Warum zur Hölle wurde dieses Buch noch nicht verfilmt???

  • Veröffentlicht am 27th Oktober 2010,
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Der Hippie in der WandTony Fennelly: Der Hippie in der Wand

Dieser leider längst vergriffene Krimi war meine Eintrittskarte zum Werk dieser fabelhaften Autorin, deren weitere Werke ich anschliessend auf einen Rutsch verschlungen, bzw. angekündigte Neuerscheinungen ungeduldig rauchend und nervös auf- und ablaufend erwartet habe, um sie dem verblüfften Buchhändler am Erscheinungstag gierig aus den Händen zu reißen („Heeeh, wir öffnen erst um neun und ich habe noch nicht ausgepackt!“). (mehr …)

Hui!

  • Veröffentlicht am 26th Oktober 2010,
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Ab und an überfällt mich ja der Putzwahn. Besonders, wenn das Sonnenlicht so schräg auf meine Küchenschränke fällt und man jeden Fingerabdruck sieht. Also habe ich heute die Küche gewienert und dabei mal meinen Backofen näher begutachtet. Ts, ts! (mehr …)

Meine Frage:

  • Veröffentlicht am 24th Oktober 2010,
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Von welchem Planeten kommt die hohle Fritte von Texter?

Ohrwurm des Tages

  • Veröffentlicht am 23rd Oktober 2010,
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Ich halte mich sonst ziemlich zurück mit dem Einbetten von urheberrechtlich geschützten Sachen, aber das hier stammt original vom offiziellen Warner Music YouTube Kanal, embedding war enabled, also denke ich mal das ist okay:

ARVE Fehler: id und provider shortcode Attribute müssen für die alten Shortcodes gesetzt sein. Es ist empfehlenswert auf den neuen [arve] Shortcodes zu wechseln der nur die URL braucht.

(Ich denke mal „been there, done that“ trifft es ganz gut.)

Warum Wikileaks Irak-Dossier keine Gefahr für die Kriegsverbrecher ist

  • Veröffentlicht am 23rd Oktober 2010,
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Nicht, weil das Team um Julian Assange in den Dokumenten sogar mehr Namen, Daten, Fakten geschwärzt hat als das Pentagon. Sondern weil es viel zu wenig Menschen wirklich interessiert, was da drin steht. Der Irakkrieg ist zu weit weg, räumlich, zeitlich und inhaltlich. Kein Mensch weiß mehr genau, wie und warum das alles angefangen hat. Machen Sie mal eine Umfrage in einer x-beliebigen deutschen Fussgängerzone. „Irakkrieg? Ach ja, 11. September, Saddam, Massenvernichtungswaffen, Bush, Blair, Achse des Bösen, blah, blah, blah. Die Amis haben geduldet, daß sich die Iraker weiter foltern? Na und? Das ist fast zehn Jahre her, die Amis schlachten sowieso alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist, wir hier haben das Hemd doch näher als die Hose: Arbeitslosigkeit, Überfremdung, Islamisierung… herrje, wenn diese Turbanträger irgendwo da unten sich gegenseitig umbringen, hey, einer weniger, der bei uns Asyl sucht.“

Es ist einfach zu viel Information: zu viele Seiten (391.832), zu viele zivile Todesopfer (109.032), zu viele Orte, alles zu chaotisch. Das war schon beim Afghanistan-Dossier so, und da waren ja immerhin „unsere Jungens“ beteiligt. „Ach, die sind immer noch da? Egal, das ist einfach zu weit weg, da hab’ ich jetzt echt kein’ Kopf für, tut mir leid.“

Die Jungs vom Pentagon brauchen sich also gar nicht groß aufzupumpen: es interessiert keine Sau. Und selbst wenn es zu einer Anklage wegen Kriegsverbrechen kommen sollte, dann wird sich das Jahre hinziehen und am Ende werden die entscheidenden Beweise fehlen, verurteilt wird keiner oberhalb des Rangs eines Majors, vielleicht muss auch irgend ein zwei-Sterne-General in Frühpension gehen, dann wird er seine Memoiren schreiben („I did it for God and Country“), durch die Talkshows und den Bible Belt auf Lesetour tingeln und 2020 als Vizepräsidentschaftskandidat von Sarah Palin antreten.

