Horrorfilm

  • Veröffentlicht am 29th September 2009,
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Der nachfolgende Film ist nur etwas für Menschen mit starken Nerven. Oder Katzenliebhaber. (Das ist zwar dasselbe, aber ich erwähne es nur der Vollständigkeit halber.)

ARVE Fehler: id und provider shortcode Attribute müssen für die alten Shortcodes gesetzt sein. Es ist empfehlenswert auf den neuen [arve] Shortcodes zu wechseln der nur die URL braucht.

Schönes Wochenende!

  • Veröffentlicht am 25th September 2009,
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Mit folgenden Suchanfragen landeten ein paar meiner Besucher diese Woche auf meinem Blog:

„witz über garten“
Da fällt mir spontan auch keiner ein, sorry.

„obdachlosen rezepte“
Ich habe noch keinen Obdachlosen gekocht, gegrillt oder gebraten, aber ich bin ja immer offen für kulinarisches Neuland. Rezeptideen bitte in die Kommentare.

„v-moda reparieren“
Das ist ein Telefon, richtig? Sorry, ich weiß nur, wie man iPhones mehrfach auf Garantie tauscht.

„auto fahre lsd“
Davon kann ich nur abraten, falls es noch nicht zu spät ist.

„woher raumausstattung burger king“
Ja, das wegweisende Design der Inneneinrichtung dieser Bulettengriller ist mir auch schon aufgefallen. Ich liege nachts wach und frage mich, wo sie nur diese genialen Plastikbarhocker gefunden haben.

„piratenpartei kernargument“
Das habe ich auch noch nicht gefunden, tut mir leid.

„und meinen hof fegen und ich“
Und ich so: Hä?

Von Tuten und Blasen

  • Veröffentlicht am 22nd September 2009,
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Bekäme ich ein Zeugnis für meine bisherige Golfsaison 2009, so läse sich das etwa so: „Sie war stets pünktlich und außerordentlich bemüht, den ihr gestellten Anforderungen gerecht zu werden.“ Oder anders gesagt: von Tuten und Blasen keine Ahnung. Allerdings war dieser Sonntag die rühmliche Ausnahme, gespielt wurde ein Chapman-Vierer auf dem schönen Platz des Golfclubs Hamburg-Holm, der jüngst teilweise etwas umgebaut wurde und nun unmittelbar vor der Clubhausterasse ein paar schicke Teiche besitzt. Mein Viererpartner und ich murmelten bei allerschönstem Septemberwetter eine solide 40-Nettopunkte-Runde zusammen, die zwar nicht zum Sieg reichte, aber mit der wir wirklich sehr zufrieden waren. Das von der Jagdhornbläsergruppe Holm zur Siegerehrung vorgetragene Signal „Sau tot“ spiegelte die Stimmung daher vortrefflich wider.

Erwachsen in Ottensen

  • Veröffentlicht am 14th September 2009,
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Als ich Anfang der 90er des letzten Jahrhunderts nach Ottensen zog, fragten mich manche, was ich in so einem Arme-Leute-Viertel wolle, noch dazu mit dem Kiez/St. Pauli in so gefährlicher Nähe. „Mottenbewohner“ waren Arbeiter, Punks und Alternative, ein paar Chaoten, gelegentlich Lehrer und andere Leute mit viel Freizeit und eher wenig Geld. Ich fand Ottensen einfach schön, war alles andere als ein Besserverdiener (oder ist das schon jeder oberhalb der hast-mal-ne-Mark-Grenze?) und genoß die Vielfalt des Viertels und daß die alte Heimat am anderen Ende der Elbchaussee nur 15 Minuten weit weg war – nur wenig weiter als mein neuer Job am Rödingsmarkt. (mehr …)

Läuft doch!

  • Veröffentlicht am 9th September 2009,
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Seitdem feststeht daß 42 die Antwort ist, beschäftige ich mich mit der Suche nach der dazugehörigen Frage. Die Kandidaten „Wieviele Lakritzschnecken kann ich wohl an einem Tag essen bevor mir schlecht wird?“, „Wieviele Schläge brauche ich im Schnitt auf unseren zweiten neun Loch?“ und „Wie oft muß man in Ottensen Abends um den Block fahren, bevor man einen Parkplatz direkt vor der Haustür findet?“ habe ich schon erfolgreich abgehakt.

