgenommen“.

Und dann ist da noch die Frage nach dem Sponsorenklüngel. Kaymers Sponsor heißt BMW; nicht zuletzt deshalb hat er sich vermutlich vornehm zurückgehalten in Sachen lautstarker Unterstützung der deutschen Bewerbung. Die wird nämlich von Audi gesponsort. „Das ist alles nicht zielführend“ hätte mein alter Lieblingsdozent gesagt.

Im Vorfeld gab es auch eine Reihe von Bewerbervideos. Ich will hier nur die beiden von Deutschland und Frankreich gegenüberstellen. Das Video unserer Nachbarn hat das gewisse je-ne-sais-quois, das vielleicht nicht ausschlaggebend für den Sieg war, aber doch eindrucksvoll den Unterschied zwischen gut gemeint und gut gemacht demonstriert. Voilà:

Und dagegen das deutsche Bewerbungsvideo:

Tja.

These Guys Are Good!

  • Veröffentlicht am 16th Mai 2011,
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Mitte der Neunziger hatte die PGA Tour eine Reihe von wunderbaren Werbespots am Start, deren gemeinsames Motto „These Guys Are Good“ war. Mein Favorit war der Clip hier oben mit Sergio Garcia (habe ich schon früher mal verbloggt, ist dann aber bei irgendeinem meiner Horror-Wordpress-Updates im Datennirvana gelandet), aber es gab noch welche mit Brad Faxon und David Toms. Den Faxon Clip kann ich nicht finden, aber David Toms, der ja gestern im Playoff gegen K.J. Choi den Sieg bei den Players Championships verpasste, zeigt hier ganz gut, warum er so gut ist: üben, üben, üben:

Sergio, damals Nummer 2 der Weltrangliste, hat später allerdings noch in einigen weitere Clips mitgespielt, für die Michelob Ultra Bierplörre. Vielleicht hat ihn das Zeug vom Siegen abgehalten?

Jedenfalls freue ich mich sehr, daß sowohl David Toms als auch Sergio Garcia, der mit seinem geteilten 12. Rang bei den Players Championships einen großen Schritt in Richtung der Top 50 der Weltrangliste gemacht hat und hoffentlich einer Qualifizierung für die U.S. Open nächsten Monat entkommen kann, wieder auf dem Weg nach oben sind. :-)

Meine Links des Tages

  • Veröffentlicht am 15th Mai 2011,
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  • The Burning House
    If your house was burning, what would you bring with you? It’s a conflict between what’s practical, valuable and sentimental. What you would bring reflects your interests, background and priorities. Think of it as an interview condensed into one question.
  • 10 Profi-Tipps für Autokärtchen |
    Viele bunte Farben! Ihre Karte soll ein Hingucker werden. Verwöhnen Sie den Betrachter daher bei der Gestaltung des Hintergrunds mit einem dekorativen Farbverlauf oder einem psychedelischen Regenbogen.
  • Klickbetrug bei YouTube hat Methode
    Der „geplante Werbeerfolg“ scheint für die meisten Kunden derartiger Dienste eine zentrale Rolle zu spielen. Ein Key-Accounter einer mittelständischen Düsseldorfer Agentur bringt es auf den Punkt: „Der Kunde möchte oft nur Zahlen haben. Egal woher.“ Ob er sich vorstellen könne, für eine Kampagne Videoabrufe einzukaufen? „Natürlich. Die zu investierenden Geldbeträge sind doch lächerlich.“ Kein Wunder, dass der junge Mann nicht namentlich genannt werden möchte.

    Projekt 52/18

    • Veröffentlicht am 9th Mai 2011,
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    The Open, St. Andrews 1984: Mit 69-68-70-69=276 bleibt Seve Ballesteros alle vier Runden unter Par und gewinnt seinen zweiten Claret Jug.

    Ich spiele sehr gern, wenn auch nicht mehr sehr häufig mit diesem Satz, den Seves Ausrüster Slazenger (damals ein Schwergewicht in Sachen Golfequipment) anlässlich dieses Sieges in limitierter Auflage herausbrachte. Heute habe ich ihn für den Monatsknopf am Sonntag frisch geputzt. Unter Par werde ich wohl nicht bleiben, aber sicher unter 276.

    Fit – fitter – gefitted: Materialschlachten im Golf

    • Veröffentlicht am 9th Mai 2011,
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    Fit – fitter – gefitted: Materialschlachten im Golf

    Seit ein paar Jahren gibt es einen neuen Trend auf den Fairways der Republik: „gefittete“, also auf den Schwung und die Körpermaße des Spielers zugeschnittene, Golfschläger. Ich stamme ja aus einer Zeit (frühes Paläozoikum), als die Eisen schmal wie Messerklingen, eben Blades, und die Hölzer, nunja, Hölzer waren. Immerhin schon mit Stahlschäften. Aber auch mein allererster Schlägersatz war bereits gefitted: Er bestand aus Holz 3, Holz 5, Eisen 3-5-7-9-PW-SW und einem Putter. Schlägern, die der Pro auf meine Kindergröße höchstselbst zurechtsägte und mit neuen Ledergriffen umwickelte. Mein Vater fragte, was die Extraarbeit kosten solle. Der Pro wehrte entrüstet ab: Die Schläger müssen der jungen Dame doch passen, no Señor? Ich herzte meine neuen Babies und den besten Papa von allen und ging auf die Driving Range. Meine Schläger waren super, ich war quasi unbesiegbar und ich hatte ja gar keine Ahnung, daß man mit solchen Krücken eigentlich gar nicht spielen kann. Weshalb ich damit vermutlich fortan auch ziemlich erfolgreich spielte.