Buchstöckchen, Sonderausgabe IV

  • Veröffentlicht am 21st Oktober 2010,
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Loki Schmidt ist heute im Alter von 91 Jahren gestorben. Das macht mich persönlich sehr traurig, denn damit starb eine Frau, die ich sehr bewundert habe. Eine Hanseatin, Mutter, Lehrerin, Atheistin, Naturforscherin, Vorreiterin der ökologischen Bewegung. Sie war außerdem die Ehefrau des Mannes, der, wenn ich das hier mal etwas kitschig-überspitzt ausdrücken darf, das Schiff „Bundesrepublik Deutschland“ in seinen dunkelsten Stunden durch schwere See sicher auf Kiel hielt und den nicht wenige, ich eingeschlossen, für den besten Bundeskanzler in der Geschichte dieses Landes halten. (mehr …)

Warum zur Hölle wurde dieses Buch verfilmt???

  • Veröffentlicht am 21st Oktober 2010,
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Und noch dazu so schlecht? Okay, die meisten mir bekannten Buchverfilmungen sind nicht wirklich zweckdienlich. Ein Medium wirklich adäquat in ein anderes zu übertragen ist nicht leicht. Aber bei diesem Buch fiel es mir besonders auf. (mehr …)

140 Zeichen? Eines reicht.

  • Veröffentlicht am 20th Oktober 2010,
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Wein und Weinkeller. Kitesurfen in Mosambique. Skifahren und Knieprobleme. Segeln. Sport. Mit einem Wort: Unser Gastgeber ist ein toller Hecht. Wir sitzen schon alle am Tisch, als die Frau wieder hereinkommt, die heute für den Service zuständig ist. Während sie arbeitet, stellt er sie uns vor. „Zwischen unseren Familien besteht schon lang eine Verbindung“, sagt er, und ich übersetze es mir im Stillen: Ihr Vater hat schon meinen Vater bedient.

liquid center | Ein Paar

Auf dieses Blog und diesen fabelhaften Eintrag (bitte dringend lesen!) stieß ich heute, als ich erkältet und gelangweilt im Bett lag und u.a. mal von Hand meine Blogroll und deren Blogrolls absurfte. Sonst lese ich Blogs ja meist nur noch über den RSS Reader, aus Trägheit, Bequemlichkeit, um Zeit zu sparen oder sonstigen dämlichen Gründen. Bei der Affectionista stieß ich auf den Link zu liquid center. Madame Affectionista hat mich die ganze letzte Zeit mit ihren Beiträgen über ihr Experiment beglückt. Ich habe diese Einträge gerne und aufmerksam gelesen, aber eben im Feedreader. Ich sah heute eher nebenbei bei meinem Besuch auch, daß nicht einer dieser schönen Einträge einen Kommentar hat. Und ich schäme mich ein wenig, denn natürlich habe auch ich nicht kommentiert, nur konsumiert. Dabei weiß ich doch eigentlich selbst, wie sehr ich mich immer über einen Kommentar freue. Warum schaffe ich es, durchschnittlich zehn Tweets am Tag zu jedem Mist abzusetzen aber nicht dort zu kommentieren, wo mir wirklich jemand mit seiner Arbeit eine Freude bereitet hat? Dafür bräuchte es nicht einmal 140 Zeichen. Und flattr braucht es schon gleich gar nicht. Ein einfaches „Danke für den schönen Eintrag, er hat meinen Tag bereichert.“ würde schon genügen.

Alternativprogramm

  • Veröffentlicht am 20th Oktober 2010,
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Captain Jack geht seit dem Sommer aufs Gymnasium. Dieses ist nur wenige Minuten von meinem Haus entfernt und so lag es nahe ihm anzubieten, die blöden Doppel-Freistunden Dienstags vor der nachmittäglichen Philosophie AG bei mir zu verbringen. Ich könnte ihn bekochen und er könnte schon mal mit den Hausaufgaben anfangen.

