Projekt 52/16

  • Veröffentlicht am 29th April 2011,
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Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung … Blick über den 8. Abschlag auf die Rasensprenger der 17 (Hamburger Golf-Club).

Frohes Osterfest!

  • Veröffentlicht am 22nd April 2011,
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Katzen sind offenbar ziemlich blöd, wenn man sich als neutraler Beobachter mal nur an Garfield und Simon’s Cat orientiert:

ARVE Fehler: id und provider shortcode Attribute müssen für die alten Shortcodes gesetzt sein. Es ist empfehlenswert auf den neuen [arve] Shortcodes zu wechseln der nur die URL braucht.

Immerhin hat letztere offenbar ja doch ein Herz. Aber wer kann Hasen schon widerstehen? Eben!

A valid question

  • Veröffentlicht am 21st April 2011,
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A Congressman was seated next to a little girl on an airplane so he
turned to her and said, „Do you want to talk? Flights go quicker if
you strike up a conversation with your fellow passenger.“

The little girl, who had just started to read her book, replied to the
total stranger, „What would you want to talk about?“

„Oh, I don’t know,“ said the congressman. „How about global warming,
universal health care, or stimulus packages?“ as he smiled smugly.

„OK,“ she said. „Those could be interesting topics but let me ask you
a question first. A horse, a cow, and a deer all eat the same stuff –
grass. Yet a deer excretes little pellets, while a cow turns out a
flat patty, but a horse produces clumps. Why do you suppose that is?“

The legislator, visibly surprised by the little girl’s intelligence,
thinks about it and says, „Hmmm, I have no idea.“

To which the little girl replies, „Do you really feel qualified to
discuss global warming, universal health care, or the economy, when
you don’t know shit?“ and then she went back to reading her book.

Projekt 52/15

  • Veröffentlicht am 20th April 2011,
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Fast vergessen: Das Foto für mein Projekt 52. Diese Woche natürlich von der re:publica. Eigentlich ist es ein komplett misslungenes Foto, bei Licht betrachtet (no pun intended). Ein Unfall, ich hatte versehentlich die Kameraeinstellungen verstellt. Aber trotzdem hat es was, wie ich finde. Wer erkennt die Fotografin? :-)

Re:publica 11, Review 3. Tag

  • Veröffentlicht am 19th April 2011,
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Tag 3 begann mit einem Panel über „Fünf Jahre Informationsfreiheit“ im Friedrichstadtpalast. Über die sture Verweigerung der allermeisten Behörden, das 2006 inkraft getretene Informationsfreiheitsgesetz zu akzeptieren und zu unterstützen diskutierten der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar, dem GF der Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland, Christian Humborg, dem Leiter der Rechercheabteilung von Greenpeace in Deutschland, Manfred Redelfs und dem Gründungsredakteur und Projektleiter von irights.info, Matthias Spielkamp. Das war ganz, ganz gruselig, was dabei herauskam und leider nicht im Mindesten überraschend: Die jahrzehnte- wenn nicht jahrhundertelang gelernte Ablehnung von Anfragen der Bürger oder der Presse bei Behörden unter der Berufung auf ein etwaiges „Amtsgheimnis“ wird heutzutage schlicht weiter angewendet – jetzt i.A. müssen „Datenschutzgründe“ für das Mauern herhalten. Man möchte schreien ob der Dummheit, Ignoranz und Bösartigkeit, mit der hier geltendes Recht mit Füßen getreten wird. Das Video ist noch nicht online, soweit ich sehen kann, aber wenn es kommt, werde ich es hier einfügen.

Im Anschluß sprach ich mit dem Blogger und Twitterer @Bicyclist und habe mich einmal mehr gefreut, daß mir diese Veranstaltung die Gelegenheit gibt, so spannende und nette Menschen kennenzulernen.

