Link des Tages

  • Veröffentlicht am 31st März 2011,
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  • The Facebook Dilemma: „New“ Media, Just Like the „Old“ Media – MTT – Music Think Tank
    You and I… we are the users of Facebook. But we are not Facebook’s customers. Facebook’s actual customers are the people and companies with “>10K fans” — i.e. the businesses that are most likely to further increase their visibility by buying those little ads that are precisely targeted across Facebook’s bazillion daily pages. 

    That’s why you can’t get any help if you run into a problem, even one that Facebook has created for you. We, the half-billion “friends” on Facebook, are not its customers. We are only its fodder. And fodder does not get user support.

Link des Tages

  • Veröffentlicht am 29th März 2011,
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  • Der eiserne Abgrund
    Die enorm billigen 1kg-Tüten gefrorenes Hühnerklein, die den afrikanischen Markt überschwemmen und damit jegliche heimische Hühnerzüchter in die Pleite stürzten, haben natürlich Auswirkungen. Wie sonst sollten sich die enorm subventionierten Landwirtschaftsgüter aus der EU in aller Welt verbreiten als auf dem Rücken der Armut lokaler Bauern?

Always Ultra

  • Veröffentlicht am 28th März 2011,
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Wir freuen uns über alle St.PaulianerInnen, die unseren Stil leben wollen, egal ob ihr aus der Nordkurve, von Sitzplätzen oder aus der Gegengerade kommt. Und wenn irgendwann 3.000 Ultras Arm in Arm mit dem Rücken zum Spielfeld hüpfen, sich und vor allem diesen großartigen Verein mit heißem Herzen feiern, und die Mannschaft sich bei entsprechendem Einsatz auch in schlechten Zeiten auf die Unterstützung der Kurve verlassen kann, dann werden wir uns an diese Monate zurückerinnern, als der Grundstein für dieses Kapitel der braun-weißen Fangeschichte gelegt wurde. Lebt St.Pauli! Lebt ultrà!

Aus: Ab in den Süden

 


Projekt 52/12

  • Veröffentlicht am 27th März 2011,
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Passend zu den ersten frühlingshaften Sonnenstrahlen: ein Genießer im Garten des Bossard-Tempel bei Jesteburg (Lüneburger Heide)

Meine Links des Tages

  • Veröffentlicht am 26th März 2011,
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  • Schlechte Gedichte | Ein weiteres wazong Blogs Blog
    Dein Herz weint Tränen vor Angst und Kummer und Sorgen
    Deine Seeeele fühlt sich unendlich leer
    Es ist ein weiterer wolkiger Freitagmorgen
    Der Bus kommt echt nicht voran im Berufsverkehr.
    (Alexander Svensson via Facebook)
  • Arnold Palmer Invitational: There’s a need for speed on PGA Tour – ESPN
    In the time it takes Kevin Na to hit a putt you can watch Seasons 1-6 of „Lost.“ You can see your fingernails grow. You can retrace the voyages of Magellan.
    I don’t know if Na is the slowest player in professional golf, but according to one PGA Tour rules official I spoke with Thursday, he’s in the Final Four of pokiness. Na is so slow that snails ask if they can play through.
  • Lähmung | Spreeblick
    Stolz ist die „Atomkraft, nein danke!“-Fahne am taz-Gebäude gehisst, die Schaufenster-Auslagen des zur Zeitung gehörenden Cafés sind randvoll mit gelb-roten Aufklebern und Buttons, die es vermutlich zum Selbstkostenpreis inklusive Soli-Beitrag gibt. Kreuzberger Stromkästen sind beklebt mit Mahnplakaten und schick gestalteten Demo-Aufrufen, die Kernkraftgegner machen bunten Druck, fast spürt man Volksfeststimmung.
    „Fukushima ist überall“ steht an einer Mauer und ich denke: Bullshit, Fukushima ist in Japan.