Er war auch sehr dafür, seine Mutter sowieso, da er ansonsten Gefahr läuft, in der schuleigenen Cafeteria mal wieder der großen Pizzaverführung anheim zu fallen. Und so kam es heute zu folgendem Dialog:

„Ich habe gar keine Hausaufgaben auf, ehrlich nicht!“

Ich hob eine Augenbraue. „Das ist aber ungewöhnlich, wie kam denn das?“

Er zuckte mit den Schultern. „Vielleicht, weil wir heute etwas länger gemacht haben. Oder sie hat es vergessen. Jedenfalls haben wir nichts auf!“

„Okay, prima. Ich koche uns jetzt was. Was hältst Du von Nudeln in Lachs-Sahnesauce?“ (Das war im Frühjahr noch sein absolutes Lieblingsessen.)

„Prima, das habe ich schon ganz lange nicht mehr gegessen!“

„Gut. Dann fange ich mal an zu kochen, und du kannst ja so lange mit der Playstation spielen, wenn du magst.“

„Echt?! Ja, äh, danke! Aber ich kann Dir auch ein paar lateinische Texte übersetzen, wenn Du magst!“

„…“

Er kramt rasch sein Lateinbuch aus dem tonnenschweren Rucksack und beginnt mir vorzulesen, während ich anfange, die Zwiebeln zu schneiden und glasig zu dünsten.

Daß das doch nie ohne Tränen abgeht, verdammt!

„Mad Men“, Finale der 4. Staffel

  • Veröffentlicht am 18th Oktober 2010,
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Wow. Ich bin geplättet. Die Charaktere der Serie sind mir sehr ans Herz gewachsen über die Jahre, und ich kann mich an keine einzige langweilige Minute Sendezeit erinnern, auch wenn auf den ersten Blick nie besonders viel zu passieren scheint. Dieses war die erste Staffel, die ich nicht auf DVD „in einem Rutsch“ durchgesehen habe, sondern wo ich jede Woche dank iTunes Season Pass auf die neueste Folge warten mußte. Und meiner Meinung nach ist es die bislang beste Staffel gewesen.

Don Draper bleibt ein Rätsel, die Frage aus der ersten Folge dieser Staffel, „Who is Don Draper?“ kann immer noch nicht beantwortet werden. Immerhin scheint er sich seiner eigentlichen Identität langsam anzunähern. Jedenfalls belügt er seine Kinder nicht rundheraus, als sie auf die Signatur seiner Wandmalerei in Annas Haus deuten und fragen „wer ist Dick?“. Und auch sein Gestammel zum Verlobungsring zeigt, daß er diese neue Ehe nicht auf einer kompletten Lüge aufbauen will. Nicht, daß ich auch nur eine Sekunde dächte, Megan würde sich sonderlich für das Dick Whitman Dilemma interessieren.

Betty ist unsympathischer denn je. Hatte man in der ersten Staffel nur uneingeschränktes Mitleid mit dieser betrogenen Frau, deren finsterer Gatte sich von ihrem Psychiater brühwarm auf dem Laufenden halten ließ (jaja, die wunderbaren 60er…) so wurde sie von Folge zu Folge und Staffel zu Staffel unsmpathischer. Hier ist eine Frau, die komplet auf Sand gebaut hat, beim ersten wie beim zweiten Male. Ihre Kinder sind lästige Pflicht und Freundinnen scheint sie auch keine (mehr) zu haben. Schade, ich fand Anne Dudek (a.k.a. „Cutthroat Bitch“ Amber aus House, M.D.) wirklich klasse, die hätte ruhig öfter auftauchen dürfen. Ihr neuer Gatte Henry ist ein solches Würstchen, daß ich nicht weiß, wo ich anfangen soll. Er lebte noch bei seiner Mutter, als er Betty heiratete. Er lebt mit Betty in Dons Haus und Bett und macht keinerlei ernsthafte Anstrengungen, sie zum Umzug in eine neuen Bleibe zu überreden – wie armselig ist das denn bitte? Naja, der Mann ist Politiker, was kann man da außer Opportunismus und Egoismus anderes erwarten? Und Betty ist weniger kindisch als einfach nur zunehmend gestört und „psycho“. Die Art und Weise wie sie Carla gefeuert hat, war jedenfalls an Grausamkeit kaum zu überbieten.