Dann rief mich kurz die Arbeit an und dann kam Das Mittagessen… ja, Das Mittagessen. The One And Only. Ich fasse das am besten mal in Tweets zusammen:

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/DonDahlmann/status/58845856354410496″]

Diesen Tweet hatte ich zu spät gelesen; ich hatte schon bestellt und gegessen. Aber unmittelbar darauf kam dann folgende Aussage (offenbar folgt @LittleJamie Don Dahlmann nicht):

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/littlejamie/status/58855093772099584″]

Ich konnte sie nicht sehenden Auge ins Elend laufen lassen:

Auch Jörn sprang mir zu Hilfe:

Unsere Mission hatte Erfolg:

Puh, das war Rettung in letzter Minute! Aber unsere Hilfsaktion hatte noch einen netten Nebeneffekt:

Denn endlich, am dritten Tag der Veranstaltung, trafen wir uns endlich. Und es war superlustig, wir knurrten die Leute aus dem Weg und kicherten wie Schulmädchen. Meine Omi hätte vermutlich gefragt, obe wir „Gibbelwasser getrunken“ hätten. Hachja, das war ein wunderbarer Nachmittag. Wir saßen übrigens in der Kalkscheune im großen Saal, ließen das eher uninspirierte, ernste BlaBla der Datenfresser über uns ergehen, freuten uns riesig auf und über den Dinosauriervortrag von Mme Gröner, Don Dahlmann, Felix Schwenzel und dem Schockwellenreiter (sorry, hab’ vergessen wie der im RL heißt, das ist auch sowas, ich kann mir ohnehin schon keine Namen merken und dann noch Nicks dazu? Ich bitte Euch!). Der ging viel zu schnell vorbei (wieso sind die tollen Panels immer so schnell um und die langweiligen ziehen sich wie Sirup?) und ging fließend über in den zumindest von mir mit Freude erwarteten Vortrag von @Profilagentin @Kixka über „ICONS“ – unsere mini-Briefmarkenbildchen, mit denen wir auf unseren Avataren und Profilbildern im Netz unterwegs sind. Nach einem technisch bedingten stotternden Anlauf kam Kixka in Fahrt und unterhielt uns alle prächtig. Also mich jedenfalls, und dem Applaus nach zu urteilen auch den überwiegenden Teil des Saals.

„Wie geht’n das jetzt?“

Und dann kam Johnny. Und offenbar sangen diesmal alle geplant „Bohemian Rhapsody“. Und ich mußte gehen, mein Zug fuhr um sieben. Naja, die besten Momente im Leben kann man eben nicht wiederholen, ich denke, ich war beim Original-Queen-Karaoke in 2010 dabei und Momentaufnahmen sind zu schön, um sie auf ewig zu konservieren und zu wiederholen, das nimmt ihnen die Magie.

Ich kann den Machern dieser einmaligen Konferenz nicht genug danken. War es zu voll? Ja. War das WLAN wackelig? Ja. Waren blöde, langweilige und zu werbliche Panels dabei? Ja. Sollten die Teilnehmerzahlen heruntergefahren oder aber das Event in eine andere Location verlegt werden? Unbedingt! Sollte die re:publica 12besser unter einem Motto stehen statt in viele kleine Subkonferenzen zu zerfasern? Auf jedsten! Aber ich bin wie im vergangenen Jahr mit einer Fülle von Eindrücken zurückgekommen, die mich bewegen, inspirieren, mir neue Energie geben und kreative Impulse freisetzen. Ich habe Menschen getroffen, die ich nur gelegentlich, täglich oder noch nie „gelesen“ hatte und alte Bekannte umarmt. Ich habe viel gelernt. Ich mußte mich, meine Interessen, was ich mache nicht erklären. Oder, wie @Graphorama es auf den Punkt brachte:

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/Graphorama/status/58986184294137857″]

Pinguinkitzeln

  • Veröffentlicht am 19th April 2011,
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Wir unterbrechen unsere Berichterstattung aus Berlin kurz für einen Moment kollektiver „Awwwwwws!“

ARVE Fehler: id und provider shortcode Attribute müssen für die alten Shortcodes gesetzt sein. Es ist empfehlenswert auf den neuen [arve] Shortcodes zu wechseln der nur die URL braucht.

