Projekt 52/4

  • Veröffentlicht am 31st Januar 2011,
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Hinterm Deich, irgendwo in Schläfrig-Holstein. Was dem Bussard (Mitte) wohl durch den Kopf geht?

Wasserstandsmeldung

  • Veröffentlicht am 29th Januar 2011,
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Hier ist gerade nicht wrklich viel los wie Ihr vielleicht merkt. Das liegt daran, daß ich gerade (neben Broterwerb) fleissig dabei bin, meine Business-Seite zu bauen und zu bestücken, ich auch sonst viel um die Ohren habe und mit einem Artikel zum Bloggerskandal kämpfe… es türmt sich, und die Woche ist schon wieder fast um und das geht alles von meiner Zeit ab … nunja. Es geht schon irgendwann wieder etwas regelmässiger weiter, Geduld bitte.

(Lustig fand ich allerdings den Spammer, der hier mutig „first!“ schrie, und das auch noch bei einem älteren Artikel. Jaaa, kloppt Euch!)

In der Zwischenzeit hab’ ich ein schönes Video für Euch:

ARVE Fehler: id und provider shortcode Attribute müssen für die alten Shortcodes gesetzt sein. Es ist empfehlenswert auf den neuen [arve] Shortcodes zu wechseln der nur die URL braucht.

(Und ja, Ihr dürft vorspulen bis zu 3:28)

Antwort auf eine rhetorische Frage

  • Veröffentlicht am 24th Januar 2011,
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Keine Konversationen im Papierkorb vorhanden. Warum sollten Sie etwas löschen, wenn Sie über so viel Speicher verfügen?

Das fragt mich Google Mail, wenn ich meine Mails endgültig löschen will. Man kann nämlich dort seinen virtuellen Papierkorb im Postfach nicht einfach so leeren und Mails nicht einfach so löschen. Ich rufe meine Google Mails ausschliesslich über IMAP ab, bin also eigentlich nie auf der Google Webseite. Ich lasse mir ja auch im analogen Leben meine Briefe direkt nach Hause liefern und hole sie mir nicht auf dem Postamt ab, logisch.

Neulich fiel mir auf, daß bei über die Google Mailadresse empfangenen Mails, nicht „löschen“ sondern „archivieren“ auf dem Button steht, mit dem man sonst seine Mails löscht. Mir ist schon klar, daß ich selbst das Produkt bin, wenn ich für ein Produkt nicht bezahlen muss – „nur der Tod ist umsonst, und der kostet das Leben“, wie meine Omi zu sagen pflegt. Und deshalb nutze ich Google Mail auch nur als Wegwerfaccount. Soll heißen, das ist eine Adresse die jeder haben darf und die ich z.B. auf Facebook oder Xing etc publiziere und für die nervigen „XYZ hat Sie als Kontakt hinzugefügt“ Bestätigungsmails nutze, weil die wirklich interessanten oder wichtigen Mails von Freunden, Kunden etc. über andere Adressen reinkommen. Google erpresst einen ja auch quasi eine Gmail-Adresse anzulegen, um z.B. Feedburner nutzen zu können (den ich schon ewig und drei Tage im Einsatz hatte, bevor Google den Laden geschluckt hat), oder auch meinen RSS Reader NetNewsWire (bei dem ich einen Premiumaccount hatte, bevor sie das Handtuch warfen und sich für Google auf den Rücken gelegt und die Beine breit gemacht haben).

Insofern habe ich diesem „archivieren“ Button nie Beachtung geschenkt. Heute früh habe ich mir das mal auf der Google Mail Seite angesehen und die drölf Zillionen Spammails endgültig gelöscht. Und ja, ich weiß auch daß die hundertpro bei Google nach wie vor irgendwo archiviert sind, falls irgend eine Regierung mal anklopfen und danach fragen sollte. Als alles „weg“ war, las ich die obige Frage.

Aus Googles Sicht handelt es sich um eine rhetorische Frage, denn sie sind offenkundig nicht an meiner Antwort interessiert – es gibt kein Feedbackformular o.Ä. Für mich klingt sie jedoch wie die Verhöhnung, die sie ist. Mögliche Antworten wären

  • weil ich auch zuhause kein Messie bin und regelmäßig meinen Müll runtertrage, auch wenn in den Zimmern, im Keller und auf dem Balkon noch Platz genug ist
  • weil ich alt genug und mündig bin um zu entscheiden, was weg kann und was ich noch aufbewahren will (oder in Loriots Worten: „Mein Sohn ist sechzehn. Er sitzt und spricht.“)
  • wißt Ihr was? Das hat Euch nicht zu interessieren!

