Ein Buch, das du von Freunden/Bekannten/… empfohlen bekommen hast

  • Veröffentlicht am 28th Mai 2010,
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Jeden Tag eine Frage zu einem Buch, das ist das Bücherstöckchen. Heute:

Tag 12 – Ein Buch, das du von Freunden/Bekannten/… empfohlen bekommen hast

Jeffrey Eugenides: Middlesex

Mit diesem Buch kann ich leider überhaupt nichts anfangen und habe es nach fünf Seiten und drei Anläufen weggelegt. Genau genommen kann ich mich auf Anhieb an kein einziges Buch erinnern, das mir empfohlen wurde und auch nur ansatzweise meinen Geschmack getroffen hätte. (mehr …)

Ein Buch, das du mal geliebt hast, aber jetzt hasst

  • Veröffentlicht am 27th Mai 2010,
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Jeden Tag eine Frage zu einem Buch, das ist das Bücherstöckchen. Heute:

Tag 11 – Ein Buch, das du mal geliebt hast, aber jetzt hasst

Ich hasse kein Buch, aber das Feuer für einige ist erloschen und wenn ich sie heute in die Hand nehme, weiß ich wirklich nicht mehr, warum ich sie irgendwann mal so super fand. Eines davon ist (mehr …)

Empfehlung für einen französischen prepaid SIMcard Anbieter gesucht

  • Veröffentlicht am 26th Mai 2010,
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Früher™ war das Leben ja wunderbar einfach. Man fuhr in den Urlaub und hatte dort entweder ein Telefon im Hotel, das man tunlichst höchstens zehn Sekunden für den obligatorischen „Hallo Mama, ich bin gut angekommen, alles Weitere per Postkarte, ich muß Schluß machen, Gruß und Kuß!“ – Anruf benutzte, wollte man nicht schon am ersten Urlaubstag seine Reisekasse dramatisch plündern. Oder es gab eine einsame Telefonzelle im Ort, für die man oft besondere Münzen brauchte, die es nur im einzigen Café des Dorfes gab, das natürlich zwischen 13 und 17 Uhr Siesta hatte und wo ein bedeutender Geschäftsabschluß wie der Kauf von drei Telefonmünzen erst einmal einen kleinen Pastis und einen Schwatz mit dem Wirt erforderte.

Wie es einem in X gefalle? Wunderbar, ganz wunderbar, und wenn man jetzt vielleicht die getoni… Und das Essen? Sei das nicht herrlich? Ganz fabelhaft, ja, aber man müßte jetzt wirklich mal… So ein Traumwetter hätte es schon lange nicht mehr gegeben, im vergangenen Jahr habe es die Lese verhagelt und die Hühner vom alten P. seien erfroren, puh! Noch einen kleinen Schluck, vielleicht von dem Hauswein? – Ja gerne, aber dann…
Am Ende schrieb man seine Nachricht einfach direkt auf die Postkarte, die nur einen Tag nach der eigenen Rückkehr in die Heimat auch schon beim Empfänger eintraf, komplett mit Rotweinringen darauf.

Heutzutage® nimmt man sein Handy Smartphone mit und ist natürlich erreichbar: per mail, telefonisch, via Twitter, Facebook, Skype. Die Postkarte erwartet auch kein Mensch mehr, denn dank Foursquare weiß ja ohnehin die ganze Timeline, daß man jetzt Bürgermeister von dem kleinen Café ist, in dem man gerade beim Pastis in der Sonne sitzt. Außerdem ist man schon Bürgermeister des Rathauses am Ort, haha, wenn der Bürgermeister da drin hinter seinem Schreibtisch wüßte, daß man ihn gerade sang- und klanglos ersetzt, bzw. ge-ousted hat! Das gäbe Stoff für eine internationale Verwicklungskomödie, vor allem, wenn das so ein Louis de Funès-Choleriker wäre… gleich mal ein treatment schreiben, wäre das nicht was fürs ZDF, oder doch lieber SAT 1?
Die Reisekasse ist dann dank verzögerter Rechnungsstellung erst vier bis sechs Wochen später in den roten Zahlen, denn Datenroaming summiert sich ganz schön. Wie jetzt, für eine popelige Statusmeldung gleich zwei Euro? Puh!