Re:publica 11, Abschluss 1. Tag und Review 2. Tag

  • Veröffentlicht am 18th April 2011,
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Vorbemerkung: Ich weiß, ich bin etwas spät dran mit meiner Nachbesprechung, aber ich habe mir erlaubt, ein Offline-Wochenende einzuschieben und mich erst einmal zu sortieren. Habt Nachsicht, ich komme gerade aus einem Paralleluniversum.

Der erste Tag endete für mich mit Sascha Lobos Quasi-Fortsetzung seines Vortrags vom vergangenen Jahr, nämlich mit den jüngsten Erkenntnissen aus der Trollforschung. Das Beste daran war sein Eingangs-„Rant“, wo er die Anwesenden erst einmal zu Recht ordentlich frisch machte: Warum ist er eigentlich der einzige Internetnutzer, der den Journalisten einfällt wenn sie etwas zum Thema Internet – egal was – schreiben oder senden wollen? Wo bleibt die Relevanz, die Sichtbarkeit, die Autorität des Rests der Gemeinde, die je bei näherem Hinsehen gar keine ist? Wieso muss er immer seinen roten Hahnenkamm in jede Kamera halten? Darauf mit „weil Du es doch so haben willst, Du eitle Rampensau!“ zu antworten heißt, es sich zu einfach zu machen. Natürlich braucht Sascha Lobo die Medien wie sie ihn. Aber obwohl er tatsächlich auf vielen Gebieten „mit einem http:// davor“ genügend Expertise hat um vernünftig mitzudebattieren ist er natürlich nicht omnikompetent und erhebt auch keinen Anspruch darauf.
Nachdem das geklärt war, stellte er uns seine Theorien und Erkenntnisse zur Trollforschung vor, die zwar nicht neu waren für Menschen, die schon länger als sechs Monate online unterwegs sind, aber deswegen nicht völlig jeder Grundlage entbehrten. Trolle erfüllen als Destruktivisten und Reinigungsmechansimen des Internets einen wichtigen Zweck? Mag sein, aber sie nerven trotzdem.
Saschas Vortrag war der bei weitem unterhaltsamste des ersten Tages, zumindest von denen, die ich gesehen habe – auch wenn ich ihn (wie im vergangenen Jahr) mindestens eine Viertelstunde zu lang fand. Aber urteilt selbst; er ist natürlich inzwischen online verfügbar.

Tag 2 begann für mich mit einem Vortrag Till Kreutzers über den Dauerbrenner Urheberrecht. „Wir sind der Urheber“ meint er, und hat damit natürlich teilweise Recht, aber ich fand seine Schlussfolgerungen schon arg vereinfacht und auch irreführend dargestellt. Ja, die Remix- und Sampling-Kultur ist durch das Urheberrecht de facto gekillt worden, aber man darf schon unterscheiden zwischen Adaptionen, Plagiaten, internationalem und deutschem Recht. Ich habe das selbst von Piraten schon differenzierter gehört, und die sind ja bekanntlich dafür, sich künftig anstelle der Verwertungsgesellschaften selbst mit der Ausbeutung der Künstler zu befassen.

v.l.n.r. Carolin Buchheim, Jens Scholz, Bov Bjerg, Maike Hank

„Das Ende der Welt!!! Eins!ELF!!!“ klang vielversprechend, zumal mit der doch recht illustren Besetzung Jens Scholz, Maike Hank, Konstantin Klein, Carolin Buchheim und Bov Bjerg. Mal die Panikbremse ziehen, kurz die Luft anhalten und ein „ist doch alles halb so schlimm, kommt mal wieder runter“ in die Runde zu werfen ist sicher nicht verkehrt. Aber dann wurde gefühlte drölf Stunden über die Armseligkeit der Shitstorms der vergangenen Jahre geredet (Jack Wolfskin/DaWanda-Hausfrau, KitKat/Greenpeace, Nerdcore/Euroweb) und überhaupt kam das für mich so rüber, als sei man schlicht zu cool für diese Welt. Das war in meinen Augen das Paradebeispiel für „selbstreferentielle und -lobende Wichtigtuerei“ und ich hab’s dann nicht länger ertragen und bin raus.