Onigiri (japanische Sandwiches)

  • Veröffentlicht am 24th März 2011,
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Onigiri (japanische Sandwiches)

Onigiri sind japanische Sandwiches bzw. convenience food, so eine Art „Sushi auf die Faust“. Anstelle von Toastbrot nimmt man Reis, und ansonsten ist wie bei westlichen Sandwiches der kulinarischen Kreativität keine Grenze gesetzt, wobei in Japan meist dem Fisch in allen Variationen der Vorzug gegeben wird. Dort sind Onigiri fester Bestandteil jeder Pausenbrotdose a.k.a. Bento im Büro und auf dem Schulhof und es gibt an jeder Straßenecke einen Laden oder Automaten, der leckere und frische Fertigvariationen verkauft. Wie der klassische Sandwich sind sie meist dreieckig in der Form, aber es gibt auch runde Onigiri. (mehr …)

Hamburg 1971

  • Veröffentlicht am 23rd März 2011,
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Diesen wunderbaren Werbefilm für die schönste Stadt der Welt habe ich bei Markus gefunden, der ihn bei Spreeblick fand, wo es auch noch ein paar Hintergrundinformationen gibt.

Ich bin im Winter 1978/1979 (ja, genau, dem Winter aller Winter) nach Hamburg gezogen und kann mich zwar nicht mehr an die ARAL Tanke am Eingang zur Reeperbahn erinnern, anstelle derer dort anschließend ein Bowlingcenter mit Chinamann und Musikalienhandlung errichtet wurde, siehe auch mein Artikel „Aftermath“. Aber an viele weitere Gebäude, die schon lange nicht mehr stehen. Mümmelmann’s Berg und den Osdorfer Born, oder auch die City Nord habe ich jedoch nie als architektonische Meisterleistungen gesehen …

Lufthansa Stellungnahme zum 7.000 € Gerücht

  • Veröffentlicht am 19th März 2011,
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Lufthansa organisiert Hilfsflug nach Japan | Lufthansa Social Media Newsroom
Stimmt es, dass Lufthansa ein Oneway-Ticket aus Japan in den letzten Tagen für 7.000 Euro angeboten hat?

Lufthansa Flüge zwischen Japan und Deutschland waren vor dem Erdbeben fast ausgebucht. Nach dem Erdbeben am 11. März stieg der Buchungsstand nochmals auf vielen Flügen weiter an. Wir haben uns bemüht, allen bereits gebuchten Passagieren mit einem stabilen Flugprogramm den gebuchten Flug zu ermöglichen. Durch die hohen Buchungsstände waren einige Flüge nicht mehr in allen Klassen kurzfristig buchbar.
Da Sitzplätze in Economy Class nicht mehr auf allen Flügen kurzfristig verfügbar waren, hatte das Buchungssystem dann einen Sitzplatz in einer anderen noch freien Flugklasse (z.B. Business Class, maximal bis 7.131€) angeboten. Auch auf einem ausgebuchten Flug kann die Stornierung eines einzelnen Passagiers jederzeit eine bestimmte Buchungsklasse verfügbar machen, die zuvor nicht erhältlich war.

Glaubwürdig, kompetent, Lufthansa. That’s my airline.

Projekt 52/11

  • Veröffentlicht am 18th März 2011,
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Klang mir doch nicht geil genug und fand rasch einen glückseligen Abnehmer.