Wenn Google meinen Müll behalten und sammeln will, dann zeigen sie mir damit nur eines: daß sie genau der Drecksladen sind, für den ich sie sowieso halte.

Today, hell froze over.

  • Veröffentlicht am 19th Januar 2011,
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Ich bin natürlich schon lange auf Facebook, mit diversen Accounts, die ich allerdings nur zu Test- und Evaluierungszwecken nutze. So ist das halt als Online Marketeer: die Werkzeuge werden bezüglich der Kunden und ihrer Projekte auf Tauglichkeit und Einsatzmöglichkeiten überprüft. Und natürlich habe ich mich ausführlichst mit den Privatsphäreeinstellungen auseinandergesetzt. Aber bislang war ich nicht offiziell dort vertreten. Zum einen, weil ich Datenkraken verabscheue. Zum anderen, weil ich nicht noch eine Baustelle wollte, die mir die Zeit stiehlt, die ich nicht habe bzw. sinnvoller investieren möchte. Und zu guter Letzt ist es natürlich völlig uncool und sowas von out und wahrscheinlich ist der Laden spätestens Ende des Jahres implodiert oder so. Siehe MySpace – da konnte sich auch vor ein paar Jahren noch niemand vorstellen, daß die mal unter „ferner liefen“ rangieren werden. (Und nein, ich hatte nie eine MySpace Seite.)

Und nun die 64 $ Frage: Warum hab’ ich’s mir dann anders überlegt? Was soll’s?

Weil es ein zusätzlicher Kommunikationskanal ist, der mich zwar zu 98% mit den üblichen Verdächtigen, aber eben zu 2% auch mit den Menschen am anderen Ende der Welt in Verbindung bringen kann, mit denen ich Jahre oder gar Jahrzehnte keinen Kontakt hatte. Weil ich gerade mein gesamte Leben ziemlich radikal umkrempele und ein paar lieb gewonnene Prinzipien und Meinungen auf den Prüfstand stelle und ggf. ändern bzw. über Bord werfen werde.

Weil’s Spaß macht und nützlich ist. Und das sind nicht die schlechtesten Gründe, oder?

Canon oder Nikon?

  • Veröffentlicht am 17th Januar 2011,
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Wenn man sich heute mit interessierten Menschen über Fotografie und Kameraequipment unterhält, fällt früher oder später meist die Frage „Canon oder Nikon?“. Wobei meinen Beobachtungen nach die Nikon-Anhänger einen Canon-Nutzer als Hobbyfotografen belächeln und umgekehrt die Nikonista von den Canoniers als affige Möchtegern-Pros gesehen werden. Der Krieg „Geha gegen Pelikano“ ist offenbar noch lange nicht vorbei, er wird nur unter anderem Namen geführt. Hingegen sind sich eigentlich alle einig, daß eine Leica viel zu teuer aber soooo geil und natürlich äußerst erstrebenswert ist und man den verdammten Barbourjackenträgern die Hälse mit den Trageriemen ihrer Billinghams umdrehen sollte, in denen diese unfähigen Angeber ihre M8 spazierentragen.

Jetzt ist allerdings vorerst geklärt, wer den längsten das tollste Equipment hat: Nikon! Aber seht selbst:

Canon Camera Lens Mugs at the Photojojo Store!

Der Thermozoombecher. Nichts für Espressotrinker, oder kommt das Teil dann mit Bildstabilisator? Die Dinger gibt es bei Photojojo für ein Schweinegeld, oder in der Elektrobucht für’n Appel und ’n Ei  aus Hong Kong (und garantiert aus derselben Produktionshalle).

Aber da ich selbst von Kindesbeinen an im Canon-Lager wohne, warte ich geduldig auf den Konter. Und ein Latte Macchiato macht sich in einem weissen Becher auch viel schicker.