Dort traf ich auf @DirkSteins und @Ramses101, mit denen ich direkt zum Lunch ging, etwas abseits der ausgetretenen Pfade, in ein chinesisches Restaurant (update: gerade, die Visitenkarte widergefunden: das war das „Toca Rouge“, Torstr. 195), das so dunkel war, daß man sich zum Tisch tasten mußte (schwarz gestrichene Wände???), aber das Essen war prima und günstig und die Unterhaltung auch anregend – überhaupt; bislang hatte sich die Reise schon allein wegen der vielen guten Gespräche mit den unzählligen spannenden Menschen gelohnt. Viele, die man nicht kannte oder las bzw. denen man nicht auf Twitter folgte, waren eine echte Entdeckung für mich, und außerdem war es sehr schön, alte Bekannte einmal wiederzutreffen.

Prof. Dr. Gunter Duecks a.k.a. @wilddueck

Nach dem Essen kam er dann, der „Wow!-Moment“ auf den wohl nicht nur ich gewartet hatte, wenn ich mich so umhörte. Prof. Dr. Gunter Duecks hielt seinen mit Spannung erwarteten und inzwischen allenthalben gefeierten Vortrag über das Internet als Gesellschaftsbetriebssystem. Da waren einige harte Wahrheiten drin und auch wenn die Sache mit Humor vorgetragen wurde: Es sieht ziemlich düster aus für uns. Aber seht selbst – hier ist der Vortrag auf YouTube.

Gleich anschließend wollte ich eigentlich die in der Kalkscheune geplante Diskussion u.a. mit Prof. Dueck ansehen, aber daran war nicht zu denken, das war dermaßen überfüllt, daß man nicht einmal in die Kalkscheune kam. Sehr schade.

Immerhin traf ich den heimlich von mir angehimmelten @bosch und sülzte irgend etwas im Stil von „Ich habe eine Wassermelone getragen“, aber ich glaube, er hat nichts gemerkt. Zumindest ließ er sich nichts anmerken. – Warum man die Podiumsdiskussion nicht direkt im Anschluß im Friedrichstadtpalast geplant hat, wird wohl nie geklärt. Ersatzweise bin ich dann zum Vortrag über Diaspora, um herauszufinden, wofür ich mich da eigentlich vor Monaten angemeldet hatte, aber traf auf @RaJue42 und trank erst einmal ein Bier mit ihm. Inzwischen war mir auch eingefallen, an wen er mich erinnert:

Weiter ging es mit Markus Beckedahls Vortrag zu dem neuesten heißen Scheiß, der Digitalen Gesellschaft. Grundsätzlich sehe ich das Ding als komplett unnötig an, ich werde dort garantiert nichts spenden und ich fühle mich auch nicht vertreten von diesen Leuten, auch wenn die Holzmedien schon jubeln, daß es endlich einen Ansprechpartner gäbe. Aber ansonsten finde ich: Props an jeden, der sich gerne engagieren will und das auch tut. Und ob da ein paar Ex-Grüne in diesem geheimen Zirkel sitzen? Wayne interessiert’s? Muss jeder mit sich selbst abmachen. Ich fände es beunruhigender, wenn die NPD oder Piraten ihre Finger da massiv im Spiel hätten.

Die nachfolgenden Feminismus-Panels habe ich mir mal geschenkt. Nicht, weil ich meine daß Feminismus unwichtig oder überhyped sei (ist es nicht), sondern weil ich einfach zu diesem Zeitpunkt nicht mehr aufnahmefähig war und meine Batterien im Hotel wieder aufladen wollte. Außerdem mußte ich mal ein paar Meter raus, mir die Beine vertreten. Es war sehr voll und obwohl ich in fast jedes Panel kam außer dem, bei dem Prof. Dueck auftrat, brauchte ich jetzt dringend frische Luft.