Genau wie Glen. Dieser Junge könnte unmittelbar aus einem der Cartoons von Chas Addams stammen. Sally hingegen hat sich zum heimlichen Star der Serie gemausert. Dieses Kind wird uns noch viel Freude bereiten… Irgendwie erinnern mich Glen und Sally an Forrest Gump und Jenny, und nicht nur, weil es sich um etwa denselben historischen Zeitrahmen handelt. Glen ist natürlich kein Idiot, aber er und Sally finden beide offensichtlich wenig Liebe zuhause und sind beide Aussenseiter. Zumindest hat Sally bislang keine Freundinnen zu Gast und Mädchen in dem Alter sind eigentlich selten allein anzutreffen.

Im Büro hat Pete an Selbstvertrauen und Einfluss gewonnen und steht Roger auf Augenhöhe gegenüber. Macht nichts, daß er zuhause nichts zu sagen hat (auch wenn er das gerne glaubt), er und Don haben sich stillschweigend zusammengerauft durch die diversen Eskapaden. Er ist ehrgeizig aber realistisch und loyal, auch bei Gegenwind. Meine Lieblingszeile in dieser Staffel war, als er nach der Lucky Strike Katastrophe versuchte, das Geld für die Umlage der Partner zusammenzutreiben und an den Notgroschen für sein neugeborenes Kind wollte. Trudy rief empört „das ist für das Haus und den Garten in dem die Kleine mal spielen will!“ Pete, der sonst immer mit seinen Ivy League Upper Eastside Nase über den Wolken schwebt, antwortete nonchalant: „Der Central Park war für mich auch gut genug“. Er wollte die Kohle schließlich nicht in Vegas durchbringen, sondern in seine Agentur und damit ihrer aller Zukunft  investieren. Trudy setzte sich zwar durch und letzten Endes sprang Don ja auch ein und übernahm als Dankeschön für dessen Verschwiegenheit über Dons Geheimnis stillschweigend Petes Anteil, aber Pete hat mir gut gefallen.

Ach ja, das Geheimnis. „Wenn es zwei Leute wissen, ist es kein Geheimnis mehr“, heißt es ja. Daß Don eigentlich Dick Whitman ist, wissen nun sechs Leute: Betty, Pete, Bert Cooper, Faye und natürlich Annas Schwester und Nichte. Ein Geheimnis würde ich das also wirklich nicht mehr nennen. Wie die von Don in gleich zweifacher Hinsicht betrogene Karrierefrau Faye damit umgehen wird, werden wir sehen. Ich denke mal, da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Allerdings war es für mich keine Überraschung, daß Faye nicht den Zuschlag als zweite Mrs. Draper bekam: In einer der Folgen, als Don in sein Tagebuch schrieb, äußerte er sich doch eher abfällig über sie. Und ihr Umgang mit seinen Kindern war auch nicht gerade eine Empfehlung. Und daß Don eine ganze Familie will und braucht, wird klar, als er Megan mit seinen Kindern zusammen in harmonischer Atmosphäre am Restauranttisch sieht. Die Sache mit dem Milkshake war dann nur noch die Kirsche auf der Torte.

Megan… das wird noch spannend. Ich glaube nämlich nicht, daß sie sich mittel- bis langfristig als Mutter und Hausfrau sieht. Peggy hat ganz recht mit ihrer Vermutung, daß ihr eigener Job in Gefahr ist oder sie zumindest professionelle Konkurrenz aus dieser Richtung erwarten darf. War das nicht überhaupt die beste Szene der ganzen Staffel: Peggy und Joan, bei einer Zigarette traut vereint in ihrer Empörung über die Herren der Schöpfung und wie unfair das Berufsleben zu den Frauen ist? Peggy hat mit Ken zusammen über das lange Wochenende einen kleinen Account an Land ziehen können, der erste Hoffnungsschimmer für SCDP seit langer Zeit. Das dürfte zumindest Ken etwas Luft verschafft haben, denn er wird sich noch wundern, was von einem Accountmann erwartet werden darf: Die Trennung zwischen Privat- und Berufsleben, mit der er seine Ablehnung erklärte, private Beziehungen für Neugeschäftgewinnung auszunutzen, die wird er sich nicht lange leisten können. Andererseits ist er auch kein Juniorpartner, wie Pete. Dons Präsentation bei der American Cancer Society lief auch sehr positiv und unser aller heimlicher Liebling der Serie, Roger Sterling, darf wieder anfangen zu atmen.