    Zubehör gab es aber natürlich schon damals: Zum Beispiel Bälle, sogar in zwei verschiedenen Größen, der gebräuchlicheren englischen und der (natürlich) größeren amerikanischen Größe, die heute weltweit das Standardmaß für Golfbälle ist. Man konnte sie einzeln kaufen, in Dreierpacks, oder gar im Dutzend. Ich kaufte sie am liebsten einzeln, denn dann waren sie in bunt bedrucktes Pergamentpapier gewickelt, wie heute noch manchmal die Clementinen im Winter. Sie waren von Hogan, Slazenger oder Penfold und ich liebte es, sie auszuwickeln und das Papier glattzustreichen (wir hatten ja nichts).

    In einem großen Bonbonglas auf dem Verkaufstresen lagen Holz- und neumodische Plastik-Tees in bunten Farben. Für 50 Pfennige (im spanischen Proshop für 10 Pesetas) bekam man so viele, wie man beim einmaligen Hineingreifen festhalten und aus dem Glas ziehen konnte. Ich durfte natürlich zweimal hineingreifen, denn die geringe Größe meiner Kinderhände sollte mir nicht noch mehr zum Nachteil gereichen, wenn mir schon kein Handschuh passte. Ja, die ersten Jahre spielte ich ohne Handschuh, denn in Kindergrößen gab es keine und selbst um Damengrößen zu bekommen mußte man schon sehr suchen. Die englische Maxime „No dogs, no ladies allowed on the course“ war noch recht präsent in den Köpfen der meisten Golfer.

    Eine Schlägertasche gab es allerdings selbstredend zum Kauf eines Schlägersatzes dazu. Meine war aus rotem, schwarz absesetzten Kunstleder, mit einem breiten Tragegurt und einer anknöpfbaren Regenhaube, die in der großen Seitentasche lag. Sie wog schon leer gefühlte Tonnen und war fast so groß wie ich. Ein Wägelchen bzw. Trolley fiel natürlich völlig aus. Das war etwas für alte Leute, die zu arm oder zu geizig für einen Caddie waren. Kinder hatten ihre Schläger gefälligst selbst zu tragen, wäre ja noch schöner! Überhaupt: Kinder auf dem Platz? Höchstens als Caddies, und natürlich nur die Jungs.

    Meine ersten Schläger: Slazenger Jean Donald Signature Blades, auf meine Größe zurechtgesägt. Eisen 7 und 5 sind die letzten Mohikaner dieses Satzes.

    Wenn man diese Geschichten heutzutage jemandem erzählt, der mit dem Verkauf von Golfschlägern bzw. Schlägerkomponenten verdient, dann erntet man bestenfalls einen mitleidigen Blick: „Du armes! Ihr hattet ja wirklich nichts!“. Wer heute mit Schlägern von der Stange spielt, die keine besonderen, frequenzmäßig aufeinander abgestimmten Schäfte mit dem passenden Flex, oder austauschbare Gewichte in den Schäften und Köpfen haben, damit man einen Slice oder Draw im Schwung kompensieren kann, der kann ja gar nie runterkommen von seiner Clubvorgabe! Völlig unmöglich! Mit Blades und Persimmonhölzern zu spielen, statt mit Eisen der Größe und Form von Bratpfannen und honigmelonengroßen Hölzern aus pulverbeschichtetem Carbon-Titan-Gemisch, die im Treffmoment den Sound einer leeren Blechdose abgeben, das kann nur schief gehen. Wahrscheinlich ist das auch gar nicht mehr erlaubt und falls doch, sollte man es verbieten. Und seinen Kindern nicht jede Saison alters- und körpergrößengerechte Schläger von U.S. Kids oder Nike Junior zu kaufen, die sie dann in maximal 1 kg schweren, orthopädisch korrekt angepassten Tragetaschen natürlich mittels Trolley (in Kindergröße) über den Platz ziehen … das grenzt an Kindesmißhandlung, echt jetzt mal!

    Man muß das Rad nicht neu erfinden. Man muß sich das Leben aber auch nicht unbedingt schwerer machen, als es ohnehin schon ist. Einem Fussballspieler unserer Zeit die Lederbotten der legendären Helden von Bern anzuziehen und ihn damit auf den Platz zu schicken, das käme ihm vermutlich vor als spielte er in Skistiefeln. Material wird nun einmal stetig weiterentwickelt, wird verbessert, es gibt unnützen Schnickschnack und sinnvolles Zubehör, egal in welchem Bereich und in welcher Sportart. Auch ich spiele inzwischen meist Eisen mit Cavitybacks und Graphitschäften, bin froh über leichtgewichtige Taschen und, ja, einen Trolley nutze ich inzwischen auch oft.

    Dennoch hat sich nicht nur mein Spiel, sondern ganz generell das Spiel des durchschnittlichen Amateurhackers in den vergangenen Jahrzehnten nicht signifikant verbessert. Denn natürlich liegt es nicht am Material, sondern immer am Spieler. Der ist entweder ein Naturtalent oder aber kompensiert eine Minderbegabung durch enormen Fleiss, wenn er denn erfolgreich spielen will. Modernes Equipment ist schön und gut, aber kein perfekt angepasster, maßgeschneiderter 600€ teurer Driver kann Wunder bewirken, wenn er nicht gelegentlich mal zum Üben auf die Driving Range ausgeführt wird. Die sagenumwobenen Abschlagsweiten von 300 Metern, die heutzutage oft selbst komplett talentbefreite Amateure mit billigen Anfängerschlägern erzielen, verdanken wir in der Hauptsache dem modernen Golfball. Der ist in der Tat in den letzten dreissig Jahren de facto technisch neu erfunden worden und hat, außer der Optik und der (amerikanischen) Größe, wirklich nichts mehr mit seinen Vorgängern gemeinsam.