Um 20 Uhr hatte ich dann die Wahl zwischen der Twitterlesung und der Nilzenburger Show und entschied mich für Erstere. Leider, muß ich sagen. Das war jetzt insgesamt meine vierte oder fünfte Twitterlesung, und seit dem vorletzten Mal ist irgendwie die Luft raus, finde ich. Und zwar deshalb, weil ich fast alle vorgelesenen Tweets schon kannte – Favstar killed the Twitterlesung. Füher hat jeder seine persönlichen Favoriten zusammengestellt und vorgetragen, und das Publikum kannte vielleicht mal den einen oder anderen Tweet, aber wurde doch generell eher überrascht und erfreut mit Neuentdeckungen. Inzwischen hat sich da so eine Art Favstarmafia entwickelt und man kann eigentlich schon vorher sagen, wer mit welchem Tweet dabeisein wird.

Im Anschluss traf ich mich mit Mme @Pleitegeiger aus meiner Blogroll bzw. Timeline, die zwar leider dem falschen Fussballverein anhängt, aber ansonsten ganz vernünftig und total klasse ist und nachdem wir dann endlich zwischen den ganzen Modebloggerinnen Bordsteinschwalben an der Oranienburger ein passendes Wasserloch gefunden hatten, stießen wir glücklich miteinander an und hatten einen sehr schönen Abend.

Mehr über Tag 3 und dann mein persönliches Fazit folgt morgen und übermorgen, für heute ist’s genug.

Update v. 19.06.2012: Ich hatte versehentlich in der Bildunterschrift Carolin Neumann statt Buchheim geschrieben. Das ist jetzt korrigiert und ich bitte beide Carolins um Entschuldigung … das soll nicht wieder vorkommen. :-)

Re:publica 11, erste Eindrücke, erster Tag

  • Veröffentlicht am 13th April 2011,
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Berlin ist zu groß für mich. Und es ist kalt hier, sehr kalt. Und regnerisch. Aber es sind alle da, und die Atmosphäre ist wunderbar. Nerdy, aufgeregt, scheu, überschäumend, nicht die Vorträge sondern wir alle sind wichtig, und auch deutlich interessanter: Bislang hatte ich Pech bei der Panelauswahl. Dafür schon im Zug @Svenonsan und @Jovelstefan getroffen und Käsekuchen mit @RaJue42 gefrühstückt, Herrn @schaarsen die Hand gedrückt.

Die Keynote war eine einzige öde Werbeveranstaltung. Und was passiert, wenn Linke Linke verlinken wurde nicht geklärt, jedenfalls nicht in den ersten 25 Minuten, da wurde nur berichtet, daß wir alle irgendwie nebeneinander her twittern und bloggen und nicht übern Tellerrand gucken wollen. Und daß jeder jeden um sechs Ecken herum kennt, jedenfalls jeden mit ein, zwei Retweets erreichen kann. Oder so. Weißnichtmehr. Zuviel Langeweile macht ADS, ich verlasse den Saal, bei weitem nicht als Einzige. Mit den Füßen abstimmen nennt man das wohl.

Das WLAN geht meistens, dafür versagt O2 a.k.a fonic kläglich. Glücklicherweise nicht nur bei mir. Aber das ist okay, es gibt so viele tolle Leute hier, mit denen man sich unterhalten kann und möchte! Mittags fallen @RaJue42 und ich wieder in der Pizzeria gegenüber des Friedrichstadtpalasts ein. 