Meine Links des Tages

  • Veröffentlicht am 17th März 2011,
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  • Internet-Law » Ein Hauch von Weimar
    Die aktuelle Bundesregierung hat damit in mindestens zwei Fällen eine Grenze überschritten, die alle bisherigen Regierungen beachtet haben. Die Kanzlerin stellt sich mit ihrem Verhalten über das Gesetz und das Parlament. Man muss der aktuellen Bundesregierung deshalb eine demokratiefeindliche Gesinnung attestieren.
    Im konkreten Fall könnte das eigenwillige Vorgehen den Steuerzahler zudem teuer zu stehen kommen. Denn die Energiekonzerne haben, angesichts der erkennbaren Rechtswidrigkeit des Vorgehens der Regierung, gute Aussichten Schadensersatzforderungen durchzusetzen.
  • Peter Frampton Comes Alive bei den Rother Bluestagen 2011
    Natürlich hat Peter Frampton einen Gitarrenhereinbringer und -umhänger. Meine Theorie lautet ja, als Gitarrist hat man es geschafft, wenn man seinen eigenen Gitarrenhereinbringer und -umhänger hat.
  • Dahin, wo die Krabben sind
    Aus dem Hafen­be­cken steigt der leicht mod­rige Geruch des Wat­ten­meers auf. Ich frage Ste­fan, ob es mög­lich ist, ihn auf eine Fang­fahrt zu beglei­ten. Ich möchte den All­tag der Fischer ken­nen­ler­nen, solange es ihn noch gibt. Wir wer­den uns ohne viele Worte einig. Ste­fan ist Fischer, kein Red­ner. In zwei Wochen soll es los­ge­hen. »Fahr aber mor­gen erst mal bei der Regatta mit. Nicht, dass dir die ganze Zeit schlecht ist. See­krank­heit ist die schlimmste Krank­heit. Irgend­wann willst du nur noch über Bord sprin­gen.« Dann drängt es Ste­fan und sei­nen Kum­pel Jens zum Fest­zelt. »Wir gehen schon mal rein. Wir sit­zen da hin­ten, setz dich doch nach­her zu uns. Und bring Bier mit.«
  • In 3 Wochen mit dem Fahrrad von Hamburg nach London
    Das ambitionierte Langzeitprojekt der Schülerinnen und Schüler einer 7. Klasse der Max Brauer Schule in Hamburg.

Tweet des Tages

  • Veröffentlicht am 17th März 2011,
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[blackbirdpie url=“http://twitter.com/#!/leitgedanke/status/47792805048893440″]

Warum sterben die großen Künstler alle so jung?

  • Veröffentlicht am 16th März 2011,
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Das fragt Digital Music News:

Think about your favorite artists, the ones that have changed your life.  Now, think about how many of those artists died incredibly early deaths.  Kurt Cobain, Jim Morrison, Jimi Hendrix, Tupac Shakur, Notorious B.I.G…. even Mozart died in his 30s.  And, late yesterday, we learned that Nate Dogg passed away at 41, still ‚tender‘ in the grand scheme of things.

Ähm, zum einen, weil der Großteil von ihnen so dumm war, sich mit Drogen vollzupumpen und sich direkt oder indirekt umzubringen. Genialität auf einem Gebiet, wie z.B. der Musik, hat ganz offensichtlich null mit Intelligenz zu tun und „too much of a good thing can be wonderful“ (Mae West), aber muß deswegen nicht zwingend gesund sein. Zu Mozarts Zeiten war außerdem ein Tod mit Mitte Dreissig nichts wirklich Ungewöhliches; die Lebenserwartung lag im 18. Jahrhundert deutlich niedriger als heute und Pocken, Pest und Cholera waren auch noch nicht ausgestorben bzw. impfbar.

Zum anderen fallen mir eine Menge großer Künstler ein, die ziemlich alt geworden sind, ganz besonders im Jazz und Blues, aber auch in der Malerei. Um die wird halt nur nicht so ein Bohei veranstaltet wie um die jungen Wilden.

Meine favourite Artists erfreuen sich jedenfalls allesamt noch blendender Gesundheit und bleiben uns hoffentlich noch viele Jahre erhalten.