    Andererseits glaubt hoffentlich niemand ernsthaft, daß seine Schläger mehr als nur oberflächliche Ähnlichkeiten mit denen des Tourprofis besitzen, der sie in doppelseitigen Hochglanzanzeigen mit seinem Konterfei bewirbt. Ja, Martin Kaymer spielt jetzt nicht mehr Titleist sondern TaylorMade Schläger. Jedenfalls klebt das TaylorMade Logo auf seinem Material. Tatsächlich wird er wohl eher maßgeschneiderte Stecken aus einer japanischen Edelschmiede wie Miura u.Ä. spielen. Aber er hat die nötige Kombination für den Erfolg: Talent, gepaart mit Fleiss und Ehrgeiz. Dann können gefittete Schläger die Kirsche auf der Sahnetorte sein.

    Die wirklich guten Fitter kann man wohl an einer Hand abzählen. Im Hamburg und Umgebung ist mir keiner bekannt. Ja, es gibt einen grossen Golfspezialisten in der Stadt, der nicht nur Material von der Stange verkauft sondern mit Fittingangeboten und Schlägerbau wirbt. Im vergangenen Jahr hat er den Betrieb des Proshops in meinem Club übernommen. Ich werde hier keine Namen nennen, weniger zu meinem Schutz, als zu seinem. Ich möchte hier nur eine Unterhaltung schildern, die ich unlängst mit einem seiner Mitarbeiter hatte:

    Ich: „Ist es möglich oder sinnvoll, neue Schäfte in diese Köpfe zu stopfen? Die jetzigen fühlen sich irgendwie schwammig an, die sind mir etwas zu weich.“
    Er (besieht sich mit kaum verhohlener Verachtung die uralten Eisen aus der Vorsaison): „Das lohnt sich nicht. Das wäre teurer als gleich ganz neue Schläger zu bauen. Wie weit schlagen Sie denn so Ihr Eisen 7?“
    Ich: „Im Schnitt etwa 120 Meter weit.“
    Er: „Das ist zu kurz, diese Schäfte sind viel zu steif für Sie.“
    Ich: „…“

    (Für die Nichtgolfer unter meinen Lesern sei an dieser Stelle angemerkt, daß 120 Meter mit einem Eisen 7 der durchschnittlichen Schlaglänge eines männlichen Golfers mit mittlerem Handicap (18-24) entsprechen. Die Pros schlagen durchschnittlich 30-40% weiter. Die Damen liegen damit meist bei Schlagweiten um die 100 Meter.)

    Es muß sie geben, die wirklich guten Fitter, das sagt schon die Statistik, aber, herrje! Es gibt im Internet diverse Seiten, auf denen man ein Standardfitting (oh, the irony!) durchführen kann, bevor man dann dort blind Schläger bestellt, die man gemeinhin nicht umtauschen kann, weil sie ja schließlich massgeschneidert wurden. Da gibt man dann seine Körpergrösse, Alter, Gewicht, Geschlecht und den Abstand zwischen Boden und Handgelenk an. Außerdem noch, ob man für einen Schlag um die 120 Meter eher ein Eisen 7 oder eher ein Eisen 6 oder 5 wählt. Am Ende kriegt man dann irgendwas um 1″ kürzer oder länger und 2 Grad verbogen heraus und dickere oder dünnere Griffe als normal werden auch aufgezogen. OK, wer darauf reinfällt, der spielt wohl auch mit Entfernungsmesser, GPS und Zählkette und hat es dann auch nicht anders verdient, als so für dumm verkauft und abgezockt zu werden. Andererseits: Der Glaube versetzt bekanntlich Berge. Wer denkt, er habe das perfekte Material und könne nun gar nicht anders als zu gewinnen, der wird das vermutlich auch tun – jedenfalls für eine kleine Weile, bis die Flitterwochen mit dem neuen Material vorbei sind.

    Wer sich etwas Gutes tun will, spart sich das Geld fürs Fitting, kauft einen Satz Schläger bei Tchibo und investiert das gesparte Geld in zehn bis zwanzig Unterrichtsstunden. Das hat mehrere Vorteile: Diese Schläger klaut einem garantiert so bald niemand. Man lernt einen sauberen Schwung und vielleicht sogar gutes Course-Management vom Pro. Der Pro liebt einen und verrät einem Tricks, die er den zweimal-im-Jahr-Vorbeikommern nicht erzählt. Die Gegner beim Clubmatchplay unterschätzen einen, weil man mit einem Billigset unterwegs ist. Man hat sogar noch etwas Geld für die aktuellen Decisions on the Rules of Golf übrig (unterhaltsamer Schmöker). Der Nachteil: Man muß ein gesundes Selbstbewußtsein haben.

    The name of the game? It’s the survival of the fittest!

    Der König ist tot, es lebe der König!