Der Beetlebum a.k.a. Johannes Kretzschmar hält einen Vortrag über die Geschichte der Comics von den Katzenjammerkids bis zu den heutigen Webcomics, was für mich persönlich eine totale Zeitverschwendung darstellt. Er ist charmant linkisch und aufgeregt und spricht leider ausschliesslich das Publikum zu seiner Linken an, so daß wir auf der rechten Seite nur seinen Rücken zu sehen bekommen. Vermutlich ist er Rechtshänder. Sein Fanclub dankt es mit Daumen hoch! Plakaten und auf die Bühne geworfenen rote Rosen. 

Das Panel über Medienkompetenz ist so überfüllt, daß ich mit meiner Klaustrophobie leider flüchten muss. Überhaupt scheinen jetzt einige Leute erst so richtig wach geworden zu sein, es ist allenthalben merklich voller geworden.

Ausser dem Berliner Red Bull-Ersatzgesöff Club Mate gibt es in diesem Jahr tatsächlich Flens Gold. Oh, Mann! What’s next, Holsten Export?

Ich checke fix im Hotel ein, das dieses Jahr deutlich besser und komfortabler ist, dafür aber nicht mehr direkt neben der re:publica. Dank lastminute-Reservierung über expedia schlafe ich zwei Nächte zum Preis von einer in einer Junior Suite im Home Suite Home, ca zehn Minuten Fußweg entfernt. Nice!

Schnell das Handy aufgeladen und dann wieder ins Getümmel. Mehr gibt’s morgen.

Die Daheimgebliebenen können sich übrigens über die offizielle Website der Konferenz auf dem Laufenden halten und es gibt gerüchtehalber Livestreams von einigen Panels.

Die re:publica 11 kann kommen

  • Veröffentlicht am 11th April 2011,
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Nur eine Woche nach dem avisierten Liefertermin kamen meine neuen moo Visitenkarten endlich an. Und was bei den Minis (siehe Impressum) zu einem prima Ergebnis hat, nämlich der Digitaldruck, überzeugt mich in der größeren Variante überhaupt nicht. Sämtliche Spationierung ist wundersamerweise verlorengegangen, das cropping ist crappy, die Farbe ist auch nicht das, was mein Pantonefächer so sagt und überhaupt: The Digital Gap is a Giant Chasm. Allerdings erinnere ich mich an einen Grafiker vom Feinschmecker, der Mitte der 80er wutschnaubend mit jeder, aber auch jeder zur Abnahme gelieferten Druckvorlage von Typo Bach ins Atelier stürmte und dem wartenden, zitternden Fahrradkurier ins Ohr schrie „ICH KANN SO NICHT ARBEITEN!!11!“. Insofern nehme ich das gelieferte Ergebnis hier philosophisch: „Shit happens“.

Wer also trotzdem oder gerade deshalb eines von einhundert Exemplaren (streng limitierte Auflage) ergattern möchte, oder einfach so mal mit mir schnacken und etwas trinken will, der hat dazu zwischen Mittwoch und Freitag in Berlin die Gelegenheit.

 

Projekt 52/14

  • Veröffentlicht am 10th April 2011,
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Nach der Schlacht ist vor der Schlacht.

Tweet des Tages

  • Veröffentlicht am 7th April 2011,
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[blackbirdpie url=“http://twitter.com/Irrationella/statuses/55719638482427904″]