Neu auf meinem Zettel: „Wie lange kann ich am Stück rennen, ohne daß mich der Rettungswagen abholen muß?“ Ja, richtig gelesen: Trotz  aller innerer Widerstände, jahrzehntelanger Abwehr und obwohl ich mich nach wie vor wie ein Volltrottel fühle, habe ich begonnen zu dauerlaufen. Joggen. Rennen. Und mir fallen auch spontan mindestens drei Leute ein, die nicht ganz zu Unrecht vor Lachen vom Stuhl fallen wenn sie das hier lesen. Aber was soll’s?

Da mit Musik ja bekanntlich alles besser geht, laufe ich verkabelt und im Takt. Den richtigen Mix zusammenzustellen war gar nicht so einfach und hat einige Zeit gedauert. Nach ein paar Fehlversuchen bin ich jetzt bei folgendem hängengeblieben:

Gorillaz – Feel Good, Inc
Wie ich mittlerweile gehört habe, ein Klassiker des modernen Läufersoundtracks. Egal, das Stück funktioniert, und auch wenn mich solche „Musik“ normalerweise verrückt macht und zu Tode nervt: fürs Laufen ist sie aus unerfindlichen Gründen genau richtig.

Medeski, Martin & Wood – Shine It
„Was auf dem Longboard funktioniert, kann zu Fuß nicht soo falsch sein“ dachte ich mir. Richtig.

Atjazz – The Messup
Easy listening bei hartem Geschnaufe. Passt.

Beastie Boys – In 3’s
Hier nicht aus dem Takt zu kommen ist gar nicht so einfach, die Stolperfallen sind eingebaut. Aber das Stück pusht schön nach vorne.

Depeche Mode – It’s No Good
Dies ist in meinen Ohren ihr bestes Stück (ich nutze allerdings die Studiofassung) und es passt perfekt für eine etwas ruhigere Laufphase.

Stevie Ray Vaughn – Superstition
Ein echter 80’s Track (ursprünglich natürlich ein echter 70’s Track von Stevie Wonder), bei dem ich mich gleich wieder wie 20 fühle, auch wenn meine Knochen mir spätestens jetzt etwas anderes erzählen.

Pink Floyd – Another Brick In The Wall (Pt. 2) (hier eine andere Liveversion; meine ist vom Delicate Sound Of Thunder Album)
Zähne zusammenbeißen, Augen zu und durch, und zur Belohnung gibt’s Gilmours grandioses Gitarrensolo. Und während ich so um den Stadtpark keuche, erinnere ich mich an diesen Sommertag vor ziemlich genau zwanzig Jahren, als Pink Floyd an eben dieser Stelle das Haus rockten und mir eines der besten Konzerterlebnisse meines Lebens bescherten.

Genesis – Home By The Sea und Second Home By The Sea
Ich weiß nicht – ist Genesis jetzt schon wieder ok, oder noch immer peinlich? Mir egal, diese zwei ineinander übergehenden Stücke von ihrem 1983er Album bringen mich im lockeren Trab nach Hause und kühlen schön ab.

Und alles zusammen dauert ca. 42 Minuten. :-)

Wer weitere gute Tips für Laufmusik hat, immer her damit!

Prähistorisches

  • Veröffentlicht am 3rd September 2009,
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Captain Jacks Interesse an Fluch der Karibik hat inzwischen merklich nachgelassen. Die Star Wars Phase ist auch schon wieder abgeebbt (dem Himmel sei Dank), aber Harry Potter steht auf der nach oben offenen „Cooooooooool!“-Skala schon seit Monaten bei mindestens sechs ‚o‘. Folgender Dialog entspann sich diese Woche vor dem Zubettgehen des kleinen Zauberers:

„Wie alt warst du, als du Harry Potter und der Gefangene von Azkaban das erste Mal gelesen hast?“

„Hm… da war ich 37 oder 38, warum?“

„Soooo alt schon?“

„Nun ja, das ist relativ… ich hab‘ das Buch sofort gelesen, als es erschien. Und da war ich eben so alt. Und das Buch war brandneu.“

„Wie alt war ich da?“

„So ungefähr vier oder fünf.“

„Das ist doch eeeeeewig her! Sozusagen prätorisch!“

„Du meinst ‚prähistorisch‘? Ja und nein. Aber wie findest du das: Ich mußte nach jedem Band über ein Jahr warten, zwischen manchen sogar länger, bis der nächste Band erschien. Die Autorin mußte immer erst die Fortsetzung schreiben.“

„Echt? Mann, wie hast du das nur ausgehalten?“

„Du wirst es kaum glauben, aber es ist mir eigentlich kaum aufgefallen.“

„Weil du schon so alt warst?“

„Daran wird’s wohl gelegen haben. Gute Nacht!“

„Gute Nacht!“