    • Veröffentlicht am 7th Mai 2011,
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    Er war am Beginn seiner Karriere, als ich mit zehn Jahren in Spanien das Golfspielen kennen- und lieben lernte. Plakate mit seinem Schwung, dem berühmten „Reverse-C“, hingen im Proshop des noch neuen, relativ unbekannten spanischen Clubs Los Naranjos, auf dessen Platz ich 1979 mein erstes Handicap -36 erlangte. Zeitschriften mit seinem Schwung und Berichten über den sensationellen geteilten zweiten Platz des  damals 19jährigen Spaniers bei den Open in Royal Birkdale 1976 lagen herum und ich war fasziniert. Er war so jung, sah unverschämt gut aus, hatte ein strahlendes Lachen und seine ganze Ausstrahlung besagte: „Ich gewinne hier heute und morgen und übermorgen wieder.“

    Er gewann  insgesamt fünf Majors und niemand spielte so inspirierend, so beflügelnd, so atemberaubend wie Seve. Er war beliebt in einem Land, in dem Golf in der öffentlichen Wahrnehmung keine große Rolle spielte und änderte das fast im Alleingang, gleich für den restlichen europäischen Kontinent mit. Wenn der Ryder Cup heute den Stellenwert hat, den er hat, dann dank Severiano Ballesteros und seines feurigen Spiels, auch in Partnerschaft mit seinem Landsmann José-María Olazábal. Die spanische Armada versenkte jeden US-Gegner. Er war unbestritten der Größte der ersten goldenen Generation der eurpäischen Golfer: Faldo, Langer, Woosnam, Lyle, Ballesteros – Seve hatte den Charme eines Arnold Palmers, die Kraft und Dynamik eines Jack Nicklaus, das Selbstbewußtsein und die Arroganz eines Tiger Woods. „Ich war lange vor Tiger Woods Tiger Woods“ hat er einmal gesagt.

    Sein dynamischer Schwung ruinierte ihm schließlich den Rücken und ließ ihn in der Weltrangliste ins Bodenlose trudeln. Viele belächelten seinen Optimismus, es wieder nach ganz oben zu schaffen. Wann wird aus einer positiven „ich schaffe das“-Einstellung Selbstbetrug? Wer zu spät geboren wurde und Seve nie in seiner Blütezeit spielen sah, wird den Rummel um diesen Mann nicht verstehen und hatte nur Kopfschütteln für seine dickköpfige Selbstdemontage auf dem Platz übrig. 2007 erklärte er schließlich seinen offiziellen Rücktritt vom professionellen Golf.

    Wer heute über Mickelsons in der Tat phänomenales kurzes Spiel staunt, hat vermutlich nie Seves Magie erlebt. Mein Ballmarker ist eine Gedenkmünze anlässlich seines Sieges bei den Open in St. Andrews 1984, als er wohl auf dem Höhepunkt seiner Karriere war. Seine Kreativität kannte keine Grenzen, und obwohl er selten regulär das Fairway traf, zauberte er Schläge aus aussichtlosen Lagen tot an den Stock oder wenigstens aufs Grün. Als Junge hatte er heimlich nachts auf dem Golfplatz seiner Stadt geübt, auf dem er als Caddie nicht spielen durfte. Da er nur ein Eisen 3 besaß, spielte er eben damit jeden Schlag. Mit dem Sand Wedge kommt ja jeder aus dem Bunker, aber mit einem langen Eisen? Als er diesen Trick den Jungs auf der Tour zeigte, erntete er nur ungläubiges Staunen.

    Ich sitze hier und mir tropfen nur so die Tränen auf meine Tastatur. Ich habe nicht wegen Seve mit dem Golfspiel angefangen, aber er war der prägende Spieler meiner Kindheit und Jugend und in jeder Hinsicht mein Vorbild auf dem Platz. Für mich ist und war er der faszinierendste Golfer aller Zeiten. Ich würde ohne Seve nicht so spielen wie ich heute spiele: aggressiv, immer optimistisch, gelegentlich katastrophal, gelegentlich beseelt, nur leider ohne das Talent und die Erfolgsbilanz meines Idols. Wenn mein Ball unmöglich im Wald liegt oder im Rough, dann schicke ich ein Stoßgebet zum Himmel: „Heiliger Seve, verlaß’ mich jetzt nicht!“. In letzter Zeit brauchte er seine Kraft jedoch selbst. 2008 wurde bei ihm ein Gehirntumor diagnostiziert, er ertrug stundenlange OPs und Chemotherapie und kämpfte um jeden Tag wie früher ums Par. Letzte Nacht verstarb er im Alter von nur 54 Jahren.

    Der König ist tot, es lebe der König!

    Story gesucht!

    • Veröffentlicht am 6th Mai 2011,
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    Da doodelt man nichtsahnend so beim Telefonieren herum und heraus kommt das hier. Aber wer ist das? Und was ist passiert? Was fehlt? Wer hat eine Story zum Toon?

     

    Meine Links des Tages

    • Veröffentlicht am 5th Mai 2011,
    • veröffentlicht von
    • Das weiße Hemd « German Psycho
      Kombinieren Sie doch bitte einfach mal ein blaues Hemd zu Ihrem (von mir aus grauen) Anzug! Schauen Sie sich an, wie auf einmal die Krawatte viel schöner zur Geltung kommt. Auf einmal ist das Hemd nicht mehr nur die Fläche, auf der eine schöne Krawatte getragen wird, sondern in sich schon ein Hingucker (und wieviel wichtiger ist das blaue Hemd, wenn Sie auch noch auf eine Krawatte verzichten, Sie Oberkellner!)
    • Der letzte Versuch | Jogging
      Schön, vom Tempo her, müsst ihr euch das vorstellen, als würde eine Zwergspitzmaus versuchen eine nasse Toastbrotscheibe über Waschbetonplatten zu schieben. Aber ich fühlte mich nicht so schlapp wie ein nasses Toastbrot, und das ist der entscheidende Unterschied zu allen vorherigen Laufversuchen.
    • NO LOGIN
      „Dass heutzutage facebook und Konsorten noch bessere Datensammler wurden, weil sie die Offenbarungsplattform von Krethi und Plethi sind macht keinen Unterschied – außer dem, dass nun jeder Geheimdienst mit guten Kontakten zur NSA Dossiers bekommen kann, die Zielpersonen selbst erstellt haben inklusive einer detaillierten Karte des individuellen persönlichen Netzwerks. Man könnte das so beschreiben: Früher musste man zur Bank. Die freundliche Dame hat den Überweisungsträger ausgefüllt und dann musste man zur Kasse und Geld einzahlen. Heute schreibt man das Ganze selbst per online-banking und zahlt für diese Einsparung aufseiten der Bank höhere jährliche Beiträge für die Bankadministration, da allen klar ist, dass der Würgegriff der Softwarefirmen auf die Banken deutlich schlimmer ist als Mieten und Gehälter.“

    Gelati, gelati!