Meine Links des Tages

  • Veröffentlicht am 6th April 2011,
  • veröffentlicht von
  • The GM genocide: Thousands of Indian farmers are committing suicide after using genetically modified crops
    Beguiled by the promise of future riches, he borrowed money in order to buy the GM seeds. But when the harvests failed, he was left with spiralling debts – and no income. So Shankara became one of an estimated 125,000 farmers to take their own life as a result of the ruthless drive to use India as a testing ground for genetically modified crops.
  • 9 Reasons Apple And Google Should Be Worried About Amazon
    #1: Amazon can keep a secret – For the last year, we’ve heard much about the rumored Google and Apple locker services, but not a peep about the Amazon service. The first time people heard about the Amazon Locker service was when Amazon announced it on its front page. It says a lot about a large organization that can launch a major new product without rumors circulating in the industry.
  • Wie PR Social Media zerstört…
    „Kein Hintergrundwissen in Marktforschung und Marketing (was ich für nicht so tragend halte), keine Erfahrung in Social Media vor 2008 (was wirklich ein wichtiger Punkt ist), der sinkende Umsatz hat sie zum Thema Social Media getrieben (ja, da kenne ich eine Menge), sie favorisieren twitter vor allem anderen (twitter ist ja auch toll, oder) und, was wahrscheinlich der größte Fehler ist: Sie glauben, dass alle Social Media Aktivitäten unter den PR-Hut gehören. Vor allem der letzte Punkt läßt erkennen, dass ihnen die Begriff HR, Organisationsentwicklung und Unternehmenskultur völlig abgehen.“ (Das ergänzt ja sehr schön, was ich hier unter Homefucking kills PRostitution schon einmal zum Thema schrieb.)

I hold your hand

  • Veröffentlicht am 4th April 2011,
  • veröffentlicht von

Ich habe zu Schulzeiten niemanden gekannt, der oder die homosexuell ist oder war; dabei ist es wohl eine simple Matheaufgabe: von den rund 120 Leuten aus meinem Abjahrgang müssten es ca. 12 gewesen sein, wenn die gängige Faustformel stimmt. Wenn ich an die Schulzeit zurückdenke, und ganz besonders die Mittelstufe, wenn dich die Pubertät wie ein Lastwagen überrollt und du so oder so mit deinem Körper und deiner Sexualität auf Kriegsfuß stehst bzw. überhaupt nicht rallst was dir da gerade so alles widerfährt, dann mag ich mir kaum ausmalen wie unglaublich viel stressiger und verwirrender das für ein Kind bzw. eine/n Jugendlichen sein muß, der bzw. die merkt, daß das eigene Geschlecht sehr viel anziehender ist als das andere. Denn anders zu sein ist gar nicht gut in der Pubertät, da können Eltern, Lehrer und Politiker noch so schöngeistig der Diversität huldigen. Mit dreizehn, vierzehn, fünfzehn Jahren anders zu sein, weniger Geld zu haben, am falschen Ende des Dorfs zu wohnen, die falschen Klamotten zu tragen, die falsche Musik zu mögen, den falschen Sport zu treiben, die falschen Klassenkameraden nett zu finden, die falsche Hautfarbe oder Religion zu haben – all das ist Scheiße. Ich schätze mal, das falsche Geschlecht zu lieben reiht sich da nahtlos ein.

Ich hatte sehr nette Mitschüler in der späteren Mittel- und Oberstufe, wir waren ein guter Klassenverband, ohne Mobbing, es gab Cliquen, klar, aber niemand stand komplett Abseits oder wurde gar komplett abseits gedrängt und es gab Dutzende von freundschaftlichen Querverbindungen auch in die Parallelklassen. Bis zu meinem Schulwechsel in Kl. 8 hatte ich allerdings fast ausnahmslos die widerlichsten Typen der Welt in meiner Klasse, unterrichtet von den rückgratlosesten Schleimscheissern die jemals Lehrer geworden sind. (Ich bin wirklich nicht nachtragend, aber ich hoffe, die schmoren später mal in der Hölle. Oder meinetwegen jetzt schon.)

„I Hold Your Hand“ ist nett gefilmt und wirkt auf mich utopisch, wie so ein Rosamunde Pilcher Gutmenschenfilm. Ich glaube nicht, daß solch eine „Club der Toten Dichter“ Szene wie hier im Video gezeigt möglich wäre. Aber wünschenswert und schön wäre es.

Projekt 52/13

  • Veröffentlicht am 4th April 2011,
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Da kommen die Briefe ans Stader Rathaus rein.