Und weil ich leider, leider nicht unabhängig genug für einen Urlaub wie früher™ bin, und andererseits zu erholungsbedürftig und zu geizig für die heutzutage®-Version, suche ich jetzt den Kompromiss: eine billige französische prepaid-SIMcard für ein altes Handy, mit der ich auch mal zehn Minuten nach Hause telefonieren kann ohne gleich völlig zu verarmen. Welcher Anbieter ist da der Beste? Die ergoogelten Lösungen und Tarife  sind alle mehrere Jahre alt, also geradezu prähstorisch für das Gebiet der drahtlosen Telekommunikation. Über Eure persönlichen Empfehlungen würde ich mich daher sehr freuen. Wer mag, kriegt dann auch eine echte Postkarte.

Das erste Buch, das du je gelesen hast

  • Veröffentlicht am 25th Mai 2010,
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Jeden Tag eine Frage zu einem Buch, das ist das Bücherstöckchen. Heute:

Krakel Spektakel kauft einen BonbonTag 9 – Das erste Buch, das du je gelesen hast

Das weiß ich leider nicht mehr. Ich habe im Alter von drei Jahren angefangen zu lesen und hatte auch schon recht früh eine eigene umfangreiche Bibliothek, aber an das allererste Buch erinnere ich mich nicht mehr. Aber die Chancen stehen nicht schlecht, daß es dieses hier war: (mehr …)

Und sonst so, Apple? Alles klar bei Euch?

  • Veröffentlicht am 25th Mai 2010,
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Im Ernst: Ich soll jetzt auf dem iPhone 97 Seiten der neuen AGB durchlesen, um ein update für eine meiner apps aus dem iTunes Store zu laden? Seid Ihr noch ganz frisch?

Eine Hose ist eine Hose ist eine Hose

  • Veröffentlicht am 25th Mai 2010,
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Ein Blogbeitrag aus der Reihe: Dinge, die niemand wissen, die ich aber bloggen will: Dies ist eine meiner beiden Lieblingsjeans. Der Schnitt ist klasse, der Stoff ist gemütlich, sie passt wie angegossen ohne dabei einzuengen, hat keinen fiesen Elasthananteil sondern nur Baumwolle, die Waschung ist schön, sie hat keine Löcher (und schon gar keine, die schon im Geschäft drin waren), sie ist rundherum bequem und hat hinten schön tief angesetzte Taschen und nur etwas zu kleine Taschen vorne; aber hey, nichts und niemand ist perfekt im Leben. Kurz: sie ist wunderbar.

Trotzdem komme ich mir jedes Mal wenn ich da hineinsteige vor wie ein ungeschicktes Kleinkind, das sich zum ersten Mal alleine anzieht; ganz besonders, wenn die Jeans frisch gewaschen ist. Heute nun wurde mir plötzlich klar, warum das so ist: Es ist eine Mädchenjeans, trotz „boyfriend style“. Vielleicht ist es dem einen oder der anderen schon einmal aufgefallen: Jungs und Mädchen machen Jackett, Hemd bzw. Bluse oder einen Gürtel fast immer andersherum zu als das jeweils andere Geschlecht. Meist überlappt bei den Herren die linke Seite eines Jacketts die rechte, auch bei Hemden sind die Knöpfe rechts, die Damen wiederum knöpfen die rechte Seite ihrer Blusen oder Jacken über der linken zu und fädeln auch ihre Gürtel gemeinhin auf der rechten Seite zuerst ein, so daß die Schnalle rechts sitzt (das habe ich übrigens instinktiv noch nie so gemacht, keine Ahnung, warum nicht).

Nur bei den Hosen gibt es in der Regel keinen solchen Unterschied. Vielleicht, weil hier praktische Gründe überwiegen? Schliesslich sind die meisten Menschen Rechtshänder und es ist wohl einfacher für Rechtshänder einen Reißverschluss zu bedienen, der nicht von rechts verdeckt wird, noch dazu mit schwerer Baumwolle, wie in diesem Fall. Egal:  ich bin nur froh, daß diese Hose keine Knöpfe sondern einen Reißverschluß hat!