    • Veröffentlicht am 3rd Mai 2011,
    • veröffentlicht von

    Via Isabels entzückenden Romreport (Teil 1, 2 und 3).

    Noch einmal mit Gefühl!

    • Veröffentlicht am 2nd Mai 2011,
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    Es ist schon eine Weile her, daß ich auf der anderen Elbseite Golf gespielt habe. Zu meinen Lieblingsplätzen jenseits der Elbe zählt der Golfclub Deinster Mühle e.V. . Da muß man als Hamburger schon hin wollen, denn er liegt nicht eben am Wegesrand. Etwas mehr als 50 km fährt man schon, aber die Reise lohnt sich, ganz besonders Sonnabends früh, wenn man fast allein auf den Straßen ist. Fast jeden Sonnabend findet in Deinste ein Sunrise-Turnier statt. Ab 08:00 Uhr, im Winter ab 09:00 wird vorgabewirksam gespielt, gern auch mit Birdiekasse. Der Einsatz beträgt 2,50 € und der Pott wird unter allen Einzahlern, die ein Birdie gespielt haben, aufgeteilt. Wer ein Eagle spielt, kriegt den ganzen Pott – ein Feature, das mir vor Jahren einmal vergönnt war, und das ich wohl bei meinem augenblicklichen Spielstand so bald nicht wiederholen werde.

    Aus einer Laune heraus meldete ich mich an. „Da geht was“, dachte ich. „Das hab’ ich im Gefühl!“

    Die morgendliche Fahrt über die A7 bis Ausfahrt Heimfeld und dann über die Cuxhavener Straße, normalerweise ein Alptraum für jeden Autofahrer, gestaltete sich völlig entspannt. Nach rund einer Stunde bog ich auf den Parkplatz, der an diesem Wochenende mit weißen Gartenzeltlingen zugestellt war; es fand so eine Lifestyle-Messe statt, bei der man all den Krempel kaufen kann, den man gerade endlich erfolgreich bei eBay loswurde … aber um die frühe Stunde wurde dort natürlich noch nicht einmal aufgebaut. Ich wurde im Sekretariat wie das verlorene Schaf begrüßt das ich ja auch war (zwischen 2003 und 2009 habe ich dort gefühlt jeden zweiten Sonnabend verbracht) und nahm meine Scorekarte, Wasserflasche und die berühmte Sunrise-Banane in Empfang, die man auf der Runde als Halfway-Verpflegung schnabulieren kann und sollte: Insbesonders nach der letzten Winterrunde Mitte/Ende November wird die ja ganz gerne mal im Bag vergessen und sorgt dann im Frühjahr doch für eine Überraschung der fiesen Art.

    Da die Driving Range einen gefühlte Tagesmarsch vom ersten Abschlag entfernt liegt, verzichtete ich auf das Warmschlagen. Die Windböen Stärke 8 machten mir sowieso wenig Hoffnung auf einen brauchbaren Score für den Tag, aber ich war ja ohnehin nur zum Spaß da. Das war mein zweites Turnier nach eineinhalb Jahren, alles andere als 20 Nettopunkte wäre ein Wunder.

    Meine beiden Mitspieler, einen Herrn Mitte fünfzig und eine Dame, die höchstens fünf, sechs Jahre älter als ich sein konnte, wie ich im Geiste erschrocken überschlug, kannte ich nicht; wir begrüßten uns freundlich und machten uns auf den Weg. „Ich spiele einen XYZ Ball“, sagte der Herr, nachdem er sich gefreut hatte, den ganzen Tag über die Ehre des ersten Abschlags zu haben, da mit zwei Damen unterwegs. Ich sagte meine Ballmarke und -nummer an, rein höflichkeitshalber, denn schließlich muß man ihn ja nur im Falle des Falles identifizieren könne. „Aber im Turnier muss man ihn ja ansagen“, kam in sehr bestimmten Tonfall die Ansage von der Mitspielerin. Na, das konnte ja heiter werden.

    Das nasse Grab zur Linken der ersten Bahn, das schon so manchen ersten Abschlag von mir gierig verschlungen hatte, hatte sich offenbar am Vorflight überfressen und ließ uns in Ruhe. Ich hackte mich so durch und hatte erstmals überhaupt an der dritten Bahn das Gefühl, tatsächlich so etwas ähnliches wie einen gelungenen Golfschlag produziert zu haben. Meine Freude währte nicht lange und bescherte mir am vierten Abschlag einen Luftschlag. Für die Nichtgolfer unter meinen Lesern (tapfere Helden!): Das heisst, ich habe zwar auf den Ball gezielt, aber drüber weggehauen. Der Ball lag noch hämisch lächelnd auf dem Tee. Das ist mir zuletzt ca. 1979 passiert. Der Schlag zählt natürlich, denn gezählt wird die Schlagabsicht – mit „äh, das war ein Probeschlag“ kann man zwar versuchen, sich und seine Mitschüler zu betrügen, aber das ist dann halt kein Golf.

