Ein Blockwart Nachbar sprach mich vorhin an, ob ich mein Auto mal etwas weniger asozial parken könne.

Ich so: „???“

Er so: „Na schauen Sie doch mal, wie Sie da stehen! Da passt doch weder vor noch hinter Ihnen jemand in die Lücken. Können Sie nicht zum Vordermann aufschließen?“

Ich schaue auf meinen Smart, der brav am Bordstein steht und vor und hinter sich genügend Platz für einen weiteren Smart oder sogar einen Polo lässt.

Ich so: „Da ist doch genügend Platz, wenn auch nicht für einen Kombi.“

Er so: „Wie soll man denn da reinkommen? Mit einem Schuhanzieher?“

Ich: „Äh, ich habe mein Auto am Sonnntag Abend perfekt in die passende Lücke manövriert. Wenn sich die benachbarten Autos inzwischen bewegt haben, ist das ja nun nicht meine Schuld.“ ‘Genauso wenig wie wenn du so ein Riesenauto fährst und nicht einparken kannst’, füge ich im Geiste hinzu.

Er: „Dann müssen Sie das kontrollieren und eben umparken! Das nennt man Parkmanagement!“

Ich kann mir das Lachen nicht verkneifen: „Bidde? Soll ich jetzt jeden Tag alle paar Minuten checken ob mein Vorder- oder Hintermann ausgeparkt hat,  um dann erneut aufzuschliessen – oder wie dachten Sie? Vielleicht noch per Webcam?“

Er wird lauter: „Sie können hier nicht dauerparken! Dann mieten Sie sich eben eine Garage, wenn Sie so selten fahren! Oder fahren Sie Bahn!“

Ich so: „Die bräuchte aber sicher mehr Platz.“

Er so: „???“

Ich hab’ den Parkmanager dann mal stehen gelassen. Aber ich fürchte, das wird ‘ne Soap Opera werden. Stay tuned.