Meine Links des Tages

  • Veröffentlicht am 2nd April 2011,
  • veröffentlicht von
  • Kenneth Branagh: The star who forgot how to shine
    Wallander and Branagh both look a bit washed out. They look as if their best days are behind them, and their best days weren't anything to write home about anyway. If someone delivered the St Crispin's Day speech to them, they'd probably leave the room and take the rest of the day off. They definitely wouldn't storm the walls at Agincourt. They'd ask Thor to do it.
  • Why must action heroines wear S&M stripper outfits to kick butt? | Film | The Guardian
    At least when Michelle Pfeiffer runs up her black PVC bodysuit in Batman Returns, it's made clear she's suffering from brain damage. In any case, she had better style than Halle Berry, who got her feline genes in Catwoman scrambled with those of a cheap circus hooker.
  • Fade out from the UK Film Council … to the British Film Institute
    Despite condemnation of its closure UKFC faded smoothly to black, with functions transferred to the BFI and regional agency Film London
  • Vor mir die Welt… » 10 Dinge, ich ich in Indien gelernt habe
    7. Wasser aus einer Flasche zu trinken, ohne die Lippen an den Rand zu setzen. Die Inder gießen sich das Wasser aus ein paar Zentimetern Entfernung in den Mund, um die Flasche teilen zu können, denn aus demselben Gefäß zu trinken hat hier in etwa den Ekelfaktor wie bei uns, dieselbe Zahnbürste zu teilen.

April, April!

  • Veröffentlicht am 1st April 2011,
  • veröffentlicht von
April, April!

Der Aprilscherz des Tages kommt fraglos von Google: Wer dort heute „Helvetica“ in die Suche eingibt, wird mit der chinesischen Wasserfolter unter den Schriftarten belohnt:

Meine Lieblingstweets im März

  • Veröffentlicht am 1st April 2011,
  • veröffentlicht von
[blackbirdpie url=“http://twitter.com/#!/nutellagangbang/status/42913102848724992″] [blackbirdpie url=“http://twitter.com/#!/netnrd/status/44826907828682753″] [blackbirdpie url=“http://twitter.com/#!/Kostadamus/status/45101742379114496″] [blackbirdpie url=“http://twitter.com/#!/mykke_/status/45576608907661312″] [blackbirdpie url=“http://twitter.com/#!/Einstueckkaese/status/46520409654427648″] [blackbirdpie url=“http://twitter.com/#!/TantePolly/status/46639123544539138″] [blackbirdpie url=“http://twitter.com/#!/Reizzentrum/status/46920241263034369″] [blackbirdpie url=“http://twitter.com/#!/taschana68/status/47269253136658432″] [blackbirdpie url=“http://twitter.com/#!/litchi7/status/47318919526105088″] [blackbirdpie url=“http://twitter.com/#!/momfia/status/47670006053482496″] [blackbirdpie url=“http://twitter.com/#!/azbado/status/47693617187397634″] [blackbirdpie url=“http://twitter.com/#!/robdelaney/status/47720869560193024″] [blackbirdpie url=“http://twitter.com/#!/Kostadamus/status/48441261979484160″] [blackbirdpie url=“http://twitter.com/#!/sparschaeler/status/49252562951606273″] [blackbirdpie url=“http://twitter.com/#!/limonenbiss/status/49891739409973248″] [blackbirdpie url=“http://twitter.com/#!/RUFN_Serious/status/49982712790003712″] [blackbirdpie url=“http://twitter.com/#!/ankegroener/status/51299239157972993″] [blackbirdpie url=“http://twitter.com/#!/frauenfuss/status/52698597652824064″] [blackbirdpie url=“http://twitter.com/#!/Einstueckkaese/status/52841527025733632″] [blackbirdpie url=“http://twitter.com/#!/katjaberlin/status/52983183020531712″] [blackbirdpie url=“http://twitter.com/#!/der_handwerk/status/53177020699521024″] [blackbirdpie url=“http://twitter.com/#!/annelinja/status/53143147026460673″] [blackbirdpie url=“http://twitter.com/#!/AverageQuotes_/status/53288991935561728″]