    Der Wind war nun wirklich sehr in Fahrt gekommen und wo ich bei einigen Löchern zwei Schläger weniger aufgrund des Rückenwinds benötigte (mit einem Pitching Wedge an der 8, einem für die Damen 119m langen Par 3, könnte ich normalerweise nur ans Vorlegen denken und würde niemals übers Wasser kommen), konnte ich auf den entgegengesetzten Bahnen fast zusehen, wie mir der in den Wind geschlagene Ball wieder entgegengeweht wurde. Hinzu kamen die natürlich in der Luft befindlichen Pollen, Gräser und der Pappelflausch, die wir einatmeten. Ich habe glücklicherweise keinen Heuschnupfen, aber war am Ende des Tages komplett fix und alle; mir tränten die Augen und meine Nase war trocken und blutete rasch. Ich danke meinem Schöpfer, daß ich keine solchen Allergieen habe, dann wäre es wohl essig für mich mit dem schönsten Sport der Welt.

    Das sichere Hausfrauengolf, oft auch Nähmaschinengolf genannt (80m geradeaus – 80m geradeaus – 80 m geradeaus – pitch ran – putt rein zum Bogey)  ist meine Sache nicht, ich bin eher von der Tin Cup Fraktion. Das macht sehr viel Spaß, ist aber auch sehr risikobehaftet und mitunter auch teuer, wenn man mehr Bälle verliert als man findet. Aber wenn so ein Abschlag dann mal richtig knackig kommt und du schon im Treffmoment weißt, du musst gar nicht hochschauen, der fliegt endlos geradeaus, und die Mitspieler murmeln sowas wie heiligescheißedasgibtsjanichtwahnsinn – dann hat sich der Ärger gelohnt.

    Am Ende standen 21 Netto auf der Karte, der CRW Wert lag natürlich bei +3 bei dem Wind und ich habe wieder einen Zehntelzähler mehr hinter der Vorgabe. Grauenhaftes Golf natürlich, aber was für ein schöner Tag!

    Am Samstag ist bei uns zuhause im Club dann Pro Shop Cup. Da geht was, ich fühle es!

    Tigergetwitter

    • Veröffentlicht am 2nd Mai 2011,
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    Tiger Woods twittert ja schon länger, bzw. ein verifizierter Account namens @TigerWoods existiert schon seit längerem. Zum überwiegenden Teil meldete sich dort jedoch sein Management mit belanglosem blabla, so daß sich auch die Anzahl der Follower in verhältnismässig engen Grenzen bewegte. Dann gab es den legendären „ja, ich bin es wirklich Tweet“ und die Anzahl der Follower stieg sprunghaft an, wurde jedoch seither überwiegend enttäuscht. Twitter ist einfach nicht Tigers Ding und nicht seine bevorzugte Art der Kommunikation. Er ist halt kein Poulter, Westwood, Cink oder McIlroy und die Nähe zum Fan ist ihm suspekt. Aber nun, da er mal wieder verletzt herumsitzt und nichts zu tun hat, beantwortet er gerade ein paar Fan-Fragen. Nicht sonderlich spannend, aber allein daß er es tut, ist ein ziemlich großer Schritt für ihn. Er hatte gerade sein Comeback gestartet, er hat zwar noch eine Vielzahl unerschütterlicher Fans, aber viele andere Spieler und Fans haben ihn bereits abgeschrieben und die Sponsoren stehen auch noch nicht wieder Schlange, seit sie ihn einer nach dem anderen anlässlich des Sexskandals fallengelassen haben. Ja, ich halte es für eine gute Idee, sich über Twitter in Erinnerung zu bringen. Aber ich würde nicht all zu viel darauf wetten, daß sein persönliches Gewtitter, oder gar der Fandialog, von Dauer sein wird.

    Denis meint ja, auch Kaymer würde von mehr Social Media Einsatz profitieren. Das sehe ich völlig anders, wie ich dort ja auch schon kommentierte. Kaymer hat genau einen Job zu erledigen: Sich auf erfolgreiches Golfspiel zu konzentrieren. Für alles andere hat er ein Management. Wenn er selbst kein Twittertyp ist – und obwohl er kurzfristig einen Account hatte, der sogar von Westwood und Poulter bejubelt wurde – so hat es wenig Sinn und Zweck, ihn dazu zwingen zu wollen. Offenbar ist er selbst auch rasch zum selben Ergebnis gekommen und hat den Account kurz darauf wieder stillgelegt. Daß er auch keine eigene Website hat, wird auch von Alexander bemängelt. Nun, was genau sollte dort zu finden sein?

    Im Ernst: ohne echten Mehrwert ist eine eigene Website nur eine hübsche Tapete – dekorativ anzusehen, aber letztlich nicht wirklich wichtig im Hinblick auf die Statik des Hauses. Natürlich könnte man schöne Fotos, Sponsorenlogos und Tourergebnisse dort abbilden, aber die wirklichen Fans brauchen das eh’ nicht, weil bereits anderweitig bestens informiert, und der gelegentliche Golfer holt sich seine Informationen sowieso offline aus den Beilagen von FAZ, Welt am Sonntag oder der Sueddeutschen. Kaymer ist ein weltberühmter Golfer – was letzten Ende bedeutet, daß er im eigenen Land marginal interessanter ist als ein Rhönradturner und international erst interessant wird, wenn er mindestens drei Majors und ein paar US Turniere gewonnen hat. Inzwischen ist er nicht einmal mehr die Nummer 1 in der Welt (Westwood hat sich den Thron zurückerobert) und sein Management hat vermutlich dringlicheres zu tun, als Websites bauen zu lassen. Nicht falsch verstehen, ich verdiene mein Geld mit Digital Marketing und würde gern Kaymer in Sachen Social Web Aktivitäten beraten, aber ich habe (als großer Golf- wenngleich nicht Kaymerfan und nur milde an den Tourergebnissen interessiert) wirklich nicht den Eindruck, daß er dringend ins Internet muss.