Projekt 52/2

  • Veröffentlicht am 16th Januar 2011,
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Es war eine graue Woche, thematisch wie auch witterungsbedingt. Aber bei einem Streifzug durch das Alsterhaus blieb ich in der Kurzwarenabteilung hängen und berauschte mich an den Farben der Stoffe, Garne und Knöpfe. Ich bin immer noch im Hipstamatic-Fieber und das hier ist das Ergebnis. :-)

Now playing: Nina Hagen – „Kann mich gar nicht entscheiden, ist ja alles so schön bunt hier!“ (TV Glotzer)

Vorgezogener Frühjahrsputz meines Twitteraccounts mit Nest Unclutterer

  • Veröffentlicht am 12th Januar 2011,
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Nachdem mir gestern der x-te Account auf Twitter folgte, der auch nicht die leiseste Verbindung zu meinen Tweets, Interessen, anderen Followern oder auch nur meinem Land und meiner Stadt hatte, riß mir der Geduldsfaden und ich beschloß, meinen Account zu säubern: Follower zu blocken, die mir nur hinterherlaufen, weil sie hoffen, daß ich irgendwann zurückfolge. Follower zu blocken, die mehr als 750 Leuten folgen. Das kann nur ein Bot und kein echter Mensch sein, oder wenn, dann einer, der nicht alle Latten am Zaun hat. Es gibt nur sehr wenige rühmliche Ausnahmen von dieser Regel, z.B. @saschalobo und @MCWinkel; @CemB wäre bald die dritte Ausnahme im Bunde. Und ich wollte auch Follower blocken, die seit 90 Tagen oder länger nicht mehr getwittert haben. Get a life, people. Wenn Ihr es Euch anders überlegt habt, könnt Ihr ja wieder vorbeischauen.

Das Tool das mir dabei half, empfahl mir @jawl und es heisst Nest Unclutterer. Man kann sogenannte Whitelists erstellen, also die Accounts aussparen, die man behalten will und wird mehrfach gefragt, ob man die angekreuzten Accounts auch wirklich blocken will. Nie war „ja, ich will“ sagen einfacher! Ich habe auf einen Schlag nur noch 285 Follower statt der vorherigen 327 oder so und fühle mich deutlich besser ohne den ganzen Ballast. Wie es in meinem Lieblings-guilty pleasure Film Boondock Saints so schön heisst: „Liberating, innit?“

Auf zu Xing!

Anatomie eines WordPress Projekts

  • Veröffentlicht am 11th Januar 2011,
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Ich fummele mich in meiner Freizeit ja gerade spaßeshalber in den doch eher anstrengenden Teil des Webdesignerdaseins ein und lerne, meine Photoshop Mockups in echte, funktionierende Webseiten bzw. WordPress Themes zu verzaubern. Da kam mir dieses „Cheatsheet“ gerade recht, um den Überblick zu behalten:

Gefunden bei Yoast.com, via Mashable.

Die besten iPad Apps (2/4): Kategorie Medien

  • Veröffentlicht am 11th Januar 2011,
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Das iPad ist ja für die Verleger das Goldene Kalb und sichere Ticket ins gelobte Land, in dem Umsätze fliessen und Anwender gefälligst dafür bezahen, daß man sie mit nichtssagenden, als Qualitätsjournalismus etikettierten PR- und Angstmacher-Texten traktiert. Da nimmt man als Anwender doch gerne mal unter die Lupe, was einem von den Medienhäusern so geboten wird:

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Projekt 52: ein Foto pro Woche

  • Veröffentlicht am 7th Januar 2011,
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Ein Foto pro Tag? Das kriege ich nicht hin, da hätte ich schon sehr bald keine Lust mehr. Aber eines pro Woche, das klingt realistisch. Dann mal los, die erste Woche des neuen Jahres ist ja auch schon bald vorbei.

Ich mag die iPhone App Hipstamatic, mit der man seinen Bildern eine Vielzahl von Vintage Looks verleihen kann. Das Problem ist: den gewünschten Bildausschnitt zu finden, ist gar nicht leicht, und dann gibt es noch eine Vielzahl von Linsen und Filmen und Blitzeffekten, daß das Ergebnis meist eher Zufall ist. Um mich mit der App vertraut zu machen und mit den sehr zahlreichen Einstellungen herumzuexperimentieren, habe ich daher eine Reihe von Selbstportraits geknipst (der Ausblick aus meinem Fenster aufs Hamburger Tauwetter war mir dann doch zu langweilig).

Das iPhone ist allerdings ein unter ergonomischen Gesichtspunkten denkbar ungeeigneter Fotoapparat: Man muss hoffen, daß die Linse einen erwischt und gleichzeitig der Finger auf der Rückseite des Geräts den Auslöser berührt – schwer zu schätzen bei einem Touchdisplay. Nach dem fünften oder sechsten vergeblichen Versuch ging mir dieses Herumsuchen nach dem richtigen Motivausschnitt und den passenden Farben allerdings dermassen auf die Nerven, daß ich wohl eher unbewusst ziemlich grimmig dreinsah. Und um das etwas abzumildern, habe ich den Hund dazugesellt. (Ich habe leider keinen eigenen Hund und muss mir daher welche zeichnen.) Das Ergebnis seht Ihr hier: Projekt 52, Bild 1.