Jedenfalls bis er von Joans Überraschung erfahren wird: Natürlich hat sie ihre wohl letzte Chance auf ein Baby, das sie sich so sehr wünscht, nicht weggeworfen. Wer das ernsthaft geglaubt hat, versteht nun wirklich gar nichts von Frauen. Aber ihr Gatte scheint wirklich nicht der Hellste zu sein – ich dachte, der Mann ist Arzt? Soviel Mathe sollte er doch wohl drauf haben… Aber vielleicht ist es ihm auch egal, daß das Kind nicht von ihm sein kann. Egal, ob er den Krieg überlebt oder ob er versehrt oder heile zurückkommt: Arme Joan, auch sie hat mit Zitronen gehandelt, genau wie Betty.

Ich freue mich auf 1966. In ca. 9 Monaten dürfte es soweit sein.

Die Sache mit der Würde

  • Veröffentlicht am 17th Oktober 2010,
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Mangelnder Respekt vor den Bedenken der Menschen in Stuttgart gegen den großformatigen, teuren Umbau ihrer Stadt ist es, was die Situation dort vor 14 Tagen so hat eskalieren lassen. Wenn ein 66jähriger Ingenieur im Ruhestand, noch frisch von einem ganzen Leben professioneller Erfahrung (nach einer guten Ausbildung, die ihn dazu befähigt hatte, diese Erfahrung zu sammeln), protestiert, daß das, was die da bauen wollen, technisch und wirtschaftlich Quatsch ist (und die Erfahrung, das zu sagen, unterstelle ich ihm mal, angesichts der Eckdaten, die von ihm bekannt sind, wie ich dem chilenischen Präsidenten guten Willen unterstelle), dann hört man ihm zu, und schießt ihm nicht mit einem Wasserwerfer beide Augen aus.

Bitte dringend weiterlesen

Und anschliessend gerne noch das hier: Die Spätzle-Mafia.

Mad Men … mal anders

  • Veröffentlicht am 15th Oktober 2010,
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ARVE Fehler: id und provider shortcode Attribute müssen für die alten Shortcodes gesetzt sein. Es ist empfehlenswert auf den neuen [arve] Shortcodes zu wechseln der nur die URL braucht.

Das Mad Men Fieber hat ja jetzt wohl trotz der obergruseligen und wirklich peinlichen Plakatkampagne des ZDF Spartensenders Neo langsam auch den Rest Deutschlands erreicht. Während ich ungeduldig auf das Finale der 4. Staffel am kommenden Sonntag warte, gucke ich mir mal dieses wirklich schön gemachte Video an.

Ein Buch, aus dem du deinen Kindern vorlesen würdest

  • Veröffentlicht am 13th Oktober 2010,
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Ich habe keine eigenen Kinder, aber regelmäßige Leser wissen natürlich um meinen Augapfel Captain Jack (und seinen kleinen Bruder). Ich habe nicht oft die Gelegenheit ihm etwas vorzulesen, und meist werde ich dann gebeten, etwas aus seinem eigenen Bücherschrank zu nehmen, der natürlich die ganzen Klassiker aus meiner Zeit (Goscinny, Kästner, Lindgren, Preussler & Co.) und viele neuere gute Bücher enthält. Captain Jack ist inzwischen ja auch eher in der Jugendbuchabteilung zuhause und es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis er sich an die ersten „erwachsenen“ Bücher macht. Momentan liest er lieber mir etwas vor – seine lateinischen Übersetzungen, die er für die Schule anfertigen muss. Die klingen übrigens immer sehr beruhigend und einschläfernd, wie ich finde. (mehr …)

Ein Buch, bei dem die Hauptperson dich ziemlich gut beschreibt

  • Veröffentlicht am 12th Oktober 2010,
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Wenn das mal nicht die überhaupt spannendste Frage dieses ganzen Buchstöckchen-Fragespiels ist! Denn natürlich kann man sich schlecht wahrheitsgemäß selbst beschreiben. Ich erkenne mich, oder wenigstens Teile von mir in vielen verschiedenen Büchern wieder. Meiner bescheidenen Ansicht nach habe ich Charakterähnlichkeiten mit Leslie Benedict, Tom Ripley, Maggie Pollitt, Majestix dem Gallier, Harriet D. Vane, Grady Tripp, Jean Louise (Scout) Finch, Paola Brunetti, Jack Ryan und Karla Moore. Aber ich bin wahrscheinlich die Letzte, die das auch nur ansatzweise beurteilen kann.