    Killerspiele

    • Veröffentlicht am 2nd Mai 2011,
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    Der Regierungsversprechertweet von Herrn Seiters Seibert wurde inzwischen gelöscht.

    Montagmorgendliche Vertipper sind nichts Ungewöhnliches auf Twitter. Und so schmunzelte ich natürlich über den Tweet des @RegSprecher, der aus Osama kurzerhand Obama machte. Je nun, kann passieren.

    Was nicht passieren darf, jedenfalls nach meinem Rechtsverständnis, ganz zu schweigen von meinen Moralvorstellungen, ist die in den Worten der Kanzlerin unterschwellig mitschwingende Botschaft, die Ermordung Osama Bin Ladens durch die USA in Pakistan ginge schon okay, er habe es ja nicht anders verdient. Aber der Ruf nach Selbstjustiz und Rache statt Gerechtigkeit und Gerichtsverfahren kommt ja ohnehin in letzter Zeit immer mehr in Mode.

    Man denke nur an den jungen Mann, der auf einem Berliner Bahnhof vorsätzlich und mit aller Gewalt auf einen ihm völlig unbekannten Menschen eintrat und nach Feststellung der Personalien nicht etwa in Untersuchungshaft, sondern nach Hause geschickt wurde. Daß darüber die Boulevardmedien das tun was sie tun müssen, nämlich Hass schüren, indirekt zur Lynchjustiz aufzurufen und scheinheilig die Tatsachen verdrehen um die Auflage wenn schon nicht zu steigern, dann wenigstens nicht weiter sinken zu lassen, das kommt ja nun nicht wirklich unerwartet. Und daß dem gemeinen Stammtischgast nicht klar ist, daß Untersuchungshaft minichten Strafhaft ist und wir in einer Demokratie, die diesen Namen verdienen soll, auch kein Urteil ohne vorangegangenen Prozeß vollstrecken – wen wundert’s? Aber daß unsere Politiker sich ohne rot zu werden den „Rübe ab!“ Chören anschliessen, das erschreckt mich ja nun doch.

    Doch zurück zu Osama Bin Laden. Ja, er war verantwortlich für den Tod tausender Unschuldiger, hat Grundwerte des Islam und aller Religionen verhöhnt. Wie auch Obama. Sein lakonisches „No Americans were harmed“ in der offiziellen Erklärung zur Aktion, wird unmittelbar gefolgt von „They took care to avoid civilian casualties“. (Mit „They“ meint er die Spezialisten, die den Mord ausführten.) Wieviel Erfolg sie dabei hatten, zivile Opfer zu vermeiden? Nun, mir reicht die schwammige Formulierung und der Tonfall um zu wissen: Es gab zivile Opfer bei der Aktion und sie sind dem US-Präsidenten scheißegal. Was hängen sie auch mit dem Staatsfeind Nummer eins herum? Selber schuld. Und lasst uns gar nicht erst von den tausenden von Opfern anfangen, die in den letzten zehn Jahren auf der Suche nach Osama durch die USA weltweit verursacht oder wenigstens billigend in Kauf genommen wurden.

    Die Rede strotzt sowieso nur so vor Pathos und verwaschenen Fakten. Sie hätte auch direkt aus der Feder von George W. Bushs Redenschreiber stammen können. „Nearly 3,000 citizens taken from us, leaving a gaping hole in our hearts.“ Die Toten der Anschläge vom 11. September 2011 haben weltweit Lücken hinterlassen: in über 90 Ländern, nicht nur in den USA. Ich schätze, darauf hinzuweisen, daß viele Retter und Einsatzkräfte vom Ground Zero, ähnlich wie Tchernobyls Liquidatoren, auch heute noch um Anerkennung ihrer Krankheiten als Folgen der Rettungsaktion kämpfen müssen, passte jetzt nicht so recht zum Rest der Rede. Es war wohl auch nicht der passende Moment für die Information, daß sich die „9/11 Heroes“ nach einem jüngst verabschiedeten Gesetz zuerst vom Staatsschutz durchleuchten lassen müssen und ihre Namen mit der Terroristenliste abgeglichen werden, bevor über ihre Anträge entschieden werden kann.

     

    Für Kriegsverbrecher u.ä. ist eigentlich der internationale Gerichtshof in Den Haag zuständig. Von einem Land, das der Welt Frieden und Demokratie bringen will (ob sie will oder nicht) könnte man erwarten, daß es solche Leute wie Bin Laden fängt, vor Gericht stellt und anschließend hinrichtet oder einsperrt und den Schlüssel wegwirft. Aber da man im Zuge der Terrorismusbekämpfung ja bereits im eigenen Land erst einmal eine Menge Menschen- und Bürgerrechte pulverisiert hat, wäre es wohl naiv anzunehmen man würde sich andernorts daran halten. Die vielbeschworenen Alliierten werden das sicher verstehen – bei ihnen, bzw. uns –  sieht’s ja kaum anders aus.