Meine Links des Tages

  • Veröffentlicht am 16th März 2011,
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  • Drunter geht’s nicht (WirtschaftsWoche)
    Trotzdem soll jetzt noch einmal „geprüft“ werden, welche Kernkraftwerke womöglich nicht gegen einen Flugzeugabsturz geschützt seien; plötzlich soll es keine „Denkverbote“ (Röttgen) mehr geben – und bei der Sicherheit keine „Rabatte“ (Mappus). Im Umkehrschluss heißt das: Es hat bisher zu wenig „Überprüfungen“, zu viele „Denkverbote“ – und natürlich auch „Rabatte“ bei der Sicherheit gegeben.
  • Brauche ich wirklich einen Geigerzähler? [Kundenlust und -Frust im Elektronikladen]
    „Kein Privatmann in Deutschland braucht einen Geigerzähler, mal ganz abgesehen davon, daß jedes Meßgerät nur so gut ist wieder der Benutzer, der es bedient, und kaum jemand in der Lage sein dürfte, die Messergebnisse zu interpretieren. Ich sehe schon die Panik aufsteigen, wenn jemand das Ding mal versehentlich auf eine gute Flasche Rheingauer Wein richtet. Da klickt der Geigerzähler nämlich dank der Schieferlagen, auf denen der Wein wächst, auch fröhlich vor sich hin.“
  • Rebooked | Aktuelle Filmbücher rezensiert
    „How many of those reviewers whose flash-fried opinions count for so much on Rotten Tomatoes can summon up information about the construction of Passage to Marseille or The Locket? And how many could make the case that Wilder, in returning to the forms fashionable in his early career, would repurpose them for the sake of a reflection on death, resulting in “a film as deeply flawed as it is deeply felt”?“

Meine Links des Tages

  • Veröffentlicht am 15th März 2011,
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  • Das (vorläufige) Programm der re:publica 11
  • LMK macht sich lächerlich
    Wie sich herausstellte, hatte jemand die – angeblich blind vorbereitete – Pressemitteilung zum Ergebnis der Sitzung des Medienrates zu früh verschickt. Die Schuld an diesem vermeintlichen Fauxpas wird heute übrigens einer Sekretärin gegeben. Der Medienrat gab sich empört, der Pressesprecher wiegelte ab, man einigte sich darauf, dass die entsprechende Sitzung verschoben werden müsse und dass das Ergebnis selbstredend völlig offen sei.

Projekt 52/10

  • Veröffentlicht am 13th März 2011,
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Alt und neu, Ost und West, nebeneinander. Gesehen Große Bleichen, Hamburg

Google Alert der anderen Art: Tsunami-Warnung

  • Veröffentlicht am 11th März 2011,
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Wer heute auf die Google.com Seite geht, findet dort folgende Warnung:

 

„Tsunami Alert for New Zealand, the Philippines, Indonesia, Papua New Guinea, Hawaii, and others. Waves expected over the next few hours, caused by 8.9 earthquake in Japan.“

Schöner und kluger Zug von Google, ihre sehr übersichtliche Seite, die sicherlich bei vielen Anwendern die Startseite ist, so zu nutzen.

Meine Links des Tages

  • Veröffentlicht am 10th März 2011,
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  • Schadenersatzanspruch gegen die S-Bahn Berlin (Deutsche Bahn AG) « daRONN.de
    Ich weise darauf hin, dass eine Berufung auf höhere Gewalt gemäß Vertragsrecht in diesem Fall ausscheidet, da sowohl die Verhandlungen mit der GDL seitens der Arbeitgeber bewusst ausgesetzt als auch entsprechende Arbeitskampfmaßnahmen durch die Gewerkschaft frühzeitig angekündigt wurden. Ein „unabwendbares Ereignis“ per Definition liegt somit nicht vor.
  • Sonoma Wire Works – GuitarJack
    GuitarJack connects a wide range of instruments, microphones, and other audio hardware to iPod touch (2nd and 3rd generation) via 1/4-inch instrument and 1/8-inch stereo mic/line inputs. GuitarJack produces the highest quality sound compared with other guitar input accessories for iOS apps. When used with iOS apps like FourTrack, GuitarJack is the only accessory that offers stereo recording and simultaneous instrument and voice recording, produces the least amount of crosstalk during multitrack recording, and makes analog input level control possible.
  • Wood Art – Modern Forms of the Traditional Material | Cruzine
    With the thousands of years of wood application everywhere in human life environment, now it may seem impossible to find and reveal some previously unknown quality of this natural material. It looks like we know everything about wood. Though, let us not be so confident about this. In the gallery below we will show you wooden art works, which fascinate and excite with authenticity of shapes, unusualness of combination with other materials, and actually the specificity of wood applications.
  • Scripting News: The limits of Twitter and Facebook, the bubble
    When the people who run Twitter get on stage and talk about their product, it’s very different from the thing we’re using. You can feel the discomfort. It’s distant. It also comes through in the decisions they’ve made re business models.