Ein Buch, das dich an einen Ort erinnert

  • Veröffentlicht am 24th Mai 2010,
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Jeden Tag eine Frage zu einem Buch, das ist das Bücherstöckchen. Heute:

Tag 8 – Ein Buch, das dich an einen Ort erinnert

Das ist gar nicht so einfach, da eines auszuwählen. Da ich lese wo ich gehe und stehe und eigentlich immer ein Buch dabei habe (und sei es nur das Regelbuch auf der Golfrunde), muss ich etwas in meinem Gedächtnis kramen, welches Buch bei mir denn mit einem besonderen Ort verknüpft ist. (mehr …)

Ein Buch, das dich an jemanden erinnert

  • Veröffentlicht am 23rd Mai 2010,
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Jeden Tag eine Frage zu einem Buch, das ist das Bücherstöckchen. Heute:

Tag 7 – Ein Buch, das dich an jemanden erinnert

Uderzo | Goscinny: Asterix der Gallier

Meine Mutter war dagegen, daß ich Comics las. Sie fand, das sei Schund und konnte die Struktur einer Seite einfach nicht auflösen – Sprechblasen verwirrten sie, Details in Zeichnungen entgingen ihr, und überhaupt waren diese Heftchen viel zu teuer im Verhältnis zu richtigen Büchern. (mehr …)

Ein Buch, das du nur einmal lesen kannst (egal, ob du es hasst oder nicht)

  • Veröffentlicht am 23rd Mai 2010,
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Jeden Tag eine Frage zu einem Buch, das ist das Bücherstöckchen. Heute:

Tag 6 – Ein Buch, das du nur einmal lesen kannst (egal, ob du es hasst oder nicht)

Das trifft wahrscheinlich auf die meisten Bücher zu, die mir nicht gefallen haben. Aber auch auf viele Sachbücher; die sind oft nur begrenzt haltbar und aktuell und einmal lesen reicht meistens.

Ziemlich doof fand ich: (mehr …)

Ein Buch, das du immer und immer wieder lesen könntest

  • Veröffentlicht am 22nd Mai 2010,
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Jeden Tag eine Frage zu einem Buch, das ist das Bücherstöckchen. Heute:

Tag 5 – Ein Buch, das du immer und immer wieder lesen könntest

Ich habe die meisten meiner Bücher mindestens zweimal gelesen, aber es gibt auch eine Handvoll, die ich mindestens einmal im Jahr wieder lese. Außer meinem Lieblingsbuch zum Beispiel der Wimsey-Zyklus von Dorothy L. Sayers (im Original oder gern auch in der Übersetzung von Otto Baier), aber auch Stephen Kings On Writing, Sämtliche Tim und Struppi Bände oder eben Edna Ferbers Giant: (mehr …)

Stamina

  • Veröffentlicht am 21st Mai 2010,
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Ich bin offline. Im Urlaub. Gucke zu, wie Captain Jack erfolgreich sein bronzenes Schwimmabzeichen macht und sein kleiner Bruder das Seepferdchen.

Für das silberne Schwimmabzeichen muss man u. a. Streckentauchen. 10m. Captain Jack hat zu diesem Zeitpunkt schon 300m Brustschwimmen und 100m Rückenschwimmen hinter sich. Auch den Ring hat er schon aus 2 Meter Tiefe wierder heraufgeholt, zweimal. Er ist erkennbar alle, aber holt tief Luft und taucht ab. Nach wenigen Metern ploppt er an die Oberfläche. Luftholen. Und wieder runter.

Plopp.

Luftholen, runter.

Plopp.

Luftholen, runter.

Plopp.

Luftholen.

Runter.

Plopp.

Luftholen.

Er weint. Ist wütend auf sich. Mama nimmt ihn in den Arm, kuschelt ihn ins Handtuch, gibt ihm einen Kuß. Ihrem Großen, der gerade ihr Kleiner ist.

Morgen will er es noch einmal versuchen. Immerhin geht es um zehn Paninitütchen!

Dein Hassbuch

  • Veröffentlicht am 20th Mai 2010,
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Jeden Tag eine Frage zu einem Buch, das ist das Bücherstöckchen. Heute:

Tag 4 – Dein Hassbuch

Hier muss ich passen. Es gibt natürlich Bücher, die ich nicht mag, die mir nicht gefallen haben. Aber ich kann kein Buch hassen, höchstens im Geiste dem Autoren einen Klaps auf die Finger geben, daß er so einen Mist fabriziert hat. (mehr …)

Dein Lieblingsbuch

  • Veröffentlicht am 20th Mai 2010,
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Jeden Tag eine Frage zu einem Buch, das ist das Bücherstöckchen. Heute:

Tag 3 – Dein Lieblingsbuch

Harper Lee: Wer die Nachtigall stört

Auch nach Jahrzehnten immer noch und immer und immer wieder. Meist im Original, aber gerne auch in der zauberhaften deutschen Überstetzung von Claire Malignon.Und ja, ich weiß, es ist das totale Klischee und jedermanns Lieblingsbuch, aber das interessiert mich nicht, es ist mein Buch, ganz allein meins. Und den Film werde ich mir niemals anschauen, egal wie gut er sein soll, denn dafür bedeutet mir das Buch einfach zuviel.

