Ab durch die Hecke

  • Veröffentlicht am 29th November 2006,
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Seit 09. November auf DVD

R: Tim Johnson, Karey Kirkpatrick
D: Bruce Willis, Wanda Sykes, William Shatner
Imdb Eintrag | Amazon

Ein Vertreter der primären Zielgruppe äusserte sich auf Nachfrage mir gegenüber folgendermassen zu diesem Film (mögliche Spoiler):

„…und dann sitzt der Ringelbär (Anm. d. Red.: gemeint ist der Waschbär, der die entsprechenden Ringe um die Augen hat) auf dem Baum und schläft auf seiner Golftasche, und der grosse Bär frisst ihn auf, aber nicht wirklich, das hat er nur geträumt, weil er ihm doch die Chips geklaut hatte und ein ganz schlechtes Gewissen und nur eine Woche Zeit, weisst du? Und dann legt das Eichhörnchen sie alle rein, ganz langsam, noch langsamer als in Zeitlupe, und dann sind beim Bären alle Haare ab, aber das allercoolste war das Stinktier, das konnte grünen Nebel versprühen und die Katze konnte den gar nicht riechen und war voll verknallt!“

Kulinarisches Stöckchen

  • Veröffentlicht am 10th November 2006,
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Gefunden bei der Kaltmamsell, die es bei Frau Creezy aufhob.

(Und wieder fällt mir auf, daß ich dringend eine Rubrik ‚kulinarisches‘ brauche. Bis dato liegt es dann unter ‚kulturelles‘, ok?)

Welche Gerichte verbindest Du mit folgenden Situationen:

Freibad?
Ich war selten im Freibad, zuhause hatten wir einen [Protzmodus] Swimming Pool [/Protzmodus] und im Urlaub war ich dann im Meer baden. Aber die paar Male, wo ich ins Freibad musste im Freibad war, gab’ s von zuhause mitgebrachte Äpfel und am Kiosk gekaufte Brausetaler. Noch heute halte ich großen Abstand von den Dingern – sie erinnern an schreiende dicke Kinder und Chlorgeruch.

Skihuette?
Zu Kinderzeiten Fritaten- oder Backerbsensuppe, heute den fantastischen Käse aus dem Valtellina Tal, den es bei Mario auf der Zwischenstation gibt.

Urlaub?
Als Kind Fahrradschläuche Calamares Frites und Fanta – die echte, tieforange gefärbte, in der geriffelten dunkelbraunen Glasflasche mit dem hellblauen Fähnchenlogo, die es so nur in Spanien gab. Heute immer das was es zuhause nicht gibt, ich bin da recht aufgeschlossen.

Bei den Eltern?
Wie soll man Mamas Küche beschreiben? Lecker, abwechslungsreich, gesund. Mittagessen war ein Fest, auf das ich mich sechs endlose, langweilige Schulstunden lang geistig vorbereiten durfte.

Bei Krankheit?
Als Kind: Zerdrückte Banane und Zwieback, wenn es mir ganz schlecht ging. Dazu natürlich kannenweise Kamillentee. Heute bin ich nie krank, und wenn doch will ich nichts essen und schlafe lieber.
Als mir die Mandeln entfernt wurden gab’ s Vanilleeis – das kann ich heute noch nicht ausstehen.

Bei Liebeskummer?
Keine Ahnung, dann bin ich nicht ich selbst.

Beim Ausgehen?
Im Restaurant? Meist Dinge, die ich mir selbst nicht kochen würde, weil zu aufwendig.

Als Kind?
Hm, das einzige was ich seither fast nie wieder gegessen habe – weil es sich irgendwie nie ergeben hat – ist heisser Milchreis mit Zimt und Zucker. Ansonsten habe ich nie die klassischen Kindergerichte gekriegt (Fischstäbchen und Co.), meine Mutter hat für uns alle dasselbe gekocht (finde ich auch richtig so).

Niemals?
Austern, Muscheln, Schnecken und so anderen schleimigen Kram und niemals wieder Ingwer oder Fenchel. Chicken Wings gelten, glaube ich, offiziell als Abfall und brauchen daher nicht extra erwähnt zu werden.

Immer wieder?
Mamas Kartoffelpü mit Gurkensalat. Ein Loch in den Pü-Berg bohren und die Salatsoße reinlaufen lassen. Mmmhmjam. Und natürlich Porridge zum Frühstück. Mit Ahornsirup.

Überraschend gut?
Haggis. (OK, ich war verliebt, das zählt dann wahrscheinlich nicht)

Überraschend schlecht?
Hab’ ich wohl verdrängt. So ziemlich alles, was „in ’ner halben bis Dreiviertelstunde” an die Tür geliefert wird.

Für immer mein absolutes Lieblingsessen?
Gibt es nicht. Hängt von Stimmung, Jahreszeit, Gästen und Umgebung ab.

Das beste Restaurant, in dem ich je war?
Ach herrje. Da muss ich passen, ich war und bin so häufig draussen essen – und meistens gut bis sehr gut – dass ich das nicht festlegen kann und will. Ganz abgesehen davon, dass es sich auch hier immer nur um eine Momentaufnahme handeln kann.

Ohne Worte

  • Veröffentlicht am 6th November 2006,
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An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die fünf Feuerwehrmänner, die Aufnahme, die Narkoseärztin, die Chirurgin und alle beteiligten Schwestern des Kinderkrankenhauses Hamburg-Altona, die geholfen haben, einem etwas zu neugierigen Zweijährigen den Badewannenabflussring von seinem vorwitzigen kleinen Zeigefinger zu operieren.

Ein typischer Novembermorgen in Deinste

  • Veröffentlicht am 6th November 2006,
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(Nur für den Fall daß sich jemand fragt, warum ich auch im November Sonnabends gerne so gegen sieben Uhr früh zum Golfplatz fahre.)

Wie so häufig waren sich wetter.de, donnerwetter.com und wetter.com einig: Es sollten maximal 11° werden, bei 80% Regenwahrscheinlichkeit. Und wie fast immer lagen alle Schwarzseher voll daneben: Es waren 18°, meist heiter, windstill und trocken.