Ein erster Blick auf den AppStore für den Mac

  • Veröffentlicht am 7th Januar 2011,
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Ein erster Blick auf den AppStore für den Mac

Vorbemerkung: falls es Euch hier gerade etwas sehr Apple-lastig ist, habt bitte ein wenig Geduld mit mir. Der Golfplatz ist bei dem Wetter etwa so attraktiv und spielbar wie die Pelennor-Felder nach der Schlacht um Minas Tirith und ich beschäftige mich daher gerade zum Jahresanfang etwas intensiver mit anderen Dingen, die der Optimierung meiner Arbeitsumgebung dienen.

Nun ist er also der Mac Appstore. Der von Steve Jobs im vergangenen Herbst vielleicht etwas zu vollmundige Starttermin vor Weihnachten 2010 konnte zwar nicht eingehalten werden, aber das Warten hat sich gelohnt. Etwas unglücklich gelöst ist m.E. nach die Kommunikation auf der Apple Webseite. Ursprünglich habe ich mich halbtot gesucht nach dem eigentlichen Store. Es gibt jede Menge Links und tolle Programme werden vorgestellt, aber wenn ich auf „Weitere Infos im Mac App Store“ klickte, wurde ich nur zu einer US Seite geführt, auf der ich mir iTunes runterziehen sollte – und zwar in einer älteren Version als der bereits von mir installierten. Der Irrtum klärte sich dann doch rasch auf; man muß sich ein Software Update des Betriebssystems installieren, das steht auch so direkt unter der Überschrift auf der Website. Aber mal ehrlich, wer liest das schon so genau durch? Hmpf.  (mehr …)

Das iPad, zweite Zwischenbilanz: Welche Apps braucht man wirklich? (1/4)

  • Veröffentlicht am 6th Januar 2011,
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In meiner ersten Zwischenbilanz über das iPad Ende September habe ich darüber erzählt, was ich mir ursprünglich von der Nutzung des Geräts erwartet hatte und wozu ich es dann wirklich nutzte. Da taten sich einige Überraschungen auf. Inzwischen sind weitere drei Monate ins Land gegangen, das iPad ist nicht mehr neu und heiss und ich möchte noch einmal genauer hinsehen. Wozu nutze ich das iPad wirklich? Welche Apps sind mir unentbehrlich geworden? Bei welchen hat sich meine ursprüngliche Begeisterung rasch abgekühlt? Was war Top, was war Flop? Welche Apps braucht man wirklich? Das werde ich in einer 4-teiligen Miniserie zusammenfassen. (mehr …)

Commentarist

  • Veröffentlicht am 5th Januar 2011,
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Auf Commentarist.de geht gerade ein neuer Nachrichtenaggregator an den Start, ähnlich wie Rivva, allerdings der „reinen Lehre“ verhaftet und befüllt von „echten“ Journalisten und Meinungsmachern. Zitat: „Commentarist vereint tagesaktuelle Kommentare & Kolumnen von mehr als 1000 Journalisten der führenden deutschen Medien, komfortabel kategorisiert und thematisch sortiert.“ Äh, ja, ob die „führenden deutschen Medien“ (sechzehn nicht näher benannte an der Zahl) es insgesamt auf 1.000 Journalisten bringen, lasse ich mal dahingestellt. Aber ich will nicht schon vor dem offiziellen Geburtstermin lästern: Einen Aggregator für Qualitätsjournalismus kann man immer gebrauchen.

Hinter der Platform stehen „Zwei Programmierer, ein Betriebswirtschaftler, ein Editor und eine Anzahl an Journalisten“, und man kann ihnen auch auf Twitter unter http://twitter.com/commentarist folgen. Commentarist.de ist aktuell  nur mit einem Einladungscode zu begutachten; ich habe davon drei Stück unters Volk zu werfen, bei Interesse meldet Euch gern in den Kommentaren oder via Twitter bei mir.

Update: alle Einladungen sind raus.

Jahresplanung 2011

  • Veröffentlicht am 3rd Januar 2011,
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Jahresplanung 2011

Ich mache keine Pläne mehr. Die fliegen eh aus dem Fenster, sobald das echte Leben dazwischenkommt. Unter dieser Voraussetzung liste ich hier mal all die Dinge auf, die ich für 2011 so prinzipiell auf dem Zettel habe. Dann kann man das beim nächsten Jahresrückblick mal abgleichen und schallend lachen. („WTF was I thinking?“): (mehr …)