Das Buch, das du als nächstes liest/lesen willst

  • Veröffentlicht am 18th Mai 2010,
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Jeden Tag eine Frage zu einem Buch, das ist das Bücherstöckchen. Heute:

Tag 2 – Das Buch, das du als nächstes liest/lesen willst

Da ich demnächst nach Südfrankreich fahre, werde ich mir wohl mal wieder Pagnol vornehmen; genauer gesagt:

Marcel Pagnol: Eine Kindheit in der Provence

Es ist das Buch über die Provence, lange bevor Peter Mayle die Bühne betrat. Die autobiografischen Geschichten des kleinen Marcel Pagnol, dessen Familie zu Beginn des 20. Jahrhunderts für den Sommer ein Ferienhaus in der Provence mietet, sind bezaubernd, zum lachen und hachen. (Die Verfilmungen sind übrigens auch wunderschön und absolut sehenswert.) Für das französische Original reicht es bei mir leider sprachlich nicht ganz, aber daran arbeite ich gerade.

Das Buch, das du zurzeit liest

  • Veröffentlicht am 17th Mai 2010,
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Jeden Tag eine Frage zu einem Buch, das ist das Bücherstöckchen. Heute:

Tag 1 – Das Buch, das du zurzeit liest
Ich lese meist in mehreren Büchern gleichzeitig. Aktuell sind das:

Nick Hornby: A Long Way Down

Nachdem ich ja letztens so begeistert war von Hornbys „Slam“ und auch die meisten seiner früheren Werke sehr gern gelesen habe, bin ich hier noch etwas unentschlossen wie ich’s finden soll. Die Ausgangslage ist schon schräg – vier ganz unterschiedliche Leute, die in der Silvesternacht von einem Hochhausdach in den Tod springen wollen, treffen sich auf besagtem Dach und fangen an, miteinander zu reden und den Suizid noch etwas aufzuschieben – aber irgendwie flupscht das alles nicht so wie bei „Slam“. Ich bin allerdings noch nicht sehr weit gekommen, erst ca. 40 Seiten. (mehr …)

31 Tage – 31 Bücher

  • Veröffentlicht am 17th Mai 2010,
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Stöckchen sind ja immer gern genommen, wenn man gerade nichts bloggen kann oder will, aber seine Leserschaft gern bei der Stange halten möchte und es außerdem um ein Thema geht, das einem ja doch am Herzen liegt. Da kommt dieses Bücherstöckchen gerade recht, zumal es auch in meinen Zeitplan passt – jeden Tage wird eine Frage beantwortet.

Gefunden habe ich es bei Mme Creezy, die hat es von @Writingwoman Petra Bauer und das sind die Themen/Fragen (ich habe einige etwas bearbeitet/umformuliert):

Tag 1 – Das Buch, das du zurzeit liest
Tag 2 – Das Buch, das du als nächstes liest/lesen willst
Tag 3 – Dein Lieblingsbuch
Tag 4 – Dein Hassbuch
Tag 5 – Ein Buch, das du immer und immer wieder lesen könntest
Tag 6 – Ein Buch, das du nur einmal lesen kannst (egal, ob du es hasst oder nicht)
Tag 7 – Ein Buch, das dich an jemanden erinnert
Tag 8 – Ein Buch, das dich an einen Ort erinnert
Tag 9 – Das erste Buch, das du je gelesen hast
Tag 10 – Ein Buch von deinem Lieblingsautoren/diener Lieblingsautorin
Tag 11 – Ein Buch, das du mal geliebt hast, aber jetzt hasst
Tag 12 – Ein Buch, das du von Freunden/Bekannten/… empfohlen bekommen hast
Tag 13 – Ein Buch, bei dem du nur lachen kannst
Tag 14 – Ein Buch aus deiner Kindheit
Tag 15 – Das 4. Buch in deinem Regal v.l.
Tag 16 – Das 9. Buch in deinem Regal v.r.
Tag 17 – Augen zu und irgendein Buch aus dem Regal nehmen
Tag 18 – Das Buch, mit dem schönsten Cover, das du besitzt
Tag 19 – Ein Buch, das du schon immer lesen wolltest
Tag 20 – Das beste Buch, das du während der Schulzeit als Lektüre gelesen hast
Tag 21 – Das blödeste Buch, das du während der Schulzeit als Lektüre gelesen hast
Tag 22 – Das Buch in deinem Regal, das die meisten Seiten hat
Tag 23 – Das Buch in deinem Regal, das die wenigsten Seiten hat
Tag 24 – Ein Buch, von dem niemand gedacht hätte, dass du es liest/gelesen hast
Tag 25 – Ein Buch, bei dem die Hauptperson dich ziemlich gut beschreibt
Tag 26 – Ein Buch, aus dem du deinen Kindern vorlesen würdest
Tag 27 – Ein Buch, dessen Hauptperson dein „Ideal“ ist
Tag 28 – Zum Glück wurde dieses Buch verfilmt!
Tag 29 – Warum zur Hölle wurde dieses Buch verfilmt???
Tag 30 – Warum zur Hölle wurde dieses Buch noch nicht verfilmt???
Tag 31 – Das Buch, das du am häufigsten verschenkt hast