Idiotenbrot a.k.a. Topfbrot a.k.a. no-knead-Brot

  • Veröffentlicht am 10th März 2011,
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Zunächst gefunden bei Anke. Dann die Explosion auf Facebook am vergangenen Wochenende (oder ist es noch eine Woche länger her? Egal.), wo auch erstmals die Bezeichnung Idiotenbrot in den Raum geworfen wurde; ich glaube, von Isabel, die ebenfalls einen sehr leckeren Blogeintrag dazu hat. Idiotenbrot deshalb, weil es idioteneinfach zuzubereiten ist. Wem die Bezeichnung gegen den politisch korrekten Strich geht, der darf es auch Topfbrot nennen, weil es im Topf zubereitet wird, oder no-knead-Brot, weil man es nicht kneten darf (sonst wird es nicht fluffig oder geht nicht richtig auf oder was weiß ich). Inzwischen backt die halbe Timeline, ob Facebook oder Twitter oder Bloggersdorf, dieses Brot. Und das geht so:

400g Weizenmehl Type 550 oder 812. Das für Kuchen- und Nudelteig etc. übliche und meist im Handel erhältliche Typ 405 geht auch, wird aber leichter klitschig und ist insgesamt etwas lasch. Mit 550 seid Ihr auf der sicheren Seite.

Einen halben bis knapp gestrichenen Teelöffel Trockenhefe. Es wird vermutlich auch mit frischer Hefe gehen, aber wozu die Dinge unnötig komplizieren? The name of the game is Idiotenbrot!

Einen guten Esslöffel Salz oder sogar anderhalb. Ich habe mich jetzt über eine Prise und einen Teelöffel an die Esslöffelgröße herangerobbt. Trotzdem ist es kaum zu schmecken.

300-320 ml lauwarmes Wasser, ggf. etwas mehr, je nach Gefühl.

Das alles zusammen in eine Schüssel geben und grob miteinander vermengen. Nicht kneten! Vergesst die Küchenmaschine oder die Handrührgeräte mit den Knethaken – hier werden nur so lange ein bisschen die Zutaten mit dem Teigschaber oder einem Kochlöffel geknufft, bis keine Mehlnester mehr darin sind, wie Anke das nennt. Für mich ist das der allertollste Aspekt des Ganzen, denn ich tue mich bekanntlich sehr schwer damit, Teig zu kneten, anders als Mme. Creezy, die davon ja gar nicht genug bekommen kann.

Den Teig luftdicht abdecken und für die folgenden 16-20 Stunden in die Küche stellen und vergessen. Anschliessend den Deckel/das Tuch/die Klarsichtfolie von der Schüssel nehmen und – tadaa! – die Riesenschwabbelmenge des aufgegangenen Teiges bewundern. (Ich habe jetzt eine Ahnung, wie der Autor auf die Idee zu The Blob kam.)

Den Ofen auf 240 Grad vorheizen. Währenddessen den Teig noch ein-, zweimal falten und ggf mit noch etwas Mehl bestäuben, dann in einen ofenfesten Topf, Wok, Römertopf oder eine Jenaer Glasschüssel verfrachten. Was Ihr da habt, egal. Hauptsache ist, das Teil hat einen passenden Deckel. Den legt Ihr drauf und dann ab mit der ganzen Chose in den bullenheissen Ofen, für zunächst ca. 30 Minuten. Nach der halben Stunde nehmt Ihr den Deckel ab und gebt dem Brot nunmehr die Chance auf eine knusprige, braune Kruste. Das kann man gut durch die Ofentür beobachten (inzwischen duftet Eure ganze Bude so hinreissend lecker, daß Ihr sowieso dauernd um den Ofen schleicht und auf die Uhr seht). Nach weiteren 20-30 Minuten, abhängig vom gewünschten Bräunungsgrad und der Leistung Eures Ofens, kommt der schwierigste Teil: Das Brot aus dem Ofen holen, abkühlen lassen und nicht wie ein reißender Tiger über den warmen Laib herzufallen.