     

    Daß der Tod Bin Ladens ihn für einige zum Märtyrer machen wird, dem Hass auf die USA neue Nahrung gibt, neue Terroristen beflügeln und natürlich null an der Weltlage ändern wird, weiß auch jeder. Trotzdem wird gefeiert. Aber nicht überall:

    “If this means there is one less death in the future, then I’m glad for that,” said Mr. Waizer, who was in an elevator riding to work in the north tower when the plane struck the building. He made it down the stairs, but suffered third-degree burns.

    “But I just can’t find it in me to be glad one more person is dead, even if it is Osama Bin Laden.”

    Asked whether he felt any closure, Mr. Waizer said, “I’ve said for years I didn’t think there would be, but I’ll probably need to think about that more, now that it actually happened.”

    “You know, the dead are still dead,” he added. “So in that sense, there is no such thing as closure.”

    (Quelle: NY Times)

    Und wir wollen’s mal nicht hoffen, aber vielleicht stellt sich ja der Versprecher oben noch als prophetisch heraus:

     

    Meine Lieblingstweets im April

    • Veröffentlicht am 2nd Mai 2011,
    • veröffentlicht von
    [blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/Menschette/status/54111764836655104″]

    Eine meiner liebsten Konzertkritiken erschien vor unzähligen Jahren in der Times. Dort schrob der Kritiker, der wahrscheinlich kurzfristig aus der Sportredaktion herübergewechselt war: „The Orchestra played Beethoven. Beethoven lost.“

     

    [blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/Kostadamus/status/54675967100203008″]

    Was gibt es für eine besseren Grund, sich nicht entscheiden zu können?

     

    [blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/katjaberlin/status/54901415809785856″]

    Andere Männer darf man nicht „dämlich“ nennen!

     

    [blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/Menschette/status/55224237799120896″]

    Als jemand, die als Kind mal Frolic probiert hat (und dann wußte, warum unser Hund die immer unauffällig ausspuckte), kann ich das nur bestätigen!

     

    [blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/IndigoDeLucca/status/55395371152707584″]

    Diese Momente des Hachens, wer kennt sie nicht? Dafür wurde Twitter erfunden!

     

    [blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/Anstandsdame/status/55617576067276801″]

    Notiz an mich: vor Verlassen des Hauses BH-Sitz überprüfen.

     

    [blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/tweet_cetera/status/56077798388940801″]

    Und warum ist eigentlich der Strohrum alle?

     

    [blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/katjaberlin/status/57349484249743360″]

    Als Werber ist man ja gemeinhin sehr erfahren und gestählt in Sachen ausgebeutet und von-oben-herab-behandelt-werden.

     

    [blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/spreeblick/status/57443511557029889″]

    So aus dem Kontext gerissen, liest sich das auch recht witzig …


    [blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/FLHH/status/57800081281269760″]

    Only in New York … Dit is Berlin, wa?

     

    [blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/myrenewal/status/57829776106323968″]

    Protipp: Die Kartoffelpufferpackungen sind dafür ideal geeignet und den Inhalt kann man nach Genuss des Bieres auch zum Hockeyspielen verwenden!

     

    [blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/isdjan/status/58155271872192512″]

    Dem bleibt wenig hinzuzufügen.

     

    [blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/ToFloLo/status/58453819566198784″]

    Ja, die Sache mit den Hashtags ist nicht unbedingt intuitiv zu erfassen!

     

    [blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/nichtstefanraab/status/59658104274558976″]

    Ich könnte es nicht besser auf den Punkt bringen.

     

    [blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/globetrottgirl/status/59837780104196096″]

    Harte Wahrheiten, laut gesungen.

     

    [blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/jawl/status/60206503482761216″]

    Darum mache ich ja auch wieder mehr „was mit Zeichnen“.

     

    [blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/gallenbitter/status/60771761838493697″]

    Der hat mich echt betroffen gemacht.

     

    [blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/map/status/61072274844958720″]

    … den Balkon putzen und neu bepflanzen?

     

    [blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/Einstueckkaese/status/61350119160815616″]

    Aber woran würdest Du glauben?

     

    [blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/katjaberlin/status/61505249222991872″]

    In Hamburg tragen sie statt dessen die Aufschrift „Security“ auf ihren Phantasieuniformen, mit denen sie den Neuen Wall unsicher machen.

     

    [blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/eigenart/status/61688184840527872″]

    Ja, das ist die korrekte Bezeichnung für Ritter Sport-Esser! #duckundweg

     

    [blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/Verraeterin/status/61776208337186816″]

    Mein Lebensmotto!

     

    [blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/Steaklight/status/62452949145763840″]

    Und vor Allem: Kann der Sommer bitte in diesem Jahr mal länger dauern als man dazu braucht, sich mit Sonnenmilch einzucremen?

     

    [blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/taschana68/status/63299175860805632″]

    So ein Teil würde ich nicht mal einsetzen, wenn in meinem Wagen eine Seegurke verendet wäre …

     

    [blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/ralphm69/status/63683752865439744″]

    … und erst die armen Schweine, die außerdem mit einem TomTom Navi durch Holland gefahren sind!

     

    [blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/tintobrass/status/63887872486416384″]

    Es ist hilfreich, wenn man bei königlichen Hochzeiten Adelsexperten in der Timeline hat.

     

    [blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/elibraden/status/63984828227387392″]

    In den USA mussten hingegen zunächst viel grundlegendere Fragen geklärt werden.

     

    [blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/hoch21/status/63903156349833216″]

    Aber auch hierzulande herrschte mitunter ein wenig Verwirrung …

     

    [blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/hoch21/status/63899146444226560″]

    … ganz zu schweigen von fehlgeleiteter Empörung.