In eigener Sache: e13.de macht jetzt auch die Flattr

  • Veröffentlicht am 12th Mai 2010,
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Ihr kennt das vielleicht auch: Euch gefällt ein Blogbeitrag im Netz besonders gut, er war unterhaltsam, geistreich, hilfreich oder einfach nur schön. Ihr habt ihn vielleicht gebookmarked, auf del.icio.us oder Mister Wong oder (dort, wo diese Möglichkeit eingebunden ist) auf den „I like“ Button von facebook geklickt. Vielleicht hat er Euch so gut gefallen oder so sehr genützt, daß Ihr dem Autoren oder der Autorin etwas dafür bezahlen würdet, nur wäre die ganze paypal-Spendennummer viel zu umständlich und langwierig und sooooo reich, daß gleich die Amazonwunschliste des Bloggers abgefrühstückt werden könnte, seid Ihr denn auch nicht. Wir wollen ja die Kirche im Dorf lassen!

Für diese italienischen Momente im Leben gibt es flattr. Wer sich dort anmeldet und minimal 2 € einzahlt (nach oben gibt es keine Grenze), kann diese nach dem Gießkannenprinzip mittels Klicks auf die eingebundenen Buttons binnen eines Monats auf so viele Blogs und Beiträge  verteilen, bis die 2 oder 5 oder 10 € alle sind. Natürlich kann man auch mehrfach auf eine Button klicken, um die Sache zu gewichten. Oder nur einmal im Monat auf den besten Artikel des Monats, wie man will. Am Ende bekommt jeder, bei dem die Buttons im Blog eingebunden sind den entsprechenden Anteil an Klicks in barer Münze ausbezahlt. Wie das dann aussehen kann, schreibt Herr Schwenzel hier. Ein schickes Video darüber wie’s funktioniert, gibt es auch:

ARVE Fehler: id und provider shortcode Attribute müssen für die alten Shortcodes gesetzt sein. Es ist empfehlenswert auf den neuen [arve] Shortcodes zu wechseln der nur die URL braucht.

Kixka hat mir heute freundlicherweise einen Einladungscode zukommen lassen (noch ist das Ding closed beta) und ich habe den Button jetzt mal – mittels WordPress Plugins – eingebaut bei mir. Denn ich finde das Experiment sehr spannend: ich sehe, daß viele Artikel, und gar nicht immer unbedingt die meist kommentierten, sehr gut besucht sind und gern und oft gelesen werden. Ich frage mich, ob ich so gut und interessant genug schreibe daß jemand dafür bezahlen würde und natürlich, welche meiner Beiträge am besten ankommen. Es geht nicht vorrangig um Geld, ich schreibe e13 bekanntlich nicht für Geld und ich will es auch werbefrei halten. Gegen eine kleine Anerkennung habe ich aber auch nichts. :o)

Einen ganz ähnlichen Ansatz wie flattr hat übrigens Kachingle, und heute fand ich bei media digital einen interessanten Artikel über die Gründerin Cnthia Typaldos und die Philosophie hinter ihrem Dienst. Den habe ich gleich mal geflattrt.

Charity Golfturnier für Strassenkids

  • Veröffentlicht am 10th Mai 2010,
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Via Twitter erreichte mich letzte Woche  folgender Hinweis auf ein Charity-Golfturnier. Ich selbst werde aus terminlichen Gründen nicht dabei sein und kenne auch die Organisation nicht persönlich, aber ich wollte zumindest einen Hinweis auf die Aktion bloggen:

Am 6. Juni 2010 findet auf der Golfanlage Schloss Lüdersburg, dem Lakes Course, ein Benefiz-Turnier statt. Es handelt sich um ein Privatturnier ohne eigenen finanziellen Profit der Veranstalter und findet zugunsten der „Paten für Straßenkids e.V.“ statt, einem Sozialprojekt in Hamburg, welches sich um obdachlose Kinder und Jugendliche in Hamburg kümmert.