Beim ersten Versuch, mit meiner Mutter zusammen unternommen, hatten wir halbe-halbe Weizen- und Roggenmehl genommen. Allerdings Weizenmehl Typ 405 (s.o.) und auch nicht genügend Salz. Das Brot war okay, aber unspektakulär. Wenn man nur Roggenmehl nimmt, braucht man ein anderes Rezept mit Sauerteig, dann ist’s mit Trockenhefe nicht mehr getan und es wird kompliziert. Aber halbe-halbe geht.

Beim zweiten Versuch hatte ich nur Weizenmehl Typ 405 im Haus. Das Ergebnis war schon besser (siehe Foto), aber leicht klitschig, wie manchmal das Ciabatta beim Italiener. Getoastet schmeckte es allerdings sehr lecker.

Perfekt wurde es erst mit Typ 550 (Diesen Satz bitte nicht aus dem Zusammenhang zitieren). Frische Butter und Sirup drauf, fertig, himmlisch!

Link des Tages

  • Veröffentlicht am 9th März 2011,
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  • How to Build a Good Digital Sound Studio On the Cheap…
    One of the biggest hurdles with PC-based audio production is figuring out audio gear. There is a huge and bewildering selection of audio components with every imaginable combination of features and price tags. In this chapter I’ll discuss the basic elements of a small recording studio. Appendix A goes into more detail on hardware, with examples of different models and brands in different price ranges

Tweet des Tages

  • Veröffentlicht am 8th März 2011,
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[blackbirdpie url=“http://twitter.com/kuhmuh/status/45152496104128513″]

100 Jahre Frauentag. Gefühlte zehn Minuten.

  • Veröffentlicht am 8th März 2011,
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Heute ist der einhundertste weltweite Frauentag. Das ist auch für mich ein Anlass, mich mal ein bisschen intensiver mit der gerade ja schwer im Trend liegenden Genderdebatte zu beschäftigen.

Hier schreibt eine Frau. Kein Fräulein (obzwar unverheiratet), kein Weib, kein Grrl, keine Feministin, keine Lesbe (mit oder ohne Kampf- davor), keine taz- oder Emma-LeserIn, keine Emanze, kein Mädchen und kein Girl. Ich schreibe das so, weil ich es hasse, auf eines dieser Klischees reduziert zu werden und mich ungern in Schubladen pressen lasse. Wahrscheinlich deshalb, weil ich in meiner Branche Werbung und Marketing den ganzen Tag mit Klischees und Schubladendenken arbeite. Ich kann das so schreiben, weil ich auf den Schultern von Giganten stehe. Oder besser gesagt: auf den Schultern von Gigantinnen – all jenen Frauen, die vor mir das erkämpft haben, was für mich heute selbstverständlich ist. Das Wahlrecht. Das Recht auf eine eigene Ausbildung und einen eigenen Universitätsabschluß. Das Recht, promovieren zu dürfen. Das Recht, auch als Ehefrau mein eigenes Geld zu verdienen, ohne daß mein Mann mir dafür die Erlaubnis geben muss. Das Recht, in meiner Ehe nicht geschlagen und vergewaltigt zu werden. Das Recht zu entscheiden, ob ich verhüte oder ob ich ein Kind bekommen will. Das Recht darauf, Briefe zu schreiben und zu empfangen, ohne sie meinem Mann zur Überprüfung vorlegen zu müssen. Das Recht, mein Leben so zu führen, wie ich es mir vorstelle.