Das Buch in deinem Regal, das die wenigsten Seiten hat

  • Veröffentlicht am 12th Oktober 2010,
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Das Buch in deinem Regal, das die wenigsten Seiten hat

Diese Frage läßt mich natürlich zuerst einmal die Reclamsammlung durchblättern, aber die meisten Werke haben mehr als 60 Seiten. Auch die Kauderwelsch-Reihe ist gehaltvoller als man denkt und die Exemplare in meinem Regal haben alle um die 100 Seiten. EInige Comics und Graphic Novels sehen dünn aus; die Asterix-Bände haben alle knapp unter 50 Seiten. Fündig werde ich in der Abteilung Lyrik:

Nicolas Nowack, AB-SONDERL-ICH. Lieder für Linguistenkinder, erschienen in der Edition art-management Hamburg, nummerierte und handsignierte Erstauflage 2002. Die Seiten sind nicht nummeriert, aber ich habe nachgezählt: 20.

 

Das Bücherstöckchen.

Das Buch in deinem Regal, das die meisten Seiten hat

  • Veröffentlicht am 12th Oktober 2010,
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Auf Platz drei liegt Thomas Pynchons Mason & Dixon mit 773 Seiten (Verlag Henry Holt, Erstauflage 1997). Platz zwei belegt Tom Clancys Executive Orders (Verlag Harper Collins, 1. Auflage der UK Ausgabe 1996) mit 874 Seiten. (mehr …)

Bücherstöckchen, Sonderausgabe III: Vor Ort

  • Veröffentlicht am 11th Oktober 2010,
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Ihr merkt, ich komme mit dem Büchersstöckchen momentan nicht so recht voran, aber da es offenbar gerade seinen zweiten Frühling hat und erneut durch die Blogosphäre wandert, nehme ich das mal zum Anlass für eine Extraausgabe:

Es gibt Bücher, deren Handlung spielt in einer einer Stadt oder Gegend, die der Autor bzw. die Autorin so plastisch und farbenfroh geschildert hat, daß man sofort hinfahren möchte. Eine meiner absoluten Lieblingsautorinnen ist Dorothy L. Sayers und ich habe vor Jahren einmal einen sehr vergnüglichen Schottlandaufenthalt u.a. damit verbracht, die Pubs, Hotels, Bahnhöfe und natürlich den Tatort aus ihrem Buch The Five Red Herrings  (dt: Fünf Falsche Fährten) aufzusuchen. Das war nicht immer leicht, da das Buch 1931 erschien und in Schottland die Uhren zwar nicht ganz so schnell ticken wie andernorts, aber sich dennoch in der Zwischenzeit einige Veränderungen eingestellt hatten. Aber immerhin: Der Lachs sprang noch im Minnoch, der Whiskey schmeckte im Anworth Hotel und es lehnten auch überall Fahrräder an den Gartenzäunen. (mehr …)

Im siebten Gastrohimmel: Auberge de Dully

  • Veröffentlicht am 10th Oktober 2010,
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In der Schweiz, zumindest dem französischen Teil,  schlecht essen zu gehen ist nicht leicht, wie mir scheint. Ob Frühstück, Mittagessen oder Nachtmahl, die Auswahl an gastronomischen Kleinoden ist riesig. Nicht nur in der Großstadt (wenn man Genf mit seinen 190.000 Einwohnern denn so nennen möchte), sondern auch und besonders auf dem Lande. Nur ein paar Autominuten aus Genf heraus und am See entlang kann man nachgerade mit verbundenen Augen auf die Karte tippen und wird garantiert mit dem Finger auf oder direkt neben einem kleinen Familienrestaurant, -café oder -Weingut mit Verkostungsangebot landen. (mehr …)