Hier die Details zu dem Turnier:

Spielform:
Einzel-Stableford über 18 Löcher, vorgabewirksam

Startinformation:
Start von Tee 1, ab 9 Uhr

Teilnahmeberechtigung:
Mitglieder d. Golfanlage Schloss Lüdersburg und Gäste, Stv. 0 -36,0 / CV 37 -54

Max. Teilnehmerzahl:
insg. 120 Personen

Spielbedingungen:
Gespielt wird nach den offiziellen Golfregeln (einschließlich des Amateurstatut) des Deutschen Golfverbandes e.V. , dem DGV-Vorgabensystem sowie den Platz- und Sonderplatzregeln der Golfanlage Schloss Lüdersburg

Nenngeld/Person:
35 EUR + 20 EUR Spende (Clubmitglieder d. Golfanlage Schloss Lüdersburg)
75 EUR + 20 EUR Spende (für Gäste)
Das Nenngeld beinhaltet:
– kleine Abschlagsverpflegung
– Leckeres Buffet im Anschluss an das Turnier
– Spende an die Straßenkids (20 EUR pro Teilnehmer)
– Preise
– Greenfee für Gäste

Zahlung am Turniertag bei Scorekartenausgabe oder vorab per Überweisung an Sabine Siehl auf Konto-Nr. 1241430279, BLZ 200 505 50, bei der Hamburger Sparkasse mit dem Betreff „Benefizturnier Lüdersburg Juni 2010“ plus Teilnehmername(n). Bei Abmeldung nach Meldeschluss oder bei Nichterscheinen ist das volle Nenngeld zu entrichten.

Halfway (entgeltlich):
Köstliches Barbecue von „Green Delicious“ (Teilerlös geht an die Straßenkids)

Preise:
1. Brutto Damen, 1. Brutto Herren, 1. – 3. Netto (jeweils i. d. Klassen A, B und C)
Sonderwertungen: Longest Drive Damen, Longest Drive Herren
Nearest to the Pin Damen, Nearest to the Pin Herren

Stechen:
Bei Gleichstand erfolgt ein Stechen nach den besten 9-6-3-1 Löchern gemäß der Vorgabenverteilung nach dem Schwierigkeitsgrad (1-18-3-16-5-14-7-12-9)

Ende des Wettspiels:
Das Wettspiel ist mit Ende der Siegerehrung beendet

Meldungen:
Ab sofort per Mail an mail@sabinesiehl.de bzw. telefonisch an 0173/195 99 42 oder Eintragung in den Aushang der Golfanlage Schloss Lüdersburg. Xing-Mitglieder können sich auch über XING anmelden: http://bit.ly/cNBxAN.

Meldeschluss: 4. Juni 12:00 Uhr
Startzeiten können ab 5. Juni 12h im Clubsekretariat (Tel. 04139-69700) erfragt werden

Spielleitung und Änderungen:
F. Schrader, G. Herold
Die Spielleitung hat in begründeten Fällen das Recht, die Platzregeln abzuändern, die Startzeiten neu festzusetzen oder abzuändern oder zusätzliche Bedingungen festzusetzen.

Das Turnier wird veranstaltet in Zusammenarbeit mit Sprenger-Consulting GmbH

Das Turnier findet statt mit freundlicher Unterstützung von: Renoir
fotografie Gunnar Meyer www.fotograf-hamburg.org
Green Delicious www.green-delicious.com

fotografie gunnar meyer

Frühling!

  • Veröffentlicht am 8th Mai 2010,
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Die Magnolie im Hirschpark, aufgenommen vor zwei oder drei Wochen.

Das zweite Maiwochenende in Hamburg wird dieses Jahr mal wieder sensationell: Hafengeburtstag (a.k.a. Wurstbudenvollversammlung), japanisches Kirschblütenfest und Feuerwerk an der Alster, Aufstiegspaady des magischen FC St. Pauli am Sonntag, mit public viewing des letzten Heimspiels der Saison auf dem Heiligengeistfeld… alles bei gefühlten drei Grad Celsius und im Dauerregen. Macht nix, Ölzeug an und runter vom Sofa, raus in die Stadt!