Ich denke fast nie über das Thema Gender nach, weil ich mich selten ob meines Geschlechts benachteiligt gefühlt habe. Ich habe das studiert, was ich wollte. Ich habe im Job eine vergleichsweise steile Karriere hingelegt. Ich kann durchaus über Witze lachen, die andere Menschen als frauenfeindlich bezeichnen würden. Ich habe die gläserne Decke noch nicht zu spüren bekommen, was vielleicht auch daran liegt, daß ich nicht karrieregeil bin sondern nur daran arbeiten möchte, woran ich Spaß habe. Die Tage in Nadelstreifenmeetings zu verbringen, wichtige Abendessen mit schrecklichen Leuten durchzustehen und ansonsten vierteljährlich die Konzern-Excelsheets zu massieren gehört definitiv nicht dazu. Mich öden Frauen an, die alles und jeden durch die Genderbrille sehen und an jeden Furz ein -in hängen möchten. Ich hasse rosa, und lila erst recht. Ich bezeichne mich als emanzipiert, allerdings mußte ich noch nie wissentlich Nachteile in Kauf nehmen, weil ich eine Frau bin.

Als ich heute früh durch meinen RSS-Feedreader blätterte, stieß ich bei Markus (Text & Blog) auf einen Beitrag über Ruth Gruber. Die Frau ist nun 100 Jahre alt und war 1931 die jüngste Frau mit einem Doktortitel (garantiert nicht zusammenkopiert). Es kommt ein Film über ihr Leben ins Kino, und der Trailer sieht sehr vielversprechend aus. „Wie passend, zum 100. Frauentag“ dachte ich. Und dann als nächsten Gedanken: Warum eigentlich? Das sollte selbstverständlich sein und immer selbstverständlich gewesen sein. Frauen sind weder dümmer noch intelligenter als Männer, die meisten sind den Herren der Schöpfung kräftemäßig unterlegen, aber das gilt auch nur für die reine Körperkraft. Wie meine Großmutter zu sagen pflegt: Wenn die Männer Kinder kriegen müssten, gäb’s keine mehr. In Sachen Willen und Einsatz sind Frauen meist stärker, einfach deshalb, weil sie es leider immer noch müssen. Und das nur am Rande: wir sind auch nicht die Minderheit, sondern die Mehrheit. Es gibt mehr Frauen als Männer auf diesem Planeten.

„Die Gleichberechtigung ist erst dann da, wenn auch eine unfähige Frau auf einem Vorstandsposten sitzt“ heisst es. Nun, dann sind wir inzwischen wohl gleichberechtigt, wenn ich mir die Arbeit von Frau Merkel oder, ein paar Nummern kleiner, von WDR-Intendantin Piel so ansehe. Und auch wenn ich kein Fan von Frau Schwarzer bin und ihre Aktionen und Aussagen rund um den Kachelmann-Prozess für unfassbar dämlich und skandalös halte, so halte ich es für den größeren Skandal, daß sich nicht neutral mit ihren Aktionen auseinandergesetzt wird sondern sie als Vorzeigefeministin keinen Fehler machen darf und immer nur als Frau gesehen wird. Meist als hässliche Frau, was natürlich im Auge des Betrachters liegt, aber doch mehr über den Betrachter aussagt als über Frau Schwarzer.

„Wofür braucht’s denn einen Tag der Frau?“ frage ich mich, wie wahrscheinlich viele andere Menschen auch. Ich würde sagen: Generell deshalb, um lautstark daran zu erinnern, daß es nicht allen Frauen auf der Welt so gut geht, wie den meisten in diesem Lande, auch wenn der Weg noch sehr weit ist. Und für mich, um mich zu verneigen vor den Gigantinnen vor mir und all den Frauen, Weibern, Mädels, Emanzen, Feministinnen, Girls und Grrls, Lesben und Heten, taz-und Emma-LeserInnen und lila-Latzhosenträgerinnen, auf deren Schultern ich stehe.

Currymischungen im Test

  • Veröffentlicht am 7th März 2011,
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Ich koche ja gern und auch gern mal exotisch. Insofern habe ich diverse Currymischungen zuhause, damit erst gar keine Langeweile aufkommt. Einige davon entstammen der Apotheke dem Edeka am Mühlenkamp bzw. im Schnöseldorfcenter und sind mit über 5 Oironen pro Döschen auch nicht eben billig zu nennen, klingen jedoch ganz vielversprechend. Sie werden unter dem Label „1001 Gewürze angeboten“. Ich habe über die letzten Monate das Limettencurry, das Minzcurry und das Red Bangkok Curry gestestet und gegen ein Mitbringsel von der Insel, das Sansibar Curry, antreten lassen. (mehr …)

Meine Links des Tages

  • Veröffentlicht am 7th März 2011,
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So lange es delicio.us noch gibt, möchte ich gern meine schönsten Links des Tages mit Euch teilen. Da dieses Theme keine Widgets und Seitenleisten unterstützt, wird es nun täglich eine Zusammenfassung geben.

Übrigens gibt es natürlich inzwischen genügend Alternativen zu delicio.us, auch wenn Yahoo – anerkanntermaßen das Nichtschwimmerbecken des Internets und augenscheinlich mit einem Rudel geistiger Nichtschwimmer in der Geschäftsführung ausgestattet – mit delicio.us ihr bestes Pferd im Stall neben flickr gerne schlachten und zu Wurst verarbeiten möchten. Ich bin inzwischen bei Zootool angemeldet und habe schon mal meine Bookmarks rübergeholt. Und natürlich hat sich Google diese fette Chance nicht entgehen lassen und ein entsprechendes Tool aufgesetzt. So oder so: ein zeitnaher Dump bzw. Backup der eigenen delicio.us Bookmarks scheint doch sehr angebracht.

Projekt 52/9

  • Veröffentlicht am 7th März 2011,
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Viel. Viel mehr.

Dokumentarfilm: The Pruitt Igoe Myth

  • Veröffentlicht am 7th März 2011,
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Diese Plattenbau-/Hochhausarchitektur, mit der ab Mitte der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts die Welt zubetoniert wurde, übt eine merkwürdige Anziehungskraft auf die Menschen aus. Meist allerdings eher auf diejenigen, die nicht darin leben (müssen) und meist ist es auch eher die morbide Faszination des Fotografen oder das wohlige Schaudern eines Kindes vom begüterten Ende der Stadt, das nach dem Ballettunterricht nur deshalb so laut Sido und Eminem hört weil man Mama damit so schön auf die Palme bringen kann. Der Blick aus den oberen Stockwerken dieser Gebäude muß fabelhaft sein, egal ob aus einem Moskauer Vorort wie Berlin, ob am Strand von Westerland oder Waikiki in einer Touristenbettenburg oder in einem US- oder lateinamerikanischen Slum.

Ich frage mich angesichts solcher architektonischen Wuchtbrummen immer, wie man damals wohl die allerersten Bewohner dazu gekriegt hat, in diese blitzblanken Neubauten einzuziehen. Eines der allerersten Siedlungsprojekte war Pruitt Igoe in St. Louis (USA). Dessen Aufbau und Verfall wurde in einem gleichnamigen Dokumentarfilm erläutert. Der Trailer lässt erahnen, wie leicht, fröhlich und frei sich die allerersten Bewohner dieser neuen Architektur gefühlt haben – für eine sehr, sehr kurze Zeit. In einer meiner Lieblingsserien, The Wire, sehen wir eher die Schattenseiten des Lebens in solchen „Projekten“. Und als die Türme irgendwann abgerissen werden, ist die Freude bei den Anwohnern auch eher matt zu nennen. Was kann man schon groß erwarten? Es mag neuer werden, aber letztlich nicht wirklich besser.

Ob der Film hierzulande in den Kinos anläuft oder eher irgendwann im Nachtprogramm von arte gezeigt wird? Ich mach’ mir mal einen Knoten ins mentale Taschentuch.