Same Difference

  • Veröffentlicht am 4th Mai 2010,
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„Forgetting the forgettable, there are three parties we can choose from. They represent, so far as I can see, the Same, Another Same and something New and Untried.There are powerful, in my opinion, reasons for believing either that the last thing we need now is discontinuity or for believing that we need fundamental change. In other words, I can see why we might want to plough on through the debt crisis that faces us with a reliable, if unexciting administration and I can also see why we might want absolutely to alter direction and experiment with new ways of hammering out consensus, compromise and pragmatic reform. What is harder to envisage is a new driver in the same car, a change that satisfies tribal loyalties but actually achieves nothing.“

Stephen Fry, „How I will vote…“

Das Schaf und die Maus: Eure Meinung, bitte!

  • Veröffentlicht am 3rd Mai 2010,
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Um meinem mitunter schmerzenden und meist eiskalten Maushändchen etwas Ruhe zu gönnen und das gefürchtete Karpal-Tunnel-Syndrom zu umgehen, das mich gefährdet seit ich hauptsächlich am iMac und nicht mehr mit dem Notebook und damit meinem heiss geliebten Trackpad arbeite, stöberte ich dieser Tage auf Amazon und suchte nach einer entsprechenden Handgelenksunterlage. Ich wurde zwar fündig, aber 8-10 Euro für so ein hässliches Gelkissen fand ich dann doch etwas sehr heftig.

Da mein Handballen aber wirklich schon im Begriff ist, hässliche Schwielen zu bilden und vor allem ziemlich weh tut, griff ich mir ein im Bücherregal vor sich hin dösendes Schaf, das ich vor Jahren einmal in einem Schnickschnack-Laden auf Sylt gefunden hatte und das mich jedes Mal verlässlich zum Lachen bringt, weil es so herrlich doof aussieht. Es hat nicht nur rosa Schleifen auf den Samtschuhen sondern auch einen mit Körnern oder Kügelchen oder so etwas in der Art dick gefüllten Bauch und darauf ruht nun mein armes, geschundenes Handgelenk, während die Finger angenehm entlastet die Maus führen.

Ich muss allerdings zugeben, daß ich ein klitzekleines bisschen ein schlechtes Gewissen habe… Aber was meint Ihr? Geht gar nicht? Das Schaf rockt, so bräsig wie es ist? Sollte ich lieber ein Häkelschwein für solche Zwecke bestellen? Oder doch auf so ein doofes Gelpad sparen?

Professionelle Abzocke?

  • Veröffentlicht am 3rd Mai 2010,
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Ich stelle mir gerade vor, ich kaufe mir einen schönen, grünen Bleistift der Härte 2B und zeichne damit einen Cartoon, der es in den New Yorker schafft und vielfach preisgekrönt und reproduziert wird, auf T-Shirts und Tassen, das ganze Programm. (Man darf ja wohl noch träumen, oder?) Und dann kommt eines Tages der Bleistifthersteller und hält die Hand auf: Bei mir, beim New Yorker, bei den Tassen- und T-Shirtproduzenten, etc. Weil das Ding mit ihrer Bleistiftminentechnologie produziert wurde, auf die sie ein Patent haben und weil wir alle mit dem Ergebnis ihrer patentierten Technologie Geld verdient haben. Der Bleistift wäre mir schließlich nur unter der Bedingung verkauft worden, daß ich ihn privat nutze, z.B. beim Telefonieren damit herumkritzele, oder an der Tapete markiere, wo ich mein Bild aufhängen will. Klingt albern?

Fefe hat einen Bericht über die MPEG-LA und das Thema professionelle Nutzung von Filmkameras verlinkt und fragt, ob wir hierzulande ähnliche Bestimmungen beim Kamerakauf beachten müssten. Hintergrund ist, daß das Sytem, mittels dessen die Filme codiert werden, urheberrechtlich geschützt und patentiert ist und der Rechteinhaber mitverdient, wenn der Kamerahersteller das System nutzen will, und wenn der durch diese Technik zustandegekommenen Ergebnis (also dem Film) Geld verdient. Das Geld muß gar nicht der Urheber des Films verdient haben, da reicht auch, daß beispielsweise YouTube Werbung auf bzw. vor seinem Clip einblendet.

You see, there is something very important, that the vast majority of both consumers and video professionals don’t know: ALL modern video cameras and camcorders that shoot in h.264 or mpeg2, come with a license agreement that says that you can only use that camera to shoot video for „personal use and non-commercial“ purposes (go on, read your manuals).

Ich habe mir vor zwei Jahren meine erste Digiknipse gekauft (also jenseits der Handyfotografiererei), eine kleine Canon Ixus 75, die mir nach wie vor treue Dienste leistet und hoffentlich noch lange erhalten bleibt. In der Betriebsanleitung steht zu dem Thema nur:

Warnung vor Urheberrechtsverletzungen
Beachten Sie, dass Digitalkameras von Canon zum persönlichen
Gebrauch bestimmt sind und niemals in einer Weise verwendet
werden dürfen, die gegen nationale oder internationale
Urheberrechtsgesetze und -bestimmungen verstößt oder diesen
zuwiderläuft. Beachten Sie auch, dass das Kopieren von Bildern
aus Vorträgen, Ausstellungen oder gewerblichen Objekten mithilfe
einer Kamera oder anderer Geräte unter bestimmten Umständen
Urheberrechten oder anderen gesetzlich verankerten Rechten
zuwiderläuft, auch wenn das Bild nur zum persönlichen Gebrauch
aufgenommen wird.

Ich erinnere mich, daß ich den Abschnitt damals las und so bei mir dachte „Persönlicher Gebrauch? Was soll das denn heissen? Und wenn ich mit dem Teil jetzt das nächste Blair Witch Projekt drehen will?“

In den USA wird diese Regelung noch absurder dadurch, daß der Passus nicht nur bei kleinen, offensichtlich nicht für professionellen Gebrauch ausgelegten Digitalkameras wie meiner Ixus 75 steht, sondern auch bei den High-End-Geräten, die viele tausend Dollar bzw. Euro kosten und eindeutig für Profis und extrem ambitionierte Hobbyfilmer vermarktet und angeboten werden:

But looking at its license agreement last night (page 241), I found out that even my $3000 camera comes with such a basic license. So, I downloaded the manual for the Canon 1D Mark IV, which costs $5000, and where Canon consistently used the word „professional“ and „video“ on the same sentence on their press release for that camera. Nope! Same restriction: you can only use your professional video dSLR camera (professional, according to Canon’s press release), for non-professional reasons. And going even further, I found that even their truly professional video camcorder, the $8000 Canon XL-H1A that uses mpeg2, also comes with a similar restriction. You can only use your professional camera for non-commercial purposes. For any other purpose, you must get a license from MPEG-LA and pay them royalties for each copy sold. I personally find this utterly unacceptable.

Ich auch. (Und bevor jetzt alle auf Canon schießen (no pun intended): Ähnliche Formulierungen gibt es bei den anderen Herstellern auch. Denn alle nutzen dieselbe, lizensierte Encoding-Technik.

Aller Wahrscheinlichkeit nach wäre ein solcher Passus in unserem Land in dieser Form (noch) nicht mit den geltenden Gesetzen vereinbar (und der oben zitierte Hinweis ist sowieso nur unverbindliches Blabla). Zum einen schon deshalb nicht, weil man vor dem Kauf keine Kenntnis von den Wünschen des Herstellers hat und diese natürlich nicht verbindlich sind, wenn sich beide Parteien darüber nicht im Vorfeld einig waren. Zum anderen, weil man als Käufer ja keinen Vertrag mit dem Hersteller sondern mit dem Händler schließt, wenn man so ein Gerät kauft und der Hersteller zwar Schadenersatz bei unsachgemäßem Gebrauch ausschließen kann, aber mir nicht den Nutzungszweck vorschreiben kann. Genaueres müßte man vermutlich mal ein wenig im BGB nachlesen.

Aber das Problem betrifft potentiell nicht nur die Käufer und Benutzer der Kameras, auch diejenigen, die sich auf YouTube den Film ansehen:

Their license agreement is so broad, that ALLOWS for crazy lawsuits against 99.999% of the population (most people have watched a Youtube video, you see, even if themselves might not even own a PC).

Think about it.

They have created such broad license agreements, with such a stronghold around the whole chain of production (from shooting to delivering), that they could make liable the whole EU/US population, and beyond.

Die Lösung? FREE CAMERA CODECS:

FREE OUR CULTURE. We already have Creative Commons, and a Free codec in our disposal. But without FREE CAMERA CODECS, we’re going nowhere fast. Because it all starts with the camera. Not how you export at the very end.

P.S.: Das patentierte System ist der offene Quasi-Standard in Sachen Video, von dem Apple spricht. Offen? Ja, im Sinne von: flexibel einsetzbar und anpassbar auf jede Plattform. Aber frei ist er nicht, im Gegenteil.

Tweet des Tages

  • Veröffentlicht am 2nd Mai 2010,
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Saaaankt Pauliiiiii!!11!